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Scholary Paper (Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Sebastian Lang
Subject: Sociology - Work, Profession, Education, Organisation
Details
Institution/College: University of Linz (Soziologie)
Tags: Gruppenarbeit, Automobilindustrie, Arbeitssoziologie, asiatische Unternehmungsführung
Year: 2002
Pages: 18
Grade: gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-17693-4
File size: 221 KB
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Excerpt (computer-generated)
Unternehmensnetzwerke in der Automobilindustrie
von Sebastian Lang
Inhalt
1. Einführung
2. Zusammenhänge zwischen
Motivation und Arbeitszufriedenheit
3. Unternehmensnetzwerke
4. Veränderungen von internationalen Unternehmen
5. Veränderung der Arbeitsbeziehungen
6. Neue Formen der Arbeitsbeziehungen
7. Verhandlungsnetzwerke
8. Die japanischen Wettbewerbsstärke
in der Automobilindustrie
9. Der Management-Ansatz
der japanischen Autoindustrie
10. Theorie X und Theorie Y
11. Der Kultur-Ansatz der japanischen Industrie
12. Vorteile des japanischen Systems
13. "Schlanke" Produktion (lean production)
14. "just-in-time"
15. Zentralisierung des Produktionsstandortes
16. Transfer japanischer Methoden in den Westen?
17. Zusammenfassung
18. Literaturverzeichnis
1. Einführung
In einem zunehmend globalisierten Wettbewerbsumfeld sehen sich viele Unternehmen zu dauerhaften Innovationen, bei gleichzeitiger Kostenreduktion, gezwungen, die immer weniger in klassischen Organisationsformen bewältigt werden können. Während der Lohnkostendruck und die internationale Konkurrenz auf eine Konzentration auf Kernkompetenzen zielen, stellen die Kunden immer komplexere Anforderungen an Flexibilität, Individualität und nicht zuletzt Qualität der Leistungserstellung, welche die Kompetenz-, Aufwands- und Technologieintensität der Produktion bzw. Dienstleistungserstellung erhöhen. Die Globalisierung fordert auch eine Ausweitung des Handlungsradius. So gesehen, müssen sich die Unternehmen widersprechenden Anforderungen stellen und diese bestmöglich in Zielkongruenz bringen.
Aus diesem Grund erscheinen Arbeits- und Kooperationsformen attraktiv, die eine größere räumliche und zeitliche Flexibilität ermöglichen, ohne Fixkosten aufzubauen. Gefragt sind flexible Netzwerkstrukturen bzw. Kooperationsformen, die eine bedarfsgesteuerte Kombination von Ressourcen erlauben und mit Hilfe moderner Technologien auch räumliche und institutionelle Instanzen überwinden. Mit den bisherigen konventionellen Mitteln ist eine hinreichende Flexibilität aber nicht zu erreichen. Der Rückstand von 20% bis 30% in der Produktivität und bei den Prozeßinnovationen kann nur durch neue Organisationsformen und Managementstile in den Unternehmen geschlossen werden. Neugestaltung durch Abbau von Hemmnissen, Redundanzelimination, Schnittstellenreduktion, Zeitmanagement durch Prävention vor Komplexität und Deregulierung sind hier die Eckpfeiler.
2. Zusammenhänge zwischen Motivation und Arbeitszufriedenheit
Die Arbeitszufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter im Unternehmen können als wesentliche Voraussetzungen für die betriebliche Funktionsfähigkeit und die langfristige Effektivität des Produktionsfaktors ,,menschliche Arbeit" gesehen werden. Die Erhöhung der ,,Produktivität" des Organisationselements Mensch kann festmachen an der Leistungsbereitschaft (Wollen), an der Leistungsfähigkeit (Können) und an den Leistungsmöglichkeiten (Dürfen). Mitarbeiter, die mit ihrer Tätigkeit zufrieden sind, gehen motivierter und engagierter an die Ausübung ihrer Arbeitsaufgaben als weniger zufriedene Mitarbeiter. Obwohl es sich bei dem Begriff der Arbeitszufriedenheit um ein hypothetisches Konstrukt, d.h. um keine unmittelbar meßbare empirische Größe handelt, sondern um ein gedanklich konstruiertes Gebilde, deren Zweck in einer Verbesserung des Verständnisses der Realität liegt, wird sie als wichtiger Indikator für die Qualität im Arbeitsleben betrachtet.
3. Unternehmensnetzwerke
Der Begriff des Netzwerkes, bedingt durch die fortschreitende informationsverarbeitende Vernetzung in allen Lebensbereichen, ist in der Moderne fast allgegenwärtig. Netzwerke etablieren sich in verschiedensten Ausprägungsformen. So z.B. außer den EDV-gestützten Rechnernetzwerken, noch in soziale Netzwerke und Unternehmensnetzwerke. Ein Netzwerk ist nach der Enzyklopädie die Beziehung innerhalb eines "sozialen Kommunikationsgefüges". Es scheint klar, dass sich die Definition auch auf Unternehmensnetzwerke ausdehnen lässt. Unternehmensnetzwerke sind demnach also Geflechte unternehmerischer Beziehungen am Markt. Ein Netzwerk besteht aus zwei Grundelementen:
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