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Details

Tags: Wald
Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2001
Seiten: 5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 51 KB
Archivnummer: V103598
ISBN (E-Book): 978-3-640-01976-2

Volltext (computergeneriert)

Ökosystem Wald

Def. Ökosystem: Das Okösystem ist ein beziehungsgefüge zwischen einer Lebensgemeinschaft und ihrem

Lebensraum.Beide bilden aufgrund ihrer vielfältiger Wechselbeziehung eine Einheit.

Ökosystem

Lebensraum (Biotop) Lebensgemeinschaft (Biozonöse)

gegliedert in Schichten bestehend aus Pflanzen,Tieren,

Bakterien,Pilzen

Lebensräume Lebensgemeinschaften

-Baum -Organismen auf Bäumen

-Baumhöhle -Organismen in Baumhöhlen

-Waldtümpel u.a. -Organismen im Waldtümpel

Wechselbeziehungen

-zwischen Organismen (z.B.Konkurrenz,Symbiose)

-zwischen Organismen u.abiotischen Umweltfaktoren

(z.B.Pflanzen-Licht)

Merkmale des Ökosystems:

-Gliederung in Schichten

-offene Systeme

-Zuordnung der Organismen in Ernährungsstufen=Produzenten(Erzeuger),Konsumenten

(Verbraucher) u.Destruenten (Zersetzer)

Bsp.Gräser/Kräuter > Wildkaninchen > Fuchs

Haselnuß > Eichhörnchen > Baummarder >Uhu

-Organismen sind Bestandteile komplexer Nahrungsnetze

-Kreislauf der Stoffe und Energiefluß bestehen im Ökosystem

-ökologisches Gleichgewicht als ausgewogenes Verhältnis zwischen den Arten über einen

längeren Zeitraum

-Kennzeichnung d. Ökosysteme durch Produktivität u.Fähigkeit zur Selbstregulation

-Ökosystem entwickeln sich,d.h.sie verändern sich über längere Zeiträume

Typische Tiere und Pflanzen:

-jedes Ökosystem ist durch unterschiedliche Umweltfaktoren räumlich strukturiert

1.Schicht = Waldboden (Pilze,Spinnen,Regenwürmer)

2.Schicht = Moosschicht (Waldpilze,Schnecke,Waldameise)


3.Schicht = Krautschicht (Rothirsch,Busch-Windröschen,Brennnessel)

4.Schicht = Strauchschicht (Buntspecht,Amsel,Grasmücke,Haselnuss,Brombeere)

5.Schicht = Baumschicht (Buchfink,Rotkelchen,Buntspecht,Baummarder)

6.Schicht = Kronendachschicht (Eichhörnchen,Waldeule)

Abiotische und biotischer Umweltfaktor:

Def.abiotische UF:

- sind Faktoren der nichtlebenden Umwelt,die auf ein Lebewesen einwirken Faktoren:Klimafaktoren z.B.

Licht, Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit

Bodenfaktoren z.B.Humusgehalt, Feuchtigkeit, Temperatur

Def.biotische UF:

-sind Faktoren der belebten Umwelt,die auf ein Lebewesen einwirken.Sie können von Lebewesen der

gleichen Art oder von Lebewesen anderer Art ausgehen.

Faktoren: Konkurrenz, Freßfeinde, Fortpflanzungspartner, Parasitismus, Symbiose

Konkurrenz zwischen den Lebewesen:

Konkurrenz ist der Wettbewerb zwischen den Lebewesen um einen Umweltfaktor,der nicht unbegrenzt

vorhanden ist.

-Konkurrenz um Licht z.B.Pflanzen des Waldes

-Durchsetzg. d.Jungpflanzen bei Aseinandersetzung von Licht u.Raum

-Konkurrenz um Raum z.B. Spechte um Bruthöhlen

-Konkurrenz um Nahrung z.B. Insektenlarven um Blätter

-Konkurrenz um Fortpflanzungspartner z.B. Hirschkampf um Rudel

Zusammenleben in Symbiosen:

Symbiose

ist ein enges Zusammenleben von zwei artverschiedenen Organismen mit einem gegenseitigen

Nutzen,mit beiderseitigem Nutzen.

Beiden Organismen können beide Pflanzen,beide Tiere,Pflanze u.Bakterien sein.Vielfach bestehen

auch bei Symbiosen ernährungsbedingte Beziehungen.

Beispiele:

Pilzmyzel und Wurzeln von Samenpflanzen

Pilzmyzel erhält organische Stoffe (Kohlenhydrate für Stoffwechsel) von Baumwurzel.

Wurzeln, z.B.von Kiefern,Buche,Lärche erhalten Mineralsalze und Wasser durch Pilzmyzel

Algen und Pilzmyzel in Flechten

Pilzmyzel erhält organische Stoffe, gibt der Flechte Form und Gestalt,bildet Gerüst der Flechte.Grün-oder

Blaualgen erhalten Kohlendioxid,Wasser u.Mineralstoffe.


Symbiosen zwischen Einsiedlerkrebs u.Seeanemone

-weichschalige Hinterleibe sind auf zusätzlichen Schutz angwiesen > haben Schneckenhaus, um sich zu


schützen

-Seeanemone befindet sich auf Schneckenhaus d.Krebses

-durch nesseltragende Seeanemone Schutz d.Krebses vor Feinden

-Seeanemone sind festsitzend u.werden durch Krebs transportiert u.erhalten dadurch Nahrung andererseits

erhält sie Beutereste d.Krebses

Parasitismus:

Parasitismus ist ein Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten mit einseitigem Ntzen für ein

Art,den Parasiten. In der Regel werden dem Wirt vom Parasiten Nährstoffe entzogen.Dabei wird der

Wirtsorganismus geschädigt,aber nicht getötet.

Beispiele:1. Schlupfwespe-Insektenlarven, 2.Schweinefinnenbandwurm beim Menschen, 3.Mistel-

Laubbaum

zu 1.:-Schlupwespe (Parasit)legt Eier in Kohlweißlingsraupe (Wirt)

-Eier schlüpfen

-Zerstörung d.Raupe u. WEspe ernährt sich von organischen Stoffen

zu 2.: -haben Hakenschopf,die sich im Darm festsetzen

entziehen Darm Nahrung

zu 3.:-Pilze befallen meistens schon kranke Bäume

-Entzug von Nährstoffen bis Baum in bestimmter Höhe abbricht

Ökologisches Biologisches Gleichgewicht

-Entstehung aufgrund des Abhänigigkeits- und Beziehungsgefüges in Ökosystem bzw.einer Biozönose

zwischen Produzenten,Konsumenten u.Destruenten

-Schwankung d.Anzahl d.Individuen über längeren Zeitraum wegen ernährungsbedingter Abhängigkeiten

(z.B.Räuber-Beute)

-ökologisches GGW.beruht auf Selbstregulation = umso stabiler je artenreicher das Ökosystem

z.B.-je mehr Beute desto mehr Räuber

-je weniger Beute desto weniger Räuber

-je mehr Räuber desto weniger Beute

-je weniger Räuber desto mehr Beute

Bedeutung und Schutz des Waldes

Bedeutung:

-große Bedeutung für Klima auf der Erde (Wasserhaushalt wird durch Wald reguliert; Zusammensetzung d.

Luft wird zusammengehalten durch O2=Co2;reguliert Wärmehaushalt


-stellt natürlichen Lebensraum für viele Organismen dar

-natürlicher Rohstofflieferant ( Holz für Möbel, Papierindustrie, Kautschuk für Gummi, Harz für Lack,

Lösungsmittel, Bindemittel)

Schutz:

-Bodenschutz vor weiterer Versauerung

Bsp.:-Anbau standortgerechter Baumarten

-integrierter Pflanzenschutz

-Düngung u.Kalkung

-Wildbestandskontrolle

-sinnvolle Nutzung des Autos

-öftere Benutzung öffentlicher Vekehrsmittel

-Energiesparen im Haushalt

Bsp. Stromverbrauch reduzieren,Wasser sparen,moderene Heizung


Kommentare

MacX
11.11.2001 21:56:12
...titel stinken
Ho, hab das als Vortrag für Sozialkunde genommen... Lehrer hat mir allerdings nur ne 3 gegeben... Zu bemängeln hatte er neben dem Standardsatz: "Das war aber reichlich knapp" noch, dass die Beispiele zusehr vom Thema "Wald" abwichen, besonders bei den Beispielen für Symbiose und Parasitismus. Ich persönlich fand ihn gut, sonst hätt ich ihn wohl kaum genommen :D
Dolce&Gabbana
16.11.2005 16:26:31
Gut gemacht!!!
Ich finde das Referat ist gut geworden. Ich hoffe es genügt unseren Lehrern auf dem Gymnasium. Aber ich habe ja auch noch andere Infos über den Wald. Allgemein ist es gut!!!

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/103598/