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Das Leben des Mohandas Karamchand "Mahatma" Gandhi

Referat / Schulaufsatz, 2001, 3 Seiten
Autor: Matthias Jacob
Fach: Ethik

Details

Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2001
Seiten: 3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V102305
ISBN (E-Book): 978-3-640-00691-5

Dateigröße: 49 KB
Anmerkungen :
Der Text ist zwei Seiten lang und gibt genaue Informationen über Gandhi. Am Schluss habe ich noch ein paar Buchtipps miteingefügt. Lob, Fragen und Kritik bitte an meine e-m@il-adresse.



Volltext (computergeneriert)

Mahatma Gandhi

Gandhis eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi, man nannte ihn jedoch später aufgrund seiner großen Taten Mahatma, was so viel wie ,,Große Seele" bedeutet. Er wurde am 2. Oktober 1869 im indischen Porbandar geboren.
Seine Familie gehörte der Bayan-Kaste an, einem Stand der Unternehmer und Kaufleute. Und tatsächlich heißt Gandhi übersetzt ,,Gemüsehändler".
Gandhis Vater Karamchand war allerdings weder Unternehmer noch Kaufmann sondern ein verhältnismäßig hoher Beamter des Staates Porbandar. Er betätigte sich als Mitglied des radschasthanischen Gerichtshofes und eine zeitlang auch als Premierminister. Seine Mutter Putlibai war sehr religiös. Sie aß nie eine Mahlzeit ohne die täglichen Gelübde. Krankheit war für sie kein Grund, um die Fastenzeiten zu mildern oder sogar zu unterbrechen.
1882 wurde der 13-jährige Mohandas Gandhi mit der gleichaltrigen Kasturbai Nakanji verheiratet. Nach Ende seiner Schulzeit studierte er in London von 1888 bis 1891 Rechtswissenschaft.
Ab 1891 arbeitete er in Bombay als Rechtsanwalt. 1893 ging er nach Südafrika in die britische Kolonie Natal. Hier kam Gandhi mit Rassendiskriminierungen in Berührung. Er begann sich politisch zu engagieren und stieg so rasch zum Führer der südafrikanischen Inder auf. Er entwickelte in dieser Zeit das Konzept des Satyagraha, des gewaltlosen Widerstandes. 1894 organisierte er erstmals mit Hilfe des von ihm gegründeten ,,Natal Indian Congress" einen Widerstand der indischen Einwanderer gegen diskriminierende Gesetze, wie z.B. die Aberkennung des Stimmrechtes. Wegen seines passiven Widerstandes wurde Mohandas Gandhi mehrmals inhaftiert.
Als 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, kehrte er nach Indien zurück. Bei der Ankunft in Bombay am 9. Januar 1915 begrüßte ihn der indische Dichter Tagore als ,,Mahatma".
Aufgrund der blutig verlaufenen Zerschlagung einer friedlichen indischen Protestversammlung in Amritsar durch britische Truppen im Jahre 1919 rief er ein Jahr später zu einer landesweiten Kampagne des zivilen Ungehorsams auf. In diesem Jahr übernahm er auch die Führung des Indian National Congress (I.N.C.), der sich unter seiner Herrschaft zu einer Massenorganisation und zum wichtigsten Mittel der Unabhängigkeitsbewegung entwickelte.
Im März 1922 wird er zu sechs Jahren britischer Haft verurteilt. Schon zwei Jahre später begnadigte man ihn aufgrund einer Krankheit und so kam er vorzeitig frei.
Gandhi zog sich 1924 aus der Unabhängigkeitsbewegung zurück und widmete sich bis 1930 anderen Bereichen wie soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und religiöser Ausgleich.

Nachdem die britische Regierung sich geweigert hatte, Indien den Dominionstatus zuzugestehen, veranlasste er 1930 eine zweite Kampagne des zivilen Ungehorsams und rief zum Salzmarsch, einem gewaltlosen Protest gegen das britische Salzmonopol, der vom 12. März bis 6. April dauerte, auf. Daraufhin nahm man ihn neun Monate in Gewahrsam. Nach Gandhis Freilassung am 26. Januar 1931 beteiligte er sich an einer Verfassungskonferenz in London, um sich mit seinen Forderungen für Indien durchzusetzen. Er konnte dabei aber nichts erkämpfen. Nach 1932 war er noch mehrere Male im Gefängnis. Er führte dort mehrfach ein langes Fasten durch, um gegen die von ihm als unzureichend betrachteten britischen Verfassungspläne für Indien zu protestieren. 1934 gab Gandhi die Führung des I.N.C. ab, stieg aus dem Kongress aus und beschäftigte sich mit seiner Volksbewegung. Er schrieb 1939 einen Brief an Adolf Hitler und bat ihn um Frieden, weil dieser mit dem Überfall Deutschlands auf Polen den 2. Weltkrieg provoziert hatte. Im selben Jahr lehnten Gandhi und der I.N.C. es ab, Großbritannien in diesem Krieg zu unterstützen, sofern Indien nicht die Unabhängigkeit garantiert wird. 1942 forderte Gandhi die sofortige Unabhängigkeit Indiens und geriet in Poona in Haft. Zwei Jahre später wurde er wiederholt aus Gesundheitsgründen freigelassen.
Endlich erklärte sich die britische Regierung bereit Indien in die Unabhängigkeit zu entlassen. Während sich 1945 der mittlerweile schon 76-jährige Gandhi noch unweigerlich für die Einheit Indiens einsetzte, drohte diese an blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Moslems zu scheitern. Durch eine Fastenaktion konnte er 1947 die Streitigkeiten in Kalkutta beenden. Am3. Juni verkündete der britische Premierminister Attlee die Unabhängigkeit und die Teilung Indiens in zwei Staaten: Pakistan für die Moslems und Indien für die Hindus. Diese Teilung bezeichnet Gandhi als ,,geistige Tragödie".
Im Jahre 1948, am 20. Januar entging er einem Attentat. Nur zehn Tage später wird der 79-jährige von einem fanatischen Hindu erschossen.

Mahatma Gandhi hat also mit allen gewaltlosen Mitteln für die Unabhängigkeit seines Landes gekämpft.

Folgende Sätze soll er gesagt haben:

  1. ab Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg.
  2. ab Was man mit Gewalt gewinnt kann man nur mit Gewalt behalten.
  3. ab Ich glaube an Gewaltlosigkeit als das einzige Heilmittel.
  4. ab Armut ist die größte Umweltzerstörerin.

Es wurden auch Bücher über diesen Mann geschrieben (Deutsch):

  1. ab O. Wolf: Gandhis Politik und Gewaltlosigkeit. 1963
  2. ab W. Molt: Die Pädagogik von Mahatma Gandhi. 1970
  3. ab G. Gold: Gandhi - Eine bebilderte Biographie. 1983
  4. ab E. H. Erikson: Gandhis Wahrheit. 1984
  5. ab S. Grabner: Schwert der Gewaltlosigkeit, Mahatma Gandhi.-Leben und Werk 1984
  6. ab G. Woodcock: Mahatma Gandhis Festhalten an der Wirklichkeit. 1986
  7. ab I. Jesudasan: Mahatma Gandhis Weg zur Freiheit. 1987
  8. ab H. Rau: Mahatma Gandhi mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 1987
  9. ab S. Grabner: Mahatma Gandhi. Politiker, Pilger und Prophet. 1992
  10. ab L. Fischer: Gandhi - Prophet der Gewaltlosigkeit. 1995
  11. ab R. Hörig: Auf Gandhis Spuren. Soziale Bewegungen und ökologische Traditionen in Indien. 1995
  12. ab L. Collins/ D. Lapierre: Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit. 1996
  13. ab D. Rothermund: Mahatma Gandhi. Eine politische Biographie. 1997
  14. ab T. S. Settel: Die Weisheiten des Mahatma Gandhi 1998


Kommentare

Christoph Nicol
27.03.2002 10:21:42
gut
Ich bin ein 12-Jähriger Schüler und muss in Ethik einen kurzvortrag über Mahatma Gandhi halten, und habe aus deiner Hausarbeit fast alles herauskopiert um es in meinem Vortrag zu verwenden. Du solltest nur noch die Fachbegriffe ein bischen genauer erklären.Im Ganzen ist es dir eigentlich gelungen!
Karin
15.12.2001 18:16:55
Das Leben des Mohandas Karamchand "Mahatma Gandhi"
Hallo Matthias Sehr gelungen Deine Arbeit!!!!! Etwas finde ich schade: Unter Deinen Buchtipps hast Du das Buch über Gandhis Frau Kasturbai vergessen zu erwähnen!!!! Den gewaltlosen Widerstand hat Gandhi nämlich von ihr gelernt, als sie sich ihm auf sehr bestimmte Weise immer wieder widersetzte. Gandhi war nämlich nichts anderes als ein sehr patriarchischer Ehemann, wie nahezu alle indischen Ehemänner!!! Es ist sehr schade, dass man diese Frau immer vergisst!!! Sie wurde schliesslich nicht für nichts die Mutter Indiens genannt!!!!!!!!! Karin
Rosemarie
22.01.2002 14:16:24
Unakzeptabel
Absolut nicht zu empfehlen. Sehr schlecht recherchiert und voller Fehler
willi
24.02.2002 21:55:10
ganz ordentlich
datt is ganz o.k.
fghgh
07.03.2007 17:34:30
schon gut aber naja....
ach ich verstehe garnischts man ich schreiben über gandhi am freitag ne arbeit aber kann garnichts hihi
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