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Fachbereich Wirtschaft -
Präsentation zum Thema:
Assessment Center
Ziele, Inhalte und Methoden
Präsentationstermin: 21. November 2006
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Gliederung
1. Ziele der Präsentation
2. Zielgruppe
3. Gliederung der Präsentation
4. Inhalte der Präsentation
4.1 Definition und Entstehung
4.2 Zweck und Ziele des AC
4.3 Mitglieder eines AC
4.4 Vor- und Nachteile des AC
4.5. Relevante Testverfahren in der Praxis
4.5.1
Das
Interview
4.5.2
Das
Rollenspiel
4.5.3
Die
Postkorbübung
4.5.4
Die
Fallstudie
4.5.5
Die
Gruppendiskussion
5. Methoden der Präsentation und Vorgehensweise
6. Literaturverzeichnis
3
1. Ziele der Präsentation
In meiner Präsentation zum Thema ,,Assessment Center" (AC) wird es darum gehen, die
Entstehung, die Bedeutung und die verschiedenen Möglichkeiten von AC zu beschreiben und
zu hinterleuchten. Im Folgenden werde ich besonders auf die möglichen Testverfahren und
Übungen innerhalb eines solchen Auswahlverfahrens eingehen und sie charakterisieren.
Ziel ist es, den Zuhörerinnen und Zuhörern zu verdeutlichen, dass AC inzwischen zu einem
festen Bestandteil von Einstellungs- und Auswahltests geworden ist. Besonders bei der Suche
nach Führungskräften wenden Firmen dieses Mittel immer häufiger an.
Mein Bestreben ist es also unter anderem das Interesse meiner Kommilitoninnen und
Kommilitonen zu wecken, sich auf ein bevorstehendes
AC vorzubereiten, um dieses
erfolgreich zu bestehen. Entsprechende Tipps und Hinweise zur konkreten Vorbereitung auf
ein AC werden ebenfalls Teil dieser Arbeit sein.
Um den Zuhörerinnen und Zuhörern dieses Thema nicht nur theoretisch näher zu bringen,
werde ich am Ende meiner Präsentation exemplarisch eine Gruppendiskussion durchspielen
lassen: ausgewählte Kommilitonen werden in die Rolle der AC-Kandidaten hineinversetzt,
alle anderen nehmen die Rolle des Beobachters ein.
Der festgesetzte Zeitraum meiner Vorstellung beläuft sich auf etwa 20 bis 30 Minuten. Es ist
daher nicht durchführbar, das komplette Thema ,,Assessment Center" mit all seinen Facetten
und Gestaltungsmöglichkeiten zu präsentieren. Aus diesem Grund beschränke ich mich auf
die, meines Erachtens, wesentlichsten Elemente und Hintergründe.
2. Zielgruppe der Präsentation
Bei einer guten Zielgruppenanalyse müssen folgende Angaben zur Verfügung stehen:
- Anzahl der Personen;
- Alter der Personen;
- Geschlecht;
- Vorbildung;
- berufliches Umfeld;
- Wahrnehmungsgewohnheiten;
- Motivationsanlagen;
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Bei der vorliegenden Zielgruppe handelt es sich ausschließlich um Studentinnen und
Studenten zwischen 20 und 30 Jahren. Die durchschnittliche Anzahl der Teilnehmer wird im
Semester bei etwa 20 liegen. Ihre Teilnahmemotivation können sie aus drei Gründen
gewonnen haben (das vorausgesetzte Interesse am Thema außer Acht gelassen):
1. Sie müssen ,,AE3" in Verbindung mit dem Modul ,,Qualitäts- und
Kompetenzentwicklung" im Rahmen des Schwerpunkts ,,Personalwesen" besuchen.
2. Sie besuchen die drei ,,AE-Module" zum Erwerb der Ausbildereignung.
3. Grund 1 und Grund 2 um den Schein im Schwerpunkt zu belegen, die
Ausbildereignung zu erlangen und sich zusätzlich ein Wahlpflichtfach anerkennen zu
lassen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass einige Teilnehmer schon ein AC mitgemacht haben
oder zumindest über ein gewisses Grundwissen verfügen. Grundlage dieser Annahme sind
persönliche Gespräche und das Wissen, dass viele Studenten der Fachhochschule bereits eine
(meist kaufmännische) Ausbildung absolviert haben.
Ziel ist es die Zuhörerinnen und Zuhörer auf das Thema ,,Assessment Center" zu
sensibilisieren und deren Wichtigkeit beim Auswahlverfahren herauszustellen. Wie bereits
erwähnt wird dieses Verfahren besonders bei der Entscheidung über die Einstellung von
Führungskräften angewandt und genau eine solche Anstellung streben die meisten
Absolventen an.
Um dies zu erreichen und einen Eindruck solcher praktischen Tests aufzuzeigen, habe ich am
Ende eine Diskussion vorbereitet. Die Zuhörerinnen und Zuhörer werden dadurch aktiv
beteiligt und müssen sich so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.
3. Gliederung
Die inhaltliche Gliederung gestaltet sich wie folgt:
1. Das Assessment Center
1.1 Definition und Entstehung
1.2 Zweck und Ziele des AC
1.3 Mitglieder eines AC
1.4 Vor- und Nachteile des AC
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2. Relevante Testverfahren in der Praxis
2.1 Das Interview
2.2 Das Rollenspiel
2.3 Die Postkorbübung
2.4 Die Fallstudie
2.5 Die Gruppendiskussion
3. Praxisteil
3.1 Praktische Gruppendiskussion
Bei den ersten zwei Gliederungsabschnitten handelt es sich um rein theoretische
Informationen und Fakten. Diese sollen im dritten und letzten Teil durch eine Praxisübung
veranschaulicht werden, so dass das Thema besser im Gedächtnis der Zuhörerinnen und
Zuhörer bleibt.
4. Inhalte meiner Präsentation
Beginnen möchte ich mit einer kurzen Definition: ,,Das Assessment Center ist ein
systematisches Verfahren zur Personalbeurteilung, Personalauswahl und Personalförderung.
Es handelt sich um ein zwei- bis dreitägiges Auswahlseminar."
1
Das AC besteht aus
verschiedenen einzelnen Methoden, die eine zukünftige Arbeitssituation möglichst genau
simulieren sollen -
also beispielsweise Arbeiten unter Stress, Umgang mit Problemen und
Konflikten, usw. Mehrere Bewerber (sechs bis zwölf) werden gleichzeitig, in Rollenspielen
oder anhand von Fallbeispielen, beobachtet und beurteilt.
2
Es wird unterschieden zwischen AC als Auswahl-, Beurteilungs- und
Personalentwicklungsseminar. Im Mittelpunkt meiner Ausführungen steht das AC als
Auswahlseminar, da mir dies für die beschriebene Zielgruppe am Interessantesten erscheint.
Die später noch zu erläuternden Testverfahren (siehe Punkt 2 meiner Gliederung) gibt es
schon länger und sind keine Erfindung unserer Zeit. Bereits in der Weimarer Republik (1912
1933) wurden so genannte ,,Rundengespräche" abgehalten. Diese sind vergleichbar mit den
heutigen ,,führerlosen Gruppendiskussionen". Auch Interviews, Persönlichkeits- und
Intelligenztests sowie gruppenbezogene und individuelle Arbeitsproben waren
Auswahlkriterien im oder für den Offiziersdienst.
1
Vgl. Arnold Kitzmann (1990), S. 30
2
Vgl. Arnold Kitzmann (1990), S. 28-31
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