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Hausarbeit, 2005, 20 Seiten
Autoren: Thomas Oebbeke, Irene Kulig
Fach: Bauingenieurwesen
Details
Institution/Hochschule: Bauhaus-Universität Weimar
Tags: Auswirkung, Sicherheitsaspekten, Instandhaltungsmanagement, Kliniken, Strategisches, Facility, Management
Jahr: 2005
Seiten: 20
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 24 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-22885-0
Dateigröße: 400 KB
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Textauszug (computergeneriert)
B a u h a u s U n i v e r s i t ä t W e i m a r
Fakultät Bauingenieurwesen
Professur
Betriebswirtschaftslehre im Bauwesen
Hausarbeit
Auswirkung von Sicherheitsaspekten auf
das Instandhaltungsmanagement
in Kliniken
Im Fach
,,Strategisches Facility Management"
Eingereicht von:
Thomas Oebbeke
Irene Kulig
Eingereicht am:
02.12.2005
I n h a l t s v e r z e i c h n i s
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
1 INSTANDHALTUNGSMANAGEMENT IN KLINIKEN 1
1.1 Aufgaben des Instandhaltungsmanagement 1
1.2 Instandsetzungsaufwendungen 2
1.3 Instandhaltungsstrategien 3
2 HYGIENEASPEKTE IM KRANKENHAUS 4
2.1 Hygiene 4
2.2 Infektionsquellen 5
2.2.1 Raumlufttechnische Anlagen 5
2.2.2 Klimaanlagen 6
2.3 Nosokomiale Infektion 6
2.4 Qualitätsmanagement 7
3 ANLAGENVERFÜGBARKEIT 8
3.1 Klinikbezogene Anforderungen 8
3.2 Definiton Anlagenverfügbarkeit 9
3.3 Raumklassen im Bezug auf Anlagenverfügbarkeit 10
3.4 allgemeine Steuerungsmaßnahmen 12
Anhang III
Quellenverzeichnis V
I
A b b i l d u n g s v e r z e i c h n i s
Abbildung 1: Der optimale Einsatz der Instandsetzung 2
Abbildung 2: Eine Zwischenbilanz der QS-Ansätze 7
Abbildung 3: Bereiche operativer Raumtemperaturen 8
Abbildung 4: Anlagenverfügbarkeit je Anforderung 9
II
Aufgaben des Instandhaltungsmanagements
1
I N S T A N D H A L T U N G S M A N A G E M E N T I N K L I N I K E N
Die Ökonomie spielte bislang in Kliniken bei der Festlegung von Ausstattung und
Größe eine marginale Rolle. Kennzahlen über die Beurteilung der Effizienz dieser
Prozesse und Benchmarking-Vergleichszahlen wurde wegen der konservativen
Handhabung nicht angefertigt. Erschwerend hinzukommt, dass im
Krankenhausmarkt andere Rahmenbedingungen als in anderen Segmenten zu
erwarten sind. Dieser ist weniger homogen, sowohl seine Prozesse als auch die
Klinik selbst. In den letzten zehn Jahren ist in Deutschland wegen finanzieller
Engpässe der Wandel in Sicht, verschiedenste Dienstleistungen werden outgesourct
und effizienter gestaltet. 1
1 . 1
A u f g a b e n d e s I n s t a n d h a l t u n g s m a n a g e m e n t s
Das technische Instandhaltungsmanagement beschäftigt sich mit ,,der Planung,
Steuerung und Kontrolle der drei Teilgebiete Wartung, Inspektion und
Instandsetzung". 2
Die Wartung beinhaltet alle Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes wobei
die Inspektion alle Maßnahmen zur Beurteilung des Ist-Zustandes beinhaltet. Die
Instandsetzung stellt die Sicherstellung des Sollzustandes dar. Die Komplexität
dieses Teilbereiches wird anhand der Undifferenzierbarkeit in der Planungs- und
Bauphase ersichtlich. Auf jedes Segment der Instandhaltung muss individuell
eingegangen werden. 3
Die technische Instandsetzung verfolgt das Ziel, komplexe Abläufe zu koordinieren
und eine maximale Anlagenverfügbarkeit bei minimalem Kostenaufwand zu
garantieren, d.h. die Anlagenproduktivität zu erhalten. Ausgehend von den
Unternehmenszielen und ihrem Profil, ermöglicht sie einen störungsfreien laufendem
Betrieb und eine stetige Verbesserung der Koordinierung ihrer Anlagen. 4
Mögliche Ziele im Krankenhaussektor können die Erhaltung und Verbesserung von
Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten, die Einhaltung der Gesetze, die
Minimierung von laufenden Kosten, die Zuverlässigkeit und Werterhaltung der
Anlagen und die garantierte Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes sein.
1 Vgl. Henning, Peter / Klaproth, Thomas, Facility Management, 05/2004.
2 Frosch, Eduard et al., Facility Management im Krankenhaus, 2001, S.164.
3 Vgl. GEFMA-Richtlinie 108, Entwurf April 1998.
4 Vgl. Bandow, Gerhard, Facilty Management, 02/2005, S.48.
1
Instandsetzungsaufwendungen
Der gesamte Dienstleistungsbereich der deutschen Krankenhäuser spricht heute
von drei existentiellen Informationsbedürfnissen. Erstens soll eine technische
Ausstattung an dem Anforderungsprofil entworfen und repräsentative Zahlen erstellt
werden. Weiter ist die Amortisationszeit einer Investition und deren
Instandhaltungskosten zu überwachen. Drittens soll eine Erfassung und
Dokumentation von Prozessen stattfinden. 5
1 . 2
I n s t a n d s e t z u n g s a u f w e n d u n g e n
Durch die Abnutzung des Gebäudes innerhalb seines Lebenszyklus, beispielsweise
durch
altersbedingte Elementveränderungen, Verschleiß, Korrosion oder
Zustandsveränderungen, und der immateriellen Abnutzung durch Wertverlust
anhand geänderter Ansprüche oder technischer Fortschritte, kann man einen
Zusammenhang der Instandsetzungsaufwendungen im Bezug auf die Betriebsdauer
darstellen. 6
Abbildung 1: Der optimale Einsatz der Instandsetzung7
Quelle: Schneider, H., Outsourcing von Gebäude- und Verwaltungsdiensten, Stuttgart 1996
5 Vgl. Degott, Thomas, Facility Management 08/2003, S.72.
6 Vgl. Homann in Schäfers, W. / Schulte K.-W., Handbuch Corporate Real Estate Management, 1998.
7 Vgl. Schneider, H., Outsourcing von Gebäude- und Verwaltungsdiensten Unternehmenspolitik, 1996.
2
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