Personalwirtschaft in mittelständischen Unternehmen

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Details

Titel: Personalwirtschaft in mittelständischen Unternehmen
Autor: Mirjam Lutz
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation
Institution/Hochschule: Berufsakademie Heidenheim (BWL- Fachrichtung Handel)
Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 35
Note: 1,8
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 358 KB
Archivnummer: V11158
ISBN: 978-3-638-17391-9



Textauszug

STUDIENARBEIT

Personalwirtschaft in
mittelständischen Unternehmen

Berufsakademie Heidenheim
Ausbildungsbereich Wirtschaft
Fachrichtung Handel / Allgemeiner Handel

Verfasser: Mirjam Lutz

Kurs: WHA 2000/6, Kurs A
Fach: Allgemeine BWL
Datum der Abgabe: 19.12.2002

INHALTSVERZEICHNIS

1. Aktuelle Problemstellung und geschichtlicher Überblick 

2. Ziele der Personalwirtschaft im mittelständischen Unternehmen
2.1 Wirtschaftliche Ziele
2.2 Soziale Ziele

3. Funktionen der Personalwirtschaft im mittelständischen Unternehmen
3.1 Bedarfsplanung und Beschaffung
3.2 Personaleinsatzplanung
3.3 Personalentwicklung
3.4 Personalfreisetzung

4. Personalorganisation im mittelständischen Unternehmen
4.1 Grundsätzlich möglich Organisationsformen
4.2 Die geeignete Organisationsform für den Mittelstand

5. Weitere Aufgaben der Personalwirtschaft im mittelständischen Unternehmen
5.1 Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
5.2 Kommunikative Aufgaben für soziale Beziehungen am Arbeitsplatz
5.3 Medium der Unternehmensleitung

6. Abschließende Bemerkungen

Anlagen

 

ANLAGENVERZEICHNIS

Anlage I: Wahrnehmung personalpolitischer Aufgaben
Anlage II: Die Kennzahlen
Anlage III: Kurzfristige quantitative Personalbedarfsplanung
Anlage IV: Zeitwertmethode
Anlage V: Zeitstudien
Anlage VI: Direkte Zeitmessung
Anlage VII: Stichprobenverfahren
Anlage VIII: Kennzahlenmethode
Anlage IX: Langfristig quantitative Personalbedarfsplanung
Anlage X: Elementarzeitverfahren
Anlage XI: Strategische Erfolgspositionen (SEP)
Anlage XII: Der Qualitätszirkel
Anlage XIII: Beispiel für eine Linienorganisation
Anlage XIV: Beispiel für eine Stablinienorganisation
Anlage XV: Beispiel für eine Matrixorganisation
Anlage XVI: Beispiel für eine funktionale Organisation der Personalabteilung
Anlage XVII: Beispiel für eine objektbezogene Organisation der Personalabteilung
Anlage XVIII: Die geeignete Organisation für mittelständische Unternehmen
Anlage XIX: Beispiel für Mischformen der Personalabteilungsorganisation
Anlage XX: Cafeteria- System

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

AO: Ausbildungsordnung
BGB: Bürgerliches Gesetzbuch
d.h. das heißt
InsO: Insolvenzordnung
JArbSchG: Jugendarbeitsschutzgesetz
MuSchG: Mutterschutzgesetz
SGB IX: Neuntes Sozialgesetzbuch
Vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel

LITERATURVERZEICHNIS

[nur in Downloaddatei enthalten]

1. Aktuelle Problemstellung und geschichtlicher Überblick

Ein Großteil der mittelständischen Unternehmen haben ihre Anfänge zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Industrialisierung war schon weit fortgeschritten, die Menschen hatten Kapital, welches sich zu investieren lohnte. Etliche Familien gründeten Unternehmungen, denn die neue Wirtschaftlage barg genug Geschäftsideen in Handel, Handwerk und Industrie. Bis zu den Kriegen waren diese relativ erfolgreich, der große Boom kam allerdings nach dem 2. Weltkrieg zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Bis in die späten achtziger Jahre hinein hielt dieser Boom an, wenn von kurzen Unterbrechungen, wie den beiden Ölkrisen, abgesehen wird. In den achtziger Jahren zeigte sich allerdings eine Trendwende, die den kompletten Mittelstand beherrschte, auf. Diese Wende der Geschehnisse hat zu einem großen Teil auch mit den veränderten Werten in der Personalwirtschaft zu tun, denn die personalwirtschaftlichen Entwicklungen sind zu großen Teilen vom Mittelstand ignoriert worden. So ist, einer empirischen Studie zufolge, die Wahrnehmung personalpolitischer Aufgaben zu 65% entweder der Unternehmensleitung oder anderen Abteilungen in Verbindung mit der Unternehmensleitung zuzuordnen. Nur die verbleibenden 35% der befragten Unternehmen haben eine Personalabteilung oder einzelne Personalsachbearbeiter. (vgl. Anhang I)1 An diesem Beispiel lässt sich gut erkennen, dass in mittelständischen Unternehmen die Personalwirtschaft meist dem Geschäftsleiter vorbehalten ist. Daher befinden sich auch heute noch ein Großteil der mittelständischen Unternehmen im sogenannten personalpolitischen Pionierbereich. Nur wenige mittelständischen Unternehmen waren in der Lage, in den personalpolitischen Verwaltungs- bzw. Professionalisierungsbereich zu gelangen. Die Unternehmen, die diesen Schritt vollzogen haben, zeichnen sich meist durch ihre Größe (> 100 Mitarbeiter) und durch das Vorhandenseins eines Betriebsrates aus, dessen Gründung in mittelständischen Unternehmen meist nicht gefördert, bzw. sogar verhindert wird, um den Unternehmern nicht die Autorität zu entziehen.

Wie im weiteren gezeigt wird, ist es dringend notwendig, dass die Personalwirtschaft aus dem Bereich der Geschäftsführung ausgegliedert wird. Denn oftmals wird der Bereich der Personalwirtschaft als „Nebensache“ gesehen, wofür die Opportunitätskosten für die Geschäftsleitung zu hoch sind. Außerdem ist die Personalwirtschaft von enormer strategischer Bedeutung, weswegen dies nicht als Randbereich betrachtet werden darf. Mit dieser Arbeit soll ein Überblick über die diversen Bereiche der Personalwirtschaft gegeben werden, und verdeutlicht werden, dass die Gründung einer Personalabteilung in den mittelständischen Unternehmen unumgänglich ist.

2. Ziele der Personalwirtschaft im mittelständischen Unternehmen
2.1 Wirtschaftliche Ziele

[...]


1 Vgl. Mank, Peter; Personalpolitik in mittelständischen Unternehmen

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