Hausarbeit, 2001, 18 Seiten
Autor: Tobias Krumscheid
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Tags: Kultur Management Controlling
Jahr: 2001
Seiten: 18
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-16938-7
ISBN (Buch): 978-3-640-33635-7
Dateigröße: 349 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Der Begriff des Controllings unterlag in den letzten Jahrzehnten einer Wandlung, welche mit der zunehmenden Komplexität und Dynamik der Veränderungen interner und externer Einflußfaktoren auf die Unternehmensführung in Zusammenhang steht. Am Anfang bezog sich der Begriff Controlling lediglich auf die Kontrolle selbst, die am Ende des Koordinations- Planungs- und Kontrollprozesses steht. Dies änderte sich im Laufe der Zeit dahingehend, das jetzt die Planungsphase mit einbezogen wurde und somit die Möglichkeit bestand, Planabweichungen in den Entscheidungsprozeß mit einzubeziehen. Es fehlte aber immer noch der Entscheidungs- und Informationsbezug des Controllings. In neuerer Zeit hat sich die Auffassung des Controllings dahingehend gewandelt, das nun Themen wie Ist-Soll-Vergleich, Abweichungsanalysen und Kostenüberwachung impliziert werden. Die Controllingfunktion wandelte sich zur Koordinationsfunktion, das heißt Controlling ist ein „unterstützendes Subsystem der Führung, das Planung, Kontrolle und Informationsversorgung koordiniert“. Da in der Praxis ein Unternehmen mit verschiedensten Anforderungen konfrontiert wird, reicht es nicht, dem Controlling nur bestimmte Aufgaben zuzuweisen, vielmehr muß ein Controllingkonzept entwickelt werden, das in sich logisch als Grundlage einer Controllingdefinition dienen kann. Dies beinhaltet aber nicht, das dieses System nicht erweiterbar ist. Es muß um weitere Bereiche problemlos ergänzt werden können.
Textauszug (computergeneriert)
Controlling
von Tobias Krumscheid
Inhaltsverzeichnis
1 Inhaltsverzeichnis 3
2 Controlling 4
2.1 Der Begriff Controlling 4
2.1.1 Veränderungen von Einflußfaktoren 4
2.2 Zielsetzungen des Controlling 5
2.2.1 Spezialisierung der Zielsetzungen 7
2.2.1.1 Erstellung rationaler Grundlagen. 7
2.2.1.2 Entlastung und Unterstützung
der Unternehmensführung 7
2.3 Aufgaben des Controlling 8
2.4 Das Konzept 8
2.5 Das Controllingsystem 9
2.6 Institutionalisierung 9
2.7 Vorgehensweisen am Beispiel
des Marketingcontrollings 10
2.7.1 Die strategische Planungsebene 11
2.7.2 Die operative Planungsebene 12
2.7.3 Die Kontrolle 12
2.7.4 Die Informationsversorgung 13
2.7.4.1 Informationsbeschaffung 13
2.7.4.2 Speicherung und Verarbeitung 13
2.7.4.3 Informationsbereitstellung 14
2.7.5 Operative Planung und Kontrolle
von Maßnahmen 14
2.8 Kennzahlen 14
2.8.1 Definition und Funktion von Kennzahlen 14
2.8.2 Kennzahlensysteme 15
2.8.3 Kontrollieren mit Hilfe der Kennzahlensysteme 15
2.8.4 Kritik an den Kennzahlen 16
2.8.5 Kennzahlensysteme im Marketing-Controlling 16
3 Quellennachweis 18
2 Controlling
2.1 Der Begriff Controlling
Der Begriff des Controllings unterlag in den letzten Jahrzehnten einer Wandlung, welche mit der zunehmenden Komplexität und Dynamik der Veränderungen interner und externer Einflußfaktoren auf die Unternehmensführung in Zusammenhang steht.
Am Anfang bezog sich der Begriff Controlling lediglich auf die Kontrolle selbst, die am Ende des Koordinations- Planungs- und Kontrollprozesses steht. Dies änderte sich im Laufe der Zeit dahingehend, das jetzt die Planungsphase mit einbezogen wurde und somit die Möglichkeit bestand, Planabweichungen in den Entscheidungsprozeß mit einzubeziehen. Es fehlte aber immer noch der Entscheidungs- und Informationsbezug des Controllings.
In neuerer Zeit hat sich die Auffassung des Controllings dahingehend gewandelt, das nun Themen wie Ist-Soll-Vergleich, Abweichungsanalysen und Kostenüberwachung impliziert werden. Die Controllingfunktion wandelte sich zur Koordinationsfunktion, das heißt Controlling ist ein "unterstützendes Subsystem der Führung, das Planung, Kontrolle und Informationsversorgung koordiniert". (1)
Da in der Praxis ein Unternehmen mit verschiedensten Anforderungen konfrontiert wird, reicht es nicht , dem Controlling nur bestimmte Aufgaben zuzuweisen, vielmehr muß ein Controllingkonzept entwickelt werden, das in sich logisch als Grundlage einer Controllingdefinition dienen kann. Dies beinhaltet aber nicht , das dieses System nicht erweiterbar ist. Es muß um weitere Bereiche problemlos ergänzt werden können.
2.1.1 Veränderungen von Einflußfaktoren
Ein Unternehmen steht in ständiger Beziehung zu seiner Umwelt und die Entscheidungsfindung der Führung muß ständig bei ihrer Arbeit die Umwelteinflüsse mit einbeziehen. Änderungen bedeutender Einflußfaktoren sind also Maßgeblich an der Entscheidungsfindung beteiligt. Wichtig sind als externe Einflüsse das sozio-kulturelle, ökologische, technologische, binnen- und außenwirtschaftliche sowie politsch-gesetzliche Umfeld. Nicht alle diese Faktoren beeinflussen unmittelbar ein Unternehmen.
Zunehmende individuelle Bedürfnisse des Kunden sowie dessen Souveränität und Qualitätsbewustsein führt dazu, das verstärkt zu einer höheren Produktvariationspalette sowie zu ausgeweiteten Qualitätssicherungsmaßnahmen und Kontrollen in den Bereichen Fertigung, Produkt und Service übergegangen werden muß. Es zeigt sich, das der Weg von kostenminimierenden Produktivitätszielen hin zu nutzermaximierenden Wettbewerbszielen beschritten werden muß und wird. Das heißt zum Beispiel eine verstärkte Produkt- und Marketingorientierung um Strömungen in kürzester Zeit effizient umsetzen zu können.
Auch in den Führungsebenen verlagern sich Strukturen dahin, das alte Vorstellungen verändert werden und zunehmend Unabhängigkeit und ethische Grundsätze gefördert werden, was sich wiederum in Führungsstil und Zielorientierung des Unternehmens niederschlägt.
Starken Einfluß hat natürlich in den letzten Jahren die technische Entwicklung sowie die im Zuge der Globalisierung ausgebauten binnen- und außenwirtschaftlichen Beziehungen. Damit einhergehend ist die erhöhte Wettbewerbsintensität sowie die zunehmende Größe der Unternehmen durch Zusammenschlüsse. Auswirkungen zeigen sich hier durch die Kompetenzen der Entscheidungsfindung die zunehmend dezentral organisiert sind. Dies führt zu einer "starken vertikalen Differenzierung mit hohem Koordinationsbedarf".(2)
Der fortschreitende Ausbau der Automatisierung und die Entwicklung neuer Kommunikation- und Informationssysteme, welche mit höher Kostenintensität einhergeht, führt dazu, das in hohem Maße eine stärkere Verknüpfung kurzfristig-operativer Ziele mit langfristig-strategischen Zielen erfolgen muß. Dies wiederum zieht einen Ausbau von Funktionsträgern wie Entwicklung, Logistik und Instandhaltung mit sich.
Wie oben angesprochen hat sich auch eine Veränderung im Leistungs- und Angebotssektor vollzogen. Eine Spezialisierung mit aber einer hohen Variationsbreite dafür Indikator. Hierfür ist es unumgänglich, die Beziehungen zwischen Lieferanten und Abnehmern zu intensivieren. Dies führt auch zu einer Spezialisierung der Führungsverantwortlichen.
2.2 Zielsetzungen des Controlling
[...]
1. Thomas Reichmann, Controlling mit Kennzahlen und Managementberichten (4.Auflage), Verlag Vahlen, München, 1995, S.2
2. Rudolf Schmidt, Grundfunktionen des Controlling, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, 1995, S.11
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