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Universität Konstanz
Fachbereich Literaturwissenschaften/Kunstwissenschaften Sommersemester 2001 9HUDQVWDOWXQJ.XQVWXQG$UFKLWHNWXULP.RQWH[WGHU5HLFKVVWDGW1UQEHUJ
Von Guido Heinecke
Inhalt
1. Einleitung 3
2. Das Leben des Albrecht Dürer 3
3. Die zwei Tafeln 8
4. Systematische Untersuchung 11
5. Die Situation in Nürnberg 12
6. Die Vier Apostel als Sinnbild der Temperamente 13
7. Reale Vorbilder für die vier Apostel 14
8. Nachwort 16
9. Literatur und Quellen 17
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Einleitung
Die beiden Holztafeln „Die vier Apostel“ – heutzutage in der Münchener Pinakothek zu betrachten – stellen sowohl einen letzten Höhepunkt in Albrecht Dürers Schaffenskraft als auch einen künstlerischen Ausdruck seiner tiefen Religiosität dar. Die Umtriebe der Schwarmgeister in Nürnberg verunsicherten ihn, die Wirren der Reformation schienen ihn künstlerisch zu bedrohen.
Dürer wollte mit den Tafeln der Stadt ein Geschenk machen und sich selber ein Denkmal setzen. Doch die Tatsache, dass er vom Nürnberger Rat dafür Geld erhielt, relativiert das Ganze, da ein Geschenk, für dass man bezahlt wird, kein Geschenk mehr ist. Und auch die vier Männer, die abgebildet sind, können zum einen als Versinnbildlichung der vier mittelalterlichen Temperamente, cholerisch – sanguinisch – phlegmatisch – melancholisch, gedeutet werden, auf der anderen Seite sind bestimmte Ähnlichkeiten mit damals lebenden Personen nicht zu verkennen.
In Kapitel (2) wird zunächst die bewegte und reichhaltige Biographie Albrecht Dürers beleuchtet, es folgt daraufhin in (3) eine Beschreibung der Tafeln und der Inschriften am Fuß. In Kapitel (4) untersuchen wir das Werk systematisch. Anschließend gebe ich einen Einblick in die Situation und das Umfeld, in dem Dürer die Tafeln anfertigte. Kapitel (6) und (7) zeigen zwei verschiedene Deutungsversuche für die Gestalten der vier Apostel. Kapitel (8) schließlich zeigt auf, warum Albrecht Dürer seiner Heimatstadt die „Vier Apostel“ schenkte und warum die Stadt daran interessiert war.
Das Leben des Albrecht Dürer
Albrecht Dürer betätigte sich auf vielen Gebieten der Kunst: Er war Maler, Kupferstecher und Zeichner für Holzschnitt, aber auch Kunstschriftsteller.
Geboren wurde er am 21. Mai 1471 in Nürnberg als das dritte der 18 Kinder des Goldschmieds Albrecht Dürer der Ältere (1427-1502). Taufpate ist der Buchdrucker und Verleger Anton Koberger. Dürer starb in Nürnberg am 26. April 1528, beigesetzt wurde er auf dem dortigen Johannesfriedhof. Dürers Vater, Sohn des Goldschmieds Anton Dürer in Gyula (Ungarn), war auf seiner Wanderschaft als Geselle des Goldschmiedehandwerks in die Niederlande gezogen und kam 1455 nach Nürnberg. Er trat bei dem Goldschmied Hieronymus Holper in den Dienst, der 1567 dem bereits 40-jährigen tüchtigen Gesellen seine
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15 Jahre alte Tochter Barbara (gestorben 1514) zur Frau gab. In demselben Jahr erwarb er das
Bürgerrecht und ein Jahr später das Meisterrecht.
Albrecht Dürer besuchte die Lateinschule, auf der er Willibald Pirckheimer kennenlernte, ein Sohn wohlhabender Eltern, der Dürers lebenslanger Freund werden sollte. Nach der Schulzeit erlernte er beim Vater das Goldschmiedehandwerk; er wollte aber lieber Maler werden und bedrängte darum den Vater so lange, bis er ihn Ende 1486 zu dem Nürnberger Maler Michael Wolgemut in die Lehre gab. In dessen Werkstatt wurden unter anderem die zahllosen Holzschnittillustrationen zum "Schatzbehalter" von Stephan Fridolin (1491) und zur „ Weltchronik“ des Hartmann Schedel (1493) angefertigt - was für Dürers spätere Entwicklung sehr wichtig war.
Nach Ostern 1490 ging er auf die
Mechanikers und Musikers in Nürnberg. Dem damaligen Brauch entsprechend war die Heirat von den Vätern ausgehandelt worden. Kindersegen blieb der Ehe allerdings versagt. Wenige Monate nach der Hochzeit – im Herbst des gleichen Jahres - brach in Nürnberg die Pest aus, und Dürer floh, seine Ehefrau zurücklassend, nach Italien. Er reiste über Innsbruck nach Venedig und kam mit der italienischen Frührenaissance in Berührung. Als er im Frühjahr 1495 zurückkehrte, brachte er eine Anzahl seiner berühmten Landschaftsaquarelle mit.
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Guido Heinecke, 2001, Albrecht Dürer - Die vier Apostel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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someone
sorry, aber alles andere als kunstwissenschaftlich.
Wer sich eine kunstwissenschaftliche Arbeit erhofft, sei vor dem Download gewarnt. Keinerlei Bildbeschreibungen und richtig tiefgehende Analyse, dafür wird seitenweise(!) der Bibeltext unter den Bildern wiedergegeben, eine - für den Untersuchungsgegenstand viel zu ausführliche - Künstlerbiographie vorangeklatscht.
Das kann nie und nimmer eine 2 gewesen sein, falls doch, studiere ich an der falschen Uni ...
on Sunday, March 05, 2006-