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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 20
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 382 KB
Archivnummer: V10667
ISBN (E-Book): 978-3-638-17031-4

Textauszug (computergeneriert)

Business Process Reengineering
- eine kritische Analyse -

Hausarbeit

Hochschule Bremen
Fachbereich Wirtschaft
Studiengang Betriebswirtschaft
Betriebswirtschaft (Hauptstudium)

WS 2002/2003

Autor: Dirk Cordes

1. Einleitung 3

2. Gründe für Business Reengineering 4

3. Das Konzept des Business Reengineering 6


3.1. Beteiligte am Business Reengineering 6
3.2. Die Prozessorganisation 8
3.3. Die Rolle der Informationstechnologie 12

4. Kritische Würdigung des Reengineering Konzeptes 13


4.1. Neuigkeitsgehalt des Business Reengineering 13
4.2. Business Reengineering in der Praxis 15

5. Fazit 17

Literaturverzeichnis 19

Abkürzungsverzeichnis 20

 

1. Einleitung

Der Begriff Business Reengineering (BR) wurde von Dr. Michael Hammer einem ehemaligen Professor für Computerwissenschaften am MIT 1990 in die Organisationsdiskussion eingeführt. Nach Aussage Hammers beriet er Unternehmen nach den Prinzipien des bereits in den 70er und 80er Jahren.1 Der eigentliche Durchbruch des Konzeptes und seine Verbreitung auch außerhalb der USA erfolgte allerdings erst mit der Veröffentlichung des Buches ,,Reengineering the Corporation", das Hammer mit James Champy, der wie Hammer auch aus der Unternehmensberatungsbranche stammt, veröffentlichte. Das Buch entwickelte sich zu einem der meistverkauften Managementbücher der Welt.2 Neben Hammer und Champy beschäftigten sich Anfang der 90er Jahre zahlreiche weitere Publikationen anderer Autoren, wie z.B. Kaplan/Murdoch und Davenport3, mit dem gleichen Thema, was dazu geführt hat, dass verschiedene Synonyme für den Begriff Business Reengineering entstanden sind. So wird unter anderem auch von ,,Process Redesign", ,,Business Process Redesign", ,,Business Process Reengineering" (BPR) oder ,,prozessorientierter Unternehmensgestaltung" gesprochen.4 Die einzelnen Autoren legen dabei ihren Schwerpunkt auf verschiedene Aspekte des Reengineering. Zudem wurden von zahlreichen Beratungsunternehmen eigene Reengineeringkonzepte entwickelt. Hinzu kommt, dass die verschiedenen Darstellungen in der Literatur, der Presse und von Unternehmensberatern teilweise widersprüchlich sind.5 Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass eine exakte Definition, was Reengineering ist schwer fällt. Das grobe Konzept dagegen ist von Hammer und Champy einfach und eingängig wie folgt definiert worden: ,,Business Reengineering ist fundamentales Überdenken und radikales Redesign von Unternehmen oder wesentlichen Unternehmensprozessen. Das Resultat sind Verbesserungen um Größenordnungen in entscheidenden heute wichtigen und messbaren Leistungsgrößen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit."6 Diese Definition enthält vier Schlüsselworte:

  • ,,fundamental" bedeutet, dass die momentane Arbeitsweise des Unterneh-mens in Frage gestellt wird.
  • ,,radikal" soll heißen, dass keine oberflächlichen Verbesserungen, sondern eine völlige Neugestaltung des Unternehmen angestrebt wird.
  • ,,Verbesserung um Größenordnungen" meint, dass BR nicht für Unternehmen gedacht ist, die lediglich Verbesserungen um 10% erzielen wollen.
  • ,,Unternehmensprozesse" deutet an, dass die Geschäftsprozesse und nicht die funktional gegliederten Abteilungen beim Reengineering im Mittelpunkt stehen.

In diesem Text werde ich versuchen das Konzept des BPR über diese oberflächliche Definition hinaus zu konkretisieren. Weiterhin werde ich mich mit der Frage nach dem Neuigkeitsgehalt und des Erfolgs des BR in der Praxis beschäftigen. Darüber hinaus werde ich einen Überblick über die zum Teil scharfe Kritik von Seiten der Organisationstheorie geben.

[...]


1 vgl. Nippa 1996 S. 62 Z. 31 ff.

2 vgl. Gaitanides/Müffelmann zfo 03/1996 S.186 Z. 13 ff.

3 vgl. Nippa 1996 S.68 Abb. 1

4 vgl. Theuvsen zfbf 01/1996 S. 62 Z. 15 ff.

5 vgl. Kieser zfo 03/1996 S.180 Z. 62

6 vgl. Hammer Champy 1994 S. 48 Z. 18 ff.

Kommentare

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