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Hausarbeit, 2000, 20 Seiten
Autor: Konrad Lischka
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Details
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Fachbereich Politikwissenschaften)
Tags: Freiheit, Ursprünge, Elemente, Wirkung, Jean, Jacques, Rousseaus, Philosophie, Grundkurs, Einführung, Theorie
Jahr: 2000
Seiten: 20
Note: 2-
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-10717-4
Dateigröße: 107 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Freiheit. Ursprünge, Elemente und Wirkung Jean Jacques Rousseaus
politischer Philosophie
Konrad Lischka
Inhaltsverzeichnis
0 Einleitung 1
1 Geschichte und Entwicklung des Liberalismus und Totalitarismus 2
1.1 Was ist Liberalismus? 2
1.2 Was ist Totalitarismus? 3
2 Politische Theorie im ,,Contrat Social" 5
2.1 Freiheit 5
2.1.1 Natürliche Freiheit und Unfreiheit im Zustand der Vergesellschaftung 5
2.1.2 Freiheit durch einen Gesellschaftsvertrag 6
2.2 Gemeinwille, Herrschaft, Gesetzgebung 7
3. Liberalismus vs. Totalitarismus 10
3.1 Liberale Elemente im ,,Contrat Social" 10
3.2 Totalitäre Elemente im ,,Contrat Social" 10
4 Kontroverse: Rousseau - Wegbereiter des Totalitarismus? 12
4.1 Der Vorwurf Russells 12
4.2 Gegenrede: Fetscher und Mayer-Tasch 13
5 Fazit 16
6 Literatur 18
0 Einleitung
In einem Brief vom 26. Juli 1767 schreibt Jean-Jacques Rousseau an den Grafen Mirabeau, es bestehe in Wirklichkeit nur die Alternative zwischen einem autokratischen Willkürregime und einer terroristischen Massenherrschaft. Seine eigenen Theorien seien utopisch. Hiermit spricht Rousseau in etwa aus, was der britische Philosoph Bertrand Russell 200 Jahre später über seine Theorie sagte: Hitler war eine Folgeerscheinung Rousseaus (1950, S. 567).
Iring Fetscher hält dem entgegen, Rousseau sei im Grunde ein Vordenker des Liberalen. Seine Theorien sind in einer Zeit entstanden, in der der liberale Gedanke entstanden ist und starken Zuspruch fand. Fetscher macht deutlich: ,,Im übrigen ist Rousseau keineswegs ein begeisterter Freund des ,Gesetzemachens′. In einem guten Staat sollten möglichst wenige Gesetze vorhanden sein" (1981, S. 150). Solche Elemente sind auch in den Wiesbadener Grundsätzen der FDP zu finden: ,,Liberale wollen weniger Staat und weniger Bürokratie durch [...] Abbau von Reglementierungen" (1997, S. 16). Letztendlich wiesen auch die Gesellschaftsvorstellungen der - bestimmt nicht totalitären - Grünen in den 80er Jahren Parallelen zur politischen Philosophie Rousseaus auf (Vgl. Wostry 1993).
Welche Elemente in Rousseaus Contrat Social stehen nun in der liberalen Tradition? Welche Stellen bergen die Gefahr des Totalitarismus? Sind Rousseaus Theorien überhaupt zu realisieren? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Hausarbeit behandelt werden. Im ersten Teil wird eine Definition für Liberalismus und Totalitarismus gegeben. Einer der häufigsten Begriffe im Contrat Social ist die ,,Freiheit". Freiheit gilt heute als Gegensatz zum Totalitarismus. Die politische Theorie im Contrat Social soll daher im Anschluss besonders in Bezug auf den Freiheitsbegriff untersucht werden. Schließlich soll unter Berücksichtigung des Einflusses von Rousseau der Totalitarismusvorwurf diskutiert werden.
[...]
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