Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis: II
1. Einleitung 1
2. Coaching 2
2.1 Begriff des Coaching 2
2.2 Zielgruppen 3
2.3 Formen des Coaching 4
2.3.1 Einzelcoaching 4
2.3.1.1 Externes Einzel-Coaching 4
2.3.1.2 Internes Einzel-Coaching 5
2.3.2 Gruppencoaching 5
2.3.2.1 System-Coaching 6
2.3.2.2 Externes Gruppen-Coaching 6
2.4 Coachinganlässe 6
2.5 Ziele und Nutzen des Coaching 7
3. Well-Being 9
3.1. Definition von Well-Being 9
3.2 Idee des Well-Being 9
3.3 Zielsetzung des Well-Being 11
3.4 Praxisbeispiele 11
3.4.1 Nokia 11
3.4.2 IBM 13
3.4.3 Procter Gamble 15
4. Gesundheitscoaching 16
5. Fazit und Ausblick 17
IV. Literaturverzeichnis: IV
I
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1: Die vier Gesundheitsfelder und ihre Wechselwirkungen,
Quelle: Lauterbach, Gesundheitscoaching, S. 87
Abbildung 2: Inhalt des Wohlbefindens-Projekts von Nokia, Quelle: Bertelsmann
1. Einleitung
Trotz dem allgegenwärtigen Stellenabbau und Outsourcing sind Unternehmen auf gute und hoch motivierte Mitarbeiter angewiesen, die das Unternehmen voran bringen können.
Anlass genug, sich um diese Top-Führungskräfte und Top-Manager intern zu bemühen, bevor sie von Headhuntern abgeworben werden oder sie sich eigenhändig ein Unternehmen suchen, das ihren hohen Ansprüchen gerecht wird. Sind es doch gerade die “Sehnsuchtsfaktoren”, die zu einem Wechsel stimulieren. Das “Mehr” zu erhalten, das die Höchstleistungen der Mitarbeiter im harten Wettbewerb honoriert und ebenso mit Extras für Wohlbefinden und Entspannung motiviert. 1
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit Coaching und Well-Being, zwei Maßnahmen der Personalentwicklung, die versuchen einerseits beratend und unterstützend dem Mitarbeiter zur Seite zu stehen und andererseits das Wohlbefinden und die Work-Life Balance, also Harmonie zwischen beruflichen und privaten Interessen, zu fördern.
Ziel dieser Arbeit ist es Coaching und Well-Being näher zu untersuchen, um herauszufinden, ob es sich um eine sinnvolle Erweiterung der Personalentwicklung handelt oder nicht.
Zunächst wird Coaching mit seinen Formen und Anlässen beleuchtet. Anschließend wird der Well-Being Ansatz näher analysiert. Da es ein sehr praxisbezogenes Thema ist, liegt hier der Schwerpunkt auf den Praxisbeispielen. Zum Abschluss wird das Gesundheitscoaching vorgestellt, eine Art Schnittstelle zwischen den vorangegangen Themen.
1 Vgl. www.pressenanzeiger.de
1
2. Coaching
2.1 Begriff des Coaching
Dem Wortursprung nach ist der „Coach“ ein Kutscher, der in früheren Zeiten die Studenten von ihrer Wohnung zur Universität und auch wieder zurückgebracht hat. Heutzutage finden wir Coaches für nahezu alle Lebenslagen: Angefangen vom persönlichen Trainer für Farb- und Stilberatung bis hin zum Berater für Fragen der Unternehmensführung ist „Coach“ ein beliebtes Substantiv, um die eigene Berufstätigkeit zu skizzieren. 2
Da der Begriff „Coaching“ bis dato nicht geschützt ist, schwirren viele Definitionen in der Literatur umher. Daher wurde im Folgenden eine Basisdefinition gewählt, anhand derer die Kernaussagen des Coaching näher erläutert werden:
Coaching ist eine freiwillige, zeitlich begrenzte, methodengeleitete und individuelle Beratung, die den oder die Beratene darin unterstützt, berufliche Ziele zu erreichen. Ausgenommen ist die Behandlung psychischer Störungen. 3
- Coaching ist ein Instrument, bei dem Fragestellungen gezielt zum
- Nachdenken
anregen sollen. Es funktioniert nur, wenn sich der Beratene, im Folgenden auch Klient genannt, aktiv an dem Coachingprozess beteiligt. Der Klient sollte idealerweise ein persönliches Anliegen und Bereitschaft zum Coaching mitbringen.
- Coaching hat ein klar definiertes Ende, es ist zeitlich begrenzt.
- Methodengeleitet bedeutet, dass der Coach verschiedene Methoden anwendet, um den Beratenen bei seinem Veränderungsprozess zu helfen. Für diese Veränderung ist der Klient selbst verantwortlich. Der Coach kann dem Klienten lediglich Feedback geben, die Umsetzung der Vorschläge obliegt dem Beratenen.
- Im Rahmen eines Coachings besteht die Möglichkeit individuelle Problemlösungen zu erarbeiten. Es wird eine angenehme, vertrauliche Atmosphäre geschaffen, in der der Beratene Themen anspricht, die ihn bedrücken.
2 Teuber, Praxishandbuch Coaching, S.3
3 Offermanns, Steinhübel, Coachingwiseen für Personalverantwortliche, S.19
2
- Typische Zielgruppen sind Personen mit Management- und/oder Führungsaufgaben.
- Ziel des Coaching ist die Weiterentwicklung der Berufspersönlichkeit. Dabei sind auch Aspekte der Privatpersönlichkeit relevant, werden aber nur in dem Maße gestreift, wie sie Auswirkungen auf die berufliche Zielerreichung haben. 4
- Coaching ist keine Psychotherapie: Coaching richtet sich an „gesunde“ Menschen und widmet sich vor allem Problemen, die aus der Berufsrolle heraus entstehen. 5
Um den Begriff des Coachings abzurunden folgt abschließend die Definition der Deutschen Coaching Gesellschaft (DCG):
Coaching ist ein personzentrierter, zielorientierter und interdisziplinärer Beratungsprozess. Dieser umfasst berufliche und private Zielsetzungen, arbeitet mit individuellen Konzepten und vielfältigen Methoden: Fundiertes Feedback und Selbstreflexion sind wichtige Bestandteile. Coach und Kunde arbeiten in einer zeitlich begrenzten von gegenseitigem Vertrauen und Akzeptanz geprägten Beziehung. Coaching setzt die Initiative des Kunden voraus. Die gemeinsam erarbeiteten Strategien werden eigenständig umgesetzt.
Ergebnis des Coachings ist das Erreichen angestrebter Verhaltensänderungen und der definierten Ziele. Durch Innenschau mit nachhaltigem Effekt kommt der Kunde zu Klarheit und erweiterten Kompetenzen. Er erhält somit ein Instrument zur Selbsthilfe und Weiterentwicklung. 6
2.2 Zielgruppen
Bei der Frage der Zielgruppe ist die Entscheidung zu treffen, für welche Personen im Unternehmen bezogen auf das formulierte Ziel Coaching die geeignete Maßnahme ist.
Häufig wird Coaching von folgenden Mitarbeitergruppen in Anspruch genommen: Junge Nachwuchskräfte bzw. Nachwuchsführungskräfte, neue Führungskräfte, die von anderen Organisationen kommen, Projektleiter und Projektteams, Führungskräfte im mittleren Management und die Unternehmensführung. 7
4 Vgl. Offermanns, Steinhübel, Coachingwissen für Personalverantwortliche, S. 19 f.
5 www.dbvc.de
6 http://www.decg.de/ueber-uns/definition-coaching/
7 Vgl. Teuber, Praxishandbuch Coaching, S. 8
3
Arbeit zitieren:
Daniela Wießler, 2007, Coaching und Well-Being, München, GRIN Verlag GmbH
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