Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Scholary Paper (Seminar), 2000, 15 Pages
Author: Mario Huber
Subject: Pedagogy - Adult Education
Details
Institution/College: LMU Munich (Lehrstuhl für empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie)
Tags: Schlüsselqualifikationen
Year: 2000
Pages: 15
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10816-4
ISBN (Book): 978-3-638-84166-5
File size: 84 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit zwei Ansätzen aus der Diskussion um den Begriff Schlüsselqualifikation auseinander. Es werden die Ansätze von Lothar Reetz und Ute Laur-Ernst betrachtet und im Anschluss daran wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese beiden Ansätze Eingang in den Transfer von Schlüsselqualifikationen gefunden haben. Hierzu werden die von F.E. Weinert postulierten zehn Thesen „Wie erwirbt man Schlüsselqualifikationen?“ herangezogen. Die Fragestellung hierbei war: Wie lassen sich Weinerts Thesen mit den beiden Ansätzen in Einklang bringen oder gibt es keinen Einklang?
Excerpt (computer-generated)
Schlüsselqualifikationen - Ein Begriff zwei Ansätze
von
Mario Huber
2000
Inhaltverzeichnis
Abstract ... 1
Zusammenfassung ... 2
1. Der Begriff Schlüsselqualifikation ... 3
1.1 Zur Geschichte des Begriffes ... 3
1.2 Der Wandel des Begriffes ... 4
2. Vorstellung der Konzepte ... 4
2.1 Lothar Reetz ... 4
2.2 Ute Laur-Ernst ... 8
3. Einbezug der Konzepte in die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ... 10
3.1 Am Beispiel der Arbeit von F.E. Weinert ... 10
4. Resümee ... 13
5. Literaturverzeichnis ... 15
Abstract
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit zwei Ansätzen aus der Diskussion um den Begriff Schlüsselqualifikation auseinander. Es werden die Ansätze von Lothar Reetz und Ute Laur-Ernst betrachtet und im Anschluss daran wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese beiden Ansätze Eingang in den Transfer von Schlüsselqualifikationen gefunden haben. Hierzu werden die von F.E. Weinert postulierten zehn Thesen ,,Wie erwirbt man Schlüsselqualifikationen?" herangezogen. Die Fragestellung hierbei war: Wie lassen sich Weinerts Thesen mit den beiden Ansätzen in Einklang bringen oder gibt es keinen Einklang?
Zusammenfassung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich in ihrem ersten Teil mit der Entstehung des Begriffes der Schlüsselqualifikation, also dem woher. Der Leser erhält einen kurzen Einblick in die Geschichte des Begriffes der Schlüsselqualifikationen und den Wandel, den er seit seiner Einführung erfahren hat.
Im weiteren Verlauf werden zwei Ansätze zu diesem Begriff näher betrachtet. Es handelt sich hierbei um die Ansätze von Lothar Reetz und Ute Laur-Ernst, beide aus dem Jahre 1990. Diese Ansätze zeichnen sich durch Gemeinsamkeiten aber auch durch Differenzen aus, welche auf den verschiedenen Perspektiven, die die Autoren einnehmen, beruhen.
Im dritten Teil dieser Arbeit untersucht der Autor, wie sich die beiden Ansätze auf die Thesen von F.E. Weinert aus dem Jahr 1994 beziehen lassen bzw. umgekehrt.
1. Der Begriff Schlüsselqualifikation
1.1 Zur Geschichte des Begriffes
Der langjährige Leiter des Nürnberger Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, Dieter Mertens, führte zu Beginn der 70er Jahre ein Plädoyer für eine neue berufliche Qualifikation an. Ausgangspunkt seines Plädoyers war die Entwicklungen am Arbeitsmarkt der frühen 70er Jahre. Diese waren gekennzeichnet durch eine steigende Arbeitslosenzahl, einen Strukturwandel der Wirtschaft und dem Vordringen neuer Technologien, insbesondere den Informations- und Kommunikationstechnologien.
Diese Veränderungen führten zu einer zunehmend schwierigeren Prognostizibierbarkeit des Qualifikationsbedarfes einer dynamischen Gesellschaft und Wirtschaft. Diesen raschen Veränderungen, und dem somit verbundenen raschen Veraltern von insbesondere technischem Spezialwissen, sollte ein neues Konzept der beruflichen Ausbildung, das Konzept der Schlüsselqualifikationen, Rechnung tragen.
Mertens vertrat demnach eine Entwertungshypothese, und schlug als eine Konsequenz daraus vor, die „Anpassung an nicht Prognostizierbares selbst zum Angelpunkt bildungsplanerischer Entscheidungen“ (Mertens, 1974, S. 39) zu machen. Um die Flexibilität der Auszubildenden angesichts ungesicherter Prognosen über die Qualifikationsentwicklungen zu sichern, sollte die Vermittlung von Fachwissen zugunsten der Schlüsselqualifikationen reduziert werden. Die Schlüsselqualifikationen sollten als Schlüssel zur raschen und reibungslosen Erschließung von Spezialwissen dienen. Hierzu unterteilte Mertens die Schlüsselqualifikationen in vier Kategorien: 1. Basisqualifikationen, 2. Horizontalqualifikationen, 3. Breitenelemente und 4. Vintagefaktoren. Diese vier Kategorien wurden von Mertens als eine Form beruflicher Allgemeinbildung verstanden, die in Fächern wie „formale Logik“, „Semantik“, „Messtechnik“, „Bibliothekskunde“, „Arbeitsschutz“ usw. vermittelt werden sollte.
Die bald einsetzende Kritik an Mertens Konzept betraf vor allem die Auswahl der Inhalte, ihre unklare Beziehung zum Fachwissen und die Frage des Transfers. Trotz aller Kritik erfreut sich der von Mertens geprägte Begriff einer ungebrochenen Beliebtheit und fand Eingang in viele pädagogische Konzepte und in weitere Bereiche unserer Gesellschaft.
[...]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Kompetenzentwicklung vs. Qualifikation
Author: Christian SchäferPedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education, 2003 Download as PDF-file for 12,99 EUR
Zu den Begriffen 'Bildung und Qualifikation'
Author: Mathias BellinghausenPedagogy: Common Didactics, Educational Objectives, 2004 Download as PDF-file for 2,99 EUR
Hauptstadt-Berichterstattung des privaten Informationssenders F.A.Z. Business-Radio
Author: Torsten SchaletzkeCommunications: Mass Media, 2003 Download as PDF-file for 17,99 EUR
Integration, Assimilation, Akkulturation und Enkulturation
Author: Diplom-Psychologin Merima SabicPsychology - Social Psychology, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Schlüsselqualifikationen und formale Allgemeinbildung nach Humboldt: Alter Wein in neuen Schläuchen?
Author: Michael RumpPedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education, 2004 Download as PDF-file for 11,99 EUR
Gender - Fragen im Entwicklungsprozess
Author: Jeanne HumpfEconomics / Business, Miscellaneous, 2004 Download as PDF-file for 7,99 EUR
E-Learning
Author: Irka SchneiderPsychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology, 2002 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Dimensionen der Medienkompetenz: Deskriptive Apekte
Author: Hagen AugustinGerman - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, 2003 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Wandel der Arbeitswelt: Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft unter dem Fokus von Schlüsselqualifikationen in der dualen Berufsausbildung
Authors: M. Baerwald, T. Bischof, K. DomackPedagogy - Adult Education, 2003 Download as PDF-file for 17,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: