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Aspekte des Seriellen bei Karlheinz Stockhausen vor dem Hintergrund seines Schaffens in den 1950´er Jahren am Beispiel von Klavierstück II

Hauptseminararbeit, 2008, 15 Seiten
Autor: Henning Schärfke
Fach: Musikwissenschaft

Details

Veranstaltung: Olivier Messiaen, Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen an der Schwelle zur seriellen Musik
Institution/Hochschule: Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaften - Musikwissenschaftliches Seminar)
Tags: Aspekte, Seriellen, Karlheinz, Stockhausen, Hintergrund, Schaffens, Jahren, Beispiel, Klavierstück, Olivier, Messiaen, Pierre, Boulez, Karlheinz, Stockhausen, Schwelle, Musik
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2008
Seiten: 15
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 11  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V120743
ISBN (E-Book): 978-3-640-24933-6


Zusammenfassung / Abstract

[...] Denkt man an die Materialwahl in Gesang der Jünglinge, Telemusik oder Hymnen, wo aus- führlich mit “fertigem” Material gearbeitet worden ist, mag sich diese Forderung, nur werk-immanentes, eigenstruktur-spezifisch komponiertes Material zu verwenden, mit vielen eben jener späteren Kompositionen Stockhausens nicht recht vertragen. Dem gegenüber bestätigt sie aber auch die generell system-relativierende Grundhaltung des Komponisten. Auch schon in früheren Werken Stockhausens sind immer wieder musikalische Momente zu verzeichnen, die sich außerhalb einer seriellen Prädisposition ereignen und dabei mit gezielt formaler Wirkung beabsichtigt sind. Auch dies stellt eine Konstante im Schaffen Stockhausens dar und hilft vielleicht die mitweilen scheinbare Willkür einzelner Verfahren, manch äußerliche Inkonsequenz als auch Stockhausens kompositorische Haltung im Allgemeinen zu erklären. Was immer er sich von einer musikalischen Methode versprach, sie war stets auf Wirkung ausgerichtet. Nichtsdestotrotz ist der tragende Gedanke in Stockhausens früher Schaffensperiode die Idee der “völligen Unterwerfung” des musikalischen Materials. Seine Zeit in Paris und der erste Kontakt mit dem Bandmontageverfahren bzw. später der elektronischen Klangerzeugung sind dabei wesentlich. Einführend soll dies im zweiten Kapitel mit einem groben biographischen Ausschnitt versucht werden nachzuzeichnen. Die frühesten der ersten vier Klavierstücke Stockhausens (III und II) stellen darüber hinaus eine endgültige Loslösung von der Tradition des fixen Stimmengeflechts, wie dieses noch in Formel oder in Spiel den Satz bestimmt hatte, dar. Der Übergang von punktuellen Strukturen zu dem, was Stockhausen später selbst “Gruppenkomposition” nennt, nimmt gewissermaßen dort seinen Lauf und wird 1957 in “... wie die Zeit vergeht...” ausführlich vom Künstler dar- gelegt. Dem widme ich mich im dritten Kapitel. Da ich zur Erläuterung der wesentlichen Punkte ausschließlich die Terminologie Stockhausens verwende, diese jedoch nicht unproblematisch ist, schließt dieses Kapitel mit einer kurzen Auseinandersetzung mit einigen zentralen Begriffen ab. Das Klavierstück II selber wird im letzten Kapitel besprochen. [...]


Textauszug (computergeneriert)

FU Berlin - VB Philosophie und Geisteswissenschaften - Musikwissenschaftliches Seminar

Wintersemester 2007/08

Hauptseminar: Olivier Messiaen, Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen

an der Schwelle zur seriellen Musik (HS 17 732)

Aspekte des Seriellen bei Karlheinz Stockhausen

vor dem Hintergrund seines Schaffens in den 1950´er Jahren

am Beispiel von Klavierstück II

Henning Schärfke



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