Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 6
Einleitung 7
1. Die logistische Kette 8
1.1 Grundsätze der Kühl- und Tiefkühllogistik 8
1.1.1 Einleitung 8
1.1.1.1 Efficient Consumer Response 8
1.1.1.2 Supply Chain Management 8
1.1.2 Grundsätzliches 9
1.1.3 Rahmenbedingungen 10
1.2 Die Gliederung der Tiefkühlkette 10
1.2.1 Transport 10
1.2.2 Umschlagpunkte 10
1.2.3 Lagerhaltung 11
1.3 Strukturen und Prozesse 11
1.3.1 Ablauforganisation 11
1.3.2 Struktur 11
1.3.3 Kommunikation 12
2. Elemente der Kühl / Tiefkühllogistik 14
2.1 Die Kältetechnik 14
2.1.1 Anlagen und Technik 14
2.1.2 Aufbau und Funktion 15
2.1.3 Besondere technische Einrichtungen 16
2.1.4 Ökonomie 17
2.1.5 Ökologie 17
2.2 Das Kühlhaus 18
2.2.1 Grundlagen 18
2.2.2 Bauweise 18
2.2.3 Isolierung 18
2
2.2.4 Lagertechnik 19
2.2.5 Lagerorganisation 19
2.2.6 Kühlung 20
2.2.7 Investitionen 20
2.2.8 Betriebskosten 20
2.2.9 Auswahlkriterien 20
2.3 Transportkälte 20
2.3.1 Straße, Schiene, Luft 20
2.3.2 Technik 21
2.3.3 Energiebedarf 21
3. Qualitätsanforderungen 22
3.1 Lebensmittel 22
3.1.1 Gefrieren und Lagerung 22
3.1.2 Qualitätsveränderungen 28
3.1.2.1 Chemische Veränderungen 28
3.1.2.2 Physikalische Veränderungen 30
3.1.2.3 Verhalten von Mikroorganismen 31
3.1.2.4 Sensorische Veränderungen 31
3.1.3 Auftauen 33
3.2 Hygiene und Qualitätssicherung 34
3.2.1 HACCP 35
3.2.2 Temperaturaufzeichnung 36
3.2.2.1 Temperaturmessung 37
4. Umwelt 38
4.1 Kältemittel und Kennzahlen 38
4.2 Klimarelevanz von gefrorenen Lebensmitteln 39
5. Resümee 42
6. Literaturverzeichnis 43
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Umsatzentwicklung Tiefkühlkost in Deutschland (DTI 06. Juni 2007 ) 9
Abbildung 2 Die Beteiligten am Markt (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002 ) 13
Abbildung 3 Thermoschleuse (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002 ) 17
Abbildung 4 Belegungsverteilung in Kühlhäusern (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002 ) 18
Abbildung 5 Lagerorganisation (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002 ) 19
Abbildung 6 Temperaturverlauf bei unterschiedlichen Gefriergeschwindigkeiten
(Heiss/Eichner 2002 ) 23
Abbildung 7 Vergleich der Geschwindigkeit der Kristallbildung u. d. Kristallwachstums
(Heiss/Eichner 2002 ) 25
Abbildung 8 Das Prinzip des Schockfrostens (DTI 01. August 2007 ) 26
Abbildung 9 Vitamin C Bestimmung an frischen und unter verschiedenen
Bedingungen gefrorenen grünen Bohnen. 1 . frisch 2 . ultraschnell
gefroren in flüssig Stickstoff 3 . schnell gefroren bei 40 C 4 . langsam
gefroren bei 18 C (Gutschmidt 1969 aus Heiss/Eichner 2002 ) 27
Abbildung 10 Vitamin C im Vergleich (DTI 25. Juli 2007 ) 27
Abbildung 11 Geschwindigkeit des Zähwerdens v. Kabeljaumuskeln bei verschie
denen Temperaturen (Connel 1971 , aus Heiss/Eichner 2002 ) 28
Abbildung 12 Abnahme von Vitamin C gefrorener Erdbeeren während der
Gefrierlagerung bei verschiedenen Temperaturen (Guadagni et al ,
aus Heiss/Eichner 2002 ) 29
Abbildung 13 Gefrierbrand bei Spargel infolge von Temperaturschwankungen
(eigene Quelle) 31
Abbildung 14 Verlauf der Geschmacksbewertung verschiedener tiefgefrorener
Lebensmittel während der Gefrierlagerung bei 18 C (Gutschmidt 1969
aus Heiss/Eichner 2002 ) 32
Abbildung 15 HACCP (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002 ) 35
Abbildung 16 Die Tiefkühlkette (Kaufmann et al. 1992 ) 36
Abbildung 17 GWP- Werte einiger Kältemittel (Schwab et al. 2004 ) 39
Abbildung 18 Treibhausgasemissionen verschiedener Fleischprodukte (von der
Tierhaltung bis zum Handel) bezogen auf 1kg Endprodukt
(Wiegmann et al. 2005 ) 41
Abbildung 19 Treibhausgasemissionen von Gemüseprodukten (vom Anbau bis zum
Handel) bezogen auf 1kg Endprodukt (Wiegmann et al. 2005 ) 41
4
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe 14
Tabelle 2 Kompressionskältemaschine vereinfachte Darstellung
(wikipedia 2. Juli 2007 Vergleichbar mit Abbildung IUTA e V 2. Juli 2007 ) 16
Tabelle 3 Gefrierpunkte verschiedener Lebensmittel (Heiss/Eichner 2002 ) 23
Tabelle 4 Kurvenbeschreibung zur obigen Grafik 32
Tabelle 5 Haltbarkeitszeit v. Kabeljau im Temperaturbereich 50 bis 18 C unter
Zugrundelegung unterschiedlicher Qualitätsanforderungen (p Punktezahl
nach der Lagerung (Gutschmidt 1969 , aus Heiss/Eichner 2002 ) 33
Tabelle 6 Spezifischer Nahrungsmittelverbrauch in Deutschland im Jahr 2000
(Fritsche/Eberle 2007 ) 40
Tabelle 7 Klimabilanz für Nahrungsmittel aus konventioneller und ökologischer
Landwirtschaft beim Einkauf im Handel (Fritsche/Eberle 2007 ) 40
5
Abkürzungsverzeichnis
BVL =
CO
2
= DIN =
DTI = ECR = EAN = EDV = EG =
EN = et al. = etc =
EWG = GWP = HACCP =
HFKW = ILN = IPPC =
IUTA = KKM = LMHV = NH
3
= MO = ODP = rd = SCM = TEWI = TKM = TK = vgl. = z.B. = 6
Einleitung
Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Betrachtung der Tiefkühlkette von der Produktion bis zum Verbrauch. Am Anfang einer Tiefkühlkette steht natürlich das Produkt, dass es einzufrieren gilt. Welche enorme logistische Leistung es ist, das Produkt vom Hersteller bis zum Verbraucher, auch international, zu begleiten und zu kontrollieren wird im ersten Kapitel dargestellt. Die großen technischen Leistungen werden im Kapitel 2. erläutert. Schwerpunkt der Hausarbeit ist die Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln während des Gefrierprozesses, der Lagerung und beim Auftauen. Im 3. Abschnitt wird deshalb beschrieben, wie verschiedene Faktoren die Qualität des Lebensmittels beeinflussen und welche Vor-und Nachteile gegenüber anderen
Konservierungsmethoden bestehen. Die Arbeit erklärt ebenfalls wie wichtig die Einhaltung der Tiefkühlkette von der Produktion bis zum Verbrauch ist. Ferner erfolgt die Betrachtung der benötigten Energie zur Erzeugung und Aufrechterhaltung gefrorener Speisen.
7
1. Die logistische Kette
1.1 Grundsätze der Kühl- und Tiefkühllogistik
1.1.1 Einleitung
Die Grundsätze der Kühl- und Tiefkühllogistik sind gerade auf dem globalen Markt sehr kompliziert. Schon seit vielen Jahren bestand daher der Wunsch nach einer ganzheitlichen Logistik. Ihr Ziel sollte sowohl die Unternehmensweite und übergreifende Kooperation als auch Koordination sein. Dem zugrunde lag jedoch die Sicherstellung und Koordination von vielen Informationsströmen. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die verschiedenen Unternehmen und deren Produktionsprozesse miteinander harmonisieren. Ein wichtiger Schritt war dabei die Schaffung von Standards. Dies geschah sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Ein anderer wichtiger Punkt zur Erreichung dieses Zieles waren enorme technologische Entwicklungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung (EDV). Diese Weiterentwicklungen machten es möglich den Datentransfer im Sinne von Efficient Consumer Response (ECR) und dem Supply Chain Management (SCM) zu gewährleisten. Das wesentlichste Werkzeug für die automatische Datenerfassung ist dabei der Strichcode - International Article Number (EAN). (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002)
Auf dem 14. deutschen Logistik Kongress (1997) hob die Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) hervor, dass der ständige Zugriff auf die gemeinsamen Daten zwischen Kunden, Herstellern, Lieferanten und dem logistischen Dienstleiter eine durchgängige Planung und Steuerung der Prozesskette ermöglicht. (Handelsblatt 22. Oktober 1997)
1.1.1.1 Efficient Consumer Response
„Im Rahmen von ECR- Kooperationen werden logistische und marketingpolitische Instrumente abgestimmt und so auf die Konsumentennachfrage ausgerichtet, dass Ineffizienzen im Absatzkanal vermieden und zusätzliche Umsätze erzielt werden“. (Handelsblatt 06. November 2000) Etwas vereinfacht ausgedrückt bedeutet ECR den Aufbau einer vertikalen Kooperation zwischen Handel und Industrie mit einem hohem Integrationsgrad aller Beteiligten. (Handelsblatt 22. Oktober 1997)
1.1.1.2 Supply Chain Management
SCM bedeutet, die Logistikkette ganzheitlich zu betrachten und zu optimieren und demzufolge hochproduktive Logistikstrukturen in Beschaffung, Produktion und Distribution
8
zu schaffen. Das Ziel von SCM ist es, die Kosten und Durchlaufzeiten innerhalb der Lieferkette zu senken sowie die Liefergeschwindigkeit und Kundenzufriedenheit zu erhöhen. (Kuhn/Hellingrath 2002)
1.1.2 Grundsätzliches
Die gestiegene Nachfrage nach Convenice-, Halbfertig- und Fertigprodukten durch den Konsumenten ließ insbesondere bei den Tiefkühlprodukten den Marktanteil ansteigen. Dies erfordert hohe Anforderungen an die Qualität und den Leistungsumfang der temperaturgeführten Logistik. Um diesen Kriterien gerecht zu werden bedarf es einem komplexen Schnittstellenmanagement und der Integration eines Warenverfolgungs- und Qualitätssicherungssystems über die gesamte logistische Kette. (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002)
Abbildung 1 Umsatzentwicklung Tiefkühlkost in Deutschland (DTI 06. Juni 2007)
Die wesentlichen Unterschiede der temperaturgeführten Waren gegenüber den nicht temperaturgeführten Waren (Trockengüter) liegen bei den unterschiedlichen Temperaturansprüchen der einzelnen Warengruppen. Man unterscheidet dabei Molkereiprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Feinkost, Käse, Tiefkühlkost, Eiscreme, ja sogar Blut und Blutprodukte sowie spezielle Arzneimittel. (Peilnsteiner/Truszkiewitz 2002)
9
Quote paper:
Michael Schulze, 2007, Die Tiefkühlkette - Von der Produktion bis zum Verbrauch, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
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