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Anwendung Guedeltubus (Unterweisung Rettungsassistent / -in)

Subtitle: LRA-Ausbildung Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann GmbH Düsseldorf

Instruction, 2008, 17 Pages
Author: Bernhard Mezger
Subject: Instructor Plans: Health / Medicine / Sports / Social Topics

Details

Event: Fernstudium zum Lehrrettungsassistenten mit AdA-Prüfung
Institute: Rettungsdienst-Akademie Franz-Heinzmann GmbH Düsseldorf
Tags: Anwendung, Guedeltubus, Rettungsassistent, Fernstudium, Lehrrettungsassistenten, AdA-Prüfung
Category: Instruction
Year: 2008
Pages: 17
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V112955
ISBN (E-book): 978-3-640-13293-5
ISBN (Book): 978-3-640-13463-2
File size: 175 KB
Notes :
Kommentar des Dozenten: "Sehr geehrter Herr Mezger, Sie haben mit dieser Arbeit einen ausgezeichneten Unterweisungsentwurf vorgelegt."


Abstract

Das Thema „Anwendung Guedeltubus“ wurde ausgewählt, weil es eine sichere, einfache und schnelle Methode zur Sicherung der Atemwege bei bewusstlosen Patienten darstellt. Der Umgang mit dem Guedeltubus kommt - im Vergleich zu Maßnahmen wie z.B. der Anlage eines i.v.-Zugangs - im Rettungsdienst relativ selten vor. Das Einlegen eines Guedeltubus ist aber eine schnell zu erlernende Maßnahme und kann bereits am Anfang der praktischen Ausbildung auf der Lehrrettungswache durchgeführt werden. [...]


Excerpt (computer-generated)

Unterweisungsentwurf

,,Anwendung Guedeltubus"

Seite 1 von 16

 


Unterweisungsentwurf

Thema der Unterweisung: Anwendung Guedeltubus
Ausbildungsort: Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann GmbH Düsseldorf
Ausbildungsberuf: Rettungsassistentin / Rettungsassistent
Zahl der Auszubildenden während der Unterweisung: Eine Auszubildende

Stand der Ausbildung bzw. Ausbildungsjahr: 2. Ausbildungsjahr (praktisches Jahr)

Dauer der Unterweisung: Ca. 30 Minuten

Liste der verwendeten Ausbildungsmittel:
Einmalhandschuhe
Diverse Guedeltuben
Magillzangen
Absaugpumpe
Übungsphantom

Die nachfolgende Beschreibung des Unterweisungsentwurfs umfasst insgesamt 16 Seiten.
Ich erkläre, dass ich diesen Unterweisungsentwurf selbständig erstel t habe.

Sasbach, 20.02.2008

Seite 2 von 16

 


Inhaltsverzeichnis

1 Themenwahlbegründung 4
2 Sachanalyse
2.1 Sachstruktur 4
2.2 Strukturbild 5
2.3 Arbeitszergliederung 6
3 Didaktische Analyse
3.1 Themenauswahl 7
3.2 Analyse der Lern- und Lehrbedingungen 7
3.3 Entscheidungsanalyse 7
4 Lernzielfestlegung
4.1 Richtlernziel 8
4.2 Groblernziel 8
4.3 Operationalisiertes Feinlernziel als Unterweisungsziel 8
4.4 Teillernziele 9
5 Methodische Festlegungen
5.1 Unterweisungskonzept 9
5.2 Stufung 10-13
5.3 Sozialformen 14
5.4 Aktionsformen 14
5.5 Besondere Schwierigkeiten und Motivation 14
5.7 Lernzielkontrolle 14
6 Medienwahl 14
7 Ablaufplanung 15
8 Anlagen
8.1 Unterweisungsmittel 16
8.2 Verwendete Literatur 16
8.3 Skizzen und Bilder 16

Seite 3 von 16

 


1 Themenwahlbegründung

Das Thema ,,Anwendung Guedeltubus" wurde ausgewählt, weil es eine sichere, einfache und schnelle Methode zur Sicherung der Atemwege bei bewusstlosen Patienten darstellt. Der Umgang mit dem Guedeltubus kommt - im Vergleich zu Maßnahmen wie z.B. der Anlage eines i.v.-Zugangs - im Rettungsdienst relativ selten vor. Das Einlegen eines Guedeltubus ist aber eine schnell zu erlernende Maßnahme und kann bereits am Anfang der praktischen Ausbildung auf der Lehrrettungswache durchgeführt werden.

Anlage 1 zur RettAssAPrV § 1 Abs. 1 (2.2.2): ,,Störungen der Vitalfunktion Atmung"

2 Sachanalyse

2.1 Sachstruktur

Der Guedeltubus gehört zur Gruppe der Oropharyngealtuben, er wird durch den Mund in den Pharynx eingeführt. Sinn und Zweck ist es, beim bewusstlosen Patienten den Zungengrund dauerhaft anzuheben und somit ein Zurücksinken der Zunge (Atemwegsverlegung) zu verhindern.

Das Einlegen eines Guedeltubus ist eine standardisierte Maßnahme, die sowohl im Rettungsdienst als auch in der Intensivmedizin zur Anwendung kommt.

Da durch die al einige Anlage des Guedeltubus kein Aspirationsschutz besteht, wird der Guedeltubus häufig in der Frühphase der Versorgung eines bewusstlosen Patienten bzw. einer Reanimation (Beutel-Masken-Beatmung) angewendet.

Zur Erlangung eines Aspirationsschutzes wird der Patient in der Regel endotracheallintubiert, hierzu wird der Guedeltubus kurzzeitig entfernt. Nach erfolgreicher Intubation wird der Guedeltubus abermals eingelegt, um einen Beißschutz zu erzielen.

Heutzutage werden im Rettungsdienst fast ausschließlich Einwegprodukte verwendet, die ein aufwändiges Aufbereiten und Desinfizieren überflüssig machen.

Die Guedeltuben bestehen aus einem weichen Kunststoff, sind in acht verschiedenen Größen erhältlich (5 ­ 4 ­ 3 ­ 2 ­ 1 ­ 0 ­ 00 ­ 000) und verfügen über eine Öffnung, die ein Absaugen durch den Tubus ermöglicht.

Da der Guedeltubus ein Fremdkörper im Mund- / Rachenraum darstellt, muss der Patient tief bewusstlos sein. Ist der Patient ,,zu wach", droht ein Würgereiz mit Erbrechen.

Seite 4 von 16

 



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