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Master Thesis, 2008, 114 Pages
Author: MSc Rosemarie Pronold
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation
Details
Institution/College: Donau-Universität Krems
Tags: Humankapital, Corporate, Governance, Master, Science, Strategie, Technologie, Management
Year: 2008
Pages: 114
Grade: 2
Bibliography: ~ 60 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-19157-4
ISBN (Book): 978-3-640-19164-2
File size: 1067 KB
Auszug aus Gutachten: Ausgezeichnet zusammengefasst, sehr schlüssig, bestens lesbar und strukturiert. Vollständig, sehr knapp und präzise dargestellt, was nicht einfach ist und daher Souveränität in der Beherrschung des Themas ausdrückt. Die Verfasserin ist sowohl was die Corporate Governance Methoden wie auch das Messen der Intangibles betrifft, auf dem letzten Stand.
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Abstract
Die vorliegende Literaturarbeit beschreibt und diskutiert Formen der Corporate Governance als Instrument guter und transparenter Unternehmensführung. Dabei wird auf nationale und internationale Modelle sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen und Stakeholder eingegangen. Den Schwerpunkt bildet hierbei der Deutsche Corporate Governance Kodex, welcher ausführlich beschrieben und diskutiert wird. Stakeholder haben längst den Wert von Humankapital in Unternehmen erkannt. Sie können diesen jedoch für Investitionsentscheidungen nicht einschätzen oder gar quantifizieren, weil die externe Rechnungslegung den Ausweis von Humankapital nicht oder nicht umfänglich gestattet bzw. es an geeigneten Messsystemen scheitert. Als weiteren Schwerpunkt der Arbeit wird Humankapital als wertschöpfender Produktionsfaktor herausgestellt und seine Beziehung zu Mensch, Unternehmen und Gesellschaft erarbeitet. Dabei werden ausgewählte Messsysteme dargelegt, voneinander abgegrenzt und beurteilt. Das Augenmerk der Analyse liegt auf der Balanced Scorecard und der Wissensbilanz, welche eingehend beschrieben und beurteilt werden.
Excerpt (computer-generated)
HUMANKAPITAL IN GELEBTER
CORPORATE GOVERNANCE
Master Thesis zur Erlangung des akademischen Grades
Master of Science
im Universitätslehrgang
Professional MSc
STRATEGIE, TECHNOLOGIE UND GANZHEITLICHES MANAGEMENT
von
ROSEMARIE PRONOLD
Department für Governance & Public Administration
an der Donau-Universität Krems
Krems, 31. August 2008
ABSTRACT
Die vorliegende Literaturarbeit beschreibt und diskutiert Formen der Corporate
Governance als Instrument guter und transparenter Unternehmensführung. Dabei wird
auf nationale und internationale Modelle sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen
und Stakeholder eingegangen. Den Schwerpunkt bildet hierbei der Deutsche
Corporate Governance Kodex, welcher ausführlich beschrieben und diskutiert wird.
Stakeholder haben längst den Wert von Humankapital in Unternehmen erkannt. Sie
können diesen jedoch für Investitionsentscheidungen nicht einschätzen oder gar
quantifizieren, weil die externe Rechnungslegung den Ausweis von Humankapital nicht
oder nicht umfänglich gestattet bzw. es an geeigneten Messsystemen scheitert.
Als weiteren Schwerpunkt der Arbeit wird Humankapital als wertschöpfender
Produktionsfaktor herausgestellt und seine Beziehung zu Mensch, Unternehmen und
Gesellschaft erarbeitet. Dabei werden ausgewählte Messsysteme dargelegt,
voneinander abgegrenzt und beurteilt. Das Augenmerk der Analyse liegt auf der
Balanced Scorecard und der Wissensbilanz, welche eingehend beschrieben und
beurteilt werden.
II
ANMERKUNG
Um den Lesefluss nicht zu stören, wurde in der nachfolgenden Arbeit - sofern nicht
anders angegeben - auf geschlechtsspezifische Unterscheidungen verzichtet. Daher
wurde meist die gebräuchliche maskuline Form angewendet.
III
INHALTSVERZEICHNIS
1
EINLEITUNG 1
1.1
Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 1
1.2
Gang der Arbeit 3
2
CORPORATE GOVERNANCE EIN INSTRUMENT ZUR SCHAFFUNG VON
TRANSPARENZ IN DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG 5
2.1
Die Bedeutung einer Corporate Governance 5
2.1.1 Die Entwicklung der nationalen und internationalen Kapital- und Finanzmärkte 6
2.1.2 Rollenverständnis und Definition von Interessengruppen 8
2.1.3 Nutzen einer Corporate Governance für Stakeholder und Unternehmen 10
2.1.4 Nutzen einer Corporate Governance für eine Volkswirtschaft 12
2.2
Die OECD-Principles of Corporate Governance - Grundlage für Corporate Governance-
Systeme 13
2.3
Zusammenfassung 13
3
DER DEUTSCHE CORPORATE GOVERNANCE KODEX 14
3.1
Die Entstehung des Deutschen Corporate Governance Kodex 14
3.2
Geltungsbereich und Zielsetzung 14
3.3
Der DCGK und sein regulatorisches Umfeld 15
3.4
Terminologie und Aufbau 16
3.5
Einzelregelungen und deren Umsetzung 17
3.5.1 Aktionäre und Hauptversammlung 17
3.5.2 Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat 18
3.5.3 Vorstand 22
3.5.4 Aufsichtsrat 26
3.5.5 Transparenz 28
3.5.6 Rechnungslegung und Abschlussprüfung 30
3.6
Zusammenfassung 31
IV
4
DER SARBANES-OXLEY ACT IN DEN USA 33
4.1
Die Entstehung des Sarbanes-Oxley Act 33
4.2
Geltungsbereich und Zielsetzung 33
4.3
Struktur und Inhalt 35
4.4
Zusammenfassung 36
5
CORPORATE GOVERNANCE IN DER EUROPÄISCHEN UNION 37
5.1
Rechtsakte der Europäischen Union 37
5.2
Initiativen der Europäischen Union 38
5.3
Regelungen in Bezug auf die Corporate Governance 38
5.3.1 Mitteilung zur Stärkung der Abschlussprüfung in der EU 38
5.3.2 Aktionsplan zur Modernisierung des Gesellschaftsrechts 39
5.3.3 Verordnung über das Statut der Europäischen Gesellschaft 39
5.4
Zusammenfassung 40
6
CORPORATE GOVERNANCE IN DEN TEILBEREICHEN EINER
ORGANISATION 41
7
HUMANKAPITAL ALS ERFOLGSFAKTOR 44
7.1
Herleitung und Merkmale von Humankapital 44
7.1.1 Wissen als Werttreiber 44
7.1.1.1
Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft 45
7.1.1.2
Dimensionen von Wissen 50
7.1.2 Abgrenzung zwischen Wissen und Intellektuellem Kapital (Intellectual Capital) 53
7.1.3 Humankapital als Teil des Intellektuellen Kapitals 55
7.1.4 Ausgewählte personale Determinanten des Humankapitals 56
7.1.4.1
Wissen und Berufserfahrung der Mitarbeiter 56
7.1.4.2
Motivation der Mitarbeiter 56
7.1.4.3
Führungskompetenz des Managements 57
7.1.5 Ausgewählte Risiken im Zusammenhang mit Humankapital 58
7.1.5.1
Risiko des Wissens- und Kapitalverlustes 58
7.1.5.2
Risiko der Wissensalterung durch technischen Fortschritt 59
V
7.1.5.3
Risiko der mangelnden Mitarbeiterführung 60
7.1.6 Methoden der Risikoabsicherung 60
7.1.6.1
Mitarbeiterbezogene Maßnahmen 60
7.1.6.2
Informationstechnik 60
7.1.6.3
Rechtliche Aspekte 60
7.2
Die Bilanzierung von Humankapital als Immaterieller Vermögensgegenstand in der
nationalen und internationalen Rechnungslegung 62
7.2.1 Grundlagen der Rechnungslegung 62
7.2.1.1
Aktiva - Spiegel der Mittelverwendung 62
7.2.1.2
Passiva Spiegel der Mittelherkunft 63
7.2.2 Nationale Rechnungslegungsvorschriften das Handelsgesetzbuch (HGB) 65
7.2.2.1
Aktivierungsfähigkeit Immaterieller Vermögensgegenstände 67
7.2.2.2
Goodwill 67
7.2.3 Internationale Rechnungslegungsvorschriften: International Accounting Standards (IAS) /
International Financial Reporting Standards (IFRS) 67
7.2.3.1
Aktivierungsfähigkeit Immaterieller Vermögensgegenstände 68
7.2.3.2
Goodwill 69
7.3
Zusammenfassung 69
8
AUSGEWÄHLTE BEWERTUNGSMETHODEN DES HUMANKAPITALS 71
8.1
Grundlagen 71
8.2
Deduktiv-summarische Bewertungsansätze 74
8.2.1 Marktwert-Buchwert-Relationen 74
8.2.2 Tobin′s Q (Tobin′s Quotient) 76
8.2.3 Calculated Intangible Value 77
8.3
Induktiv-analytische Bewertungsansätze 79
8.3.1 Intangibles Assets Monitor 79
8.3.2 Intellectual Capital Navigator 81
8.3.3 Skandia Navigator 81
8.3.4 Balanced Scorecard 83
8.3.4.1
Entstehung und Merkmale der Balanced Scorecard (BSC) 84
8.3.4.2
Die Perspektiven einer BSC 85
8.3.4.3
Umsetzung der BSC im Unternehmen 85
8.3.4.4
Praxisbeispiel einer BSC 86
8.3.4.5
Die BSC und Humankapital 87
8.3.5 Wissensbilanz 88
VI
8.4
Zusammenfassung 91
9
SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK 93
10
ANHANG A
10.1
Literaturverzeichnis A
10.2
Periodische Quellen E
10.3
Internetquellen G
VII
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Corporate Governance-Struktur der SAP AG 8
Abbildung 2: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Shareholder-
Value und Stakeholder-Value 10
Abbildung 3: Die Erfordernis der Kommunikation 11
Abbildung 4: Deutsche Gesetzesreformen zur Corporate Governance 16
Abbildung 5: Maximale Anzahl der Aufsichtsratsmandate einer
Aktiengesellschaft in Abhängigkeit vom Grundkapital 26
Abbildung 6: Sections des Sarbanes-Oxley Act (SOA) 35
Abbildung 7: Organisationsverfassung der SE 39
Abbildung 8: Corporate und Key Asset Governance 41
Abbildung 9: IT Governance Design Framework 42
Abbildung 10: Drei Triebkräfte steigern die Bedeutung von Wissen 46
Abbildung 11: Die Generierung anhaltender Wettbewerbsvorteile durch
Wissen 47
Abbildung 12: Gültigkeitsdauer von Wissen 49
Abbildung 13: Vier Arten der Wissenserzeugung/ -transformation 52
Abbildung 14: Klassifizierung des Intellectual Capital nach Skandia 54
Abbildung 15: Formen des organisationalen Vergessens 58
Abbildung 16: Die organisationale Wissensbasis ist Teil des Immateriellen
Vermögens 61
Abbildung 17: Intellektuelles Kapital als Bestandteil der Bilanz 64
Abbildung 18: Anteil Immaterieller Vermögenswerte am Marktwert von US-
Unternehmen zwischen 1982 und 1999 65
Abbildung 19: Allgemeine Bewertungsgrundsätze nach § 252 HGB 66
Abbildung 20: Interne Adressaten der Bewertung von Humankapital 72
Abbildung 21: Ansätze zur Bewertung Immateriellen Vermögens und
organisationaler Wissensbasis 73
Abbildung 22: Differenz zwischen Marktwert und Buchwert bei auf
Immateriellen Vermögenswerten basierenden Unternehmen
(Stand 31.12.1999) 75
Abbildung 23: Intangibles Assets Monitor 80
Abbildung 24: Der IK-Navigator von Skandia 82
Abbildung 25: Auszug der Ergebnisse einer Studie der OECD und Ernst &
Young 83
VIII
Abbildung 26: Die Vision in Strategie übersetzen - aus vier Perspektiven 86
Abbildung 27: Die Balanced Scorecard (BSC) als strategischer
Handlungsrahmen 87
Abbildung 28: Auszug Wissensbilanz Donau-Universität Krems 2007 90
Abbildung 29: Auszug Wissensbilanz Donau-Universität Krems 2007 91
IX
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abkürzung
Bedeutung
AktG Aktiengesetz
BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
CEO Chief Executive Officer
CFO Chief Financial Officer
DCGK Deutscher Corporate Governance Kodex
D&O-Versicherung Directors′ & Officers′ Liability Insurance
EU Europäische Union
EuroSOX Europäischer Corporate Governance Kodex
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HGB Handelsgesetzbuch
IAS International Accounting Standard(s)
IFRS International Financial Reporting Standard(s)
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich
OECD Organisation for Economic Co-operation and
Development
PCAOB Public Company Accounting Oversight Board
SE Societas Europae (Europäische Gesellschaft)
SEC Securities Exchange Commission
SOA Sarbanes-Oxley Act
TransPuG Transparenz- und Publizitätsgesetz
WpAIV Wertpapierhandelsanzeige- und Insider-
verzeichnisverordnung
WpHG Wertpapier-Handelsgesetz
X
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