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Akteure der kommunalen Armutspolitik

Scholary Paper (Seminar), 2008, 12 Pages
Author: Julia Bernarding
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Seminar
Institution/College: University of Applied Sciences Saarbrücken
Tags: Akteure, Armutspolitik, Seminar
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 12
Language: German
Archive No.: V117754
ISBN (E-book): 978-3-640-20098-6
ISBN (Book): 978-3-640-20840-1
File size: 70 KB

Abstract

Arbeitslosigkeit ist einer der größten Risikofaktoren, und laut dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht wurde im Februar 2005 mit 5,29 Mio. die höchste Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung Deutschlands erreicht, im Jahr 2007 waren es „nur“ noch 3,77 Mio. und auch für die kommenden 2 Jahre sagt die Bundesregierung eine Verbesserung des Arbeitsmarktes voraus. Die Armut in der Gesellschaft steigt dennoch an, darum sind Akteure von Nöten die dem Wachstum der „sozialen Unterschicht“ entgegenwirken, und Betroffenen helfen diese Situation möglichst ganz zu überwinden. Die Sozialpolitik in Deutschland versucht, je nach Bundesland, auch auf kommunaler Ebene diese Armut zu verhindern oder zu bewältigen. Ist ein Mensch beispielsweise nicht mehr erwerbsfähig und kann sich nicht mehr selbst helfen, so hat er einen Rechtsanspruch auf Sozialhilfe nach dem SGB XII. Im Rahmen dieses Beitrages möchte ich einige jener Akteure vorstellen, die im Kampf gegen die Armut in den Kommunen agieren. Da es jedoch den Rahmen dieser Arbeit erheblich sprengen würde jeden Einzelnen hier sytematisch darzustellen, werden hier „nur“ die wichtigsten Akteure mit kurzen und prägnanten Profilen erläutert.


Excerpt (computer-generated)

HTW des Saarlandes

Bachelor - Studiengang Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit

Hausarbeit zum Thema

Akteure der kommunalen Armutspolitik


Pro-Seminar

: Einführung in die Sozialpolitik II: Lokale Sozialpolitik


(Modul SP-5.4)


SoSe

2008


2

.

Semester

Abgabetermin

: 15.08.08

Julia Bernarding


Gliederung

Akteure der kommunalen Armutspolitik

Einleitung

Seite 1

1. Öffentliche und Freie Träger

Seite 3

1.1 Öffentliche Träger

Seite 3

1.1.1 Agentur für Arbeit

1.1.2 Sozialhilfe und Grundsicherung durch das Sozialamt

1.1.3 Das Jugendamt

1.2 Freie Träger

Seite 5

1.2.1 Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge

1.2.2 Deutsches Rotes Kreuz

2. Das Bund-Länder Programm Soziale Stadt

Seite 7

3. Fazit

Seite 8

Literaturverzeichnis/Quellenangabe

Seite 9


Akteure der kommunalen Armutspolitik

Einleitung

Was ist Armut?

Arm ist, wer ein Leben unterhalb des Existenzminimums führt.

Wo dieses Minimum liegt, wird durch eine vom Staat festgelegte Armutsgrenze

bestimmt.

Das Existenzminimum wurde 2006 für das Jahr 2008 errechnet und liegt demnach

für Al einstehende bei 7.140 Euro, für Ehepaare bei 12.276 Euro und für Kinder

wurde ein Betrag von 3.648 Euro errechnet.

Neusten Meldungen zufolge ist eine Überprüfung der Hartz IV-Regelsätze und

Sozialhilfesätze geplant, sobald die Ergebnisse der jüngst durchgeführten

Einkommens- und Verbraucherstichprobe vorliegen.

Von Armut sind in unserer Gesel schaft vor al em Langzeitarbeitslose, Kinder,

Migranten und alte Menschen betroffen, die nicht mehr oder noch nicht erwerbsfähig

sind, um sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.

Man unterscheidet außerdem bei der Begriffsdefinition von Armut absolute und

relative Armut. Absolut arm ist, wer sich nicht einmal das zum Überleben

Notwendigste leisten kann, d.h. wessen physiologische Grundbedürfnisse nicht

befriedigt werden können. Relative Armut bezieht sich auf die in einem Land

herrschenden durchschnittlichen Lebensverhältnisse. In Deutschland gilt als relativ

arm, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur

Verfügung hat. In diesem Sinne gelten 13,5% der Deutschen als arm.

Politische Fakten

Sozial gerechte Politik sol te vor al em ,,ökonomische und soziale Teilhabe- und

Verwirklichungschancen für al e Mitglieder in der Gesel schaft gewährleisten". Armut

kann nicht nur vermieden oder beseitigt werden indem immer mehr Geld gezahlt

wird, Kernprobleme sind auch mangelnde Bildung und Betreuung. Der Staat setzt

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