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Research Paper, 2008, 65 Pages
Author: Karl Pohl
Subject: History - Middle Ages, Early Modern
Details
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Abstract
Im Jahre 2008 ist vom gleichen Autor das Buch „Hier!? lag das karolingische Kloster Rotaha“ erschienen, das sich mit allen bisherigen Argumenten auseinander setzte, die seither zum Thema „Rotaha“ und der vermuteten Lage des Klosters ins Feld geführt worden sind. Der Autor weist aber gute Gründe nach, die für den Standort im Stadtteil Rollwald / Nieder- Roden der Stadt Rodgau sprechen. Bekanntlich wird das Kloster Rotaha bisher dem Standort Oberroden der Stadt Rödermark, insbesondere auf Grund Aussagen von Prof. Schallmayer, zugeordnet. Vorliegender Beitrag beschäftigt sich mit dem Ende des Klosters. Im ersten Teil dieses Beitrages geht es um das individuelle Ende der Klosterinsassen, um die Grablege. Im zweiten Teil geht es um das plötzliche Verschwinden des Klosters und seiner möglichen Ursachen. Hierbei werden die Gründe untersucht, die eventuell in der Schenkungsurkunde der Äbtissin Aba vom 25.2.786 schon auf eine Klosterauflösung hindeuten. Aber auch die politischen Wirren im 13. Jahrhundert können die Ursachen des Verschwindens vom Kloster Rotaha gewesen sein. Im dritten Teil beschäftigt sich der Autor mit dem Verbleib der Klosterinsassen zum Zeitpunkt der Klosterauflösung. Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, was mit ihnen geschehen sein könnte. Zuletzt wird aufgrund neuerer Erkenntnisse auf die Lage des „Niwenhofes“ eingegangen. In der Schenkungsurkunde wird der „Niwenhof“ als topographisches Merkmal für die Lage von Rotaha angezeigt. Die vermutete Lage des „Niwenhofes“ kann durch das Auffinden einer Urkunde und die dortige Erwähnung historisch greifbar gemacht werden. In diesem Zusammenhang steht die Frage nach dem Zeitpunkt des Verschwindens des „Niwenhofes“. So stellt diese Schrift eine Ergänzung des ersten Bandes über die heimatkundlichen Forschungsergebnisse dar und hilft, das Bild über Rotaha zu vervollständigen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Ergebnisse die Ansicht untermauern, dass das Kloster Rotaha in der Gemarkung Nieder-Roden / Rollwald der Stadt Rodgau situiert war.
Excerpt (computer-generated)
2008
2
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 3
1. Die Grablege Rotahas 4
2. Die Ausgrabungen in Rödermark im Hinblick auf die Grablege Rotahas 6
3. Die seelsorgerische Versorgung in Nieder-Roden bis zum 13. Jahrhundert 8
4. Geschichtliche Ereignisse im Erzbistum Mainz 14
5. Allgemeiner geschichtlicher Abriss im 13. Jahrhundert 20
6. Die Herren von Eppstein im 13. Jahrhundert 26
7. Das Ende des Klosters Rotaha 33
8. Die Wahl des Ordens 39
9. Die möglichen Erben des Klosters Rotaha? 42
10. Die Wirtschaftsbedingungen für das Kloster Rotaha 52
11. Die Existenz des Niwenhofes 56
12. Zusammenfassung 60
Quellenverzeichnis 63
3
Vorwort
Im Jahre 2008 ist vom gleichen Autor das Buch ,,Hier!? lag das karolingische Kloster
Rotaha" erschienen, das sich mit allen bisherigen Argumenten auseinander setzte, die seither
zum Thema ,,Rotaha" und der vermuteten Lage des Klosters ins Feld geführt worden sind.
Der Autor weist aber gute Gründe nach, die für den Standort im Stadtteil Rollwald / Nieder-
Roden der Stadt Rodgau sprechen.
Bekanntlich wird das Kloster Rotaha bisher dem Standort Oberroden der Stadt Rödermark,
insbesondere auf Grund Aussagen von Prof. Schallmayer, zugeordnet.
Vorliegender Beitrag beschäftigt sich mit dem Ende des Klosters.
Im ersten Teil dieses Beitrages geht es um das individuelle Ende der Klosterinsassen, um die
Grablege.
Im zweiten Teil geht es um das plötzliche Verschwinden des Klosters und seiner möglichen
Ursachen. Hierbei werden die Gründe untersucht, die eventuell in der Schenkungsurkunde der
Äbtissin Aba vom 25.2.786 schon auf eine Klosterauflösung hindeuten. Aber auch die
politischen Wirren im 13. Jahrhundert können die Ursachen des Verschwindens vom Kloster
Rotaha gewesen sein.
Im dritten Teil beschäftigt sich der Autor mit dem Verbleib der Klosterinsassen zum
Zeitpunkt der Klosterauflösung. Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, was mit
ihnen geschehen sein könnte.
Zuletzt wird aufgrund neuerer Erkenntnisse auf die Lage des ,,Niwenhofes" eingegangen.
In der Schenkungsurkunde wird der ,,Niwenhof" als topographisches Merkmal für die Lage
von Rotaha angezeigt. Die vermutete Lage des ,,Niwenhofes" kann durch das Auffinden
einer Urkunde und die dortige Erwähnung historisch greifbar gemacht werden.
In diesem Zusammenhang steht die Frage nach dem Zeitpunkt des Verschwindens des
,,Niwenhofes".
So stellt diese Schrift eine Ergänzung des ersten Bandes über die heimatkundlichen
Forschungsergebnisse dar und hilft, das Bild über Rotaha zu vervollständigen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Ergebnisse die Ansicht untermauern, dass
das Kloster Rotaha in der Gemarkung Nieder-Roden / Rollwald der Stadt Rodgau situiert war.
4
1.
Die Grablege Rotahas
Der Codex Laureshamensis bezeichnet in seiner Urkunde Nr. 12 das Kloster Rotaha eindeutig
mit ,,monasterium" ( .. hoc est enim monasterium Zeile 9), obwohl diese Zeit auch das Wort
,,monasteriola ,, kennt. Wenn wir also von Rotaha sprechen, sprechen wir nicht von einem
Klösterchen.
Geht man von einer geschätzten Bestandsdauer des Klosters von rd. 750 bis 1250 aus, so war
das Kloster rd. 500 Jahre von Nonnen besetzt. Da man in der Literatur die Annahme findet,
dass es sich um ein kleines Kloster gehandelt haben muss, - das allerdings ist durch nichts
bewiesen- so wird ebenfalls hypothetisch angenommen, dass im Schnitt 10 Nonnen im
Kloster gewohnt haben. Diese Zahl entspricht eher einem Klösterchen. Insofern sind folgende
Annahmen als sehr vorsichtig zu werten.
(Geht man Gründungsgeschichten von Klöstern nach, so findet man in der Literatur
Angaben, dass meist so um 15 Mönche oder Nonnen ein Kloster gegründet haben. Insofern
scheint die Annahme von 10 Nonnen eher niedrig!)
Setzt man weiterhin voraus, dass der Eintritt der Mädchen in das Kloster im Mittel zwischen
15 und 20 Jahren erfolgte und dass die durchschnittliche Lebensdauer bis zum 40. Lebensjahr
erwartet werden durfte, so können 2 Beispielrechnungen durchgeführt werden:
Eine Nonnengeneration lebte also vom 15. bis zum 40. Lebensjahr im Kloster, das sind also
25 Jahre. In einem Jahrhundert wechselte die Nonnengeneration 4 mal. So haben in 500
Jahren insgesamt:
10 Nonnen * 4 * 5 = 200 Nonnen im Kloster gelebt. Davon waren :
1 Nonne * 4 * 5 = 20 Äbtissinnen.
Wenn aber der Eintritt in das Kloster erst mit 20 Jahren erfolgte, so lebte eine
Nonnengeneration 20 Jahre im Kloster, so dass sich eine Gesamtzahl von Nonnen wie folgt
ergibt:
10 Nonnen * 5 * 5 = 250 Nonnen, wovon 25 Nonnen Äbtissinnen waren.
Die Gesamtzahl der Nonnen in der Klosterkirche zu begraben, wird aus Platzgründen
unmöglich gewesen sein. Dieses Privileg dürfte nur den Äbtissinnen vorbehalten gewesen
sein. Es war ein Anliegen, möglichst dem Kreis der Menschen nahe zu sein, der die
Verstorbenen in das Gebet einschloss an einem Ort, der den Eingang zum Himmelreich
bedeutete.
5
Wenn das Kloster Rotaha von den Herren des Niwenhofes gegründet worden ist, so ist mit
hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass von diesen das Kloster aber auch als
Grablege benutzt worden ist.
Wenn in diesem Niwenhof etwa 5 Menschen lebten- das dürfte nicht zu hoch gegriffen sein,
die ebenfalls eine durchschnittliche Lebenserwartung von 40 Jahren hatten, dann waren in
100 Jahren rd.12 Menschen, die zu Grabe getragen wurden. Auch diese Patrone dürften in
der Klosterkirche beigesetzt worden sein, während andere wohl in der näheren Umgebung des
Kloster die letzte Ruhe fanden.
Wo die Bediensteten und Leibeigenen des Niwenhofes und des Klosters Rotaha beigesetzt
wurden, ist ungewiss. Vielleicht hatte man ihnen in der weiteren Umgebung des Klosters
einen Platz zugewiesen.
Unter Berücksichtigung all dieser Menschen müssten rd. 300-350 Tote in Klosternähe
begraben worden sein.
Da nach alter Tradition der Altar in den meisten Fällen im Osten der Kirche (28 S. 138) stand,
wurden die Gräber im Kirchenboden vor dem Altar angelegt. Um einen sauberen Abschluss
zu erhalten, kann vorausgesetzt werden, dass der Kirchenboden mindestens mit Steinplatten
belegt war. Wie Schallmayer bei seiner Grabung in Oberroden (2) nachgewiesen hat, war es
auch möglich, dass ein Kirchboden mit Keramikfliesen belegt war.
In dem Falle wäre es wahrscheinlich, dass der Fliesenboden durch eine Steinplatte ersetzt
wurde, der auf die Toten hinweist.
Vom Benediktinerinnenkloster Drünbeck ist eine Grabplatte der vermutlich 1. Äbtissin
Abelbrin , gestorben um 900 , bekannt.
Von anderen Klöstern werden folgende Bestattungsarten berichtet:
Quedlinburg: Das Kloster diente König Heinrich I und seiner Frau als Grablege sowie den
Äbtissinnen. Das bezeugen romanische und gotische Grabplatten.
Kloster Marienstuhl in Egeln bei Magdeburg: Grabplatten von Äbtissinnen und
nachfolgenden Zisterzienserpröpste
Kloster Zarrentin: Innenhof mit Nonnenfriedhof, darum herum Kreuzgang
Kloster Willebaldessen: Nonnenfriedhof nahe Kloster
Kloster Heiligkreuztal bei Kobernstadt, nähe Riedlingen: Nonnenfriedhof nahe der Kirche
Kloster Gernrode: Äbtissinnen wurden vor dem Kreuzaltar der Stiftskirche bestattet
6
Kloster Elsey: Grablege der Limburger Grafen sowie Klosterbewohner
Kloster Althaldensleben: Im Fußboden vorgefundene Grabplatten der Äbtissinnen und
Pröpste
Essener Dom: Grabplatten der Äbtissinnen
Kloster Flaesheim in Haltern Lippe: Im Fußboden vorgefundene Grabplatten der Äbtissinnen
Einhardsbasilika in Steinbach / Odenwald: Im Kirchenschiff Grabplatte einer Nonne und
einer Äbtissin
Kloster Schmerlenbach: Noch heute sind 4 Gedenktafeln in den Wänden der Klosterkirche zu
sehen, die die Stelle bezeichnen, wo im Fußboden Äbtissinnen bestattet sind.
Aus diesen Beispielen kann man mit Recht ableiten, dass dieselben Bestattungsverhält-nisse
für das Kloster Rotaha gegolten haben dürften.
Wenn heute nur noch wenige Grabplatten in manchen Klosterkirchen vorhanden sind, so mag
es sein, dass Klöster auch schlechte Zeiten erlebt haben, wo sie für ihre Führungspersonen
keine Grabplatten anfertigen und finanzieren konnten.
Es sind jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Grabplatten entfremdet und anderen
Bauzwecken zugeführt worden sind.
Wenn all diese Umstände eingetreten sind, so kann man dennoch davon ausgehen, dass die
Begräbnisstätten mit ihren Leichnamen erhalten blieben und auch Kriegszeiten überdauert
hatten. Von daher dürfte die Grablege als wichtiger Hinweis auf den Standort des Klosters
Rotaha geblieben sein.
2.
Die Ausgrabungen in Rödermark im Hinblick auf die Grablege
Rotahas
In seiner Behauptung, dass das Kloster Rotaha unter der Pfarrkirche St. Nazarius in
Oberroden (Rödermark) gelegen war, stützt sich Schallmayer auf seine Ausgrabungser-
gebnisse.
In einem Vortrag werden die Ausgrabungsphasen der jüngsten Ausgrabungen unter der
Pfarrkirche wie folgt beschrieben (2) :
a)
Holzkirche mit Pfosten evtl. vor 786
b)
Anbauten
c)
Erste Steinbauphase um den Holzbau herum, vermutlich sehr alt, karolingisch,
darüber mehrere Fliesenfußböden
7
d)
Phase mit älterem Fliesenboden, darüber Schallboden. Fliesenmuster mit Löwen,
vgl. Burg Dreieichenhain, Schalltöpfe aus glimmerhaltiger grauer Ware, etwa um
1190, zzgl. Pingsdorf, teils echte, teils nachgemachte
e)
1230 Fliesenfußboden sowie
einige Begräbnisse
an der Übergangszeit der
Herrscher von Münzenberg zu Eppstein. Fliesen entsprechen den Vergleichen von
Dieburg und Dreieichenhain
f)
Anbau von 1399 mit Grabstein des damaligen Pfarrers
g)
Seitenschiffanbau 1518
h)
Barocke Phase: An der Kirche gibt es zwar eine klare Abfolge, aber wenig
Material.
Aus diesem Bericht geht klar hervor, dass Begräbnisse erst in einer Schicht gefunden wurden,
die um das Jahr 1230 liegt.
Wenn das Kloster Rotaha mindestens seit seiner urkundlichen Erwähnung 786 unter der
Pfarrkirche St. Nazarius bestanden haben soll, so müssten auch Begräbnisse vor 1230 zu
finden sein. Dem ist aber nicht so.
Da dies den Ausführungen des Kapitel 1 widerspricht, bestätigen die Grabungsergebnisse von
Schallmayer eben nicht, dass die Bodenerhebung unter der Pfarrkirche der Standort des
Klosters Rotaha gewesen ist.
Wenn das Kloster Rotaha an anderer Stelle liegt, aber die seelsorgerische Betreuung von
Oberroden aus vorgenommen wurde (23), so könnte das erklären, warum in früheren
Besiedlungsphasen keine Grabfunde unter der Kirche zu finden waren. Auch die Pfarrer sahen
es womöglich vorteilhafter an, dass sie im Kloster an der Stätte ihres Wirkens bestattet
wurden, an einem Ort, wo sie des täglichen Gebetes der Nonnen gewiss sein durften.
8
3.
Die seelsorgerische Versorgung in Nieder-Roden bis zum 13.
Jahrhundert
Gemäß Schreiben (4) wird 1298 die kath. Kirche St. Matthias in Nieder-Roden eingeweiht.
Zuvor konnte in Nieder-Roden keine eigene Kirche nachgewiesen werden.
Simon äußert in seinem Buch ( 12 S. 31/32) die Ansicht, dass auf Grund der Termine der
Auffindung der Gebeine des St. Matthias 1050 und 1127 in Trier , wenn es eine
Vorgängerkirche der o. e. Kirche von 1298 gegeben hat, diese also erst nach den erwähnten
Trierer Terminen existent war.
Da Nieder-Roden expressis verbis (Codex Laureshamensis Nr.1965) seit 791 nachgewiesen ist , vermutet
er eine weitere Vorgängerkirche in Nieder- Roden, die womöglich eine Marienpatrozinium
hatte, das von Rotaha übernommen wurde. Diese Argumentation weist auf eine Möglichkeit
hin, aber dafür gibt es überhaupt keine Anhaltspunkte. Von der Logik her jedoch ist
zuzustimmen, dass es schon vorher eine Kirche bzw. eine kirchliche Versorgung in welcher
Form auch immer- für Nieder-Roden gab.
Trotzdem sollte an dieser Stelle nochmals auf das Patrozinium eingegangen werden.
Die Argumentation, die Schallmayer ( 19 S. 892 ) wiederholt und damit unter Bezug auf das
Nazarius Patrozinium der Kath. Pfarrkirche Oberroden begründen will, dass das Kloster
Rotaha in Oberroden gelegen haben soll, muss noch einmal angesprochen werden.
Im gleichen Buch wird (19 S.800 ) in der Betrachtung des Klosters Lorsch davon gesprochen,
dass der Rückgang der Begeisterung für die Verehrung des HL. Nazarius schon ab 792 zu
spüren war, ohne dass bisher einwandfrei geklärt werden konnte, welche Gründe dafür
ausschlaggebend waren.( Auf mögliche Gründe wird in späteren Kapitel hingewiesen.)
So besaß die Pfarrkirche von Uelvesheim ursprünglich das Patrozinium des St. Nazarius
( Urkunde Hess St. A. Darmstadt A 14 bis 1300 Nr. 2933), das später in St, Martin umgewandelt wurde. Weitere
dem hl. Nazarius geweihte Kirchen stehen in Zazenhausen, Ergenzingen, Ersheim / Neckar
und Öffingen.
Bei allen genannten Orten bestehen keine Verbindungen zu vorausgegangen Klein- Kloster-
Übernahmen durch Kloster Lorsch.
Flachdecker (24 S.145) schreibt dazu:" Damit konnte es in der Realität zu Patrozinien-wechseln
kommen, falls der verehrte Heilige aus politischen, religiösen, sozialen Gründen seine
Attraktivität verlor, teilweise lassen sich Wellenbewegungen in der Beliebtheit feststellen.
Dieser Wechsel war allerdings in den seltensten Fällen ein bewusster, zeitlich exakt
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