Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Jüdisches Leben in der SBZ/ DDR am Beispiel der Berliner und Dresdner Gemeinden close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Jüdisches Leben in der SBZ/ DDR am Beispiel der Berliner und Dresdner Gemeinden

Scholary Paper (Seminar), 2008, 30 Pages
Author: B. A. Catharina Trost
Subject: Politics - Political Systems - History

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 30
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 60  Entries
Language: German
Archive No.: V117696
ISBN (E-book): 978-3-640-20067-2
ISBN (Book): 978-3-640-20622-3
File size: 276 KB

Abstract

Das Thema jüdisches Leben in der DDR und der Umgang mit dem Holocaust ist bis heute ein Reizthema. Es wurden Werke von beispielsweise Mario Keßler veröffentlicht, der sich in seinem Buch „Die SED und die Juden – zwischen Repression und Toleranz“ mit der Entwicklung bis in das Jahr 1967 auseinandersetzte. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema noch immer nicht von den politischen Kontroversen um den Platz der DDR in der deutschen Geschichte zu trennen ist. Daher erscheint es jedoch sehr wichtig, gerade im sechzigsten Jahr der Gründung des Staates Israel, einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung des Lebens der Juden in der DDR zu liefern. Der Anspruch der kommunistischen Bewegung eine „[...] Gesellschaft der Freiheit und sozialen Gleichheit aufzubauen, in der die Diskriminierung von Menschen aufgrund ethnischer und sozio-kultureller Merkmale ein für alle mal beseitigt sein sollte“, konnte bis zum Zusammenbruch der DDR nicht realisiert werden. Auch hatten die Kommunisten sich vorgenommen, die Unterdrückung und Verfolgung der Juden der Vergangenheit angehören zu lassen. Bekannt ist, dass in der DDR jüdisches Leben in Deutschland in der Weimarer Zeit und im Nationalsozialismus in der Schule vermittelt wurde. Ironischerweise gab es dagegen bis zum Ende der DDR faktisch keine Veröffentlichungen, die sich mit den antisemitischen Tendenzen der SED in den fünfziger und sechziger Jahren befassten. Gerade die politische Nähe zur Sowjetunion und die damit übernommenen Maßstäbe zum Umgang mit Israel, erschwerten die Bearbeitung dieses Themas nachhaltig. Selbst Keßler ist es nicht gelungen bei der Ausarbeitung seines Buches auch nur eine sowjetische Darstellung zum Thema SED und Juden bzw. Israel ausfindig zu machen. Auch Angelika Timm beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Problematik. Bereits ihre Habilitation im Jahr 1987 befasste sich mit der „Programmatik und politischen Praxis der rechten israelischen Sozialdemokratie und Regierungsverantwortung und Opposition (1967- 1984).“ Sie galt als eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen in der DDR. Inwieweit ihre Texte allerdings als „frei von Indoktrination“ bezeichnet werden können ist bedenklich, da Timm ebenfalls bei den ersten Zusammentreffen zwischen der DDR-Regierung und israelischen Friedenskräften in den 80iger Jahren als Dolmetscherin fungierte. Aber auch nach der Wende beschäftigte sie sich weiterhin mit dem jüdischen Leben in der DDR.


Excerpt (computer-generated)

Universität Rostock

Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften

Proseminar: 60 Jahre Israel

Sommersemester 2008

Jüdisches Leben in der SBZ / DDR am Beispiel der Berliner und Dresdner

Gemeinde

von:

Catharina Trost

8. Semester Neuere Geschichte/ Politikwissenschaften M.A.







Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Die Juden in der SBZ am Beispiel von Berlin 5

2.1 Juden als zufällige Opfer des SED-Regimes am Beispiel von Dresden 7

2.2 Die Klassifikation der Opfer in der SBZ und die Wiedergutmachung 10

2.3 Der Wandel der SED zur Partei neuen Typus und die Folgen für die jüdische

Bevölkerung 12

3. Der Fall Paul Merker ­ eine ostdeutsche ,,Säuberungsaktion" 16

3.1 Ein Konsolidierungsversuch nach der großen Fluchtwelle 1953 19

3.2 Das Verhältnis der DDR zu Israel in den 50iger und 60iger Jahren 22

4. Schlussbemerkung 25

5. Bibliographie 26

5.1 Aufsätze 28

5.2 Zeitungsartikel 29

5.3 Internetquellen 29

2


1. Einleitung

Das Thema jüdisches Leben in der DDR und der Umgang mit dem Holocaust ist bis

heute ein Reizthema. Es wurden Werke von beispielsweise Mario Keßler veröffentlicht, der

sich in seinem Buch ,,Die SED und die Juden ­ zwischen Repression und Toleranz"1 mit der

Entwicklung bis in das Jahr 1967 auseinandersetzte. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass die

wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema noch immer nicht von den politischen

Kontroversen um den Platz der DDR in der deutschen Geschichte zu trennen ist. Daher

erscheint es jedoch sehr wichtig, gerade im sechzigsten Jahr der Gründung des Staates Israel,

einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung des Lebens der Juden in der DDR zu liefern.

Der Anspruch der kommunistischen Bewegung eine ,,[...] Gesellschaft der Freiheit

und sozialen Gleichheit aufzubauen, in der die Diskriminierung von Menschen aufgrund

ethnischer und sozio-kultureller Merkmale ein für alle mal beseitigt sein sollte"2, konnte bis

zum Zusammenbruch der DDR nicht realisiert werden. Auch hatten die Kommunisten sich

vorgenommen, die Unterdrückung und Verfolgung der Juden der Vergangenheit angehören

zu lassen.

Bekannt ist, dass in der DDR jüdisches Leben in Deutschland in der Weimarer Zeit

und im Nationalsozialismus in der Schule vermittelt wurde. Ironischerweise gab es dagegen

bis zum Ende der DDR faktisch keine Veröffentlichungen, die sich mit den antisemitischen

Tendenzen der SED in den fünfziger und sechziger Jahren befassten. Gerade die politische

Nähe zur Sowjetunion und die damit übernommenen Maßstäbe zum Umgang mit Israel,

erschwerten die Bearbeitung dieses Themas nachhaltig. Selbst Keßler ist es nicht gelungen

bei der Ausarbeitung seines Buches auch nur eine sowjetische Darstellung zum Thema SED

und Juden bzw. Israel ausfindig zu machen.

Auch Angelika Timm beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Problematik. Bereits ihre

Habilitation im Jahr 1987 befasste sich mit der ,,Programmatik und politischen Praxis der

rechten israelischen Sozialdemokratie und Regierungsverantwortung und Opposition (1967-

1984)."3 Sie galt als eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen in der DDR. Inwieweit

ihre Texte allerdings als ,,frei von Indoktrination" bezeichnet werden können ist bedenklich,

da Timm ebenfalls bei den ersten Zusammentreffen zwischen der DDR-Regierung und

israelischen Friedenskräften in den 80iger Jahren als Dolmetscherin fungierte. Aber auch nach

der Wende beschäftigte sie sich weiterhin mit dem jüdischen Leben in der DDR. In ihrem

1 Keßler, Mario: Die SED und die Juden ­ zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis

1967. Berlin 1995.

2 Ebenda. S. 10.

3 Vgl. http://web.fu-berlin.de/polmideast/Mitarbeiter/Angelika_Timm.htm. (16.09.2008)

3


wohl bekanntesten Werk4, befasst sie sich mit der Problematik: Wie antisemitisch war die

DDR? Sie kommt zu dem Fazit, dass die DDR maximal in der Zeit bis zu Stalins Tod

antisemitische Züge aufwies, jedoch von einem generellen Antisemitismus gegenüber den

jüdischen Gemeinden nimmt sie Abstand. Diese These wird in der vorliegenden Arbeit

aufgegriffen und in einigen Teilen widerlegt werden.

Somit beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der frühen DDR5 von 1945-1960.

Eine Fragestellung ist: Wie gestaltete sich der Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden?

Hierzu wurden Einzelbeispiele genutzt, um es anschaulicher darzustellen. Zum Einen wäre da

die Berliner Gemeinde, die allein schon ob ihrer Lage eine Besonderheit darstellte und zum

Anderen Auszüge aus dem Gemeindeleben der Dresdner Gemeinde. Beide Gemeinden

verband, dass sie nach der Gründung der DDR mit ähnlichen Problemen kämpfen mussten.

Auch soll der Frage nachgegangen werden: War ein Gemeindeleben nach der großen

Fluchtwelle möglich? Welche Einzelschicksale gab es? Hierzu soll der Fall Paul Merker

näher beleuchtet werden. Weiterhin wird die Klassifizierung der Opfer und der Versuch einer

Wiedergutmachung Thema der Arbeit sein. Hierbei wird es von Nöten sein, an ausgewählter

Literatur zu beweisen, dass die DDR Mittel und Wege fand, jüdische Personen als Bürger

Zweiter Klasse zu behandeln. Letztlich wird auch das Verhältnis zwischen der DDR und dem

Staat Israel nach seiner Gründung angesprochen. Auch hier muss deutlich gemacht werden,

wie die DDR ausstehenden Reparationsansprüchen auswich.

Die Literaturlage zu dieser Problematik ist sehr mannigfaltig, jedoch wird zumeist die

Haltung der DDR zu Israel in den 70er Jahren thematisiert. In kaum einem Werk wird jedoch

betrachtet, wie die Juden selbst ihr Dasein innerhalb der DDR in den frühen 50er und 60er

Jahren empfanden. Um nun aber die oben genannten Fragen adäquat beantworten zu können,

ist es von großer Bedeutung, eine Vielzahl Sekundärliteratur zu Rate zu ziehen, die sich mit

den Lebensbedingungen in der DDR der 50er und 60er Jahre befasst. Hierzu werden Werke

ausgewählter DDR-Spezialisten, wie beispielsweise, Hermann Weber, Manfred Wilke oder

auch Hubertus Knabe verwendet.

4 Timm, Angelika: Hammer, Zirkel und Davidstern. Das gestörte Verhältnis der DDR zu Zionismus und Staat

Israel. Bonn 1997.

5 Von 1945-1949 SBZ (Sowjetische Besatzungszone)

4


2. Die Juden in der SBZ am Beispiel von Berlin

Arnold Zweig6, deutscher Schriftsteller, selbst Jude und überzeugter Sozialist,

zurückgekehrt aus seiner Emigration von Palästina in die SBZ im Jahr 1948, beschäftigte sich

intensiv mit dem jüdischen Leben in der DDR. Er erklärte: ,,Durch den Kampf gegen die

allgemeine Ungerechtigkeit von Klasse zu Klasse wird auch Juden als Juden Gerechtigkeit

gesichert [...] durch die Anwendung allgemeiner Prinzipien gesellschaftlichen Umbaus und

allgemeiner Gerechtigkeit finden sie ihre Sicherung."7 Diese Worte Zweigs, sollten in der

Anfangsphase für Juden in der DDR, die das Konzentrationslager, das Gefängnis oder die

Illegalität überlebt hatten, zutreffen. Diese Juden wählten ganz gezielt ein Leben in

Ostdeutschland und wollten ein besseres Deutschland aufbauen. Es sollte durch sie eine

Gesellschaft entstehen, die den Sozialismus aufbaut, was ihrer Meinung nach die bessere

Gesellschaftsform war. Wie sah es nun aber in der SBZ, speziell in Berlin kurz nach

Kriegsende aus?

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin war 1945 fast vollständig zerstört. Von 200.000

Berliner Juden hatten rund 140.000 durch die nationalsozialistische Verfolgung ihr Leben

verloren; 50.000 von ihnen waren ausgewandert.8 Die noch Lebenden kamen häufig aus den

befreiten Konzentrationslagern und illegalen Verstecken. Der sowjetische Stadtkommandant

Nikolai Erastowitsch Bersarin9 regte die Wiederherstellung der Jüdischen Gemeinde an.

Dieses geschah bereits im Juni/ Juli 1945.10 Zuvor entstandene Stadtbezirksgemeinden gingen

in der Neugründung auf. Zum ersten Vorstand gehörten Erich Nehlhans11 der als Vorsitzender

6 Arnold Zweig wurde am 10. November 1887 in Glogau, Niederschlesien geboren und verstarb am 26.

November 1968 in Ost-Berlin. Seine Familie war nur mäßig religiös. Er studierte Germanistik, Psychologie,

Philosophie, Kunstgeschichte und Nationalökonomie. Seine Wege führten ihn von Breslau, unter anderem nach

München, Berlin, Tübingen und auch Rostock. Sein literarisches Debüt war die ,,Novelle um Claudia" aus dem

Jahr 1912. Er entwickelte Freundschaften zu Lion Feuchtwanger und Sigmund Freud, die ihn in seinem weiteren

Leben sehr beeinflussten. In die DDR kehrte er 1948 aus Haifa als überzeugter Sozialist zurück. In der SBZ und

späteren DDR wurde Zweig sehr geehrt. Da er sich für den Sozialismus einsetzte, bekam er von Seiten der

Bundesrepublik kaum Anerkennung. Am bekanntesten ist eine nach seinem Tod entworfene Briefmarke mit

seinem Abbild. Vgl. Sternburg von, Wilhelm: ,,Um Deutschland geht es uns" Arnold Zweig. Die Biographie.

Berlin 1998. S. 13 ff.

7 Zit. nach Arnold Zweig. Vgl. Seydel, Heinz [Hrsg.]: Welch Wort in die Kälte gerufen. Die Judenverfolgung

des 3. Reiches im deutschen Gedicht. Berlin (Ost) 1968. S. 9.

8 Vgl. Timm: S. 34.

9 Nikolai Erastowitsch Bersarin wurde am 1. April 1904 in St. Petersburg, Russland geboren und verstarb bei

einem Unfall am 16. Juni 1945 in Berlin. Er war der erste sowjetische Stadtkommandant von Berlin, ernannt

durch Marschall Schukow. Bersarin war von 1975 bis 1992 und ist seit 2003 wieder Ehrenbürger von Berlin.

Vgl. Jahn, Peter [Hrsg.]: Bersarin, Nikolaj - Generaloberst, Stadtkommandant. Berlin 1999. S. 2 ff.

10 Vgl. Timm: S. 56.

11 Erich Nehlhans wurde am 12. Februar 1899 in Berlin geboren und verstarb am 15. Februar 1950 in einem

sowjetischen Zwangsarbeitslager. Er war Mitbegründer und später erster Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde

zu Berlin. Im Jahr 1948 wurde er vom NKWD verhaftet und nur zwei Jahre später verstarb er in der

Sowjetunion. Vgl. Rürup, Reinhard [Hrsg.]: Jüdische Geschichte in Berlin. Bilder und Dokumente. Berlin 1995.

S. 26.

5


fungierte und der Auschwitz-Überlebende Julius Meyer12. Für Berlin war seit Anfang Juli die

Existenz mehrerer Besatzungsmächte charakteristisch.13

Nach dem Einzug von US-Truppen kamen auch die Hilfsorganisationen ,,UNRRA"14

und die amerikanisch-jüdische Organisation ,,JOINT"15 in die Stadt. Mit der Unterstützung

von Nehlhans und Meyer konnten Juden nach Palästina und die Vereinigten Staaten

ausreisen.

Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Julius Meyer, geriet aber mit der

sowjetischen Besatzungsmacht in Konflikt. Er wurde verhaftet nachdem er einem jüdischen

Hauptmann der Roten Armee zur Flucht verholfen hatte. Ein Militärtribunal verurteilte

Nehlhans zu 25 Jahren Zwangsarbeitslager. In der Anklage hieß es, er habe ,,[...] aus

feindlicher Gesinnung gegen die Sowjetunion heraus Ende 1945 [...] eine jüdische Gemeinde

gegründet und sich systematisch mit der illegalen Verschickung jüdischer Bürger aus der

Tschechoslowakei und Polen nach Palästina und Amerika [...]"16 befasst. Die Eltern und

Geschwister Nehlhans waren unter Hitler vergast worden. Er selbst starb nur zwei Jahre

später nach seiner Verhaftung im sowjetischen Gulag.17

In der SBZ wurden nach Kriegsende viele Entscheidungen von fortlaufender

Bedeutung getroffen. Im Juni/ Juli 1945 schloss der Hauptausschuss der Opfer des

Faschismus, in dem vorrangig parteitreue Kommunisten agierten, Juden und Zeugen Jehovas

von der Kategorie der antifaschistischen Kämpfer aus. ,,Sie alle [...]", hieß es, ,,[...] haben

geduldet und Schweres erlitten, aber sie haben nicht gekämpft."18 Dieses war ein Affront

gegen alle, die persönlich unter dem Hitler-Regime gelitten hatten. Dagegen protestierten

Julius Meyer und der evangelische Probst Heinrich Grüber.19 Der Hauptausschuss hielt an

seiner prinzipiellen Unterscheidung fest, erkannte aber den Juden, die ,,Sternträger" waren

oder das Konzentrationslager überlebt hatten, den Opferstatus und somit ihre Pensionen zu.

12 Julius Meyer wurde am 17. September 1909 in Krojanke/ Westpreußen geboren und verstarb 1979 in

Brasilien. Er war 1952/53 Präsident des Verbands der Jüdischen Gemeinden in der DDR. Vgl. Burgauer, Erica:

Zwischen Erinnerung und Verdrängung - Juden in Deutschland nach 1945. Reinbek 1993. S. 180f.

13 Vgl. Illichmann, Jutta: Die DDR und die Juden. Die deutschlandpolitische Instrumentalisierung von Juden und

Judentum durch die Partei- und Staatsführung der SBZ/DDR von 1945 bis 1990. Frankfurt am Main 1997. S. 45-

47.

14 Die United Nations Relief and Rehabilitation Administration oder kurz UNRRA war eine Hilfsorganisation,

die bereits während des Zweiten Weltkrieges am 9. November 1943 auf Initiative der USA, der Sowjetunion,

Großbritanniens und Chinas gegründet wurde. Vgl. Mähr, Wilfried: Von der UNRRA zum Marshallplan. Wien

1985. S. 56 ff.

15 JOINT meint das `American Joint Distribution Committee′. Vgl. Völter, Bettina: Judentum und

Kommunismus. Deutsche Familiengeschichten in drei Generationen. Opladen 2002. S. 72.

16 Vgl. Rürup: S. 73.

17 Ebenda. S. 84.

18 Ebenda. S. 85.

19 Heinrich Grüber wurde am 24. Juni 1891 in Stolberg geboren und verstarb am 29. November 1975 in Berlin.

Er war evangelischer Theologe und Gegner des Nationalsozialismus. Vgl. Rink, Sigurd: Der Bevollmächtigte.

Probst Grüber und die Regierung der DDR. Stuttgart 1996. S. 112.

6



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/117696/juedisches-leben-in-der-sbz-ddr-am-beispiel-der-berliner-und-dresdner
please wait Please wait