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Subtitle: Eine kurze Darstellung
Scholary Paper (Seminar), 2000, 17 Pages
Author: Anne Erdmann
Subject: Tourism
Details
Institution/College: Ernst Moritz Arndt University of Greifswald (Fachbereich Geographie)
Tags: Gesundheits- und Wellnesstourismus
Year: 2000
Pages: 17
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10755-6
ISBN (Book): 978-3-638-85492-4
File size: 118 KB
Laut Begutachter: inhaltlich und formal sehr gute Arbeit.
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Abstract
Das Thema der Seminararbeit ist die Darstellung des Gesundheitstourismus sowie des Wellness-Tourismus als neue touristische Erscheinungsform. Dabei wird zunächst auf den Gesundheitstourismus im allgemeinen eingegangen, die eigentliche Arbeit konzentriert sich auf die moderne Ausprägung, nämlich auf die des Wellness-Tourismus. Wellness ist mehr als nur eine Modeerscheinung und nimmt eine große Rolle im Tourismusgewerbe ein.
Excerpt (computer-generated)
Ernst - Moritz - Arndt - Universität - Greifswald
Sommersemester 2001
Tourismus - Geographie - Seminar
Seminararbeit
zum Thema
Gesundheitstourismus und Wellnesstourismus
Anne Erdmann
4. Semester
Diplom-Geographie
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 2
1. Einleitung 3
2. Gesundheitstourismus und Wellness-Tourismus
2.1 Gesundheitstourismus
2.1.1 Definition 3
2.1.2 Abgrenzung vom Kur- und Rehabilitationstourismus 4
2.1.3 Zielgruppe der Gesundheitstouristen 5
2.1.4 Gesundheitstourismus laut Reiseanalyse im Trend 5
2.2 Wellness-Tourismus
2.2.1 Definition Wellness 7
2.2.2 Komponenten des Wellness 7
2.2.3 Entwicklung des Wellness-Tourismus 8
2.2.4 Abgrenzung des Wellness-Tourismus aus Nachfrage- und Angebotssicht 9
2.2.5 Wellness in Vorpommern 12
3. Zusammenfassung 13
Literaturverzeichnis 14
Quellenverzeichnis 15
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Abgrenzungskriterien zwischen Gesundheitsvorsorge-Tourismus und Kur-/Reha -Tourismus 4
Abbildung 2: RA 2000: Wachstumspotentiale Urlaubsformen F.U.R 6
Abbildung 3: Komponenten des Wellness 8
Abbildung 4: Abgrenzung des Wellness-Tourismus aus Nachfragesicht 10
Abbildung 5: Abgrenzung von Wellnessgästen zu anderen Gästen 11
1. Einleitung
Das Thema der Seminararbeit ist die Darstellung des Gesundheitstourismus sowie des Wellness-Tourismus als neue touristische Erscheinungsform. Dabei wird zunächst auf den Gesundheitstourismus im allgemeinen eingegangen, die eigentliche Arbeit soll sich aber auf die moderne Ausprägung, nämlich auf die des Wellness-Tourismus konzentrieren, denn Wellness ist mehr als nur eine Modeerscheinung und nimmt eine große Rolle im Tourismusgewerbe ein.
2. Gesundheitstourismus und Wellness-Tourismus
2.1 Gesundheitstourismus
2.1.1 Definition
Der Gesundheitstourismus als Tourismusform ist schwer zu definieren. Einerseits wird er definiert als ,,Kombination von Urlaubsvergnügen und individuellen, fachkundig betreuten und wissenschaftlich fundierten Gesundheitsprogrammen." (RICHTER 1993, S.68) Nach NAHRSTEDT (1997) wird er bezeichnet als ,,den Besuch der Heilbäder und Kurorte durch Gäste aus dem In- und Ausland, die die Angebote der Gesundheitsförderung aufgrund eigener Entscheidungen nutzen und in der Regel auch privat bezahlen." (NAHRSTEDT 1997, S.149) Die umfassendste Definition in Abwandlung zum Tourismusbegriff liefert KASPAR (1996) zum Gesundheitstourismus als ,,Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Ortsveränderung und dem Aufenthalt von Personen zur Förderung, Stabilisierung und gegebenenfalls Wiederherstellung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens unter der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher noch dauernder Wohn- und Arbeitsort ist." (KASPAR 1996, S. 56)1
2.1.2 Abgrenzung vom Kur- und Rehabilitationstourismus
Die Wahl eines gesundheitsorientierten Urlaub, basiert auf die Eigenmotivation des Reisenden und nicht auf ärztlicher Anweisung oder Anleitung. Die Behandlung erfolgt in einem Ferienort mit auf einem Gesundheitsurlaub ausgerichteten Angebot aufgrund individueller Wünsche. Eine Ergänzung durch natürliche Heilmittel ist nicht zwingend, sondern erfolgt unter dem Aspekt der Gesundheitserhaltung. Ein Gesundheitsurlaub wird mit positiven Assoziationen, wie z.B. Gesundheit, Spaß, Schönheit, Fitness, Lebensfreude etc. in Verbindung gesetzt, der Aufenthalt wird selbst finanziert.2 Hauptsächlich Kranke nehmen die Kur bzw. die Reha in Anspruch, Prävention spielt zwar eine Rolle, sie tritt aber erst nach dem Einsetzen einer Krankheit oder Behinderung ein. Deshalb betreibt die Kur und Reha nur sekundäre (Früherkennung/ Frühbehandlung) und tertiäre (Verhütung des Fortschreitens einer Krankheit) Prävention. Eine Kur bzw. Reha erfolgt immer nach einem ärztlichen Plan, dessen Ziel die Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation krankhafter Zustände, unter gleichzeitigem Einbezug ortsgebundener und zusätzlicher Kurmittel ist.3 In der folgenden Abbildung wird der Gesundheitsvorsorgetourismus und Kur-/ Reha- Tourismus gegenübergestellt:
Abb. 1: Abgrenzungskriterien zwischen Gesundheitsvorsorge-Tourismus und Kur-/Reha –Tourismus
[...]
2.1.3 Zielgruppe der Gesundheitstouristen
Die Gesundheitstouristen halten sich in Kur-, Gesundheits- bzw. Sporthotels auf, die sowohl in Heilbädern und Kurorten und auch in anderen Orten zu finden sind. Sie gehen allgemein Gesundheitsaktivitäten und der Behandlung von leichten Gesundheitsbeeinträchtigungen nach. Therapien werden mit oder ohne ärztliche Aufsicht angeboten. Das durchschnittliche Alter liegt zwischen 30 und 40 und auch über 50 Jahren. Beruflich gesehen, üben sie meist mit Abitur und Hochschulabschluss Tätigkeiten von leiteten Angestellten bis hin zu Geschäftsführern aus.
[....]
1 Vgl.: BRITTNER, A. u.a.(1999): Einführung in das Deutsche Kurwesen –ein Überblick. In: Becker, C. (Hrsg.): Kurorte der Zukunft. Neue Ansätze durch Gesundheitstourismus, Interkommunale Kooperation, Gütesiegel Gesunde Region und Inszenierung im Tourismus = Materialien zur Fremdenverkehrsgeographie, Heft 49. Selbstverlag Trier. S. 15-16
2 Vgl.: BRITTNER, A. u.a. (1999): Einführung in das Deutsche Kurwesen –ein Überblick. In: Becker, C. (Hrsg.): Kurorte der Zukunft. Neue Ansätze durch Gesundheitstourismus, Interkommunale Kooperation, Gütesiegel Gesunde Region und Inszenierung im Tourismus = Materialien zur Fremdenverkehrsgeographie, Heft 49. Selbstverlag Trier. S. 15-16
3 Vgl.: KAUFMANN, E. L. (1999): Wellness-Tourismus: Marktanalyse und Qualitätsanforderungen für die Hotellerie – Schnittstellen zur Gesundheitsförderung. In: FIF der Universität Bern: Berner Studien zu Freizeit und Tourismus. Band 38. Bern, Univ., Diss. S. 60-61
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