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Untertitel: Nutzenpotentiale und Risiken
Seminararbeit, 2007, 21 Seiten
Autor: Rebecca Baedorf
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Tags: Einsatz, Softwarelizenzen, Stille, Software
Jahr: 2007
Seiten: 21
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 30 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-20075-7
ISBN (Buch): 978-3-640-20627-8
Dateigröße: 291 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Kaum ein Unternehmen kommt heutzutage ohne den Einsatz von Software aus. Dabei handelt es sich in erster Linie um den Einsatz von Software-Lizenzen. Ein Unternehmen erwirbt folglich nicht die Software als solche, sondern lediglich die Nutzungsrechte an dieser (vgl. Splittgerber/Schröder, 2005, S. 6) – beispielsweise durch den Kauf eines Programms auf einer CD oder durch das Herunterladen aus dem Internet. Software kommt in den verschiedensten Bereichen eines Unternehmens zum Einsatz: Sei es die tägliche Nutzung von Textverarbeitungssoftware, die Notwendigkeit eines Betriebssystems oder die softwaregesteuerte Lagerverwaltung. Ein Unternehmen benötigt jedoch in der Regel nicht nur eine Lizenz pro Software, sondern eine Lizenz für jeden Rechner, an dem die Software eingesetzt wird. Dementsprechend summieren sich die Kosten, die für die Nutzung einer Software entstehen. Eine Möglichkeit zur Kostensenkung ist der Einsatz gebrauchter Software-Lizenzen. Seit rund sieben Jahren gibt es Händler, die ausschließlich gebrauchte Software-Lizenzen vertreiben, das heißt Lizenzen, die nach dem Verkauf des Herstellers an einen Kunden von diesem genutzt wurden und anschließend weiterveräußert werden. Die Händler kaufen Lizenzen in großen Mengen aus Konkursmassen oder von Unternehmen, bei denen ungenutzte Software-Lizenzen existieren – beispielsweise aufgrund von Personalentlassungen oder Firmenumstrukturierungen (vgl. Eisele, F., 01.10.2007, http://www.it-business.de) Software unterliegt jedoch dem Urheberrecht, womit es sich um ein geschütztes Werk handelt. Laut Gesetzgeber hat damit prinzipiell der Urheber, also der Softwarehersteller oder der Programmierer, das Recht, die Verbreitung seiner Werke zu kontrollieren. Damit stellt sich die Frage, ob ein Softwarenutzer rechtlich seine Software-lizenz veräußern darf, beziehungsweise ob der Einsatz gebrauchter Lizenzen legitim ist (vgl. Reppesgaard, L. in Wirtschaftswoche, 2007, S. 110). Diese Hausarbeit soll dem Leser einen Überblick über die Entwicklung und die rechtliche Situation des Gebraucht-Softwaremarktes geben. Darüber hinaus werden die Nutzenpotentiale und Risiken des Einsatzes und des Handels gebrauchter Software-Lizenzen erläutert und analysiert.
Textauszug (computergeneriert)
Fachhochschule
Bonn-Rhein-Sieg
University of Applied Sciences
Fachbereich Wirtschaft
Sankt Augustin
Hausarbeit
Im Schwerpunktfach Control ing
Einsatz gebrauchter Software-Lizenzen (,,Stille Software")
Nutzenpotentiale und Risiken
vorgelegt am 09.11.2007
vom cand. : Rebecca Baedorf
I
I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis
III
Abkürzungsverzeichnis
IV
1 Einleitung
1
2 Handel mit ,,Stiller Software" und seine rechtliche Grundlage
2
2.1 Von der genutzten Software-Lizenz zur ,,Stil en Software"
2
2.2 Entwicklung des Gebrauchtsoftwaremarktes
2
2.3 Der Erschöpfungsgrundsatz im Urheberrechtsgesetz
3
3 Gerichtliche Entscheidungen
4
3.1 Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2000
4
3.2 Klage Oracle gegen Usedsoft
5
3.3 Klage eines Fachhändlers gegen Usedsoft
6
4 Aspekte des Einsatzes ,,Stiller Software"
7
4.1 Risiken für Käufer und Verkäufer ,,Stil er Software"
7
4.2 Nutzenpotentiale durch gebrauchte Software für Käufer und
Verkäufer
8
4.3 Bedeutung des Handels mit ,,stil er Software" für Softwareherstel er
11
5 Zusammenfassung der Betrachtungen
13
Literaturverzeichnis
14
I II
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1:
Umfrageergebnis "Gebrauchte Software Lizenzen"
Quel e: www.experton-group.de (20.07.2007)
11
I V
Abkürzungsverzeichnis
AG
Aktiengesel schaft
C′t
Magazin für Computertechnik
GmbH
Gesel schaft mit beschränkter Haftung
IKB
Deutsche Industriebank AG (Industriekreditbank AG)
OEM
Original Equipment Manufacturer
UrhG
Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
U-S-C
Universal Software Center
ZUM
Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht
1
1 Einleitung
Kaum ein Unternehmen kommt heutzutage ohne den Einsatz von Software aus. Da-
bei handelt es sich in erster Linie um den Einsatz von Software-Lizenzen. Ein Unter-
nehmen erwirbt folglich nicht die Software als solche, sondern lediglich die Nutzungs-
rechte an dieser (vgl. Splittgerber/Schröder, 2005, S. 6) beispielsweise durch den
Kauf eines Programms auf einer CD oder durch das Herunterladen aus dem Internet.
Software kommt in den verschiedensten Bereichen eines Unternehmens zum Ein-
satz: Sei es die tägliche Nutzung von Textverarbeitungssoftware, die Notwendigkeit
eines Betriebssystems oder die softwaregesteuerte Lagerverwaltung. Ein Unterneh-
men benötigt jedoch in der Regel nicht nur eine Lizenz pro Software, sondern eine
Lizenz für jeden Rechner, an dem die Software eingesetzt wird. Dementsprechend
summieren sich die Kosten, die für die Nutzung einer Software entstehen.
Eine Möglichkeit zur Kostensenkung ist der Einsatz gebrauchter Software-Lizenzen.
Seit rund sieben Jahren gibt es Händler, die ausschließlich gebrauchte Software-
Lizenzen vertreiben, das heißt Lizenzen, die nach dem Verkauf des Herstel ers an
einen Kunden von diesem genutzt wurden und anschließend weiterveräußert wer-
den. Die Händler kaufen Lizenzen in großen Mengen aus Konkursmassen oder von
Unternehmen, bei denen ungenutzte Software-Lizenzen existieren beispielsweise
aufgrund von Personalentlassungen oder Firmenumstrukturierungen (vgl. Eisele, F.,
01.10.2007, http://www.it-business.de)
Software unterliegt jedoch dem Urheberrecht, womit es sich um ein geschütztes
Werk handelt. Laut Gesetzgeber hat damit prinzipiel der Urheber, also der Software-
herstel er oder der Programmierer, das Recht, die Verbreitung seiner Werke zu kon-
trol ieren. Damit stel t sich die Frage, ob ein Softwarenutzer rechtlich seine Software-
lizenz veräußern darf, beziehungsweise ob der Einsatz gebrauchter Lizenzen legitim
ist (vgl. Reppesgaard, L. in Wirtschaftswoche, 2007, S. 110).
Diese Hausarbeit sol dem Leser einen Überblick über die Entwicklung und die recht-
liche Situation des Gebraucht-Softwaremarktes geben. Darüber hinaus werden die
Nutzenpotentiale und Risiken des Einsatzes und des Handels gebrauchter Software-
Lizenzen erläutert und analysiert.
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