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Facharbeit (Schule), 2005, 18 Seiten
Autor: Robin Müller
Fach: Medizin
Details
Tags: Blutkreislaufkrankheiten
Jahr: 2005
Seiten: 18
Note: 1
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-07915-5
Dateigröße: 84 KB
Falls jemand den Vortrag auf Microsoft PowerPoint haben möchte, meldet sich bitte unter: RobinMueller1@gmx.net
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Wahlpflichtfach Biologie
Thema der Facharbeit:
Blutkreislaufkrankheiten
Vorgelegt von: Robin Müller
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Darstellung des Themas
2.1 Arterienverstopfungen
2.1.1 Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
2.1.2 Karotisschlaganfall. (Extrakranialle Zerebralarterien)
2.1.3 Darmdurchblutungsstörungen (Unpaare Viszeralarterien
2.2 Diabetische Blutgefäßerkrankungen .(Diabetische Angiopathien)
2.2.1 Große diabetische Blutgefäßerkrankung Blutgefäßerkrankung (Diabetische Makroangiopathien)
2.2.2 Kleine diabetische Blutgefäßerkrankung (Diabetische Mikroangiopathien)
2.3 Entzündliche Erkrankungen
2.3.1 Thrombose (Thromboangiitis obliterans, Endoangiitis obliterans).
2.3.2 Aortitissyndrom (Aortenbogensyndrom)2
2.4 Krampfadern (Varizen)
2.5 Leistungsabfall eines Organs (Chronisch-venöse Insuffizienz) (CVI)
2.6 Thrombose der Vene (Akute tiefe Venenthrombose) (TVT)
1. Einleitung
Jeder Mensch nimmt das Wort „krank“ in den Mund, aber woher wissen sie das? Was ist überhaupt eine Krankheit? Wovon kann man eine Krankheit kommen? Warum reagiert der Körper so? Was kann man dagegen machen?
Meine Großmutter ist vor einigen Jahren an einer Gefäßverstopfung gestorben und außerdem habe ich mir schon lange die Frage gestellt, warum jeder Mensch überhaupt an eine Erkrankung erkrankt. Dadurch war für mich das Thema gefunden, jedoch musste dieses Thema noch unterteilt werden. Und diese Unterteilung stand fest, als ich diese Einleitung über Blut geschrieben habe; das Blut fließt in einem Blutgefäßsystem.
Und dadurch habe ich das Thema: „Erkrankungen des Blutkreislaufes“ ausgesucht.
Das sind nur einige von vielen Beispielfragen, die sich schon jeder Mensch gefragt hat und aus diesen Gründen habe ich mir das Thema Krankheiten des Blutkreislaufes ausgesucht.
Blut ist eine Körperflüssigkeit, die in einem geschlossenen Blutgefäßsystem von einem Motor (das Herz) bewegt wird. Das Blut hat die Aufgabe Sauerstoff, Kohlendioxid, Nähr-, Exkret- und Wirkstoffe zu transportieren; den Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren, Antikörper zu bilden und für einen schnellen Wundverschluss zu sorgen. Das Blut ist eine wässrige Lösung, in der Zellen suspendiert sind. Diese wässrige Lösung wird Blutplasma genannt und enthält zu 90-95% Wasser, gelöste Eiweiße und Salze. Die im Blut befindlichen Zellen unterscheidet man in Leukozyten und Chromozyten. Die Leukozyten dienen der Vernichtung von Fremdkörpern und Bakterien und bilden Antikörper. Die Chromosomen transportieren den Sauerstoff zum Gewebe, wo er abgegeben und Kohlendioxid aufgenommen wird.
Wie ich am Anfang schon schrieb, wird das Blut durch das Blutgefäßsystem im Körper transportiert- dies nennt man Blutkreislauf. Das Herz ist in zwei Hälften eingeteilt.
Von der linken Herzhälfte geht der große Körperkreislauf aus. Das Blut fließt durch immer feiner werdende Schlagadern (Arterien) zu den Körperorganen, dort findet in Haargefäßen (Kapillaren) der Stoff- und Gasaustausch statt. Das Blut sammelt sich wieder in Blutadern (Venen) und fließt zum Herzen zurück. Von der nun rechten Herzhälfte fließt das Blut im kleinem Lungenkreislauf durch die Lungenarterien zu den Lungen und durch die Lungenvenen zur linken Herzhälfte zurück.
Doch zurück zu Krankheiten: Was sind Krankheiten überhaupt?
Krankheiten sind Abläufe von Lebensvorgängen als Reaktion von ihm schädigen Einflüsse. Eine Krankheit wird durch belebte, unbelebte, äußere oder innere Krankheitsursachen hervorgerufen. Die Krankheitszeichen setzt sich aus das Krankheitsbild zusammen und so können Schädigungsfolgen der Abwehr dienenden Reaktionen des Organismus führen.
Ein dazugehöriges Thema ist die Frage nach der Ursache. Hierbei gibt es äußere Ursachen, wie z.B. Krankheitserreger. Die Wirksamkeit dieser Schädigungen hängen von Inneren Gegebenheiten ab. Zum anderen erhebt sich die Frage nach der Art und Weise eine Krankheit.
Abhängig ist dabei die Art der Schädigung und die Reaktion des Organismus.
Die Lehre von den Krankheiten (Ursachen, Art und Erscheinungsformen) ist die Pathologie.
Als Test wurden zwei Untersuchungen ausgeführt. Das Albert Einstein-Gymnasium in Angermünde.
In diesem Test wurden Krankheiten des Blutkreislaufes, sowie ihre Entstehung abgefragt. In beiden Gymnasien wurden Klassenstufen von 7-10 ausgewählt. Als zusätzlichen Vergleich wurde eine Straße in Eberswalde hinzugezogen, um zu testen, ob Passanten über 18 Jahren mehr wissen als Schüler.
2. Darstellung des Themas
2.1 Arterienverstopfungen
Die Arterienverkalkung, der Schlaganfall und die Darmdurchblutungsstörungen gehören hierzu. (Siehe S.19)
2.1.1 Verstopfte Arterienverkalkung (Obliterierende Arteriosklerose)
Definition:
Zu Durchblutungsstörungen können Verstopfungen der Gliedmaßenarterien und der Aorta führen,. Sowohl verstopfende Prozesse der Aorta als auch die Gliedmaßenarterien (Extremitätenarterien) können zu Durchblutungsstörungen führen. Diese Durchblutungsstörungen werden durch welche diese Verstopfungen können durch Kalkablagerungen verursacht werden. im Gefäß verursacht, da der Kalk allmählich die Arterie besetzt, Dadurch entsteht ein Verschluss eines Gefäßes. was man auch Verschluss nennt.
Es gibt sechs so genannte Verschlusstypen, die diese Blutgefäße verstopfen, und das wären:
1. der Schultergürtel-Arm-Typ (verstopfende oder /verstopfte Arterien am Schulterblatt, Schlüsselbeins und der Arme),
2. der Körperoberflächen-Typ (peripher-digitaler Typ) (verstopfende oder/ verstopfte Arterien direkt an der Körperoberfläche),
3. der Beckentyp (verstopfende oder verstopfte Arterien am Becken),
4. der Oberschenkeltyp (verstopfende oder verstopfte Arterien am Oberschenkel),
5. Unterschenkel-Fußtyp -Arterienverstopfung (peripherer Typ) (verstopfende oder verstopfte Arterien am Unterschenkel und bis zum Fuß) und
6. der Mehretagenverschluss (verstopfende oder/ oder verstopfte Arterien von anderen unterschiedlichen Stellen)
Diese Verschlusstypen geben die Art und Position der Verkalkungen an.
Jedoch werden diese Verstopfungen auch in unterschiedlichen Schweregraden und Stufen eingeteilt:
- Stadium 1: Beschwerdefreiheit
- Stadium 2: Belastungsschmerz (z.B. Schmerzen beim laufen)
- Stadium 3: Ruheschmerz (z.B. Schmerzen beim Sitzen)
- Stadium 4: Gewebsuntergang (Absterben von Gewebe)
[...…]1 Außerdem verändern sich die Blutgefäßinnenwände, die an Elastizität verlieren und dadurch verdicken.
Häufigkeit:
Die oblitierende Arterienverkalkungsverstopfung zählt zu den häufigsten Krankheiten überhaupt [...…]2 und findet sich verborgen oder deutlich bei 11% der männlichen Gesamtbevölkerung wieder., ist also eine sehr häufige Erkrankung. Im Alter von 50 bis 59 Jahren ist das Risiko, an dieser Krankheit zu erkranken, etwa 1 bis 2%%, schon im 6. Lebensjahrzehnt ist das Risiko über 5%. Frauen erkranken 5mal seltener als Männer. In der Regel erkranken Männer etwa fünfmal häufiger als Frauen, allerdings verwischen sich diese Geschlechtsunterschiede in den höheren Altersgruppen.. Ab 60 Jahren liegt das Risiko etwa bei beiden Geschlechtern gleich.
Etwa 50% aller arteriellen Verschlusskrankheiten liegen beim Oberschenkeltyp vor., gefolgt vom Beckentyp (ca.30%) und etwa 20% bei der Unterschenkel-Fuß-Arterienverstopfung. [...]1 An den oberen Gliedmaßen, welche viel seltener befallen werden, dominiert der periphere
Ätiologie:
Bei dieser Krankheit gibt es eine Vielzahl von außen- und innenentstehende Risikovorgänge Risikofaktoren: , z.B.
- familiäre Veranlagung
- angeborene Bindegewebsschwäche
- erhöhter Blutfettgehalt
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Rauchen (größter Risikofaktor)
- Alkoholkonsum
- fettes Essen[...]4
Diese Faktoren tragen dem Krankheitsgeschehen dazu bei, wie sich die Krankheit entwickelt., z.B.: Hypertonie (erhöhter Blutdruck), Zigarettenrauchinhalation, Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Hyperurikämie (___), Übergewicht. Wichtig dabei ist, dass das Krankheitsrisiko beim Zusammenwirken der Risikofaktoren stark ansteigt. Je mehr man diesen Erkrankungsfaktoren ausgesetzt ist, desto wahrscheinlicher ist es an dieser Krankheit erkranken. Nach übereinstimmenden Befunden hat u.a. die verkalkte Gliedmaßenverstopfung eine bedeutsame
Häufung.
Außer Kalk lagern sich Fettsäuren, Calciumsalze und Cholesterin sammeln sich auch bei der Verstopfung an. Der Blutdurchfluss wird dadurch mehr und mehr behindert, was zu einer Mangeldurchblutung von Organen führt. Außerdem können an der veränderten Gefäßwand Gerinnungsprozesse auftreten, sodass ein Blutpfropfen entsteht,. Dieser Blutpfropfen verschließt der eine die Arterie vollständig verschließen kann. [...]4
Gegenmaßnahmen sind leichter Sport, achten auf die Nahrungsaufnahme/den Alkoholkonsum und andere Sachen.
Starkes Rauchen kann hat z.B. begünstig vor allem Oberflächengefäßverschlüsse befallen, während erhöhter Blutdruck sich als Risikofaktor an den Zerebralarterien stärker absetzt als an den Koronarien und den Gliedmaßenarterien. Diabetes vervierfacht das Risiko, an einem Gliedmaßearterienverschluss zu erkranken, somit erweist sich Diabetes als Risikofaktor hohen Ranges. Die Fettwechselstörung ist mit einem hohen Krankheitsbefall behaftet. [...]3 Die Folgen der Arterienverstopfung sind. Die Auswirkungen der verstopften Arterienverkalkung führen zur Funktionsstörungen und zur Gestalts-, sowie oder Formstörung der u.a. Blut- und Lymphgefäße, gefolgt von weißen- und Blutplättchenverwachsung. [...]1 So kann die Folge, je nach Ausmaß dieser Krankheit, schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt, Hirninfarkt[...]5 oder Schlaganfall sein. [...]4 Bei der wechselnden Handlung zwischen Gefäßwand und Gefäßinhalt, deren Störung für die Blutplättchenkomplikation der Gefäßverkalkung verantwortlich ist, spielt das Gleichgewicht von zwei Stoffen (Prostacyclin und Thromboxan) eine wichtige Rolle. Das Prostacyclin ist ein starker Vasodilatator und hemmt somit die Thrombozytenverwachsung, während Thromboxan ein starker Vasokonstriktor ist und somit die Thrombozytenverwachsung fördert. Dieser Gegensatz ist bei einem gesunden Menschen äquilibriert. Beim erkrankten Menschen bilden die verkalkten Blut- und Lymphgefäße weniger Prostacyclin, während die Thrombozyten mehr Thromboxan freisetzen. Dadurch gerät das Gleichgewicht von Prostacyclin und Thromboxan außer Kontrolle, welches eine erhöhte Thrombozytenverwachsung hervorruft. Dies fördert einen gefährlichen Circulus vitiosus, der manchmal in einen Arterienverschluss einmünden kann. [...]
Lehre der Krankheitsvorgänge:
Symptome für eine Arterienverkalkung sind unangenehme und anomale Körperempfinden (z.B. kribbeln), Kältegefühle, trophische Störungen wie Hyperkeratose der Fußsohlen, vermehrte Schwielenbildung, Nageldystrophie und Haarausfall. Blässe und , zyanotische Rötungen sind normalerweise Zeichen einer weit fortgeschrittenen Arteriosclerosis obliterans Arteriosklerose,. dessen Anfänge viele Monate oder Jahre zurückreichen dürfte dürften.
Ausmaß und Charakter der Beschwerden, die vom Körper unzureichend ausgeglichen wurde und durch eine Typisch für diese Krankheit ist sind eine Verkürzung der Gehstreckenextreme Verkürzung der Gehstrecke, durch Ruheschmerz oder Nekrosenbildung (Absterben von Organen und Geweben.) bestimmt werden, hängen vom Ort des Befalls und durch Geschwindigkeit der Krankheitsentstehung, d.h. der Zeitraum, der der Körperorganismus zum Entstehen der Ausgleichungsvorgänge bleibt, ab. [...]6
Der Zustand der Herzkranz- und von ihm ausgehenden Gefäße entscheidet meistens über die Lebenserwartung der Patienten. [...]6
Prognose & Verlauf:
Je früher die arterielle Verschlusskrankheit der Gliedmaßen erkannt und je gezielter ihr Sekundärvorkommen und Förderung des körpereigenen Ausgleichmechanismus wird, desto besser kann man diese Krankheit erkennen. Isolierte Gefäßverschlüsse, die sich in Richtung Rumpf befinden, neigen weniger zum Versagen der körpereigenen Ausgleichsmaßnahmen als oberflächige (periphere) oder Mehretagenverschlüsse. Der Zustand der Herzkranz- und von ihm ausgehenden arteriellen Strombahngefäße entscheidet meistens über die Lebenserwartung der Patienten. [...]6
Merke:
Die arterielle Verschlusskrankheit der Gliedmaßen ist sehr häufig und es führt aufgrund des Blutdrucks zu Verengungen und körpereigener Ausgleichsmechanismen, welche meist spät Beschwerden hervorrufen. Einfache klinische Untersuchungsmethoden (z.B. Belastungstests) ermöglichen eine sichere Diagnose und Erkennen der Verschlussart. „Bei Trägern von Risikofaktoren muss auch bei fehlenden Symptomen nach einer arteriellen Verschlusskrankheit gefahndet werden.“ Die Therapie orientiert sich an Entwicklung und Entstehung einer Krankheit, sowie dessen Schweregrad und Art des Verschlusses (siehe Abb.2.3). [...]6
Der Zustand der Herzkranz- und von ihm ausgehenden Gefäße entscheidet meistens über die Lebenserwartung der Patienten. [...]6
Extrakranialle Zerebralarterien (Karotisschlaganfall (Extrakranialle Zerebralarterien))
Definition:
Diese Krankheit umfasst den Gefäßabschnitt zwischen den Aortenbogen Aorta und der Schädelbasis. [...]7 . Unter bestimmten Voraussetzungen nehmen auch Äste bestimmter Arterien als Kolateralen an der Hirndurchblutung teil. [...]7
Häufigkeit:
Die Verengung extrakranialer der Gehirnarterien ist aufgrund autoptischer Befunde ab dem 50. Lebensjahr etwa bei jedem zweiten Menschen anzutreffen. Noch bedeutsamer ist die Tatsache, dass ca. 25 % aller Schlaganfälle beruhen auf Stenosen (Verengungen) oder Verschlüssen der Arterien. [...]7 des Gehirns beruhen, die überwiegend einer vorbeugenden Operation zugängig wären. Nach vielen Studien, hatten sich erschreckende Prophezeiungen bewahrheitet: Von 100000 Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland an Hirninfarkt jährlich sterben, könnten 12000 bis 18000 Menschen noch leben, wenn sie eine gefäßchirurgische Operation gemacht hätten. [...]2 Über 90% aller verengten Gefäßprozesse Gefäße der extrakraniellen Zerebral-Gehirnarterien sind arterienverkalkte Entwicklungen (Abb. 2.7).. [...]7
Lehre der Krankheitsvorgänge:
Die Lehre der Krankheitsvorgänge (Ätiologie) und die Entstehung und Entwicklung einer Krankheit (Pathogenese) entsprechen den Verhältnissen an den Gliedmaßenarterien.
Eine Gefäßwandverletzung, welche arterienverkalkt ist die Tatsache, dass die arterienverkalkte Gefäßwandverletzung, hat die Folge, dass die Arterienverkalkung die Gerinnung aktiviert und die Plättchenverwachsung steigert.
Die Ursache , ist ein wichtiger Aspekt dieser Krankheit, denn die Pfropfenbildung und die Blutgerinnungsverschleppung dieses Materials ist die primäre Ursache des so genannten Karotisschlaganfalles sind Thrombosenbildung und Blutgerinnung.
Der Blutdruck steigert sich bei dieser Erkrankung erst, wenn über 50% des Blutgefäßdurchschnitts eingeengt sind. Auch für den Bereich der extrakraniellen Hirnversorgungsarterien gilt die Regel, dass isolierte Verengungen erst, vom Blutdruck ausgehend, effektiv sind, wenn diese über 50% des Querschnittes einenge der erhöhte Blutdruck sinkt dann nicht mehr; man erkrankt dann an der Hypertonie. n. [...]7 Zurzeit nimmt man an, dass kurz bevor der Karotisschlaganfall beginnt, dass die überwiegende Mehrzahl der vorübergehenden blutleeren Attacken, die dem Schlaganfall meist vorausgehen, fangen auf blutgerinnenden Absterbungsprozessen, wie z.B. das Abfallen des Blutdrucks an, das zu (führt zu den Verstopfungen und, das Ablösen von Blutpfropfen und zur Hirnverstopfung führt). [...]7
Wie auch bei der Gliedmaßenverstopfung ist auch die Extrakranialle Hirnarterie in vier Stadien unterteilt:
- Stadium 1 untypisches Kennzeichen
- Stadium 2 vorübergehende blutleere Attacken
- Stadium 3 zunehmende Verschlimmerung des Hirninfarkts
- Stadium 4 kompletter Hirninfarkt
Es gibt Krankheitsverläufe mit den Möglichkeiten der kompletten, teilweisen, oder fehlenden Heilungsprozess wieder. [...]7 Oft sind die Symptome sehr unauffällig. Liegt die zunächst flüchtige Durchblutungsstörung im Wirbelsäulenbereich, so dominieren Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen sowie Schluckvorgangbeschwerden, Blutungen, Entzündungen bis zur Lähmung der Zungen-, Gaumen-, Lippen- und Kehlkopfmuskulatur. Diese Störungen sind für das Stadium 2 typisch.
Das 3. Stadium ist erreicht, wenn 6 bis 48 Stunden nach dem 2. Stadium man nicht mehr sprechen kann und Sehstörungen hat, die sich verschlimmern.
Das Stadium 4 bezeichnet den kompletten Großhirninfarkt. [...]7
Da 25% aller Schlaganfälle auf einen Karotisschlaganfall zurückzuführen sind, sind operative Korrekturen von größter Bedeutung. [...]8
Merke:
Etwa 25% aller Schlaganfälle beruhen auf einen Verengungsprozess der extrakraniellen Hirnarterien, zumeist arterienverstopfter Entstehung. Blutpfropfenverstopfungen (Thromboembolien) spielen eine wichtige Rolle bei der Auslösung von blutleeren Hirnattacken. „Im Hinblick auf die Möglichkeiten der rekonstruktiven Gefäßchirurgie ist die Frühdiagnose dieser Gefäßprozesse von eminenter Bedeutung für die Abwendung des so genannten Karotisschlaganfalles.
Unpaare Viszeralarterien (Unpaare Eingeweidearterien Darmdurchblutungsstörungen) (Unpaare Viszeralarterien)
Die Darmdurchblutungen entstehen, wie alle anderen Blutgefäßverstopfungen, durch hauptsächlich Kalkablagerungen. Diese krankhafte Verstopfung der Eingeweidenarterien kennzeichnen sich als Darmdurchblutungsstörungen. [...]9
In höherem Alter liegt die Wahrscheinlichkeit, an diese Krankheit zu erkranken, bei 80%. Bevorzugt wird die so genannte Aorta abdominalis befallen, die sich im Darmbereich befindet. [...]9
Über 90% der langsam verlaufenden Eingeweidenarterienverschlüsse beruhen auf einer Arterienverstopfung.
Die Beschwerden dieser Erkrankung stellen sich meist erst bei Befall von zwei oder drei Eingeweidearterienverstopfungen ein. Typisch sind Bauch-, Unterleib- oder Hinterleibschmerzen, die etwa eine halbe Stunde nach Nahrungszufuhr auftreten und durch die mangelnde Blutvorsorgung stattfindet. Der Blutmangel im Darmbereich führt zu einer Störung der Darmmuskulatur, die sich oft mit Blähungen und Verstopfungen und seltener mit Durchfällen (Diarrhöen) kennzeichnet. [...]9
Je langsamer bei Gewebsverschlussprozessen sie sich entwickeln, desto günstiger ist die Prognose. [...]9 Mehrfachverschlüsse führen früher zum Versagen der Ausgleichsmaßnahmen des Körpers als isolierte Verengungen. [...]9
Je langsamer bei Gewebsverschlussprozessen sie sich entwickeln, desto günstiger ist die Prognose. [...]10 Mehrfachverschlüsse führen früher zum Versagen der Ausgleichsmaßnahmen des Körpers als isolierte Verengungen. [...]10
Merke:
Arterienverstopfende Verschlussprozesse der unpaaren Darmarterien äußern sich als Leibschmerzen, welche sich etwa 30 Minuten nach Nahrungszufuhr auftreten und Stunden anhalten können. Bei deutlichen Symptomen der mangelnden Durchblutungsleistung im Bereich des Darms sollten die gefäßchirurgischen Eingriffe benutzt werden.
2.2 Diabetische Blutgefäßerkrankungen (Ddiabetische Angiopathien)
2.2.1 1.4.1 diabetische Makroangiopathien (Große Blutgefäßerkrankung bei Diabetikern (Ddiabetische Makroangiopathien))
Bei der großen diabetischen Blutgefäßerkrankung handelt es sich um eine verschließende Arterienerkrankung, die fast alle Blutgefäße, die Herzkranzgefäße und die Hirnarterien befällt. „Auch ohne Verschlussprozesse „altert“ das Arteriensystem rascher als das von Stoffwechselgesunden“[...]11. In dieser Erkrankung altern die elastischen Arterien zwischen 10 und 15 Jahren voraus.
80% aller Diabetiker erliegen an einem Gefäßleiden, die bei dem Herzinfarkt typisch sind. Menschen, die älter als 40 Jahre alt sind, erkranken etwa fünfmal häufiger an einer arteriellen Verschlusskrankheit als Nichtdiabetiker. Frauen und Männer haben etwa das gleiche Krankheitsrisiko. [...]11 Hauptsächlich handelt es sich um oberflächliche Gefäßverschlüsse, die für eine Operation schlechte Voraussetzungen für eine seitliche Gefäßüberbrückung bietet. [...]11
Die Ursache der großen Zuckerkrankheit ist ausschließlich ungeklärt. [...]11 Bewiesen ist, dass im Frühstadium zu viel Insulin in den Bauchspeicheldrüsen gebildet wird, das wiederum im späteren Verlauf abnimmt und im Spätstadium ermangelt. Dadurch entsteht eine Erkrankung des Blutkreislaufs; es entsteht eine Arterienverstopfung. [...]11
Gliedmaßenarterienverschluss: Als Warnsymptome sorgen viele unterschiedliche Faktoren dafür, dass sich die diabetische Zuckerkrankheit oft mit Essverhaltensstörungen mit schnellem Absterben von Geweben verdeutlicht. [...]11 Es kann sich mit sehr schneller Geschwindigkeit ein Gewebstod mit der Gefahr einer Blutvergiftung ausbilden. [...]11
Herzkranzgefäßkrankheit: Der Herzinfarkt ist zwar bei 70% aller Zuckerkranken schmerzarm oder schmerzlos, aber nicht symptomfrei. Der Grund dafür ist die bestehende Nervenkrankheit mit unauffälligen Schmerzimpulsen. Diese Schmerzarmut neigt leider zu ungünstigen Verlaufsformen, denn die Überlebenschancen sind gegenüber nichtdiabetisch Infarktkranken bedeutsam reduziert. [...]11
Hirndurchblutungsstörungen:
Die diabetische Zuckerkrankheit des Gehirns lässt sich nicht eindeutig von nichtdiabetischen Formen erkennen. Die wichtige und besondere Problematik liegt bei dem verminderten Blutzuckergehalt, die bei Hirndurchblutungsstörungen sehr schnell zum Schlaganfall führen. [...]12
Der Herzinfarkt des Diabetikers charakterisiert eine sehr bösartige Verlaufsform, welche eine ungeordnete Reihenfolge hat. Ebenfalls wird eine weit zur Oberfläche verlaufende Herzkranzgefäßverkalkung und eine gleichzeitig bestehende kleine Blutgefäßerkrankung von Diabetiker gedeutet und erkannt. [...]12 „Die Überlebenschancen sind gegenüber nichtdiabetischen Infarktkranken drastisch reduziert.“ [...]12 Entscheidend ist für diese Krankheit der Verlauf des Frühstadiums, wo eine feine Stoffwechselkontrolle und die Ausschaltung von Risikofaktoren (z.B. Rauchen) unerlässlich ist, da diese Faktoren den weiteren Verlauf der Krankheit stark beeinflussen.
Merke:
Auch eine Diabetes ist ein eindeutiger Risikofaktor einer verschließenden Arterienkrankheit. Typisch ist die oberflächliche und sakrale Verschlussart, die die Seitengefäßversorgung erschwert. [...]12 Auffällig sind die unauffälligen Schmerzen, die auf die begleitende diabetische Nervenkrankheit zurückführt. Der Herzinfarkt kennzeichnet dabei eine Verlaufsform der besonders schweren Diabetes. Oberflächliche Durchblutungsstörungen neigen sehr zum Gewebstod. [...]12
2.2.2 diabetische Mikroangiopathien (Kleine Blutgefäßerkrankung von Diabetikern (Diabetische Mikroangiopathien))
Die kleine Blutgefäßkrankheit charakterisiert besonders die Basalmembran. Diese Membran führt zu Blutströmungsstörungen. Im Frühstadium dieser Krankheit steigt der Blutdruck gering bis stark an. [...]13
Nach etwa 10 Jahren Diabetesdauer erkrankt fast jeder Diabetiker an der kleinen Blutgefäßerkrankung, die sich hauptsächlich an der Niere und an der Netzhaut festsetzt. [...]13
Im Frühstadium der Erkrankung erfolgt eine Hormonabsonderung. Wie eben genannt wurde, erfolgt bei den meisten Diabetikern eine Blutgefäßerkrankung, die sich an der Niere und an der Netzhaut festsetzt. [...]13 Diese uns andere Faktoren beeinträchtigen das Sehvermögen so schwer, dass man sogar daran Erblinden kann; bei den Nieren kann eine verkalkte Verstopfung entstehen. [...]13
Wenn ein Diabetiker an der diabetischen Makro- und Mikroangiopathie erkrankt, dann wirkt sich das auf das Gewebe und auf dem Blutkreislauf besonders ungünstig aus. Bei einer Bluthochdruckerkrankung kann das mit der Erkrankung der Nierenblutbahn zu einer großen Blutgefäßerkrankung von Diabetikern führen. [...]14
Die diabetische Mikroangiopathie verschlimmert sich im Normalfall mit der Zeit zunehmend. [...]14 Wichtig für die Erkennung ist, dass man die Diabetes möglichst oft beobachtet, da das auch die Konsequenzen der Stoffwechselstörung mit sich zieht, bis diese Krankheit zu deuten ist. [...]14
2.3 Entzündliche Erkrankungen
2.3.1 Thrombose (1.1.5.1 Thromboangiitis obliterans, (Endoangiitis obliterans)
Diese Krankheit ist eine Gefäßerkrankung. [...]15 Diese fängt im Frühstadium mit krankhafter Pfropfenbildung an. Typisch ist für diese Krankheit ein Befall der kleinen und mittelgroßen Arterien und die gleichzeitige Betroffenheit der Venen. [...]15
Die Thromboangiitis obliterans (oder auch Endoangiitis obliterans genannt) befällt vor allem junge Männer, die stark rauchen. Bei Frauen liegt die Wahrscheinlichkeit dieser Krankheit bei 2%. [...]15
„Der Schwerpunkt liegt im Bereich der kleinen und mittleren Extremitätenarterien und –venen.“ [...]15 Die Ursache dieser Erkrankung ist unbekannt, aber man hat herausgefunden, dass Zigarettenrauch bei 98% aller Erkrankten die Krankheit schneller verschlimmert. [...]15 Männer zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr besonders gefährdet. Experimente haben erwiesen, dass der vollständige Verzicht des Rauchens zum Stillstand dieser Erkrankung führt; ein Rückfall oder eine weiter bestehender Konsum kann wieder zur Gefäßerkrankung zurückführen. [...]15 Der Oberflächenverschluss an Unterschenkel-, Fuß-, Unterarm- und Fingerarterien ist mit der verschließenden Arterienverkalkung zu vergleichen. Es herrschen dann „Kältegefühle, Taubheitsgefühle, und brennende Schmerzen in Händen, Waden und Füßen“. [...]15. Diese Erkrankung charakterisiert ebenfalls charakterisiert einen schnellen Übergang vom Stadium der Beschwerdefreiheit zum Ruheschmerz und zum Gewebsuntergang. [...]15
Nach einer zehnjährigen Krankheitsdauer besteht eine Amputationsrate von mindestens 20%. „Mehrfachamputationen sind keine Seltenheit“ [...]15
Prognose und Verlauf:
[...]16 Normalerweise verschlimmert sich die Erkrankung bei bleibenden Zigarettenkonsum. Nach einer zehnjährigen Krankheitsdauer besteht eine Amputationsrate von mindestens 20%. „Mehrfachamputationen sind keine Seltenheit“ [...]16
Merke:
Die Thromboangiitis obliterans ist eine entzündliche Erkrankung der Arterie.
2.3.2 Aortitissyndrom (Aortenbogensyndrom, Morbus Takayasu)
Definition:
Beim Aortissyndrom handelt es sich um einen Befall der Blutgefäße untypische Panaortitis. Typisch aber sind Durchblutungsstörungen, welche, je nach Situation, verschlimmert werden können. [...]17
„Häufigkeit:
„...Bevorzugt [...] werden Frauen und junge Mädchen zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr“ [...]17 , wobei das weibliche Geschlecht 7mal häufiger betroffen ist, als das Männliche. Bei 50% aller Erkrankten ist der Aortenbogen befallen und bei ungefähr einem Drittel die ganze Aorta. [...]17
Lehre der Krankheitsvorgänge:
[...]17 Das Aortitissyndrom setzt sich mit unter anderem Schwäche, Hinfälligkeit, Fieber, Gewichtsabnahme, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit auseinander, wobei zusätzlich Nachtschweiße, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Menstruationsstörungen auftreten können. Das erste Krankheitsstadium, das Magen- und /Herzstadium genannt, kennzeichnet einen erhöhten, beschleunigten, unregelmäßigen Puls, sowie Husten und Atemstörungen. Dieses Krankheitsstadium kann monatelang das erste Anzeichen für diese Krankheit sein; je länger dieses Stadium besteht, desto stärker können Durchblutungsstörungen auch auftreten. [...]17
. Typisch sind außerdem Sehstörungenen, Kaumuskulaturstörungen und Weichteilstörungen am Kopf. [...]17 Wegen den Durchblutungsstörungen, die auch unter anderem die Herzgefäße betrifft, können ebenfalls in anderen Regionen Durchblutungsstörungen auftreten, jedoch ist die Armregion am stärksten gefährdet. [...]17
Der Bluthochdruck charakterisiert meistens eine Hypertonieeinen Bluthochdruck, die die Nierenarterien befällt; diese ist der Aortitissyndrom zuzuordnen. [...]17
Prognose und Verlauf:
„Die [...] Aortitis nimmt unbehandelt einen ungünstigen Verlauf, nach 2 Jahren leben nur noch 25% der Kranken.“ [...]17 Die Krankheit charakterisiert Herz- und Lungen-, sowie von ihnen ausgehende, Komplikationen. [...]17
2.4 Krampfadern (Varizen)
Definition:
„Varizen sind sackförmige oder zylindrische, oft mit Schlängelungen einhergehende Erweiterungen oberflächlicher Venen.“ [...]18 Dabei gibt es unterschiedliche Varizenarten:
- Besenreiservarizen,
- netzförmige Varikose,
- Stammvarikose,
- Nebenastvarikose,
- mangelnde Leistung von Perforanten,
- Mischformen
Die Besenreiservarizen und die netzförmige Varikose sind nicht von Belang; die vier anderen Varizen müssen behandelt werden. [...]18
Es gibt primäre und sekundäre Varikosen. [...]18
Häufigkeit:
Varizen kommen sehr häufig vor. Im mittleren Alter haben etwa 68% aller Männer und 73% aller Frauen Varizen. [...]18
Ätiologie:
Typisch für diese Krankheit ist eine Dehnbarkeit der Venenwand, die auch vererbbar sein kann. [...]18 Primäre Varizen befinden sind nur am Bein. [...]18 Risikofaktoren für diese Krankheit ist das Alter, Schwangerschaft und Übergewicht. [...]18
Beschwerden können Schweregefühl, Schmerzen, aber auch Brennen im Bein oder den einzelnen Krampfadern sein. [...]18
Prognose und Verlauf:
Varikosen nehmen im Laufe des Lebens zu. [...]18
Merke:
Die primäre Varikose betrifft in bedeutender Form etwa 12% der Weltgesamtbevölkerung. Die Stammvarikosen und eine Vereinigung der Besenreiser- und Netzvarikosen können zu Organleistungsschwäche führen. Maßnahmen gegen eine Weiterbildung dieser Krankheit können Allgemeinmaßnahmen und Varizenchirurgie sein. [...]18
2.2.5 langsam verlaufender Leistungsabfall eines Organs (Chronisch-venöse Insuffizienz ) (- CVI)
Definition:
Unter diese Krankheit versteht man Abfliessstörungen der Venen und es tritt nur mit Bluthochdruck an den unteren Gliedmaßen auf. [...]19 Man unterscheidet unter:
- Tiefeninsuffizienz bzw. dem postthrombotisches Syndrom (PTS) (d.h. krankhaftes Gewebe, Verengungen der Blutgefäße und Zerstörung tiefer Venen),
- Oberflächeninsuffizienz (d.h. Zerstörung der Krampfadern und auch der tiefen Venen),
- Mischformeninsuffizienzen (d.h. viele unterschiedliche andere Formen)
-Oberflächeninsuffizienz (d.h. Zerstörung der Krampfadern und auch der tiefen Venen),
-Mischformeninsuffizienzen (d.h. viele unterschiedliche andere Formen)
Außerdem unterscheidet man, wie auch in allen anderen Krankheiten, in Stadien:
- Stadium 1: Stauungen von Blut im Fußknöchelbereich und Schwellungen,
- Stadium 2: Stauungen von Blut mit geröteter Haut, Pigmentbildungen und anderen verschiedenen Störungen,
- Stadium 3: Florides oder (abgeheilte) Geschwüre[...]9
Häufigkeit:
Etwa 15% aller Menschen im Alter von 18-65 Jahren erkranken an einem langsam verlaufenden Leistungsabfall, davon haben etwa 6% unterschiedliche Hautveränderungen. [...]19 Je älter man wird, desto größer besteht das Risiko an dieser Krankheit zu erkranken, wobei Frauen ein etwas größeres Risiko haben als Männer. [...]19
Ätiologie:
Postthrombotische Veränderungen der tiefen Venen und/oder ihre Zerstörung der Krampfadern sind die Hauptursachen der chronisch-venösen Insuffizienz. [...]19 Außerdem handelt es sich bei dieser Krankheit um eine ungenügenden Leistung der Beinvenenpumpe, der zu einer fehlenden „Druckentlastung“ führt, was zur Blutstauung in den Beinvenen und der Kapillaren führt und nach kurzer Zeit mit Begleiterscheinungen wie verstärktes Austreten von Flüssigkeiten (z.B. Schweiß, Urin), Eiweißen und Blut (z.B. Schweiß, Urin) zu Blutkreislaufstörungen führen kann. Ebenfalls treten Schweregefühle, Müdigkeit und Schmerzen im Waden- und Knöchelbereich nach langem stehen und sitzen, die besonders am Abend zunehmen. [...]19
Prognose und Verlauf:
Man kann diese Krankheit in vier Phasen unterteilen: Bis zum zweiten Monat nach der Bildung dieser Krankheit kann man Venenstörungen erkennen. [...]19 Zwischen dem 3. und 12. Monat kommt es zu einer Situationsverbesserung, was das zweite Stadium charakterisiert. Bis zum 3. Jahr verbessert sich die Krankheit, jedoch werden nach 3 Jahren Verschlechterungen dieser Krankheit deutlich. [...]19
Merke:
[...]19Diese Krankheit entsteht durch eine Funktionsstörung der Beinvenenpumpe beim postthrombotischen Syndrom und bei Krampfadern. [...]19
2.6 Thrombose der Vene (Akute tiefe Venenthrombose) (TVT)
Definition:
Unter einer akuten tiefen Venenthrombose (kurz: TVT) versteht man eine Thrombose des Venensystems mit einer eventuellen Gefahr, an Pulmonaleiner Embolie und am postthrombotischen Syndrom (kurz: PTS) zu erkranken. [...]20Dabei werden unterscheiden:
> Becken-Bein-Venenthrombosen (Krankheitsbereich liegt zwischen Becken und Bein)
> Unterschenkel-TVT [1-Etagen-TVT] (Krankheitsbereich liegt im Unterschenkel)
> Unterschenkel-Poplitea-TVT [2-Etagen-TVT] (Krankheitsbereich liegt zwischen Unterschenkel und Poplitea)
> Unterschenkel-Poplitea-Femoralis-TVT [3-Etagen-TVT] (Krankheitsbereich liegt zwischen Unterschenkel und Femoralis)
> Unterschenkel-Poplitea-Femoralis-Becken-TVT [4-Etagen-TVT] (Krankheitsbereich liegt zwischen Unterschenkel und Becken)
Alle sonstigen Krankheitsbereiche kommen selten vor (zusammen etwa 5%)
> Subklavia-Achsel-Venenthrombose (Krankheitsbereich liegt zwischen Subklavia und Achseln)
> Organvenenthrombose (Krankheitsbereich liegt bei den Organen; ausgeschlossen ist das Blut) [...]20
Häufigkeit:
Bewiesen wurde, dass 2 von 1000 Frauen im Jahr an der akuten tiefen Venenthrombose erkranken, 10% der Männer hingegen daran erkranken daran. Diese Werte entsprechen dabei sämtliche Personen unter 40 Jahren. Erst ab 70 Jahren erkranken Frauen häufiger als Männer. Daraus folgt, dass das Krankheitsrisiko der Frauen ab 40 Jahren stark ansteigt. [...]20
Ätiologie:
Oft spielen mehrere Faktoren dieser Krankheit zusammen:
[...]20 Eine defekte Beinvenenpumpe ist unter anderem eine Ursache für die Strömungsverlangsamung des Blutes in den Blutgefäßen. [...]20 „Die Klappentaschen der Wadenvenen sind in der ganz überwiegenden Mehrzahl der Ausgangspunkt der Thrombose...“ [...]20 Bei etwa 48% aller Erkrankten kommt die Krankheit ohne Vorzeichen und bei 52% kommt die akute tiefe Venenthrombose mit Symptomen .[...]20 Dabei gibt es verschiedene Symptome:
- Spontane Schmerzen in verschiedenen Bereichen, beim Auftreten, Druckschmerzen und Wadenschmerzen,
- Schwellungen
- verstärktes Erkennen von oberflächlichen Venen
- „Allgemeinzeichen wie „ungeklärtes Fieber“ und „unklarer Pulsanstieg““. [...]20
Schlussbemerkungen
Bei der Arteriosklerose habe ich gelernt, dass die arterielle Verschlusskrankheit der Gliedmaßen sehr häufig ist und es aufgrund des Blutdrucks zu Verengungen und körpereigener Ausgleichsmechanismen führt, welche meist spät Beschwerden hervorrufen. Einfache klinische Untersuchungsmethoden (z.B. Belastungstests) ermöglichen eine sichere Diagnose und Erkennen der Verschlussart. Bei Trägern von Risikofaktoren muss auch bei fehlenden Symptomen nach einer arteriellen Verschlusskrankheit gefahndet werden. Die Therapie orientiert sich an Entwicklung und Entstehung einer Krankheit, sowie dessen Schweregrad und Art des Verschlusses.
Beim Karotisschlaganfall ist mir bewusst geworden, dass etwa 25% aller Schlaganfälle auf einen Verengungsprozess der extrakraniellen Hirnarterien beruhen, die zumeist arterienverstopfter Entstehungen sind. Blutpfropfenverstopfungen (Thromboembolien) spielen eine wichtige Rolle bei der Auslösung von blutleeren Hirnattacken. Im Hinblick auf die Möglichkeiten der rekonstruktiven Gefäßchirurgie ist die Frühdiagnose dieser Gefäßprozesse von eminenter Bedeutung für die Abwendung des so genannten Karotisschlaganfalles.
Die Unpaare Viszeralarterien sind arterienverstopfende Verschlussprozesse der unpaaren Darmarterien, die sich als Leibschmerzen äußern, welche sich etwa 30 Minuten nach Nahrungszufuhr auftreten und Stunden anhalten können. Bei deutlichen Symptomen der mangelnden Durchblutungsleistung im Bereich des Darms sollten die gefäßchirurgischen Eingriffe benutzt werden.
Diabetische Mikroangiopathie ist verallgemeinert eine Blutbahnerkrankung der Kapillare. Folgen dieser Krankheit sind u.a. Kapillargewebekrankheiten und Netzhauterkrankungen. Ein guter Stoffwechsel verlangsamt die Verschlimmerung dieser Krankheit, ein schlechter Stoffwechsel fördert eine Verschlimmerung. Die Entwicklung hängt von der Krankheitsdauer ab.
Thrombosen sind unter anderem Blutgerinnungen, die auch Embolien enthalten können.
Die Krampfadern betrifft in bedeutender Form etwa 12% der Weltgesamtbevölkerung. Die Stammvarikosen und eine Vereinigung der Besenreiser- und Netzvarikosen können zu Organleistungsschwäche führen. Maßnahmen gegen eine Weiterbildung dieser Krankheit können Allgemeinmaßnahmen und Varizenchirurgie sein. [...]8
Der langsam verlaufende Leistungsabfall eines Organs entsteht durch eine Funktionsstörung der Beinvenenpumpe beim postthrombotischen Syndrom und bei Krampfadern.
Somit habe ich (und auch Sie) die wichtigsten und allgemeinsten hauptsächlichsten Krankheiten kennen gelernt.
Ich habe zu verstehen bekommen, was eine Krankheit überhaupt richtig ist, wovon man diese bekommt und was man dagegen machen kann.
Natürlich gibt es Ausnahmen, wie es bei meiner Großmutter auch war.
Diese Facharbeit hat die wichtigsten und verallgemeinertesten Formen der Blutkreislaufkrankheiten behandelt.
Natürlich gibt es weitere Formen und ganz andere Blutkreislaufkrankheiten. Bei einer Weiterführung dieses Themas mit einer noch größeren Spezialisierung dieses Themas könnte man noch viel mehr Fachwissen vermitteln. Fragen dazu wären dann z.B.: “Warum kann ein Mensch an diese Krankheit erkranken“, „Welche Stoffe sind dafür verantwortlich“, oder „Wie wirken diese Stoffe auf andere Krankheiten, z.B. einer Grippe“. So könnte man dann weitermachen.
Literaturverzeichnis
Fachbuch
Alexander, K./Brunner, U./Ehringer, H. :Lehrbuch der inneren Medizin, 3.Auflage - New York 1992
Uhlmann, Irene: Gesundheit, Kleine Enzyklopädie - Leipzig 1982
Internet (Stand:20.02.2005)
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=35465
www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/arteriosklerose/service.xml
www.g-netz.de/gesundheit_A-Z
www.linus-geisler.de/im17/im2_311angio.html
www.medizinfo.de
www.medizin-websites.de
www.m-ww.de
www.netdoktor.de
www.novafeel.de/schoenheit/Krampfadern.htm
www.schlaganfall-hilfe.de
www.uni-leipzig.de/forschb/02/2002_2522.html
www.vitanet.de/lexikon/angiopathien
Lexikonartikel
Bertelsmann Lexikon, Band Aust-Bros, Gütersloh 1996, S.297, Stichwort „Blutkreislauf“)
Bertelsmann Lexikon, Mensch und Gesundheit, Gütersloh 1993, S.150ff.
Frage: Unterschied: „Verstopfung“ und „Verschluss“
Isolierte Verengungen
diabetisch
Infarkt
Insulin
Impuls
Hypertonie
Extremitäten
1 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 178ff) Verschlusstyp[??] [...]1 .
2 (Dr. Gert Richter; Reela Veit/S.315)
3 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 178)
4 (Dr. Gert Richter; Reela Veit/S.315)
5 (Dr. Gert Richter; Reela Veit/S.164f)
6 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 179ff)
7 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 186ff)
8 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 186ff)
9 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 189f)
10 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 189f)
11 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 191f)
12 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 191f)
13 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 194f)
14 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 194f)
15 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 194f)
16 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 194f)
17 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 195f)
18 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 210ff)
19 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 214f)
20 (K. Alexander; U. Brunner; H. Ehringer/S. 215ff)
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