Untertitel: Content-Management-Systeme und CMS-Evaluation
Autor: Oliver Tissen
Fach: Informationswiss., Informationsmanagement
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Köln (Informations- und Kommunikationswissenschaften)
Jahr: 2007
Seiten: 19
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1402 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-13289-8
Zusammenfassung / Abstract
Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management-Systeme (CMS) verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden. In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS „IMPERIA“ hingearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen. „TYPO3“ ist eine kostenfreie Open-Source-Lösung und kommt wie auch Imperia auf verschiedenen Gebieten zum Einsatz. Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden, welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt. Für ein Projekt, das beispielsweise in eine bestehende Infra-Struktur eingegliedert werden soll oder als Erweiterung für bereits bestehende, sich wiederholende Prozesse ohne Individualisierung funktioniert, ist es sicher einfacher, auf ein standardisiertes System mit geringem Betriebs - und Einarbeitungsaufwand zurück zugreifen. Im Hinblick auf laufende betriebliche Kosten bei bequemer Abbildung mehrschichtiger Prozesse könnte in einem solchen Fall die Anschaffung eines einfach zu erlernenden dafür aber kostenpflichtigen CMS sinnvoll sein. Verlockend sind hingegen die geringen Anschaffungskosten einer Open-Source-Lösung wie TYPO3, bei mittlerweile oft gleichem Funktionsumfang. Aleksander Stojanovic nimmt in einem Artikel einige der oben kurz genannten Aspekte auf, und kommt bei der Betrachtung einer Open-Source-Lösung unter anderem zu folgender Erkenntnis:
Textauszug (computergeneriert)
Seminar: Content-Management-Systeme und CMS-Evaluation
Analyse des kostenpflichtigen WCMS1 Imperia im Vergleich
zur Open-Source Alternative Typo3
vorgelegt am Institut für Informations- und Kommunikationswissenschaften der
Fachhochschule Köln im Sommersemester 2007
von
Oliver Tissen
im
Studiengang Online-Redakteur
1 Web Content-Management-System (WCMS)
Inhalt
1 Einleitung und Thema der Arbeit 1
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3 2
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia 3
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 7
2.1.2 Betrachtung Work-Flow-Engine: CMS Imperia 9
2.2
Exkurs Typo3 11
2.2.1
Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 12
3 Vergleich beider Systeme 15
3.1 Vorteile und Stärken des CMS Imperia 15
3.2 Vorteile und Stärken des CMS Typo3 15
4 Fazit 16
5 Quellen 16
5.1
Bildquellen 16
5.2
Internet-Quellen 17
1 Einleitung und Thema der Arbeit
Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management-Systeme (CMS)
verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden.
In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS
,,IMPERIA" hingearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System
analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen.
,,TYPO3" ist eine kostenfreie Open-Source-Lösung und kommt wie auch Imperia auf
verschiedenen
Gebieten
zum
Einsatz.
Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden,
welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag
1
aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-
Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt.
Für ein Projekt, das beispielsweise in eine bestehende Infra-Struktur eingegliedert werden soll
oder als Erweiterung für bereits bestehende, sich wiederholende Prozesse ohne
Individualisierung funktioniert, ist es sicher einfacher, auf ein standardisiertes System mit
geringem Betriebs - und Einarbeitungsaufwand zurück zugreifen.
Im Hinblick auf laufende betriebliche Kosten bei bequemer Abbildung mehrschichtiger
Prozesse könnte in einem solchen Fall die Anschaffung eines einfach zu erlernenden dafür
aber kostenpflichtigen CMS sinnvoll sein. Verlockend sind hingegen die geringen
Anschaffungskosten einer Open-Source-Lösung wie TYPO3, bei mittlerweile oft gleichem
Funktionsumfang.
Aleksander Stojanovic nimmt in einem Artikel einige der oben kurz genannten Aspekte auf,
und kommt bei der Betrachtung einer Open-Source-Lösung unter anderem zu folgender
Erkenntnis:
,,Gegenüber kommerziellen Systemen verfügen Open Source Lösungen über einige
interessante Merkmale. Dies ist nicht nur der frei verfügbare Quellcode, sondern zum
Beispiel auch eine höhere Zukunftssicherheit, da hier normalerweise kein
Unternehmen, sondern eine Community die Weiterentwicklung unabhängig von
finanziellen Aspekten sicherstellt.2"
Des Weiteren werden im zitierten Text verschiedene Argument für bzw. gegen den Einsatz
beider Lösungen vorgebracht. Ein direkter Vergleich scheint daher ohne eine
Anforderungsdefinition nicht sinnvoll. Aus diesem Grunde werde ich die grundlegenden
Unterschiede der beiden Systeme, zum Beispiel in der Organisation des Work-Flow,
beschreiben und in Bezug setzen.
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3
Imperia bietet grundsätzlich zwei Standardlösungen des Dokument-Managements.
Zum einen gibt es eine ECMS3 - und zum anderen eine WCMS4 -Lösung. Beide Lösungen
lassen sich durch Erweiterungs-Module miteinander verzahnen. Mit diesem Angebot stellt
Imperia grundsätzlich das zur Verfügung, was den Einsatz eines kostenpflichtigen CMS
rechtfertigen könnte. Der schnelle Aufbau einer Webseiten-Struktur durch grundlegendes
2 Quelle: www.contentmanager.de
3 ECMS Enterprise-Content-Management-System
4 WCMS Web-Content-Management-System
2
Web-Content-Management und ,,Zentralisiertes Know-How" (Stojanovic 2006a) auf
Herstellerseite. Sowie die weiterführende Integration verschiedener Module, um die
Erweiterung auf ein spezialisiertes Web-Angebot zu gewährleisten. In diesem Fall dient das
Angebot, beide Bereiche der Dokument-Verwaltung abzudecken, als Argument für
Transparenz gegenüber den Kunden. Als kommerzieller Anbieter auf dem Feld gängiger
CMS-Lösungen positioniert sich Imperia primär durch kundenfreundliche, für den Anwender
bequeme Abläufe. Von der Bestellung bis hin zum Support, der neben der Lösung technischer
Probleme auch das Durchführen von Schulungen mit einschließt.
TYPO 3 beschränkt sich nicht auf das Anbieten zweier Produktzweige, sondern stellt dem
Kunden eine recht umfassende Lösung in Form eines kostenfreien CMS zur Verfügung.
Natürlich lassen sich die oben genannten Arten der Dokument-Verwaltung mit TYPO 3
ebenfalls realisieren, aber dazu bedarf es eines gewissen Aufwandes in der Programm-
Struktur (Core) des CMS.
,,Mit TYPO3 loszulegen erfordert Zeit und Hingabe. Es bietet viele viele
Möglichkeiten und ist ausgesprochen mächtig. Aber keine Angst, die Dokumentation
ist sehr gut. Aber es wird seine Zeit brauchen, bis Sie durch die Referenzen und
Tutorials durch sind - 1600 Seiten immerhin, und es werden mehr...5"
Mit der Skript-Sprache Typo-Script, lassen sich verschiedene Anwendungen in TYPO3
implementieren. Support bei auftretenden Problemen ist im Gegensatz zu Imperia oftmals nur
in Themen-Foren zu bekommen. Hier spiegelt sich der Open-Source-Grundgedanke wider.
Schließlich kann jeder an der Weiterentwicklung des Systems mitarbeiten, was zur Folge hat,
dass viele Probleme und Lösungen von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet werden.
Das Innovations-Potential ist also insgesamt höher einzustufen. Zudem gibt es bereits viele
Unternehmen, die TYPO3 im Einsatz haben und Erfahrungsberichte liefern können.
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia
Zum Kennenlernen der Imperia-Struktur bietet das Unternehmen eine Online-Demo
des CMS an. Den ganzen Funktionsumfang der Software kann man in der Demo-Version
nicht erfassen, aber sie ist hilfreich um einen ersten Eindruck über die grundlegenden
Funktionalitäten zu bekommen. Hervorgehoben werden die Anmutung und
Nutzerfreundlichkeit des Front-Ends und die strukturelle Verständlichkeit des Back-Ends.
Die Online-Demo ist mit einer Live-Ansicht verknüpft, sodass man die vorgenommenen
Änderungen direkt in einer Preview sehen kann. Die Eingabe des Content erfolgt im Front-
5 Quelle: http://typo3.com/
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