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Scholary Paper (Seminar), 2002, 31 Pages
Author: Anne Erdmann
Subject: Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
Details
Institution/College: Ernst Moritz Arndt University of Greifswald (Institut für Geographie)
Tags: Stadtmarketing, Demokratie, Artikulation, Interessen, Stadtmarketing, Seminar, Stadt-, Regionalmarketing
Year: 2002
Pages: 31
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10745-7
ISBN (Book): 978-3-638-63716-9
File size: 184 KB
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Abstract
Die Seminararbeit behandelt die Thematik von nichtökonomischen Interessen im Stadtmarketing. Es wird auf die Rolle der Politik und die möglichen Umsetzungsprobleme in diesem Zusammenhang eingegangen Als Beispiel wird das Stadtmarketing der Hansestadt Greifswald behandelt, in dem das Vorgehen, das Leitbild und die Zwischenbilanz im Stadtmarketingprojekt der Stadt untersucht werden.
Excerpt (computer-generated)
Ernst-Moritz-Arndt-Universität-Greifswald
Seminar/ Projekt Stadt- und Regionalmarketing
Seminararbeit zum Thema:
Stadtmarketing und Demokratie -
Artikulation nichtökonomischer
Interessen im Stadtmarketing
Anne Erdmann
5. Semester
Diplom-Geographie
Datum: 14.01.2002
1. Einleitung 3
2. Stadtmarketing und Demokratie - Artikulation nichtökonomischer Interessen im Stadtmarketing 3
2.1 Allgemeines 3
2.1.1 Non-Profit-Marketing im kommunalen Verwaltungsbereich 3
2.1.2 Definition Stadtmarketing 4
2.1.3 Handlungsfelder 5
2.1.4 Stadtmarketing-Prozess 5
2.2 Akteure im Stadtmarketing 6
2.2.1 Träger und Beteiligte 6
2.2.2 Vor- und Nachteile der Trägerschaft 7
2.2.3 Finanzierung 9
2.3 Nichtökonomische Interessen im Stadtmarketing 10
2.3.1 Definition 10
2.3.2 Rolle der Politik 11
2.3.3 Umsetzungsprobleme 12
2.4 Stadtmarketingkonzept der Hansestadt Greifswald 13
2.4.1 Vorgehen 13
2.4.2 Leitbild 15
2.4.3 Zwischenbilanz Stadtmarketingprojekt 17
2.4.4 Nichtökonomische Interessen in bezug auf Umwelt- und Sozialmaßnahmen 20
3. Zusammenfassung 28
Zusammenfassung 29
Abbildung 1: Stadtmarketing-Prozess 6
Abbildung 2: Vor- und Nachteile der Akteure 8
Abbildung 3: Methodisches Vorgehen 14
Abbildung 4: Leitbild für Greifswald 15
Abbildung 5: Untersetzung des Leitbildes 16
Abbildung 6: Umweltmaßnahmen 21
Abbildung 7: Sozialmaßnahmen 23
1. Einleitung
Aufgabe dieser Seminararbeit soll die Darstellung von Stadtmarketing und Demokratie sein im Sinne einer Artikulation von nichtökonomischen Interessen im Stadtmarketing. Dabei bezieht sich diese Arbeit zuerst auf einen allgemeinen Teil, der noch einmal das Non-Profit-Marketing im kommunalen Verwaltungsbereich darstellt, den Begriff des Stadtmarketings definiert, dessen Handlungsfelder aufzählt und den Stadtmarketing-Prozess in seinem Ablauf kurz erläutert. Im Kapitel 2.2 werden die Akteure des Stadtmarketings mit ihren Vor- und Nachteilen sowie ihre Möglichkeiten der Finanzierung beschrieben. Der nächste Abschnitt bezieht sich dann auf den Schwerpunkt dieser Arbeit, und zwar auf die nichtökonomischen Interessen im Stadtmarketing. Dabei soll zunächst versucht werden eine abstrakte Definition dieses Begriffes zu bilden, dann soll auf die Rolle der Politik und die möglichen Umsetzungsprobleme in diesem Zusammenhang eingegangen werden. Daran anschließend wird mit dem Beispiel des Stadtmarketings der Hansestadt Greifswald ein praktischer Bezug hergestellt, indem das Vorgehen, das Leitbild und die Zwischenbilanz im Stadtmarketingprojekt der Stadt beschrieben wird. Und um letztlich wieder auf das Thema der nichtökonomischen Interessen zurückzugreifen, sollen die Maßnahmen im Bereich Umwelt und Soziales aus dem Stadtmarketingprojekt der Stadt herausgenommen werden, um aufzuzeigen, in wie weit diese Maßnahmen als nichtökonomischen Interessen, im gegenwärtigen Konzept berücksichtigt werden.
2. Stadtmarketing und Demokratie - Artikulation nichtökonomischer Interessen im Stadtmarketing
2.1 Allgemeines
2.1.1 Non-Profit-Marketing im kommunalen Verwaltungsbereich
Durch die Ausweitung des Marketingbegriffes auch auf nichtkommerzielle Bereiche wird es Ende der 1960er Jahre möglich, ,,Marketing-Strategien auch auf Verbände, karitative und kulturelle Institutionen, auf staatliche Verwaltung sowie auf die Verbreitung sozialer Ideen und als Mittel geplanter gesellschaftlicher Veränderungen" zu übertragen. (Vgl.: SCHÄFLEIN (1994), S. 149) Der eigentliche Unterschied liegt in der jeweiligen Zielsetzung, denn rein kommerziell ausgerichtete Unternehmungen streben nach Gewinn und nicht kommerziell operierende Non-Profit-Organisationen nach Nutzenstiftung. Im kommunalen Verwaltungsbereich lassen sich nach SCHÄFLEIN (1994, S. 150) drei Hauptmotive nennen, und zwar die ,,Konkurrenz der Städte untereinander, das veränderte Demokratiebewusstsein und Verwaltungsverdrossenheit und die Komplexität und Differenziertheit kommunaler Aufgaben", diese zur Einbeziehung des Marketings in kommunalen Aufgabenbereich geführt haben. Weiterhin sagt sie, dass aufgrund von zwei Betrachtungs- und Anwendungsebenen der ,,Verwaltungsträger mit managen statt verwalten" umschrieben werden kann und dass die ,,Anwendung des Marketings auf die gesamte Stadt oder auf räumliche Teilbereiche der Stadt" möglich ist. (Vgl.: SCHÄFLEIN (1997), S. 155) Nach TIETZ (1981, S. 130) werden deshalb interne und externe Ziele des kommunalen Marketings unterschieden:
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