Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Allgemeines über die PISA Studie 4
2.1 Begriff und Hintergrund der Studie 4
2.2 Konzept und Ziele 5
2.3 Methoden der Testentwicklung und Durchführung der Studie 7
2.4 Kritik an der PISA Studie 9
3 Zusammenfassung 11
Literaturverzeichnis 11
2
1 Einleitung
Seit dem ersten Test im Jahr 2000, ist die PISA – Studie mit das begehrteste Thema, wenn es um die Bildung unserer Schülerinnen und Schüler geht. Nicht nur, dass die Studie in der Wissenschaft und in der Politik ein großes Thema ist, auch in den Medien und in der Gesellschaft wird sie heiß diskutiert. Das Besondere an dieser Studie ist dabei zum einen, dass sie uns ermöglicht, die Leistungen der Schüler auf internationaler Ebene, aber auch auf der Bundesebene miteinander zu vergleichen. Zum anderen führt sie uns aber auch vor Augen, dass unsere Schüler und damit unserer Schulsystem, doch nicht so gut ist, wie wir es immer angenommen haben. Und gerade dieser Effekt, führte zu großem Aufsehen in der Öffentlichkeit und machte als der sogenannte „PISA – Schock“, Schlagzeilen in den verschiedensten Medien. Dabei haben schon frühere Leistungstest ergeben, dass unsere Schüler im Mittelfeld des internationalen Leistungsniveaus liegen. Der 3. internationale Mathe- und Naturwissenschaftstest (TIMSS) oder auch das Projekt „Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugendalter“ (BIJU) sind nur zwei Beispiele dafür. 1 Nur wurde den Ergebnissen dieser Studien, vor allem der BIJU – Studie, wenig Beachtung geschenkt. Mit enormen Aufwand, wurde nun versucht eine Vergleichsstudie über die Bildungsstandards auf internationaler und nationaler Basis durchzuführen, deren Resonanz auf die Ergebnisse, recht unterschiedlich ausgefallen ist. Von den einen hoch gelobt und von den anderen zutiefst kritisiert, verstärkt sie letztendlich den Ruf nach einer Verbesserung des Bildungssystems. Der erste Teil dieser Hausarbeit, befasst sich mit den allgemeinen Eckpunkten der PISA – Studie. Es wird geklärt werden, was die OECD mit der Studie bezweckt und wie die Studie im Einzelnen durchgeführt wird. Dabei wird zum einen auf die Testkonstruktion und zum anderen auf die Durchführung des Tests, in den jeweiligen Schulen eingegangen werden. Abgeschlossen wird der erste Teil mit einer kritischen Auseinandersetzung, in Bezug auf die Durchführung und Auswertung der Studie.
1 vgl. Hansel, T. (Hrsg.): PISA – Und die Folgen? – Die Wirkung von Leistungsvergleichsstudien in der
Schule., Centaurus Verlag 2003, S. 20
3
2 Allgemeines über die PISA - Studie In den nachfolgenden Punkten des zweiten Gliederungspunktes, soll eine allgemeine Darstellung der PISA – Studie erfolgen. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl der Arbeit, wird die Darstellung des allgemeinen Teils daher sehr knapp und kurz gehalten werden. Um tiefer Einblicke in das Thema zu erhalten empfehlen sich:
- Baumert, J. (Hrsg.): PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich., Opladen 2001 und
- die Broschüren der OECD zur PISA – Studie (http://www.pisa.oecd.org/dataoecd/58/62/38390057.pdf + http://www.mpibberlin. mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf)
2.1 Begriff und Hintergrund der Studie
Hinter dem Begriff PISA verbirgt sich das „Programm for International Student Assessment“ 2 . Es wird verwendet, um in regelmäßige Abständen die Grundbildung der Jugendlichen zu erfassen und gegenüber anderen Ländern, aber auch innerhalb der Länder zu vergleichen. In Auftrag wurde die Studie von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gegeben. Außerdem ist sie ein Teil eines Indikatorenprogramms (INES – „Indicators of Educational Systems“) der OECD, welches das Ziel hat, den beteiligten Staaten vergleichende Ergebnisse über die jeweiligen Bildungssysteme zu liefern. Das Ziel der PISA – Studie ist dabei, die einzelnen Bildungsresultate der Schulen, der jeweiligen Teilnehmerländer zu untersuchen. 3 An der PISA- Studie sind aber nicht nur die Mitgliedstaaten der OECD beteiligt, sondern auch Nicht – OECD - Mitgliedstaaten.
An der Testphase von 2000 nahmen 28 Mitgliedstaaten der OECD teil und vier Nicht -Mitglieder. In der Testphase 2006 waren es schon 30 OECD – Staaten und 33 Partnerländer der PISA-Studie. An der gestiegenen Teilnehmerzahl kann man sehr gut erkennen, von welchem großen Interesse die PISA – Studie ist. Auf internationaler Ebene genauso, wie auf nationaler Ebene, da jedes Teilnehmerland die Möglichkeit hat, den eigentlichen PISA – Test um eine nationale Komponente zu erweitern (PISA – E), um so einen Vergleich auf der Bundesebene zu erreichen.
2 vgl. Baumert, J. (Hrsg.): PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen
Vergleich., Opladen 2001, S. 15
3 vgl. http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf 15.05.2007
4
Arbeit zitieren:
Christine Langer, 2007, Die PISA-Studie, München, GRIN Verlag GmbH
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