Inhalt
Vorwort
Viele Tierarten sind noch unentdeckt
Seite 9
Yeti
Der Mann in den Felsen
Seite 13
Bigfoot
Großfuß mit Schuhgröße 61
Seite 21
Orang Pendek
Der kurze Mensch auf Sumatra
Seite 27
4
Alma „Wilder Mensch“ in der Mongolei Seite 33
Chuchunaa
„Bandit“ mit breiten Schultern Seite 41
De-Loys-Affe
Menschenaffe aus der „Neuen Welt“ Seite 43
Stinktier-Affe
Sanftmütiger Kryptide im Grasfluss Seite 53
5
Nguoi Rung Der „vietnamesische Yeti“ Seite 57
Yeren
Angriffslustiger Affenmensch Seite 61
Yowie
„Böser Geist“ in Australiens Wäldern Seite 65
Entdeckungen von Affenmenschen Seite 67
6
Der Autor / Seite 73
Literatur / Seite 77
Bildquellen / Seite 79
7
Vorwort Viele Tierarten sind noch unentdeckt
Nach Ansicht von Kryptozoologen, die weltweit nach verborgenen Tierarten (Kryptiden) suchen, leben auf der Erde noch zahlreiche unbekannte Spezies, die ihrer Entdeckung harren. Bisher sind auf unserem „blauen Planeten“ etwa 1,5 Mil- lionen Tierarten bekannt. Manche Wis- senschaftler vermuten, dass mehr als 15 Millionen Tierarten noch unentdeckt bzw. unbeschrieben sind.
Der verhältnismäßig junge Forschungs- zweig der Kryptozoologie wurde von dem belgischen Zoologen Bernard Heuvel- mans (1916–2001) um 1950 benannt und gegründet. Er sammelte Tausende von Berichten, Legenden, Sagen, Geschich- ten und Indizien verborgener Tiere und prägte durch seine Fleißarbeit die Krypto- zoologie nachhaltig.
9
Als Zweige der Kryptozoologie gelten die Dracontologie, die sich mit den Was- serkryptiden befasst, die Hominologie, die sich mit Affenmenschen beschäftigt, und die Mythologische Kryptozoologie, welche die Entstehungsgeschichte von Fabelwesen erforscht. Die Kryptozoo- logie bewegt sich teilweise zwischen se- riöser Wissenschaft und Phantastik.
Kryptozoologen wollen nicht glauben, dass unser Planet schon sämtliche zoolo- gischen Geheimnisse preisgegeben hat, obwohl Satelliten regelmäßig die ganze Erdoberfläche überwachen. Nach ihrer Ansicht bleibt das, was unter dem Kro- nendach tropischer Regenwälder oder in den Tiefen der Ozeane existiert, selbst modernster Spionage-Technik verborgen. Den Kryptozoologen zufolge gibt es auf der Erde noch erstaunlich viele bisher un- bekannte Tierarten zu entdecken.
Auf allen fünf Erdteilen – so glauben Kryptozoologen – leben beispielsweise
10
große „Affenmenschen“. Die bekannte- sten von ihnen sind „Yeti“ im Himalaja, „Bigfoot“ in Nordamerika, „Orang Pendek“ („kurzer Mensch“) auf Sumatra und „Alma“ in der Mongolei. Als Affen- menschen gelten auch „Chuchunaa“ in Ostsibirien, „Nguoi Rung“ in Vietnam, „De-Loys-Affe“ in Südamerika, der „Stinktier-Affe“ aus Florida, „Yeren“ in China und „Yowie“ in Australien.
Als Affenmenschen werden – laut „Wi- kipedia“ – „affenähnliche“, das heißt nicht mit allen Merkmalen der Art Homo sa- piens ausgestattete Vertreter der „Echten Menschen“ (Hominiden), bezeichnet. Sie gehören zu den bekanntesten Landkryp- tiden.
Ernst Probst, der Autor dieses Buches über „Affenmenschen“, ist weder Kryp- tozoologe, noch glaubt er an die Existenz von „Affenmenschen“. Trotzdem fand er dieses Thema interessant genug, um dar- über zu schreiben.
11
Yeti Der „Mann in den Felsen“
Der legendenumwobene Schneemensch „Yeti“ im Himalaja gilt zusammen mit dem schottischen Seeungeheuer „Nessie“ und dem nordamerikanischen Affen- menschen „Bigfoot“ als einer der bekann- testen Kryptiden der Erde. Eine Beschrei- bung von ihm kennt man bereits aus dem
15. Jahrhundert.
Der Begriff „Yeti“ stammt aus der Spra- che der Sherpas, der Ureinwohner im Lebensraum der mysteriösen Schneemen- schen. Ihr Wort „yeh-teh“ wird sehr un- terschiedlich mit „Mann in den Felsen“ oder „Tier in den Felsen“ übersetzt. Wei- tere Namen für den „Yeti“ sind „Chemo“ oder „Kangchendzönga-Dämon“.
Von den Sherpas werden zwei Typen des „Yeti“ unterschieden: Die größere Vari- ante wird als Mischung aus Mensch und
13
Affe mit einer Körpergröße von mehr als
2 Metern und dunkelbrauner Farbe be-
schrieben. Die kleinere Variante soll klei- ner als ein durchschnittlicher Mann sein und ein rötlich-braunes Fell tragen. Bei- de Formen gehen angeblich aufrecht. Nach Ansicht der Forscher Ivan T. San- derson, Bernard Heuvelmans und Loren Coleman existierten drei Arten des „Yeti“: der etwa 1 Meter große „Pygmäen-Yeti“ („Teh-Ima“), der bis zu 1,80 Meter große „echte Yeti“ („Meh-Teh“) und der bis zu 2,70 Meter große „Riesen-Yeti“ (Dzu- Teh) mit bis zu 50 Zentimeter langen Fü- ßen.
In der Literatur ist auch von einer beson- ders großen Yeti-Art namens Nyalmo die Rede. Diese soll sage und schreibe bis zu 4,80 Meter Körperhöhe erreichen. Als ge- schätztes Gewicht für den „Yeti“ werden mitunter mehr als 200 Kilogramm ge- nannt.
Vom „Yeti“ sind zahlreiche Sichtungen
14
und Fußabdrücke sowie zwei Skalps, eine Hand und Zeichnungen bekannt.
Ein angeblicher „Yeti“-Skalp wird im buddhistischen Kloster von Khumjung im nepalesischen Khumbu aufbewahrt. Ein „Yeti“-Skalp im Kloster von Pangboche – ebenfalls im Khumbu – ist verschwun- den. 1960 brachten Sir Edmund Hillary (1919–2008) und Marlin Perkins von ei- ner Expedition einen angeblichen „Yeti“- Skalp mit, der sich bei genauerer Unter- suchung als Ziegenhaut entpuppte.
Bei den Sichtungen spielte wohl der Tibetbär oder Blaubär (Ursus arctos pruinosus) eine Rolle. Ihn hält der Berg- steiger und Abenteurer Reinhold Messner aus Südtirol für jenes Tier, das zur Sagen- gestalt wurde und Legenden über den „Yeti“ nährte, die in den Kulturen der Himalaja-Völker eine wichtige Rolle spielten.
Kryptozoologen bringen den „Yeti“ mit dem riesigen, etwa 3 Meter großen und
15
schätzungsweise 600 Kilogramm schwe- ren prähistorischen Menschenaffen „Gi- gantopithecus blacki“ in Verbindung, der vor etwa zehn bis möglicherweise 1 Mil- lion Jahren im Norden Indiens und im Süden Chinas lebte. Nach einer gewag- ten „Welteislehre“, an die manche Natio- nalsozialisten glaubten, galt der „Yeti“ so- gar als „kälteresistenter Ur-Germane“. Die erste Beschreibung von „Gigan- topithecus blacki“ fußte auf ungewöhn- lich massiven Backenzähnen, die dem Paläanthropologen Gustav Heinrich von Koenigswald (1902–1982) in chinesi- schen Apotheken aufgefallen waren, die „Drachenzähne“ als Medizin anboten. 1935 fand er zwei solcher massiven Zäh- ne in Hongkong und einen in Kanton, 1939 einen weiteren in Hongkong. Der 1935 von Koenigswald vergebene Art- name „Gigantopithecus blacki“ (grie- chisch: „gigas“, „gigantos“ = Riese, „pithekos“ = Affe) erinnert an den kana-
17
Quote paper:
Ernst Probst, 2008, Affenmenschen, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 35 Pages
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 15 Pages
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 20 Pages
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Termpaper, 14 Pages
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Script, 46 Pages
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 39 Pages
Kryptozoologie: new text Affenmenschen was added
Doris Probst's text Affenmenschen is now available as a printed book
Doris Probst has published the text Affenmenschen
Visits from the Forest People: An Eyewitness Report of Extended Encoun...
Julie Scott, Sali Sheppard-Wolford
0 comments