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Windenergienutzung im Kreis Marburg-Biedenkopf

Subtitle: Übung: Geographische Informationssysteme I

Termpaper, 2007, 24 Pages
Author: Paul Jörg Koch
Subject: Geography / Earth Science - Meteorology, Climatology

Details

Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 24
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 16  Entries
Language: German
Archive No.: V116998
ISBN (E-book): 978-3-640-19365-3
ISBN (Book): 978-3-640-19369-1
File size: 1572 KB

Abstract

Ein Problem der Energieerzeugung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist der unerwünschte Nebeneffekt der Produktion von „Abgasen“, die in die Atmosphäre entweichen und dort teilweise zum „Treibhauseffekt“ beitragen (vgl. Internet 2). Die Auswirkungen der dynamischen, „globalen“ Erderwärmung sind weitreichend und betreffen letztendlich in vielfältiger Art und Weise auch Europa (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung 2007, 1 S. 1-3 & 2 S. 4). Dabei gilt dass, umso größer eine eventuelle „Minderung freigesetzter klimaschädlicher Gase […], desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das die Folgen des Klimawandels geringer ausfallen“ (zit. Bundesministerium für Bildung und Forschung 2007, 1 S. 5). Eine Form der Energieproduktion, die des Prozesses der Verbrennung entbehrt und somit keine Gase produziert, ist die Stromerzeugung mittels Windkraft. Der Wind ist jedoch ein natürliches Ereignis und somit nicht als immer abrufbares Energiemedium zu betrachten. Vielmehr ist er bezüglich der Intensität und Häufigkeit von „Ort zu Ort“ unterschiedlich, wie Abb.1 an einem Ausschnitt vom Bundesland Hessen verdeutlicht.


Excerpt (computer-generated)

Philipps-Universität Marburg

Fachbereich 19, Geographie

Übung: Geographische Informationssysteme 1

Autor: Paul Jörg Koch

Windenergienutzung im Kreis Marburg ­

Biedenkopf


Gliederung

Seitenzahlen

1 Problemstellung/ Motivation 3-5

2 Leitende Fragestellung 6

3 Arbeitskonzeption 6

4 Zielsetzung / methodisches Vorgehen 6-8

4.1 Einleitung methodisches Vorgehen 6

4.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 7-8

5 planungsrelevantes Grundlagenwissen 8-11

5.1 Tabuzonen/ Ausschlussflächen 8

5.2 Abstände 8-9

5.3 Mindestfläche 10

5.4 Mindestgeschwindigkeit 10

5.5 Erschließungskosten 10-11

5.6 Flächenausweisung im Regionalplan 10-11

6 Auswertung 12-21

6.1 potenzielle Standorte 12-13

6.2 Vorranggebiete 13-15

6.3 Windpotenzial 15-17

6.4 Infrastruktur 17-19

6.5 Standortanalyse 19-21

6.6 Standortbewertung 21

7 Fazit 22



2


1 Problemstellung/ Motivation

Ein Problem der Energieerzeugung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist der

unerwünschte Nebeneffekt der Produktion von ,,Abgasen", die in die Atmosphäre entweichen

und dort teilweise zum ,,Treibhauseffekt" beitragen (vgl. Internet 2). Die Auswirkungen der

dynamischen, ,,globalen" Erderwärmung sind weitreichend und betreffen letztendlich in

vielfältiger Art und Weise auch Europa (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung

2007, 1 S. 1-3 & 2 S. 4). Dabei gilt dass, umso größer eine eventuelle ,,Minderung

freigesetzter klimaschädlicher Gase [...], desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das die

Folgen des Klimawandels geringer ausfallen" (zit. Bundesministerium für Bildung und

Forschung 2007, 1 S. 5).

Eine Form der Energieproduktion, die des Prozesses der Verbrennung entbehrt und somit

keine Gase produziert, ist die Stromerzeugung mittels Windkraft. Der Wind ist jedoch ein

natürliches Ereignis und somit nicht als immer abrufbares Energiemedium zu betrachten.

Vielmehr ist er bezüglich der Intensität und Häufigkeit von ,,Ort zu Ort" unterschiedlich, wie

Abb.1 an einem Ausschnitt vom Bundesland Hessen verdeutlicht.

3


Abb.1: Windpotenzial Hessen, vergrößerter Ausschnitt Kreis Marburg ­ Biedenkopf

(nach Umweltatlas Hessen 2005)

Auch von der wirtschaftlichen Seit her bestehen Anreize für die Investition in WKA′s, weil

deren Investitionsperiode bzw. Amortisationszeit relativ kurz ist, wie aus Abb.2 hervorgeht.

4


Abb.2: Beispiel einer Amortisationsrechnung (nach NIEMANN 2006)

Die ,,Umwandlung" eines Teils der Windkraft in Energie erfolgt über sog. WKA′s

(

W

ind

K

raft

A

nlagen) bzw. WEA′s (

W

ind

E

nergie

A

nlagen). Da diese Form der

Energieerzeugung jedoch nicht ohne Auswirkungen auf ihre Umwelt abläuft, müssen bereits

während der Planung bestimmte Kriterien, wie zum Beispiel des BImSchG

(

B

undes

Im

missions

Sch

utz

G

esetz) beachtet werden.

5



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