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Autor: Henri Wahl
Fach: Informatik - Software
Details
Institution/Hochschule: Technische Universität Dresden
Tags: Aspekte, Open, Source/Free, Software, Informatik, Gesellschaft
Jahr: 2002
Seiten: 13
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 214 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-05601-9
Eine Zusammenfassung des aktuellen Standes der sich auf dem Vormarsch befindlichen OS/FS-Bewegung.
Volltext (computergeneriert)
Vorlesung "Informatik und Gesellschaft" SS 2002
Henri Wahl
7. Fachsemester
5.10.2002
Aspekte von Open Source/Free Software
Inhalt:
1. Einleitung
2. Definition
3. Geschichte freier Software
3.1. Die schwindende Freiheit
3.2. Der erste Widerstand gegen die Kommerzialisierung
3.3. Der Durchbruch freier Software
4. Die Entwicklung von Open Source/Free Software
5. Verschiedene Lizenzen
5.1. GNU General Public License
5.2. GNU Lesser General Public License
5.3. Artistic License
5.4. Berkely Software Distribution License / X Consortium License
5.5. Lizenzen von Unternehmen
6. Beispiele für Open Source Projekte
6.1. Linux
6.2. BIND DNS
6.3. Apache
6.4. Sendmail
6.5. Perl
7. Eigenschaften von Open Source Software
8. Aussichten
9. Verwendete Literatur
1. Einleitung
Diese Arbeit will einen Überblick über Open Source/Free Software (OS/FS) geben. Es wird der Begriff geklärt, die Geschichte kurz dargelegt, die Prinzipien der Entwicklung von OS/FS erläutert, die verschiedenen Lizenzen dargestellt, die Bedeutung von OS/FS anhand populärer Beispiele aufgezeigt, die wichtigsten Merkmale aufgeführt und ein Ausblick in die Zukunft von OS/FS gewagt.
2. Definition
Die Begriffe "Open Source" und "Free Software" sind Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts im Zuge der wachsenden Popularität des Betriebssystems Linux in Mode gekommen. "Open Source" bezeichnet nach der Definition1 der Open Source Initiative2 Software, die vom Benutzer völlig frei sowohl im Sinne von kostenlos als auch frei in der Bedeutung von uneingeschränkt für jeden beliebigen Zweck verwendet werden darf. Zudem darf diese Software nach Belieben kopiert und verteilt werden. Das für den Laien sicher unbedeutendste, doch in seiner Wirkung weitreichendste und darum auch namensgebende Merkmal ist die Offenheit des Quellcodes3 ("open source" - "offene Quelle") der Programme. "Offen" bedeutet, daß jeder den Quellcode einsehen und ihn beliebig verändern kann. Ein verändertes Programm darf ohne Einschränkungen an Dritte weitergegeben werden, die wiederum das Recht zur Modifikation haben. Ein Programm darf nicht ohne seinen Quellcode weitergegeben werden oder er muß zumindest für jeden leicht erhältlich sein, wie z.B. im Internet.
Mindestens so häufig wie "Open Source" fällt der Begriff "Free Software". Beide stehen für quelloffene Software, die unter oben genannten Bedingungen veröffentlicht wird. Der Unterschied besteht theoretisch im politischen Anspruch, der bei Freier Software in der Forderung nach Freiheit in dem Maße ausgeprägt ist, wie Open Source Software aus pragmatischen Gründen frei und offen ist. In der Praxis zeigen sich wenig Auswirkungen der verschiedenen Ansätze, so daß hier umfassend von Open Source/Free Software (OS/FS) gesprochen wird, ohne auf ideologische Auseinandersetzungen einzugehen.
3. Geschichte freier Software
3.1. Die schwindene Freiheit
Die Geschichte von OS/FS beginnt im Grunde schon in den 60er Jahren mit der Mainframe-Ära. Für den damaligen Monopolisten IBM spielte Software nur eine untergeordnete Rolle, da der Verkauf von Hardware am gewinnträchtigsten war. Die Software gab es daher samt Quellcode gratis dazu. Die Nutzer wurden sogar aufgefordert, diese zu verbessern, da IBM ein Interesse daran hatte, durch bessere Software mehr Hardware zu verkaufen.
Das Betriebssystem Unix spielt in der Geschichte von OS/FS eine wichtige Rolle. Ende der 60er Jahre begann AT&T, der damalige Monopolist auf dem amerikanischen Telefonmarkt, Unix für den eigenen, firmeninternen Gebrauch zu entwickeln.4 Ein wichtiges Kriterium war dabei die Portierbarkeit, da dieses Betriebssystem auf allen bei AT&T verwendeten Hardwareplattformen laufen sollte. Dazu wurde es in C geschrieben, einer höheren, hardwareunabhängigen Programmiersprache, und im Quellcode verbreitet, welcher von einem jeweils angepaßten C-Compiler für die verschiedenen Systeme übersetzt wurde.
Ab Mitte der 70er Jahre verkaufte AT&T Lizenzen von C und Unix, die sich aber aufgrund ihren hohen Preises nur Universitäten und größere Unternehmen leisten konnten. Die Lizenzbestimmungen verboten zudem eine Weitergabe und Veränderung des Quellcodes.
In gleicher Weise erkannten viele andere Unternehmen, daß die steigende Verbreitung von Rechentechnik den Verkauf von hardwareunabhängiger Software ermöglichte. Die vorher gemeinsam verwendeten und weiterentwickelten Programme, die meist Dreingabe zu teurer Hardware waren, wurden nun zu Eigentum, das restriktiv geschützt wurde. Die Zeiten von vorrangig kostenlos verbreiteter und uneingeschränkt veränderbarer - freier - Software neigten sich ihrem Ende zu. Die beginnende PC-Revolution der 80er Jahre stand im Zeichen des Kommerzes, der mit den liberalen und innovativen 70ern nichts zu tun hatte. Wohl bekanntestes Bespiel dafür ist der kometenhafte Aufstieg von Microsoft von einer kleinen Garagenfirma zum weltweit größten Softwarekonzern.
3.2. Der erste Widerstand gegen die Kommerzialisierung
Einer derer, die sich nicht mit dieser Entwicklung abfinden wollten, war Richard M. Stallman. Als Programmierer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) erlebte er den freien Geist der Anfangsjahre in den 70ern, das Arbeiten und Leben in einer computerbegeisteren Hackercommunity, und sah eben diese mit den Jahren durch die zunehmende Kommerzialisierung verschwinden5. Er rief deswegen 1984 das GNU6 Projekt ins Leben, um den kommerziellen Unix-Derivaten ein eigenes, komplett freies und zu Unix kompatibles Betriebssystem entgegenzusetzen7. Dieses sollte frei erhältlich sein und frei kopiert, verteilt und verändert werden können. Nach und nach sollten Gleichgesinnte die benötigten Programme erstellen, von denen unter anderen der populäre Editor Emacs von Stallman selbst stammt. Die 1985 gegründete Free Software Foundation
(FSF)8 gab dem Vorhaben den organisatorischen und rechtlichen Rahmen, dessen bedeutendster Bestandteil die GNU Softwarelizenz General Public License (GPL) darstellt. Deren wichtigste und wirkungsvollste Klausel bedingt, daß jegliche Software, die unter der GPL veröffentlicht wurde und verändert weitergegeben wird oder unter der GPL lizenzierte Teile enthält, ebenfalls unter die GPL fällt. Die FSF spielt ihr Copyright zum Schutz der Freiheit der Nutzer ihrer Software aus, im Gegensatz zum Copyright kommerzieller Unternehmen, daher nennt sie ihr quasi umgedrehtes Copyright augenzwinkernd Copyleft9.
Stallmans Mitstreiter stellten in den Jahren nach der Gründung der Foundation mehr und mehr Bestandteile ihres Betriebssystems fertig, so unter anderem den GNU C-Compiler gcc, die C-Bibliothek glibc, den GNU Debugger gdb, verschiedene Tools, Shells etc. Das ganze Projekt erfuhr dennoch keine sonderliche Aufmerksamkeit und wurde eher belächelt.
3.3. Der Durchbruch freier Software
Den entscheidenden Durchbruch erlebte OS/FS erst, als der finnische Student Linus Torvalds 1991 einen eigenen Kernel für ein Unix-artiges Betriebssystem schrieb und im Internet veröffentlichte - den Linuxkernel. Das GNU Projekt arbeitete ebenfalls an einem Kernel, der der letzte Baustein war, der für das geplante freie System fehlte. Allerdings verzögerte sich die Fertigstellung10, so daß der von Torvalds entwickelte an die GNU Umgebung angepaßt wurde und diese somit komplettierte. Durch die mit der Verbreitung im wachsenden Internet rasant ansteigende Entwicklerzahl machte GNU/Linux schnelle Fortschritte und stieß auf zunehmende Akzeptanz auch außerhalb der Hackerszene.
Mit dem Einsetzen des Internetbooms ab Mitte der 90er Jahre und im Zuge der stetig anwachsenden Popularität von Linux wurde eine breitere Öffentlichkeit auf freie Software aufmerksam. Wegweisend war Eric S. Raymonds Schrift "Die Kathedrale und der Basar"11, in der die wesentlichen Merkmale und Unterschiede zwischen der Entwicklung freier und kommerzieller Software aufgezeigt wurden. Davon inspiriert veröffentlichte Netscape, mittlerweile im Browserkrieg mit Microsoft arg abgeschlagen, den Quellcode seines Browsers in der Hoffnung, die Version 5 würde durch die Hilfe von freiwilligen Softwareentwicklern aus aller Welt wieder an Boden gegenüber dem Internet Explorer gewinnen können. Dieser Schritt Netscapes war quasi die Generalprobe für das zukünftige Verhalten der Softwarewirtschaft gegenüber der OS/FS Community.
Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff "Open Source Software", da den Firmen, die sich mit der Idee grundsätzlich anfreundeten, mit der Entwicklergemeinschaft zu kooperieren, die angestrebte Freiheit im Programm der Free Software Foundation zu politisch erschien. Zudem sorgte das "free" im Namen für Mißverständnisse, da es sowohl "frei" als auch "kostenlos" bedeutete, wobei die letzte Bedeutung eher als "minderwertig" aufgefaßt wurde. Mit der Gründung der Open Source Initiative (OSI) wurde ein Sammelbecken geschaffen für Unternehmen und freie Entwickler, die die Vorteile der gemeinsamen Arbeit erkannten.
Seitdem gibt es immer mehr Unterstützer quelloffener Software, so unter anderem Größen wie IBM, SGI, Hewlett Packard, Corel und Apple. Letztgenannte sorgten für ein gewaltiges Aufsehen mit der Entscheidung, ihr neuestes Betriebssystem OS X auf FreeBSD, einem der freien Unix-Derivate, basieren zu lassen.
Das OS/FS an Bedeutung gewonnen hat, zeigen auch indirekt einige wohl unbeabsichtigt 1998 an die Öffentlichkeit gelangten internen Dokumente von Microsoftmitarbeitern, die sogenannten Halloween-Dokumente12. In ihnen wird Linux und die ganze Open Source Bewegung als Herausforderung und Gefahr für den Konzern eingeschätzt - die letzte noch verbliebene.
4. Die Entwicklung von Open Source/Free Software
Die Entwicklung freier Software unterscheidet sich wesentlich von der kommerzieller. Der Open Source Verfechter Eric S. Raymond verglich den Entstehungsprozeß solcher freien Projekte mit dem Treiben auf einem Basar, im Gegensatz zu dem proprietärer, d.h. kommerzieller und unfreier, den er mit einer Kathedrale gleichsetzte13.
Gibt es in einer Softwarefirma eine festgefügte Struktur aus verschiedenen Abteilungen, die sich je mit Marktanalyse, Planung, Definition, Entwurf, Implementierung, Integration, Test und Support von Software als Produkt befassen14, so liegen die Dinge bei OS/FS recht verschieden.
· Da finanzielle Aspekte praktisch keine Rolle spielen, entstehen Projekte nicht aus Marktbedürfnissen heraus, sondern oft aus dem Wunsch nach der Lösung eines bestimmten Problems. Eine andere Quelle der Inspiration sind bereits existierende kommerzielle Programme, für die ein freies Pendant geschaffen wird15.
· Ein einmal angestoßenes Projekt wird nicht automatisch weiterentwickelt - es muß für andere überzeugend genug sein, damit sie Zeit und Energie dafür aufbringen. Dabei spielen der Spaß am Programmieren, die Herausfordung, Neugier und das angestrebte Ziel eine große Rolle, aber auch die Anerkennung inner- und außerhalb der Gemeinschaft16. Die persönliche Motivation der einzelnen Programmierer ist insgesamt höher als bei den dafür bezahlten Kollegen.
· Die meist über den ganzen Globus verteilte Entwicklung bedingt eine sehr modulare Struktur der Software und eine hohe Offenheit von Schnittstellen und verwendeten Standards17. Das legale Wiederverwenden von Code anderer erhöht die Produktivität des einzelnen, da das Rad nicht ständig neu erfunden werden muß und Rechtsstreitigkeiten durch die offene Lizensierung ausbleiben.
· Ebenfalls wichtig ist die Kommunikation zwischen den Entwicklern untereinander und mit den Feedback gebenden Benutzern, die ohne das Internet so nicht möglich wäre. Das Netz ermöglich auch die schnelle und kostengünstige Verteilung der Software18. Freie Projekte reifen im allgemeinen schneller und gründlicher als kommerzielle, weil sie lange vor einer endgültigen Version veröffentlicht und somit einem großen Kreis potentieller Tester und Mitentwickler zugänglich werden. Fehler werden daher schneller entdeckt und im Idealfall auch gleich behoben.
Es mag als Nachteil erscheinen, daß OS/FS Entwickler nur das erschaffen, was sie wollen und keine Vorgaben erfüllen müssen, weswegen manche Projekte gegenüber anderen vernachlässigt werden wie z.B. über lange Jahre der Desktopbereich. Dem entgegen ist zu bemerken, daß die dennoch entstandene Software durch die hohe persönliche Motivation ihrer Schöpfer meist mindestens ebenso hohen Qualitätsstandards entspricht.
5. Verschiedene Lizenzen
Im Zusammenhang mit freier Software fällt immer wieder der Begriff "Lizenz". Das mag zunächst verwundern, weil Lizenzen nur bei kommerzieller Software wichtig scheinen - so erwirbt man zum Beispiel mit dem Kauf eines Officepakets das Recht, dieses einmal auf einem Rechner zu installieren und zu nutzen. Bei kostenlos erwerbbarer Software hingegen wird augenscheinlich nichts bezahlt, und da sie weitergegeben werden darf, gibt es keine Beschränkungen in Bezug auf Anzahl der Kopien und Nutzer - somit erübrigt sich nach herkömmlichem Verständnis eine explizite Benutzungserlaubnis scheinbar.
Entgegen diesen Annahmen hat freie Software dennoch Schützenswertes an sich - die Freiheit, sie zu kopieren, zu benutzen, zu verändern und weiterzugeben, in der Gewißheit, daß sie frei bleiben wird. Diese Freiheit schreibt die Lizenz fest, mit der sie verbreitet wird. Ohne diese ausdrücklichen Bestimmungen könnte der Quellcode eines frei vertriebenen Programms in ein anderes, kommerziell und vor allem ohne vollständig zugänglichen und modifizierbaren Quellcode verkauftes Programm aufgenommen oder umgewandelt werden, was dem Ziel der FSF, für die Verbreitung freier Software zu sorgen, entgegenlaufen würden.
Die Funktion des Copyrights bei kommerzieller Software, das geistige Eigentum an ihr zu schützen, verkehrt sich bei ihrem freien Pendant ins Gegenteil. Hier wird nicht Eigentum bewahrt, sondern das Recht, nach Belieben damit zu verfahren, was zumeist auch bedeutet, anderen dieses Recht zuzugestehen.
5.1. GNU General Public License
Die verbreitetste OS/FS Lizenz ist die GNU General Public License (GPL)19, die zugleich auch die restriktivste darstellt. Sie erlaubt das Benutzen, Kopieren, Verbreiten und vor allem Verändern von unter ihr lizensierter Software. Weitergegebene und modifizierte Programme, die ursprünglich unter der GPL veröffentlicht wurden, müssen ihrerseits wiederum mit der GPL lizensiert werden. GPL-Software darf zudem nicht als Teil kommerzieller Software vertrieben werden. Jegliche Weitergabe eines eventuell modifizierten Programmes muß stets mit dem Verweis auf den Originalautor, die angebrachten Veränderungen, einer Kopie der GPL und dem Quellcode erfolgen. Sollte der Quellcode nicht direkt mit ausgeliefert werden, so muß er dennoch für jederman erreichbar sein, z.B. per Internet.
5.2. GNU Lesser General Public License
Eine Abwandlung der GPL ist die GNU Lesser General Public License (LGPL)20. Diese findet vor allem Anwendung bei Programmbibliotheken, die auch von proprietärer Software genutzt werden. Es darf weiterhin kein Quellcode von GPL-lizensierter Software in kommerziellen Anwendungen verwendet werden, jedoch wird es diesen ermöglicht, auf Funktionen in LGPL-lizensierten Bibliotheken zuzugreifen. Diese Änderung resultierte aus der zunehmenden Verbreitung von GPL-Software und darauf aufbauenden Programmen und der damit verbundenen Gefahr, durch den strikten Ausschluß nicht-GPL-konformer Programme interessierte Anwender und Entwickler kommerzieller Software zu verlieren. Die FSF rät dennoch zur Verwendung der GPL anstatt der LGPL, weil letzte eine Verwässerung ihrer Auffassung von vollkommen freier Software darstellt.
5.3. Artistic License
Eine etwas weniger strengere Lizenz ist die Artistic License21 aus dem Perl-Entwicklerumfeld. Sie erlaubt die freie Verwendung und Verbreitung der unter ihr lizensierten Software, ebenso die beliebige Veränderung des Quellcodes und seine Weitergabe. Dabei müssen stets sämtliche Copyrighthinweise und Angaben über erfolgte Modifikationen enthalten und der Quellcode allgemein zugänglich sein. Artistic License Programme dürfen durchaus mit kommerziellen vertrieben werden, auch der mit ihnen generierte Output kann nach Belieben lizensiert werden.
5.4. Berkely Software Distribution License / X Consortium License
Noch freier ist Software, die unter die Berkeley Software Distribution License (BSD)22 oder die X Consortium License23 gestellt wird. Sie darf ebenfalls benutzt, kopiert, vertrieben und modifiziert werden und verlangt lediglich, einen Copyrighthinweis und die jeweilige Lizenz mitzuliefern. Diese Lizenzform schließt nichts und niemanden von der beliebigen Nutzung, ja selbst Kommerzialisierung der frei entstandenen Software aus.
5.5. Lizenzen von Unternehmen
Die bisher genannten Lizenztypen stammen je aus einem privaten oder universitären Umfeld. Mit der zunehmenden Bedeutung von OS/FS und der damit einhergehenden Kooperation zwischen einzelnen Unternehmen und Entwicklercommunities kamen verschiedene Lizenzen auf, die den Firmen über die OS/FS Standardklauseln hinaus verschiedene Rechte sicherten, so daß diese immer noch den Kurs der Entwicklung bestimmen konnten. Beispiele dafür sind die Apple Public Source License
(APSL)24, die Netscape Public License
(NPL)25 und die Sun Industry Standards Source License
(SISSL)26, die jeweils dem Hersteller, der den Quellcode seiner Produkte veröffentlicht hat, die Möglichkeit einräumt, parallel zur frei verfügbaren OS/FS Version eine modifizierte eigene zu publizieren und kommerziell zu verwerten.
6. Beispiele für Open Source/Free Software Projekte
Im Folgenden werden einige Beispiele für OS/FS Software Projekte angeführt, die über Jahre hinweg entstanden und kontinuierlich weiterentwickelt sind und auch außerhalb der OS/FS Welt von Bedeutung sind.
6.1. Linux
Eine der Ursachen für die zunehmende Bekanntheit und Verbreitung freier Software ist die Entwicklung des Linuxkernels. Entstanden aus dem Wunsch, einen lizenzfreien Unixkernel zur Verfügung zu haben, bot Linus Torvalds 1991 seinen vorerst in Eigenregie entwickelten Kernelprototypen im damals noch nur in akademischen und militärischen Kreisen bekannten Internet zur freien Verwendung und Verbesserung an. Überraschenderweise fand er enormen Zuspruch, der dazu führte, daß sein Kernel für das GNU Projekt verwendet wurde, wo der Posten eines Betriebssystemkerns noch frei war. GNU war damit vollständig, und der Linuxkernel hatte seine Umgebung, ohne die er auch nichts nützte - GNU/Linux war geboren. Was in der Öffentlichkeit als "Linux" Aufsehen erregte, war schon immer weit mehr als Linux - es handelte sich immer um das GNU System mit Linuxkernel. Die Rolle der FSF und von GNU wurde und wird dabei unterschätzt27.
Wenig später wurden die ersten als "Linuxdistributionen" bekanntgewordenen Softwaresammlungen herausgegeben. Dabei handelte es sich um komplette auf GNU/Linux basierende Betriebssysteme mitsamt viel freier Software, die zum einen aus dem GNU Projekt stammte oder aus anderen, unter einer der weiter oben beschriebenen Lizensen veröffentlichten Projekten. Diese Distributionen erschienen meist auf CD-ROM, da zu dieser Zeit das Internet als Verteilplattform für größere Datenmengen noch zu wenig entwickelt war und noch wenig schnelle Zugänge existierten. Pionier unter den Linuxdistributionen ist das Debian Projekt28 von 1993, welches auch die einzige freie Distribution erstellt. Andere sind kommerzielle Distributoren, wie z.B. Red Hat29 und SuSE30. Diese verkaufen nicht direkt die freie Software, sondern den Mehrwert, den sie ihr in Form einer Distribution hinzugefügt haben. Das Mehr an Wert besteht in der Zusammenstellung, der oft leichteren Installation, den Verwaltungstools, ausführlicher Dokumentation und vor allem Supportleistungen. Viel von ihrer Arbeit kommt der weltweiten Entwicklergemeinde in Form von finanzieller Unterstützung und in die einzelnen Projekte eingebrachten Code wieder zugute.
Am Ende der 90er Jahre gab es einen regelrechten Linuxboom, der zum einen das Konzept von OS/FS einer breiteren Masse bekannt machte, beispielsweise als Beilage zu Computerzeitschriften, und zum anderen viele Mainstreamunternehmen auf den an Fahrt gewinnenden Linuxzug aufspringen ließ. Wichtige proprietäre Anwendungen wie SAP/R3 wurden auf Linux portiert und größere Geldsummen in die Entwicklung sowohl kommerzieller als auch freier Software investiert. Unübertroffen ist IBMs Engagement mit 330 Millionen US$31 ab 2001.
Die wachsende Ablehnung gegenüber dem monopolistischen Gebaren Microsofts ist ein weiterer Grund der zunehmenden Nutzung von GNU/Linux als alternatives Betriebssystem.
6.2. BIND DNS
Wesentlich unspektakulärer ist die Geschichte einer ebenfalls freien Software, die fundamentale Bedeutung für das Internet in seiner heutigen Form hat. Der Domain Name Service (DNS), realisiert durch das Programm Berkeley Internet Name Daemon (BIND)32, ermöglicht es erst, Internetadressen in menschenfreundlicher Form wie "www.linux.org" zu verwenden anstatt der eigentlichen reichlich kryptischen Adresse "198.182.196.56". DNS wurde 1984 entwickelt, um die durch das Internet miteinander verbundenen Rechner mit aussagekräftigen Adressen zu versehen. BIND entstand ebenfalls in dieser Zeit und ist seitdem das am stärksten verbreitete DNS Programm auf nahezu allen Unix Plattformen. Als in Berkeley entwickeltes Programm wurde es unter der BSD Lizenz veröffentlicht, was seine schnelle Verbreitung ermöglichte.
Der DNS und BIND ermöglichten erst die Nutzung des Internets in seiner heutigen Form.
6.3. Apache
Ebenfalls wesentlich und dem normalen Internetbenutzer nur unwesentlich bekannter ist der Apache Webserver33 der Apache Software Foundation (ASF), ehemals Apache Group. Letzte wurde 1995 gegründet mit dem Ziel, eine freie Referenz für Webserver und das dafür verwendete Protokoll HTTP für das gerade an Popularität gewinnende World Wide Web (WWW) zu schaffen. Schon 1996 war der Apache Webserver unter allen anderen der meistgenutzte und auch heute noch sind ca. 60% aller Webserver Apaches. Ohne Werbung, lediglich durch Mundprogpaganda, sprach sich dessen Qualität herum. 1998 erklärte IBM daher den Apache zum Bestandteil ihres WebSphere-Servers und ist seitdem nebst anderen Firmen an der Weiterentwicklung beteiligt.
Die 1999 gegründete ASF34 bietet ähnlich der FSF beim GNU Projekt den rechtlichen Rahmen für die
Entwicklercommunity.
6.4. Sendmail
Neben dem WWW ist Email eine weitere Standardanwendung des Internets. Auch der Transport von Emails quer durch die Netze des Netzes wird hauptsächlich von einem weiteren im Hintergrund wirkenden Veteranen im Kreis der OS/FS Programme geleistet. Sendmail35 wurde 1981 von Eric Allman in Berkeley geschrieben und unter der BSD Lizenz veröffentlicht, was seine Verbreitung auch auf kommerzielle Unix-Systeme ermöglichte. Sendmail zeichnet sich durch Zuverlässigkeit und dennoch hohe Fehlertoleranz aus, wodurch der Versand von Nachrichten durch die extrem heterogene Netzstruktur des Internets erst ermöglicht wurde. Das DNS verhalf Sendmail ebenso zu Akzeptanz wie Sendmail dem DNS, da die aufkommenden standardisierten Emailadressen die Domainnamen verlangten und andererseits diese Emailadressen erst durch klare Rechner- und Netznamen zu verwenden waren.
1998 gründete Allman mit der Firma Sendmail, Inc.36 einen kommerziellen Ableger des freien Sendmail, um dessen Fortbestand in der Zukunft sichern zu können.
6.5. Perl
1987 von Larry Wall als kleines Systemadministrationswerkzeug begonnen, hat sich das Perl Projekt (Practical Extraction and Report Language)37 zu einer der bedeutendsten Skriptprogrammiersprachen entwickelt. Die hohe Portierbarkeit der Skripte tragen wesentlich zur Beliebtheit Perls bei, so daß es mittlerweile auf einer Vielzahl von Plattformen zu finden ist. Auch die Flexibilität wird sehr geschätzt und führt dazu, daß bei vielen großen Websites wie Yahoo, Amazon und Netscape38 im Hintergrund Perlprogramme ihre Arbeit verrichten.
7. Eigenschaften von Open Source/Free Software
Zusammengefaßt zeichnet sich Open Source/Freie Software vor allem durch folgende Eigenschaften aus:
· Durch die große Zahl freiwilliger und unfreiwilliger Tester werden Sicherheitsprobleme eher aufgedeckt. Immer wieder erstaunt dabei die schnelle Reaktion der Community beim Beheben dieser Probleme. Meist ist innerhalb einiger Tage eine bereinigte Version in Internet erhältlich, manchmal sogar innerhalb von Stunden nach dem Bekanntwerden.
· Auch die langjährige Entwicklung trägt zu mehr Sicherheit bei, da die Software gründlicher untersucht werden konnte. OS/FS reift mitunter über Jahrzehnte, wie das erwähnte Sendmail, weil die Projekte keinem kommerziellen Erfolgs- und damit Zeitdruck ausgesetzt sind. Die Entwicklung steht in der Regel nie still und es gibt immer wieder weitere Verbesserungen in kleinen Versionssprüngen.
· Durch die kostenlose Veröffentlichung im Internet finden Programme schnell viele Tester, in der Regel weit mehr, als sie sich Hersteller kommerzieller Software leisten können. Werden Fehler bemerkt, so werden sie den Entwicklern zumindest mitgeteilt, wenn nicht sogar gleich verbessert.
· Offene Software braucht und schafft offene Standards. Diese ermöglichen es allen interessierten Entwicklern, auf einer verläßlichen Basis Problemlösungen zu erstellen anstatt Rechtsfragen zu klären. Patente und proprietäre, nicht öffentlich dokumentierte Algorithmen und Protokolle stehen dem entgegen.
· Das Fehlen jeglicher Lizenzgebühr für die Nutzung freier Software stellt gegenüber kommerzieller Software unbestritten einen Vorteil dar und hat mit der Verbreitung von OS/FS das Stigma des Minderwertigen, weil Kostenlosen, verloren.
· Das Internet ermöglicht Nutzern und Entwicklern, miteinander in Dialog zu treten - was von beiden Seiten erwünscht wird, da beide davon profitieren. Entwickler bekommen ein Feedback ihrer Arbeit und Nutzer helfen, die Software zu verbessern.
· Der für jeden einsehbare Quellcode bei OS/FS ermöglicht, sämtliche Funktionen nachzuvollziehen, was neben dem leichteren Entdecken von Sicherheitslöchern auch die Absichten der Entwickler transparent macht. Geheime Programmfunktionen oder bösartiger Code sind so weitaus schwieriger einzubauen, da die Gefahr der Entdeckung sehr viel größer ist als bei proprietärer Software.
· Für viele Probleme, denen mittels Software abgeholfen werden soll, findet sich im Internet schon ein passendes freies Programm, weil es anderen schon vorher einmal ebenso erging und sie ihre Lösung veröffentlichten. Die beliebige Kopierbarkeit von OS/FS ermöglicht die ungehinderte Weiterverbreitung.
· Offener Quellcode ermöglichen die Weiterentwicklung eines Programmes auch, wenn der ursprüngliche Entwickler sich nicht mehr damit befaßt.
8. Aussichten
Mittlerweile kommen fast wöchentlich Veröffentlichungen von Quellcode vor allem großer Unternehmen unter einer der OS/FS Lizenzen zum wachsenden Pool offener Projekte hinzu. In gleicher Weise bekennen sich mehr und mehr Firmen und Institutionen zur Verwendung von OS/FS. Dabei stehen vor allem pragmatische Interessen - Offenheit, günstigere Kosten und höhere Qualität - im Vordergrund39.
Die ursprünglichen ideologischen Ansprüche der Free Software Foundation spielen für die Mehrheit der OS/FS Entwicklergemeinde eine eher geringere Rolle - ebenfalls aus Pragmatismus. Mit der Verbreitung von OS/FS verliert sich zudem zwangsläufig ein gewisser elitärer Anstrich der Anfangsjahre.
Die heutige und zukünftige umfassende Vernetzung von Rechnern und -netzen benötigt offene Standards und Plattformunabhängigkeit - die Domäne von OS/FS.
Das wachsende Sicherheitsbewußtsein von Firmen, Behörden und Privatpersonen sorgt ebenfalls für Zuwachs in der OS/FS-Gemeinde, genauso wie die abschreckenden Praktiken von Monopolisten wie Microsoft.
Ohne Zweifel wird der Anteil von OS/FS an der weltweit eingesetzen Software in den kommenden Jahren wachsen, da die Vorteile für alle Beteiligten auf der Hand liegen und überwiegen. Welches Ausmaß die Verbreitung von OS/FS haben wird, bleibt ungewiß, doch wird sie mit Sicherheit in Zukunft mehr als heute eine nicht zu unterschätzende Größe sein.
9. Verwendete Literatur
Open Source Definition der Open Source Initiative, 1998, http://www.opensource.org/docs/definition_plain.php
Eben Moglen, Der Anarchismus triumphiert, 2000, http://old.law.columbia.edu/my_pubs/anarchism-deutsch.html
R. Stallmans Erklärung vom 27.9.1983 http://www.fsf.org/gnu/initial-announcement.html
Chicago Sun-Times, 1.6. 2001 http://www.suntimes.com/output/tech/cst-fin-micro01.html
Jens Sieckmann, Bravehack, 2000, http://www.bravehack.de/html/node40.html
Richard M. Stallman, Linux and the GNU Project, 1997, http://www.fsf.org/gnu/linux-and-gnu.html
Eric S. Raymond, The Cathedral and the Bazaar, 1997, http://tuxedo.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/
The Halloween Documents, 1998, http://www.opensource.org/halloween/
Mike Brodbelt "A Brief History of Mail", 1998 http://www.coruscant.demon.co.uk/mike/sendmail/history.html
Presseerklärung IBM, Stuttgart, 1.2.2001, http://www-5.ibm.com/de/pressroom/presseinfos/2001/010202_2.html
1- Open Source Definition der Open Source Initiative, 1998, http://www.opensource.org/docs/definition_plain.php
2- Siehe http://www.opensource.org
3- Der Quellcode eines Programmes ist die menschenlesbare und -verständliche Notation eines Programmes in einer Programmiersprache. Ausführbare binäre Programme entstehen durch Übersetzen des Quellcodes in Maschinencode.
4- Eben Moglen, Der Anarchismus triumphiert, 2000, http://old.law.columbia.edu/my_pubs/anarchism-deutsch.html
5- Eben Moglen, Der Anarchismus triumphiert, 2000, http://old.law.columbia.edu/my_pubs/anarchism-deutsch.html
6- "GNU" ist ein rekursives Wortspiel: GNU′s Not Unix, welches die Ablehung der kommerziellen Unixvarianten seitens der Free Software Foundation zum Ausdruck bringen soll. Siehe dazu R. Stallmans Erklärung vom 27.9.1983 http://www.fsf.org/gnu/initial-announcement.html
7- Die GNU Free Software Foundation: http://www.fsf.org/gnu/the-gnu-project.html
8- Siehe http://www.fsf.org
9- Genau dieser Bedingung wegen bezeichnete Microsoft CEO Steve Ballmer die gesamte Open Source Software als Krebsgeschwür, das sich mehr und mehr ausbreitet. Chicago Sun-Times, 1.6. 2001 http://www.suntimes.com/output/tech/cst-fin-micro01.html
10- Richard M. Stallman, Linux and the GNU Project, 1997, http://www.fsf.org/gnu/linux-and-gnu.html
11- Eric S. Raymond, The Cathedral and the Bazaar, 1997, http://tuxedo.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/, deutsche Übersetzung http://www.phone-soft.com/RaymondCathedralBazaar/catb_g.0.html
12- The Halloween Documents, 1998, http://www.opensource.org/halloween/
13- Eric S. Raymond, The Cathedral and the Bazaar, 1997, http://tuxedo.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/, deutsche Übersetzung http://www.phone-soft.com/RaymondCathedralBazaar/catb_g.0.html
14- Jens Sieckmann, Bravehack, 2000, http://www.bravehack.de/html/node40.html
15- Jens Sieckmann, Bravehack, 2000, http://www.bravehack.de/html/node41.html
16- Jens Sieckmann, Bravehack, 2000, http://www.bravehack.de/html/node41.html
17- Jens Sieckmann, Bravehack, 2000, http://www.bravehack.de/html/node41.html
18- Es ist interessant zu sehen, daß Open Source/Freie Software ohne das Internet sehr schlecht in ihrer heutigen Form möglich wäre - wie andersherum auch das Internet nicht ohne sie so offen und heterogen sein würde wie es ist. Beide sind durch- und aneinander gewachsen.
19- GNU General Public License, 1991,
file:/usr/src/linux/COPYING :-), deutsche Übersetzung http://www.gnu.de/gpl-ger.html
20- GNU Lesser General Public License, 1999, http://www.gnu.org/copyleft/lesser.html, deutsche Übersetzung http://www.gnu.de/gpl-ger.html
21- Perl Artistic License, 1997, http://www.perl.com/pub/a/language/misc/Artistic.html
22- 4.4BSD License, 1979, http://www.freebsd.org/copyright/license.html
23- X Consortium License, 1999, http://www.x.org/Downloads_terms.htm
24- Apple Public Open Source License, 1999, http://www.opensource.apple.com/apsl/
25- Netscape Public License, 1998, http://www.mozilla.org/MPL/NPL-1.1.html
26- Sun Industry Standards Source License, 2000, http://www.openoffice.org/licenses/sissl_license.html
27- Richard M. Stallman, Linux and the GNU Project, 1997, http://www.fsf.org/gnu/linux-and-gnu.html
28- Siehe http://www.debian.org
29- Siehe http://www.redhat.com
30- Siehe http://www.suse.de
31- Presseerklärung IBM, Stuttgart, 1.2.2001, http://www-5.ibm.com/de/pressroom/presseinfos/2001/010202_2.html
32- Siehe http://www.isc.org/products/BIND/bind-history.html
33- Siehe http://httpd.apache.org/ABOUT_APACHE.html
34- Siehe http://www.apache.org/
35- Mike Brodbelt "A Brief History of Mail", 1998 http://www.coruscant.demon.co.uk/mike/sendmail/history.html
36- Siehe http://www.sendmail.com
37- Siehe http://www.perl.org
38- Weitere Perl-Anwendungen bei http://perl.oreilly.com/news/success_stories.html
39- Die Entscheidung der Verwaltung des deutschen Bundestages, in Zukunft GNU/Linux einzusetzen, ist ein dafür spektakuläres Beispiel. Siehe Heise Newsticker vom 14.3.2002, http://www.heise.de/newsticker/data/anw-14.03.02-012/
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