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Autor: Stefan Küppers
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre
Details
Institut: Pforzheim (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen)
Tags: Agrarpolitik EU Landwirtschaft Erweiterung
Jahr: 2002
Seiten: 23
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 248 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-16988-2
Textauszug (computergeneriert)
Die europäische Agrarpolitik:
Entwicklung, aktuelle Trends
von Stefan Kueppers
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Besonderheiten der Landwirtschaft
und des Agrarmarktes 3
1.2. Intention und Ziele
der gemeinsamen Agrarpolitik 3
2. Entwicklung der europäischen Agrarpolitik
2.1. Entwicklung des Schutzes
vor Importen aus Drittstaaten 4
2.2. Wie konnte es zu
den Überschüssen kommen? 4
2.3. Gegenmaßnahmen zum Abbau
der Überschüsse 6
2.4. Reform der Agrarpolitik von 1992 7
2.5. Auswirkungen der fortschreitenden
weltweiten Liberalisierung des Agrarhandels 8
3. Handlungsbedarf und aktuelle Trends
in der europäischen Agrarpolitik
3.1. aktuelle und zukünftige Auswirkungen des weltweiten
Agrarhandels auf die europäische Agrarpolitik 10
3.2. Umwelt- und Verbraucherschutz in der EU:
Handlungsbedarf und aktuelle Trends
3.2.1. Unterschiede innerhalb der EU 12
3.2.2. aktuelle Trends und zukünftiger Handlungsbedarf
im Bereich Umwelt- und Verbraucherschutz 13
3.3. EU-Osterweiterung: Mögliche Risiken und Probleme für die EU-15
und die Beitrittsländer 15
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Besonderheiten der Landwirtschaft und des Agrarmarktes
Die Landwirtschaft ist im Gegensatz zur Industrie stark von den natürlichen Gegebenheiten der Natur, insbesondere der Witterung, abhängig. So beeinflusst die Natur die Qualität und Menge der geernteten Produkte. Zusätzlich ist das Angebot an diesen Produkten abhängig von der Erntesaison. Es ist zwar möglich durch Einlagerung und Konservierung den Angebotszeitraum zu vergrößern, dabei ist jedoch meist mit Qualitätseinbußen insbesondere bei Frischerzeugnissen (Obst und Gemüse) zu rechnen.
Der Import aus anderen Regionen der Welt und Treibhauskulturen ermöglicht auch eine Verlängerung des Angebotszeitraums, was jedoch teilweise mit erheblichen Preissteigerungen verbunden ist.
Während das Angebot an landwirtschaftlichen Produkten den Einflüssen der Natur unterliegt, ist die Nachfrage nach Nahrungsmitteln relativ starr, da eine bestimmte Menge Menschen von Jahr zu Jahr eine ähnliche Menge Nahrungsmittel konsumieren und sich die Gewohnheiten nur langsam ändern.
Diese Gegebenheiten haben zur Folge, dass sich Schwankungen im Angebot überproportional stark auf die Preise auswirken.
1.2. Intention und Ziele der gemeinsamen Agrarpolitik
Intention des gemeinsamen Agrarmarktes ist die Versorgung der Bürger mit Nahrungsmitteln und ein freier ungehinderter Austausch von landwirtschaftlichen Produkten zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten. Die gemeinsame Agrarpolitik sollte die Effizienz der Landwirtschaft steigern.
Vertragsgrundlage der gemeinsamen Agrarpolitik sind die Artikel 38-47 des EGW-Vertrags (Römische Verträge vom 25.3.1957). Die Hauptziele werden in Artikel 39 definiert:
- Die Produktivität der Landwirtschaft zu steigern;
- auf diese Weise das Pro-Kopf-Einkommen, der in der Landwirtschaft arbeiteten Personen zu steigern;
- die Märkte zu stabilisieren;
- die Versorgung sicherzustellen;
- für die Belieferung der Verbraucher zu angemessen Preisen Sorge zu tragen.
2. Entwicklung der europäischen Agrarpolitik
2.1. Entwicklung des Schutzes vor Importen aus Drittstaaten
Auf der Basis der Ziele der gemeinsamen Agrarpolitik und einer Präferenz auf die Eigenproduktion wurde ein umfassender Außenschutz in das europäische Agrarmarktsystem integriert.
Dazu wurde ein Abschöpfungssystem eingeführt, welches die Preisdifferenz zwischen dem EG-Preis und dem Weltmarktpreis durch eine Preisschleuse ausgleicht. Liegt der Weltmarktpreis z.B. für Getreide unter dem EG-Preis muss der Importeur die Preisdifferenz zahlen. Unter eine solche Marktordnung mit Preisstützung fielen etwa 70 % der landwirtschaftlichen Produkte. (wichtigste: Getreide, Zucker und Milch)
Dem Getreide kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil es Grundnahrungsmittel und Rohstoff für die tierische Veredelung ist. Etwa ein weiteres Viertel der Agrarprodukte werden durch Zölle vor der externen Konkurrenz geschützt. Diese Zölle sind bei Obst und Gemüse jahreszeitlich gestaffelt.
2.2. Wie konnte es zu den Überschüssen kommen?
[...]
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