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Die Kampagne "Gib AIDS keine Chance"

Subtitle: Eine kritische Betrachtung

Termpaper, 2005, 19 Pages
Author: Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH) Fabian Frank
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Seminar: Soziale Arbeit in behördlichen (kommunalen) Arbeitsfeldern
Institution/College: Catholic University Eichstätt-Ingolstadt (Fakultät der Sozialen Arbeit)
Tags: Kampagne, AIDS, Chance, Seminar, Soziale, Arbeit, Arbeitsfeldern
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 19
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V122017
ISBN (E-book): 978-3-640-27205-1
ISBN (Book): 978-3-640-27230-3

Abstract

[...] Im folgenden Text werde ich diese Kampagne kritisch betrachten. Hierzu kläre ich zunächst, was das erworbene Immundefektsyndrom AIDS überhaupt ist und was die Diagnose AIDS für den Betroffenen bedeutet. Außerdem werde ich auf die Geschichte von AIDS eingehen, welche mit dem Auftauchen einer mysteriösen neuen Krankheit zum Ende der 1970er Jahre in den Großstädten der Vereinigten Staaten von Amerika begann. Daraufhin skizziere ich kurz die Entstehung der Kampagne, welche als direkte politische Reaktion auf die neu entstehende AIDS-Problematik in der BRD verstanden werden kann. Im Anschluss daran werde ich die Ziele der Kampagne, mit dem Hauptziel möglichst viele Neuinfektionen an HIV zu verhindern, aufzeigen. Danach erläutere ich den Aufbau der Kampagne, an der die unterschiedlichsten Akteure von der Bundesregierung bis hin zu nicht staatlichen Organisationen beteiligt sind, und stelle die drei wichtigsten Maßnahmenblöcke vor, nämlich die Massenkommunikation, die Personalkommunikation und die Telefonberatung sowie die Plakatkampagne „Mach’s mit“. Daraufhin werde ich auf die Möglichkeiten der Evaluation eingehen. Evaluation kann als Bewertung von öffentlichen Maßnahmen betrachtet werden. Außerdem werde ich die Ziele der Evaluation der Kampagne „Gib AIDS keine Chance“, nämlich die der Qualitätssicherung und der zukünftigen Wirkungsoptimierung näher erläutern. Im Anschluss betrachte ich die Ergebnisse der letzten Evaluation der Kampagne durch die Repräsentativbefragung „AIDS im öffentlichen Bewusstsein der BRD 2003“ kritisch und zeige Missstände bei der Zielerreichung von „Gib AIDS keine Chance“ auf. Daraufhin gehe ich auf mögliche Ursachen ein, wie zum Beispiel den für die nachlassenden Effekte der Kampagne verantwortlichen geringen Neuigkeitswert des Themas AIDS. Zum Ende werde ich „Gib AIDS keine Chance“ kritisch würdigen und auf Möglichkeiten der Umorientierung, wie zum Beispiel der vermehrten Zusammenarbeit mit Schulen, hinweisen. Abschließend bleibt dann zu sagen, dass viel getan werden muss, um den sich neu stellenden Problemen in Bezug auf AIDS und HIV gerecht zu werden.


Excerpt (computer-generated)

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Fakultät der Sozialen Arbeit Seminar: 8016
Soziale Arbeit in behördlichen (kommunalen) Arbeitsfeldern

Schwerpunkt: Gesundheitshilfe / -förderung
Wintersemester2004/05

Die Kampagne ,,Gib AIDS keine Chance"
Eine kritische Betrachtung


Fabian Frank
08.12.2004


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. AIDS 4

2.1 Was ist AIDS? 4

2.2 AIDS ­ ein geschichtlicher Überblick 5

3. Die Kampagne ,,Gib AIDS keine Chance" 5

3.1 Entstehung 5

3.2 Ziele 6

3.3 Aufbau 7

3.3.1 Massenkommunikation 7

3.3.2 Personalkommunikation 9

3.3.3 Telefonberatung 9

3.3.4 Die Aktion: ,,mach′s mit" 10

4. Evaluation 10

4.1 Die Evaluationsstudie ,,AIDS im öffentlichen Bewusstsein der BRD" 11

4.1.1 Ziele 11

4.1.2 Kritische Würdigung der Studie ,,AIDS im öffentlichen Bewusstsein der BRD - 2003" 12

4.2 Mögliche Ursachen für die nachlassende Wirkung von ,,Gib AIDS keine Chance" 14

5. Kritik an ,,Gib AIDS keine Chance" 14

6. Fazit 17

Literaturangabe 18

2


1. Einleitung

Das Krankheitssyndrom AIDS hat sich weltweit zu einer Herausforderung entwickelt. Fernab von jeder Stigmatisierung gilt es, Mittel und Wege zu finden, wirksam zu helfen. Geboten ist zudem eine umfassende und wirksame AIDS-Prävention.1 AIDS Prävention bedeutet hier, Informationen zu vermitteln und Verhaltensweisen herbeizuführen, die der weiteren Verbreitung von AIDS entgegenwirken. Die Aufgabe der AIDS-Prävention wird in Deutschland durch die politisch angeregte Kampagne ,,Gib AIDS keine Chance" wahrgenommen. ,,Gib AIDS keine Chance" versucht, durch eine Vielzahl an Maßnahmen und Aktionen, gesundheitsrelevantes Verhalten

herbeizuführen.

Im folgenden Text werde ich diese Kampagne kritisch betrachten. Hierzu kläre ich zunächst, was das erworbene Immundefektsyndrom AIDS überhaupt ist und was die Diagnose AIDS für den Betroffenen bedeutet. Außerdem werde ich auf die Geschichte von AIDS eingehen, welche mit dem Auftauchen einer mysteriösen neuen Krankheit zum Ende der 1970er Jahre in den Großstädten der Vereinigten Staaten von Amerika begann. Daraufhin skizziere ich kurz die Entstehung der Kampagne, welche als direkte politische Reaktion auf die neu entstehende AIDS-Problematik in der BRD verstanden werden kann.

Im Anschluss daran werde ich die Ziele der Kampagne, mit dem Hauptziel möglichst viele Neuinfektionen an HIV zu verhindern, aufzeigen. Danach erläutere ich den Aufbau der Kampagne, an der die unterschiedlichsten Akteure von der Bundesregierung bis hin zu nicht staatlichen Organisationen beteiligt sind, und stelle die drei wichtigsten Maßnahmenblöcke vor, nämlich die Massenkommunikation, die Personalkommunikation und die Telefonberatung sowie die Plakatkampagne ,,Mach′s mit". Daraufhin werde ich auf die Möglichkeiten der Evaluation eingehen. Evaluation kann als Bewertung von öffentlichen Maßnahmen betrachtet werden. Außerdem werde ich die Ziele der Evaluation der Kampagne ,,Gib AIDS keine Chance", nämlich die der Qualitätssicherung und der zukünftigen Wirkungsoptimierung näher erläutern.

1 Vgl.: freie Enzyklopädie Wikipedia, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS

3


Im Anschluss betrachte ich die Ergebnisse der letzten Evaluation der Kampagne durch die Repräsentativbefragung ,,AIDS im öffentlichen Bewusstsein der BRD 2003" kritisch und zeige Missstände bei der Zielerreichung von ,,Gib AIDS keine Chance" auf. Daraufhin gehe ich auf mögliche Ursachen ein, wie zum Beispiel den für die nachlassenden Effekte der Kampagne verantwortlichen geringen Neuigkeitswert des Themas AIDS.

Zum Ende werde ich ,,Gib AIDS keine Chance" kritisch würdigen und auf Möglichkeiten der Umorientierung, wie zum Beispiel der vermehrten Zusammenarbeit mit Schulen, hinweisen. Abschließend bleibt dann zu sagen, dass viel getan werden muss, um den sich neu stellenden Problemen in Bezug auf AIDS und HIV gerecht zu werden.

2. AIDS

2.1 Was ist AIDS?

Das Wort AIDS kommt aus dem englischen und ist die Abkürzung für

a

cquired

i

mmune

d

eficiency

s

yndrome, was soviel bedeutet wie erworbenes Immundefektsyndrom. ,,AIDS ist die Folge einer Infektion mit dem HI-Virus (engl.: human immunodeficiency virus = menschliches Immundefektvirus), das eine schrittweise Zerstörung des Immunsystems bewirkt. Die Folge sind Sekundärinfektionen, die in bestimmter Kombination das Syndrom AIDS definieren."2

Die HI-Viren zerstören nach und nach die T-Helferzellen des Körpers und schwächen dadurch das Immunsystem. Ist das Immunsystem durch das HI-Virus geschwächt oder gar ganz zerstört, können selbst ,,Alltagskrankheiten", wie zum Beispiel eine Erkältung, schwerwiegende Folgen haben. Das HI-Virus wird über Blut zu Blut Kontakte von Mensch zu Mensch übertragen. Am häufigsten geschieht dies über ungeschützte Sexualkontakte. Auch heute gibt es noch immer keine Medikamente oder Impfungen, die AIDS heilen, oder AIDS vorbeugen können. AIDS endet immer tödlich!

2 Freie Enzyklopädie Wikipedia, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS

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