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Autor: Ulrike Felsing
Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
Details
Institution/Hochschule: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Tags: Verschwinden, Fermate, Philosophie
Jahr: 2001
Seiten: 64
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 166 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-04552-5
Volltext (computergeneriert)
DAS VERSCHWINDEN DER FERMATE
Theoretische Diplomarbeit von Ulrike Felsing
Sommersemester 2001
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Fachbereich Design
Inhalt
01 Eröffnung
02 Passantenwelt
03 Die Beschleunigung der Bilder
04 Versuch einer Retardation
05 Bibliographie
»Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913. Autos schossen aus schmalen, tiefen Strassen in die Seichtigkeit heller Plätze. Fußgängerdunkelheit bildete wolkige Schnüre. Wo kräftige Striche der Geschwindigkeit quer durch ihre lockere Eile fuhren, verdickten sie sich, rieselten nachher rascher und hatten nach wenigen Schwingungen wieder ihren gleichmässigen Puls. Hunderte Töne waren zu einem gleichmässigen Geräusch ineinander verwunden, aus dem einzelne Spitzen vorstanden, längs dessen schneidige Kanten liefen und sich wieder einebneten, von dem klare Töne absplitterten und verflogen.
Der Mann ohne Eigenschaften stand hinter einem Fenster, sah durch den zartgrünen Filter der Gartenluft auf die bräunliche Strasse und zählte mit der Uhr seit zehn Minuten die Autos, die Wagen, die Trambahnen und die von der Entfernung ausgewaschenen Gesichter der Fussgänger, die das Netz des Blicks mit quirlender Eile füllten; er schätzte die Geschwindigkeiten, die Winkel, die lebendigen Kräfte vorüberbewegter Massen, die das Auge blitzschnell nach sich ziehen, festhalten, loslassen, die während einer Zeit, für die es keine Mass gibt, die Aufmerksamkeit zwingen, sich gegen sie zu stemmen, abzureissen, zum nächsten zu springen und sich diesem nachzuwerfen; kurz, er steckte, nachdem er eine Weile im Kopf gerechnet hatte, lachend die Uhr in die Tasche und stellte fest, dass er Unsinn getrieben habe. – Könnte man die Aufmerksamkeit messen, die Leistungen der Augenmuskeln, die Pendelbewegungen der Seele und alle die Anstrengungen, die ein Mensch vollbringen muss, um sich im Fluss einer Strasse aufrecht zu halten, es käme vermutlich – so hatte er gedacht und spielend das Unmögliche zu berechnen versucht – eine Grösse heraus, mit der verglichen die Kraft, die Atlas braucht, um die Welt zu stemmen, gering ist, und man könnte ermessen, welch ungeheure Leistung heute schon ein Mensch vollbringt, der gar nichts tut.« | 00 |
| 00 | Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Berlin, 1930, S. 9-15
Ich lese einen Text. Ich lese ihn nicht Zeile für Zeile – vielmehr »scannen« meine Augen über die Seiten des Buches. Die Motivation für diese schnelle Bewegung: ich bin auf der Suche nach einem einzelnen Sachverhalt, sagen wir einem Namen. So tastet mein Blick den Text unter einem bestimmten Gesichtspunkt, einem Schlagwort, einer »Maske« ab, ohne dabei den gesamten Inhalt zu erfahren. Er bewegt sich an der Oberfläche der Worte, ohne sie zu durchdringen und ihren Sinn zu schauen.
Stellt man sich die Bewegung beim Lesen als Aneinanderreihung von Augen- Blicken vor, so führt jede Unterbrechung dieser Bewegung zum Einzelblick und damit zur Möglichkeit des differenzierten Wahrnehmens. Die Oberlängen der Majuskel, Interpunktion, Leerzeichen oder eben jenes gesuchte Wort in meinem Kopf stellen solche Unterbrechungen dar. Beim flüchtigen Lesen gleitet der Blick zwischen diesen Stationen über den Text, ignoriert solche kleinen Geräusche und lässt auf diese Weise jeglichen Inhalt innerhalb des Bogens verschwinden. Der flüchtige Blick rafft nicht nur Silben oder Worte sondern ganze Wortgruppen und Sätze zusammen.
Plötzlich finde ich mein Wort im Gelesenen wieder, die Bewegung wird gebremst der Blick angezogen und dem entdeckten Wort verhaftet. Meine Aufmerksamkeit ist geweckt und zwingt mich zum Verweilen, um dem Sinn, der sich hinter der Form der Buchstaben verbirgt, genauer nachzugehen. Beim selektiven Lesen, so wie ich es eben geschildert habe, strukturiere ich den Text, indem ich die für mich entscheidende Information von der übrigen Textmenge abgrenze. Die Abgrenzung entsteht in diesem Fall durch die inhaltliche Divergenz sowie die durch mich gewählte Hierarchie zwischen beiden Teilen. So entstehen im Idealfall zwei Teile: die relevante Information und der übrige Text: eine undifferenzierte, »graue« Masse. Beim Prozess des Herausfilterns der Information können sich jedoch weitere Einheiten bilden: zwischen den Haltepunkten, wo meine Augen länger verweilen. Das Bild des flüchtigen Lesens möchte ich jetzt kaleidoskopartig erweitern und andere mögliche Betrachtungsweisen auf Flüchtigkeit aufzeigen. Hierzu erachte ich es als notwendig, zunächst einmal die Begriffe Durée und Ensemble zu erklären, die ich in meiner Arbeit verwenden werde. Die Durée kann auch als »vorkategoriale Zeit« bzw. »vorkategorialer Raum« bezeichnet werden.
Die Theorie der klassischen Mechanik definiert die Zeit als »kontinuierlichen, vektoriell gerichteten Fluss von Zeiteinheiten«. | 01 | Damit wird sie als lineare Folge, als Reihung oder »metrische Sukzession isolierter ›Ist- Zustände‹ verstanden. | 02 | Die Kategorien werden durch feste metrische Einheiten gebildet – Minuten, Stunden, Tag und Nacht.
Im Gegensatz dazu entwickelte Henri Bergson ein Zeitkonzept, das an eine individuelle und subjektive Wahrnehmung gebunden ist. Er unterscheidet die reine Dauer – Durée und Ensemble. Die Durée ,das Ganze, unentwegt Veränderliche bedeutet für ihn »eine innere Vielheit, eine Vielheit des Nacheinander, der Verschmelzung, der Organisation, der Heterogenität, der qualitativen oder Wesensunterscheidung, eine Vielheit, die virtuell und kontinuierlich ist und nicht auf das Numerische zurückgeführt werden kann.« | 03 | Damit liegt das Wesentliche in der Veränderung an sich, womit die Art der Veränderung in den Hintergrund tritt. Trotzdem bezieht seine Theorie das Vorhandensein von »Zykliditäten der Zeit [Tag- und Nachtwechsel, Zyklus der Jahreszeiten] ein, ist aber kein zyklisches Zeitmodell.« | 04 |
Wie es aber dennoch zur Erfahrung eines »Zeitraumes« kommen kann, erklärt sich folgendermassen: die reine Dauer ist das Offene, Unteilbare, aus der »künstliche Systeme, Gesamteinheiten herausgeschnitten werden können «. | 05 | Denn dadurch, dass der Mensch in der Lage ist, Bewegungen auszuführen und diese nicht nur physikalisch zu erfahren, sondern bewusst wahrzunehmen, schaffen diese einen Raum, das Ensemble. Dieses ist ein aus der Unterbrechung oder ideellen Grenzziehung entstandenes abgegrenztes System. »Die Ensemble ssind geschlossen, und alles, was geschlossen ist, ist künstlich geschlossen.« | 06 | Innerhalb des Ensemble s können weitere Teilungen vollzogen werden, denn wir haben es »quasi mit einer Ensemble - Verschachtelung zu tun.« | 07 | Das heisst: solange etwas teilbar ist, besitzt es ein jeweils grösseres Ensemble, in dem es Teil ist, sowie ein jeweils kleineres Teil, für das es Ensemble ist. Die Unterbrechung führt durch »Anfangs-, Halte- und Endpunkte« | 08 | die Heterogenität der Durée in das geschlossene, homogene Ensemble über. Erst durch dieses Herausschneiden des Ensemble s, des Zeitpunktes aus der Dauer kann sie für analytische, das heisst zerteilende Operationen genutzt werden. Denn »das Zeitmass bezieht sich niemals auf die Dauer als solche, soweit sie wirklich Dauer ist. Man zählt allein eine gewisse Anzahl von Endpunkten von Zeitintervallen oder von sogenannten ›Momenten‹, das heisst im Grunde von virtuellen Ruhepunkten der Zeit.« | 09 |
| 01 | vgl. Kay Kirchmann, Verdichtung, Weltverlust und Zeitdruck, 1998, S.104
| 02 | ebd.
| 03 | Henri Bergson, Schöpferisches Werden, zit. in ebd., S.105
| 04 | vgl. Kay Kirchmann, Verdichtung, Weltverlust und Zeitdruck, 1998, S.105
| 05 | ebd.
| 06 | Deleuze, Bewegungs Bild, S.25, zit in ebd.
| 07 | ebd., S. 106
| 08 | ebd.
| 09 | Henri Bergson, Schöpferisches Werden S.23, zit. in ebd. S. 83
Nach Bergsons Zeittheorie ist die Ensemble -Verschachtelung von der Dureé, der reinen Dauer umschlossen. Alles was aus ihr »herausgeschnitten« wird, hat Begrenzungen, Unterbrechungen und kann daher nicht als Kontinuum bezeichnet werden.
Wie ist es aber am »anderen Ende« der Teilungskette, das heisst innerhalb des kleinsten Bereiches? Geht die Bewegung, die Teilungsbewegung unaufhörlich weiter? Das ist sehr schwer, sich vorzustellen. Würde sie aber aufhören, bedeutete das Ende der Bewegung nicht Stillstand?
Und würde damit nicht das Sein enden? Oder nur das bewegte Sein? Der fortschreitende Technologisierungsprozess strebt in diese Richtung, doch je mehr man den Raum zu segmentieren und zu fixieren sucht, desto mehr weicht er zurück:
»Ohne Zweifel versuchte die Wissenschaft, dieser Bewegung einen Träger zuzuweisen, aber in demselben Maße, wie sie fortschreitet, weicht der Träger zurück; die Massen zerstäuben in Moleküle, die Moleküle in Atome, die Atome in Elektronen oder Korpuskeln: Schliesslich scheint der Bewegung untergeschobene Träger nur noch ein bequemes Schema zu sein.« | 10 | In seinen Theorien setzt Bergson Zeit und Bewegung gleich, da der Mensch durch Bewegung Zeit wahrnimmt. Entspringen die Ensemble einem vom menschlichen Bewusstsein realisierten Prozess, dann heisst es, dass sie in Abhängigkeit mit der Spannung oder Entspannung des Bewusstseins, sowie in Relation zur Umwelt stehen. Damit erklärt sich die unterschiedliche Wahrnehmung von Zeiträumen, die in Abhängigkeit mit ihrer Ereignisdichte steht.
| 10 | Henri Bergson, Schöpferisches Werden zit. in ebd., S. 106
»Ja, wenn man ihr aufpaßt, der Zeit, dann vergeht sie sehr langsam. Ich habe das Messen, viermal am Tage, ordentlich gern, weil man doch dabei merkt, was das eigentlich ist: eine Minute oder gar ganze sieben, – wo man sich hier die sieben Tage der Woche so gräßlich um die Ohren schlägt.« […] »Du sagst ›eigentlich‹. ›Eigentlich‹ kannst du nicht sagen«, entgegnete Hans Castorp.« […] »Die Zeit ist doch überhaupt nicht ›eigentlich‹. Wenn sie einem lang vorkommt, so ist sie lang, und wenn sie einem kurz vorkommt, so ist sie kurz, aber wie lang oder kurz sie in Wirklichkeit ist, das weiß doch niemand.« | 11 |
Auch der »vorkategoriale« Raum ist keine feste Grösse. Für ihn gelten die selben Teilungsprobleme wie für die »vorkategoriale« Zeit. Der aus dem »vorkategorialen« Raum herausgeschnittene, abgegrenzte Raum, das Ensemble ,macht wie die Zeit die Bewegung möglich, er verhindert damit, dass alles an einem Platz ist. Im Gegensatz zur Zeit ist er aber stärker an materielle Erscheinungen gebunden. So spricht Michel Foucault in seinem Aufsatz »Andere Räume« von Halteplätzen[Cafés, Kinos, Stränden] und Verkehrsplätzen[Strassen, Züge]. | 12 | Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, die Differenz dieser beiden Kategorien liegt im Gegensatz von Ruhe und Bewegung begründet. Aber wäre dann der Halteplatz die Unterbrechung der Bewegung, die Un-Bewegung?
Für die Wahrnehmbarkeit von Geschwindigkeit ist eine massstabgebende Grösse notwendig, da sie eine Relation zwischen den Erscheinungen Zeit und Raum ist.
Diese Beziehung stellt Bergsons Ensemble her, es fungiert als zeitliche wie räumliche Bezugsgrösse für die Bewegung. Das Ensemble ist der begrenzte Raum, indem die Anzahl der »Ereignisse« oder »Ist-Zustände«, in die jede Bewegung zerlegt werden kann, stattfindet.
Die Geschwindigkeit kann aus der Anzahl der »Ereignisse« innerhalb des Ensemble shergeleitet werden. Dabei verhalten sich die Komponenten folgendermassen zueinander: die hohe Anzahl/Dichte von »Ereignissen« innerhalb eines Ensemble s, kann als »Schnelligkeit« kategorisiert werden und die geringe Dichte von »Ereignissen« als »Langsamkeit«.
| 11 | Thomas Mann, Der Zauberberg, 1987, S.87
| 12 | vgl. Michel Foucault, Andere Räume in Aisthesis, Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik, Band 1352, S. 38
Demzufolge weist der Prozess der Beschleunigung auf Verdichtung/Kontraktion von Raumrelationen, Verlangsamung auf deren Dehnung/Expansion hin. | 13 | Je mehr »Ereignisse« in einem Raum stattfinden, desto höher ist die »Ereignisdichte «. Bei steigender Ereigniszahl muss sich entweder das einzelne Ereignis verkleinern oder die Ereignisse schieben sich übereinander. Dann sind sie für den Menschen nur noch bei hoher Transparenz wahrnehmbar. Ist diese nicht vorhanden, schliesst sich das Einzelne für die Wahrnehmung wieder zu einem Ganzen zusammen – ein Vorgang, auf den ich später noch genauer eingehen werde.
Damit möchte ich die Begriffsklärung zunächst abschliessen, da im Laufe der Arbeit das Wesen der einzelnen Phänomene durch den Kontext deutlicher wird.
So werde ich zeitliche wie räumliche Ensemble analysieren, ihre verschiedenen Formen aufzeigen und ihre Umstrukturierung im Zuge der industriellen Revolution sowie deren Folgen beschreiben. Dabei werde ich verschiedene Formen von Ensemble -Grenzen beleuchten, ihre Wahrnehmbarkeit untersuchen und auf die Folgen ihrer Veränderungen eingehen. In diesem Kontext möchte ich mich auch mit dem »Zusammenhang« zwischen Ensemblen auseinandersetzen. Schwerpunkt der Folgen aufgrund von Veränderungen von Ensemble und seinen Grenzen wird die zunehmende Flüchtigkeit sein – ein Phänomen, das sich durch alle Lebensbereiche des Menschen zieht. Ich beziehe mich hierbei grösstenteils auf die Flüchtigkeit in der Wahrnehmung, die z.B. durch Bewegung bzw. Beschleunigung entsteht. Ausserdem kann diese Flüchtigkeit durch ungenügende Differenzierung zwischen den Ensemble nhervorgerufen werden, was auch als Folgeerscheinung der Beschleunigung gesehen werden kann.
Die schnelle, selektive Lesweise, die ich zu Beginn meiner Arbeit beschrieben habe, eröffnet einen ersten Blick auf das Phänomen der Flüchtigkeit der Wahrnehmung. Beim Lesen eines Textes wird dieser in inhaltliche oder/und formale Einheiten [Ensemble s] strukturiert. Je genauer ich mich mit dem Text befasse, um so präziser erfasse ich die Differenzen, wodurch mir eine detaillierte Analyse gelingt. Je flüchtiger ich hingegen einen Text lese, desto seltener verweilen meine Augen an einzelnen »Haltepunkten«. Durch eine höhere Anzahl dieser »Halte«-/bzw. Ruhepunkte – und hier sei, in Analogie zur Musik auf den Begriff der Fermate verwiesen – verlangsamt sich die schnelle [Lese]-Bewegung.
Im Gegensatz zur Musik, in der die Fermate als Haltezeichen oder Ruhepunkt, also als Unterbrechung des zeitlich-musikalischen Kontinuums gilt, werde ich den Begriff weit über seinen musikalischen Kontext hinaus verwenden. Bewegung, wie beispielsweise die der Augen, ist eine mögliche Ursache für die Flüchtigkeit der Wahrnehmung. Die Bewegung kann in zwei Gruppen unterteilt werden: die flüchtige Wahrnehmung kann durch eine Eigenbewegung des Wahrnehmenden oder durch die Bewegung der Dinge, die er wahrnimmt erzeugt werden. Sie kann fremdbestimmt und damit erzwungen sein oder bewusst als Mittel, z.B. zur selektiven Wahrnehmung, eingesetzt werden. Mit steigender Geschwindigkeit vergrössert sich auch die Flüchtigkeit der Wahrnehmung. Wie oben beschrieben, werden beim flüchtigen Wahrnehmungsvorgang Bereiche zusammengezogen, wobei das Einzelne zwar kaum oder sogar gar nicht, dafür aber eine grössere Informationsmenge bewusst wahrgenommen wird. Dabei wächst auch die Abstrahierung des Wahrzunehmenden. Überschreitet die Geschwindigkeit ein bestimmtes Mass, vergrössert sich der »Zusammenhang« in solchem Masse, dass die Beschleunigung in ihr Gegenteil zu kippen scheint. Dazu führe man sich das Bild eines Rades vor Augen. Es fällt auf, wie nah sich hier höchste Geschwindigkeit und das Bild des Stillstands kommen: im Moment, wo die einzelnen Speichen nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, wirken sie wie ein Ganzes. Liegt hier nur ein Wahrnehmungsphänomen vor?
| 13 | vgl. Kay Kirchmann, Verdichtung, Weltverlust und Zeitdruck, Leske und Budrich, 1998, S. 163
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