Interaktivität - Wer mit Wem ? / Theorien zur Interaktivität & Interpassivität close

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Details

Veranstaltung: INTER: Interaktivität, Internet und Interferenz mit intermedialer Kunst
Institution/Hochschule: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)
Tags: INTERAKTIVITÄT, KÜNSTLICHE INTELIGENZ, MENSCH VS. MASCHINE, ENZENSBERGER, MARVIN MINSKY, TURING, MC LUHAN
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1999
Seiten: 20
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 202 KB
Archivnummer: V10724
ISBN (E-Book): 978-3-638-17072-7

Zusammenfassung / Abstract

Was ist Interaktivität? Gibt es Interaktivität zwischen Mensch und Maschine überhaupt?

Textauszug (computergeneriert)

Interaktivität - Wer mit Wem ?
/Theorien zur Interaktivität & Interpassivität

von Stephan Schroeder



Inhalt

Interaktion, 4

Kommunikation, 5

Kommunikation mit Maschinen 6

Intelligenz 7

künstlichen Intelligenz 7

[ Mensch ] ó [ Maschine ]: 8

Keine Interaktivität - warum?
Thesen der Ursache von Interpassivität. 9

Turing′s Erben - KI künstliche Intelligenz
oder künstlicher Idiot? 10

[ Mensch ] ó [ Maschine ] ó [ Mensch ]: 12

neue Technologie - neue Kunst ? 12

[ Maschine ] ó [ Maschine ]: Künstlich sozial
- Die Informatik entdeckt die Soziologie 16

Was zu bemerken bleibt... 17

Literaturverzeichnis: 19


Interaktion,

das ist zunächst einmal kein neuzeitlich technologischer Begriff, sondern hat seinen Ursprung in der Soziologie und Psychologie. Er beschreibt die Wechselbeziehung, einschließlich der Kommunikation, zwischen Individuen innerhalb einer Gruppe.
Die Verschleppung der Begrifflichkeiten Interaktion und Interaktivität in den technologischen Bereich, fusst auf dem Traum von der Schaffung künstlicher Intelligenz. Auf dem beharrlichen Mensch - Maschine Vergleich, der Vision vom digitalen Menschenabbild, bei deren Verwirklichung berechtigtermassen Soziologie und Technologie zusammenfallen würden. Doch soweit sind wir noch lange nicht.
Die Euphorie der Pioniere der Computerentwicklung, ist angesichts der anhaltend rasanten Entwicklung ungebrochen, während die KI-Forschung in den letzten Jahrzehnten vergleichsweise wenig signifikante Erfolge verbuchen konnte. Es liegt also auf der Hand, dass man nicht etwa die Computerentwicklung überschätzte, sondern die Leistung des menschlichen Gehirns unterschätzte.
Die Wechselbeziehung von Individuen der Gattung "homo sapiens" (Mensch óMensch), ist seit Jahren fester und unbestritten elementarer Bestandteil der Soziologie. Dem Interagieren zwischen Computersystemen (Maschine ó Maschine) hat sich die, noch recht junge, Wissenschaft der Sozionik & Robotnik verschrieben.

Was uns heute die Begriffsfindung von "Interaktivität" schwer macht, ist das Subsumieren von Maschine und Mensch (Mensch ó Maschine (ó Mensch)) . Daher möchte ich in dieser Arbeit überwiegend die Grenzwerte und die Trennschärfe dessen beleuchten, was wir gemeinhin als Mensch ó Maschine Interaktion verstehen und nur am Rande auf die reinen soziologischen bzw. technologischen Gegenpole eingehen. Die reinen Gegenpole, d.h. Menschó(mittels Maschine)óMensch, wie wir sie in kollektiven Strukturen Chats, Communities oder Foren finden, und Maschine ó Maschine Interaktion, stellen auch nicht zwingend die Frage "Wer mit wem ?" - sondern eher die Frage nach dem "Wie". Wobei "Wie" auf ein operatives Verständnis zielt, also wie wir miteinander durch Maschinen interagieren und wie uns das verändert. Auf diese soziologischen Termini soll ebenfalls nur peripher eingegangen werden.

Kommunikation,

[...]

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