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Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 27
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 183 KB
Archivnummer: V10293
ISBN (E-Book): 978-3-638-16757-4

Textauszug (computergeneriert)

Berufsakademie Mannheim
- Staatliche Studienakademie –
Ausbildungsbereich Wirtschaft
Fachrichtung Industrie
Studienarbeit im Fach Finanz- und Rechnungswesen

Ansatz und Bewertung von Finanzanlagen
nach Maßgabe von IAS 39

Petra Rudolf
Studienjahrgang WIN00VS
Abgabetermin: 18. November 2002

 

Inhaltsverzeichnis  I

Abkürzungsverzeichnis  II

Abbildungsverzeichnis  III

1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit  1

2 Zielsetzungen der International Accounting Standards  3

3 Grundlegende Definitionen  4
3.1 Kennzeichnung Finanzinstrumente  4
3.2 Finanzielle Vermögenswerte  5
3.2.1 Originäre Finanzinstrumente  5
3.2.2 Derivative Finanzinstrumente  5
3.3 Begriff des Fair Value  7

4 Ansatz und Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IAS 39...8
4.1 Bilanzansatz  8
4.1.1 Aktivierungsfähigkeit  8
4.1.2 Zeitpunkt der Aktivierung  9
4.2 Bilanzielle Erfassung  10
4.2.1 Erstmalige Bewertung  10
4.2.2 Folgebewertung  10
4.2.3 Verrechnung von Gewinnen und Verlusten  12
4.2.4 Verrechnung von Wertminderung und Uneinbringlichkeit  13

5 Bilanzierung von Sicherungsgeschäften nach IAS 39....15
5.1 Bedingungen für Hedge-Accounting  15
5.2 Formen des Hedge-Accounting  16
5.2.1 Fair Value-Hedge  16
5.2.2 Cash Flow-Hedge  17
5.3 Bilanzielle Erfassung  17
5.3.1 Bewertung eines Fair Value-Hedge  17
5.3.2 Bewertung eines Cash Flow-Hedge  18

6 Kritische Würdigung  19

Literaturverzeichnis  IV

Ehrenwörtliche Erklärung  VI

 

Abkürzungsverzeichnis

Aufl. = Auflage
Bd. = Band
bzw. = beziehungsweise
bspw. = beispielsweise
EU = Europäische Union
f. = folgende
ff. = fortfolgende
GuV = Gewinn- und Verlustrechnung
HGB = Handelsgesetzbuch
IAS = International Accounting Standard
IASB = International Accounting Standard Board
IASC = International Accounting Standard Committee
i.d.R. = in der Regel
Jg. = Jahrgang
KoR = Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (Zeitschrift)
o.g. = oben genannte
S. = Seite
sog. = so genannte
SEC = Securities and Exchange Commission
vgl. = vergleiche
WPg = Die Wirtschaftsprüfung (Zeitschrift)

 

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Einteilung von Finanzinstrumenten  4
Abbildung 2: Kategorien von finanziellen Vermögenswerten  10
Abbildung 3: Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte  12

 

1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit

Die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland nimmt in den letzten Jahrzehnten immer mehr an der Internationalisierung der Güter-, Dienstleistungs- und Kapitalmärkte teil. Von dieser Globalisierung sind nicht nur Großkonzerne betroffen, sondern in einem Export orientierten Staat wie Deutschland auch ein Großteil des Mittelstandes. Ferner kann sich die Rechnungslegung eines Unternehmens diesem Trend nicht entziehen. Sie darf sich nicht darauf beschränken internationale Geschäftsvorfälle korrekt abzubilden, sondern muss auf Grund der gewandelten Anforderungen und der Forderung nach internationaler Vergleichbarkeit sich selbst den internationalen Standards anpassen.1

Nach empirischen Studien2 über die Beweggründe der Unternehmen zu diesem Schritt lassen sich im Wesentlichen sechs Gründe für eine Internationalisierung des Rechnungswesens unterscheiden:3

• Öffnung für internationale Kapitalmärkte


Nicht nur Global Player, sondern auch Unternehmen, die einen Börsengang in Deutschland anstreben, sind von der Internationalisierung betroffen. So werden viele Börseneinführungsprojekte von internationalen Finanzmärkten wie z.B. London aus geleitet. Auf Grund von Sprachproblemen und teilweise unberechtigten Aversionen gegen deutsche Abschlüsse werden häufig Abschluss- und Planzahlen nach internationalen Standards verlangt.

• Orientierung an den Bedürfnissen des Shareholders


Nach vorherrschender Meinung internationaler Shareholder lässt die Rechnungslegung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) viele Wahlrechte offen und gibt wenige Aufschlüsse über die Ertragssituation in der Zukunft. Dadurch ist die Rechnungslegung nach HGB nicht hinreichend in der Lage, den Aktionär ausreichend über Lage und Entwicklung des Unternehmens zu informieren. Ein Unternehmen, das sich nach dem Shareholder Value orientiert, wird solchen Tatsachen Rechnung tragen.

• Imagevorteile


Aufgabe eines international agierenden Unternehmens ist die Bereitstellung von internationalen Informationen. Dazu reicht eine reine Übersetzung eines deutschen Systems in eine andere Sprache nicht aus. Zusätzlich muss das System internationalisiert werden

• Vereinheitlichung des internen Konzernreportings


Häufig ist bei international agierenden Unternehmen zu beobachten, dass Fehlentwicklungen bei ausländischen Tochtergesellschaften später erkannt werden als bei deutschen Töchtern. Grund hierfür ist oft der Verzicht auf ein aussagekräftiges, zeitnahes Konzernreporting. Durch die zu späte Beseitigung von Fehlentwicklungen entstehen Kosten, die durch ein an internationalen Grundsätzen orientiertem Konzernreporting vermieden werden können. 

• Abstimmung von internem und externem Rechnungswesen


Die internationale Rechnungslegung ist stärker als die des HGB an Zeitwerten orientiert. Dadurch wird das externe Rechnungswesen mit dem schon immer an Wiederbeschaffungswerten orientiertem internen Rechnungswesen in Einklang gebracht. 

• Verbesserung der Informationen für Kreditgeber


Eine Rechnungslegung nach internationalen Vorschriften, die eine kontinuierliche Realisierung von Umsatz und Gewinn vorsieht, führt zu einer Verstetigung des Gewinns und damit zur Beruhigung der Kapitalgeber.

[...]


1  vgl. Krawitz 2001, S. 629
2  vgl. Krawitz/ Albrecht/ Büttgen 2000, S. 541 ff.
3  vgl. Lüdenbach 2001, S. 21

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