Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 QUARTÄRGLIEDERUNG 3
3 GLAZIALE SERIE 5
4 MORÄNENLANDSCHAFTEN 7
5 LÖSS 10
6 RESÜMEE 12
LITERATURVERZEICHNIS 12
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1 Einleitung
Das Thema dieser Ausarbeitung beschäftigt sich mit wichtigen bodenbildenden Faktoren, die besonders während des Eiszeitalters und dem anschließenden Warmzeitalter relevant waren. Das Inlandeis bzw. der Gletscher beeinträchtigte die Reliefformung des norddeutschen Tieflandes und die Bodenbildung nachhaltig. Durch Lössaustragungen konnten in Deutschland während des Quartärs Böden entstehen, die untypisch für das Inlandklima waren. Kältere Temperaturen und bestimmte Ausgangsgesteine schufen die Grundlage. Das folgende Schaubild zeigt die gesamten Ausgangsgesteine auf und es ist zu erkennen welche Ausgangsgesteine von Nöten sind, dass Löss gebildet werden kann.
2 Quartärgliederung
Im Zeitalter des Quartärs, das vor ungefähr 2,4 Millionen Jahren begann, kam es zu der Entstehung der periglaziären 1 Sedimente. Periglazäre Sedimente wurden im Gletscher-
vorfeld sowohl fluvial als auch äolisch akkumuliert. Grob unterteilt man das Quartär in das Pleistozän und das Holozän. Weiterhin lassen sich die einzelnen Abschnitte des Quartärs in, das am weitesten zurückliegende, Ältestpleistozän , (2,4 Millionen Jahren bis vor ca. 1,8 Millionen Jahren), in das Altpleistozän, (1,8 Millionen Jahren bis vor 0,85 Millionen Jahren), das Mittelpleistozän (0,85 Millionen Jahren bis vor 128000 Millionen Jahren) und das Jungpleistozän zu nennen, (128000 Millionen Jahren bis vor 10000 Millionen Jahren). Vor 10.000 Jahren beginnt das Holozän, welches bis in die heutige Zeit andauert. ( Abb.2)
1 Periglazial = um das Eis herum
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Die Elstereiszeit (Abb.2) wird als der eigentliche Beginn des Eiszeitalters gesehen. In dieser Zeit entfalten sich die Gletscher erstmals kontinentweit. Es kam zu einem Vorstoß des Eises in Mitteleuropa über die Ostsee hinweg bis zu der Fuß des Mittelgebirge. Im gesamten Eiszeitalter kam es immer wieder zu kurzen Wärmeperioden, die auf die verschiedenen Eiszeiten folgten. Die auf die Elstereiszeit folgende Warmzeit nennt sich Holsteinwarmzeit. Die Holsteinwarmzeit hatte eine Zeitdauer von ungefähr 15000 bis 16000 Jahren. Ein zweiter Vorstoß des Eises erfolgte in der Saaleeiszeit. Das Saaleeis drang im Vergleich zu den beiden anderen Eisvorstößen aus Elster-, und Weichsleleiszeit am weitesten südwärts vor, wodurch die Teile Nordwestdeutschlands und des Mit-telgebirgsvorlands ihre Grundformung erfuhren. Die Saaleeiszeit lässt sich wiederum untergliedern in das Drenthestadium, das wärmere Treenegroßinterstadial, sowie das wieder kältere Warthestadium. Es folgte die Eemwarmzeit (Abb2) im Jungpleistozän. Sie besitzt eine Dauer von ca. 13.000 Jahren und ist etwas wärmer als das gegenwärtige Holozän. Folgend auf die Eemwarmzeit begann die letzte Eiszeit, die Weichseleiszeit. Sie dauerte ungefähr 105.000 Jahre an. In dieser Zeit erreichte das letzte Inlandeis das heutige Norddeutschland (Abb.3). Das Eis der Weichseleiszeit drang am wenigsten weit südwärts. In dieser Zeit zu der entstanden typischen Jungmoränenlandschaften, auf welche später noch genauer eingegangen wird ( Kap.3). Auch die Weichseleiszeit lässt sich
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Sabrina Waßer, 2006, Überblick über Ausgangsgesteine, Munich, GRIN Publishing GmbH
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