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Richard Sennett: Der flexible Mensch. Die Veränderungen in der Arbeitswelt

Hauptseminararbeit, 2001, 17 Seiten
Autor: Thomas Dietsch
Fach: Politik - Sonstige Themen

Details

Veranstaltung: Hauptseminar: Entsteht eine “neue Gesellschaft”? Studien zur Umbruchssituation in Wirtschaft und Gesellschaft
Institution/Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Politikwissenschaften)
Tags: Richard, Sennett, Mensch, Veränderungen, Arbeitswelt, Hauptseminar, Entsteht, Gesellschaft”, Studien, Umbruchssituation, Wirtschaft, Gesellschaft
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 17
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V12250
ISBN (E-Book): 978-3-638-18180-8

Dateigröße: 76 KB
Anmerkungen :
Analyse ohne Sekundärliteratur. 156 KB



Textauszug (computergeneriert)

Georg-August-Universität Göttingen
Seminar für Politikwissenschaften
Sommersemester 2001

Hauptseminar: Entsteht eine “neue Gesellschaft”?
Studien zur Umbruchssituation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Hausarbeit zum Thema

Richard Sennett:
“Der flexible Mensch”

Thomas Dietsch

 

Inhaltsverzeichnis und Gliederung

1. Einleitung 2
1.1 Gegenstand der Untersuchung 2
1.2 Arbeitshypothese und Fragestellungen 2
1.3 Abgrenzung des Themas 3

2. Richard Sennett: “Der flexible Mensch” – Eine Zusammenfassung 4
2.1 Die Routine – Ein Übel des alten Kapitalismus 4
2.2 Die Flexibilisierung 5
2.3 Der Wertewandel in der Arbeitswelt 8
2.4 Die Unlesbarkeit der neuen Arbeitsformen 10
2.5 Das Verarbeiten des Scheiterns und die Gemeinschaft als Mittel gegen den “Drift” 12
2.5.1 Das Verarbeiten des Scheiterns 12
2.5.2 Die Gemeinschaft als Mittel gegen den “Drift” 13

3. Analyse und Abgrenzung 14
3.1 Chancen und Risiken des Wertewandels 14
3.2 Alternativen in der Betrachtung des Wandels 15

 

1. Einleitung

1.1 Gegenstand der Untersuchung

Der Gegenstand meiner Untersuchung ist die Frage nach der Entstehung einer neuen Gesellschaft, bedingt durch einen Wertewandel in der Arbeitswelt und der Gesellschaft vor allem in den Industriestaaten. Anhand des Buches “Der flexible Mensch” von Richard Sennett1 wird der stattfindende Wandel untersucht werden. Der erste Teil meiner Arbeit wird den Inhalt und die Thesen Sennetts wiedergeben.

Diese Untersuchung wird mit einer Darlegung des, nach Sennett, Übels des alten Kapitalismus, der Routine, beginnen und anschließend die neue Strukturierung der Zeit, die Flexibilisierung, schildern. Danach werde ich den daraus resultierenden Wandel in der Arbeitswelt aufzeigen, bevor ich auf die Schwierigkeiten bei der Betrachtung der neuen Arbeitsformen, das Fertigwerden mit dem Scheitern und der Gemeinschaft als Mittel gegen den “Drift”2 eingehen werde.

Im zweiten Teil meiner Arbeit werde ich mich mit einer kritische Betrachtung dieser Ansichten beschäftigen, und sie anhand meiner Ansichten überprüfen, bevor ich dann abschließend eine mögliche Perspektive der zukünftigen Arbeitsformen aufzeigen werde.

1.2 Arbeitshypothese und Fragestellungen

Die meiner Arbeit zugrundeliegende Annahme, das ein Wertewandel in der Gesellschaft und der Arbeitswelt stattfindet, bildet den Ausgangspunkt für die Betrachtungen Sennetts, der eine Flexibilisierung und Individualisierung der Menschen in der Arbeitswelt sieht und damit einhergehend den Verlust von persönlichen Erfahrungen feststellt.

Anhand des betrachteten Buches möchte ich die Entwicklungen unserer Zeit und die damit verbundenen Veränderungen in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung darstellen und diese dann kritisch betrachten. Meine Untersuchung wird im zweiten Teil darauf eingehen, in wieweit die Thesen Sennetts für mich zutreffend sind. Ich werde mich mit seinem Buch kritisch hinsichtlich zweier Hauptfragen auseinandersetzen:


1. Der von Sennett negativ beurteilte Wandel bietet auch große Chancen. Was überwiegt?

2. Gibt es Alternativen oder andere Wege der Betrachtung des Wandels als die Flexibilisierung?

1.3 Abgrenzung des Themas

Die Basis meiner Untersuchung bildet das Buch “Der flexible Mensch” von Sennett. Auf andere, vielfältig vorhandene, Literatur zu diesem Thema gehe ich nicht ein, da ich mich bei meinen Betrachtungen auf die Ansätze Sennetts konzentriere und diese einer subjektiven Analyse unterziehe, ich somit meine  Meinung an den einzelnen Punkten abarbeiten werde. Andere zum Teil grundsätzlich abweichende Meinungen anderer Autoren können jedoch Eingang in meine Analyse finden, sofern sie mir als Abgrenzung hilfreich und wichtig erscheinen.

Sennetts Buch wird im Rahmen meiner Arbeit nicht chronologisch beschrieben und wiedergegeben werden. Vielmehr versuche ich die wichtigen Ansätze und Thesen Sennetts herauszustellen und aufgrund des geringen Umfangs meiner Hausarbeit werde ich mich auf die für mich wesentlichen Punkte beschränken. Ich werde mich, analog zu Sennett, nicht mit einer Betrachtung der Entwicklungs- und Schwellenländer befassen, sondern mich ausschließlich, da dort am deutlichsten, auf die Entwicklungen in den großen Industrie- und Wirtschaftsnationen beschränken.

[....]


1  Die gesamte Arbeit basiert auf: Sennett, Richard; Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus; Berlin; 1998
2  Der Prozess der Veränderung und diese selbst bedeutet nach Sennett “Drift”


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