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Entwicklungen des Parteiensystems der BRD

Presentation (Elaboration), 2002, 14 Pages
Author: Gero Birke
Subject: Politics - Political Systems - Germany

Details

Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2002
Pages: 14
Grade: 2,4
Language: German
Archive No.: V12433
ISBN (E-book): 978-3-638-18320-8

File size: 394 KB

Abstract

„Die Geschichte der ganzen bisherigen Gesellschaft bewegte sich in Klassengegensätzen, die in den verschiedenen Epochen verschieden gestaltet waren.“ (Karl Marx) In Bezug auf die „Entwicklungen des Parteiensystems“ der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Frage, ob die jeweiligen gesellschaftlichen Konfliktlinien Auswirkungen auf das Parteiensystem haben und wenn ja, welche Tendenzen man daraus für die Zukunft ableiten kann? In Anlehnung an Oskar Niedermayer, der mittels ausgewählter Systemeigenschaften eine reine Funktionsanalyse des Parteiensystems durchführt, erfolgt die Analyse des Untersuchungsgegenstandes, die noch um die historischen Zusammenhänge zu verdeutlichen, um eben diese Variante erweitert wird. Um einen Einblick in die politischen Strömungen der BRD, die für die hier vorzunehmende Analyse von großer Bedeutung sind, zu erlangen, soll vorab ein historischer Rückblick beginnend im Kaiserreich über die Weimarer Republik sowie die NS-Zeit hin zur Zeit nach dem 2. Weltkrieg und der Gründung der BRD erfolgen. Darauf aufbauend kann die eigentliche Analyse des Parteiensystems der BRD durchgeführt werden. Hierbei wird nach der Einteilung Niedermayers vorgegangen, der das bundesrepublikanische Parteiensystem in vier Abschnitte einteilt: Konsolidierungsphase der 1950er Jahre, Phase des stabilen „Zweieinhalbparteiensystems“ der 1960er und 1970er Jahre, Pluralisierungsphase der 1980er Jahre, das gesamtdeutsche Parteiensystem. Doch soll nicht allein eine reine Funktionsanalyse vollführt werden, sondern zudem, wie bereits der leitenden Fragestellung angesprochen, auf die gesellschaftlichen Konfliktlinien und deren Auswirkungen auf das Parteiensystem eingegangen werden. Denn letztlich ist es die Bevölkerung, die den Parteien und somit folglich auch dem Parteiensystem ihre Legitimation erteilt. Folglich ist das Parteiensystem stark mit den Konflikten innerhalb der Gesellschaft verbunden.


Excerpt (computer-generated)

 

Die Entwicklung des Parteiensystems der BRD

 

 

Zentrale Fragestellung:

Kann man die Entwicklung des Parteiensystems der Bundesrepublik in verschiedene Phasen eintei-len, welche besonderen Ereignisse prägten diese und wie könnte die Zukunft aussehen?

 

1. Rolle und Aufgabe von Parteien 3

1.1.Gesetzliche Grundlagen 3
1.2. Rolle und Aufgaben von Parteien 3
1.3 Parteientheorie in der BRD 4

2. Historische Entwicklung des Parteiensystems 5

2.1. Gründungsphase der vier wichtigen Parteiströmungen Deutschlands (1848-1914): 5
2. 2. Die Weimarer Republik und ihre Auswirkungen auf das Parteiensystem(1919-933): 6

3. Die Entwicklungsstufen des Parteiensystems der BRD 6

3.1. Formierungsphase von 1945-1953 6
SPD 7
CDU 7
CSU 7
FDP 7
3.2. Konzentrierungsphase von 1953-1976 7
3.3. Transformationsphase von 1976 - 19908 8
3.4. Zentripetalphase ab 1990 9

Literaturverzeichnis: 12

Auszüge aus dem Grundgesetz: 12

Abbildung: 13

 

1. Rolle und Aufgabe von Parteien

1.1.Gesetzliche Grundlagen

Es dauerte sehr lange bis es eine rechtliche Anerkennung von Parteien in Deutschland über-haupt gab. In der Verfassung von 1871 wurden sie nicht erwähnt, in der Weimarer Reichsver-fassung waren Parteien nur im negativen Kontext enthalten.
Mit Inkrafttreten des Grundgesetzes (Art. 21) am 23. 05.1949 wurden Parteien als staatliche Institutionen erstmals verfassungsrechtlich legitimiert. Art. 21 wurde jedoch sehr vage formu-liert, da der Parlamentarische Rat eine spätere Ausgestaltung durch den Bundesgesetzgeber vorsah. Diese folgte erst 18 Jahre später in Form des Parteiengesetzes vom 24.07.1967 wel-ches durch die große Koalition aus SPD und CDU verabschiedet wurde. Das Parteiengesetz bestätigt den Parteien, dass sie ein "verfassungsrechtlich notwendiger Bestandteil" der parla-mentarischen Demokratie sind, und dass sie eine vom Grundgesetz "verbürgte öffentliche Auf-gabe" wahrnehmen.

1.2. Rolle und Aufgaben von Parteien

[...]


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