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Untertitel: Eine funktionale Betrachtung akustischer Zeichen
Masterarbeit, 2007, 89 Seiten
Autor: Rainer Hirt
Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
Details
Institution/Hochschule: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Tags: Funktionsklänge, Auditory Icon, Earcon, Auditory Display, Sonification, Funktionsklang, Auditory Symcon, Auditory Symbol, Rückmelde-Klänge, HTWG Konstanz, Rainer Hirt, Fahrkartenautomat
Jahr: 2007
Seiten: 89
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-43374-2
ISBN (Buch): 978-3-640-43368-1
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Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Master-Thesis beschäftigt sich mit akustischen Zeichen und ihrem funktionalen Einsatz zur Realisierung und Unterstützung der Mensch-Maschine-Kommunikation im Bereich der öffentlichen Benutzerschnittstellen. Die Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen (empirischen) Teil gegliedert. Im theoretischen Teil werden die Grundprinzipen der Kommunikation im Allgemeinen und der akustischen im Speziellen behandelt. Es folgt eine Bestandsaufnahme des Bereiches „Sonifikation“. Zeichentheoretische Modelle sowie die Semiotik als Grundlage „Akustischer Zeichen“ sind Themen, welche im darauffolgenden Abschnitt behandelt werden. Danach werden Gestaltungsparameter und -regeln für die Betrachtung im akustischen Kontext überprüft. Eine kritische Betrachtung des Einsatzes akustischer Zeichen runden den theoretischen Teil dieser Arbeit ab. Der praktische Teil der Thesis besteht aus einer deskriptiven Studie zur Funktionsqualität akustischer Zeichen im Anwendungsgebiet. Hierfür wurde der „Fahrkartenautomat im Bahnhof“ als Untersuchungskontext ausgewählt. Zu diesem wurden die drei funktionalen Dringlichkeitsstufen Hinweis, Warnung und Notfall nach bestehenden Gestaltungsregeln und -ansätzen gestaltet, überprüft und mit zielgruppenrelevanten Probanden untersucht. Die Auswertung und Interpretationen der Ergebnisse sowie deren Implikationen für Wissenschaft und Praxis runden den praktischen Teil dieser Arbeit ab.
Textauszug (computergeneriert)
Sound follows function
Eine funktionale Betrachtung akustischer Zeichen
Sound follows function
Eine funktionale Betrachtung akustischer Zeichen
Master-Thesis zur Erlangung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.).
Eingereicht am Hochschulstudiengang Kommunikationsdesign an der HTWG Konstanz.
Eingereicht von:
Rainer Hirt
Konstanz im Juli 2007
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6
Danksagung
7
These
8
. Kurzfassung
9
. Einleitung
0
. Ausgangsdaten
3.1 Kommunikation
12
3.2 Akustische Kommunikation
15
3.3 Auditory Display
17
3.4 Semiotik
19
3.4.1 Hintergrund zur Semiotik
19
3.4.2 Semiotische Ebenen nach Morris
20
3.5 Zeichenbegriff
22
3.5.1 Zeichentypen nach Peirce
22
3.5.2 Zeichencharakterisierung
24
3.5.3 Zeichensysteme
26
3.5.4 Zeichen und Ästhetik
27
3.6 Klangsemiotik
28
3.6.1 Akustische Zeichen
28
3.6.2 Funktionsqualität
32
3.6.3 Kritische Betrachtung akustischer Zeichen
34
3.7 Gestaltungsregeln/Ansätze
35
3.7.1 Gestaltpsychologie und Ableitung für
35
akustische Gestalten
3.7.2 Die sieben Prinzipien des Universal Design
40
3.7.3 Gestalt-Kriterien
41
3.7.4 Gestaltparameter
41
. Empirische Untersuchung
4.1 Grundidee
43
4.2 Zielsetzung
44
4.3 Untersuchungsphasen
45
4.4 Untersuchungsphase 1: Untersuchungsgegenstand
46
4.4.1 Kontext-Relevanz
46
4.4.2 Kontext-Faktoren
47
4.4.3 Systemanalyse
48
4.4.4 Benutzerprofil
49
4.4.5 Untersuchungsmethoden-Auswahl
50
4.4.6 Vor- und Nachteile der Untersuchungsmethoden
51
4.4.7 Operationalisierung der abhängigen Variablen
52
4.4.8 Schaffung konstanter Untersuchungsverhältnisse
53
4.4.9 Kontrolle der Störgrößen
53
4.4.10 Teststimuli
53
4.4.11 Gestaltungsansätze & Ausgestaltung
57
4.4.12 Kontextfaktoren
59
4.4.13 Ausgestaltung des Studiendesigns
60
4.5 Untersuchungsphase 2 Durchführung
62
4.5.1 Probanden-Einführung
62
4.5.2 Untersuchungsteil A
62
4.5.3 Untersuchungsteil B
63
4.5.4 Untersuchungsteil C
64
4.6 Auswertung
65
4.6.1 Tasten-Rückmeldung
65
4.6.2 Semantischer Gehalt ,,Ticket-fertig"-Hinweis
66
4.6.3 Semantischer Gehalt ,,Rückgeld"-Hinweis
68
4.6.4 Semantischer Gehalt ,,Timeout"-Warnung
70
4.6.5 Ergebnisse Items
75
4.6.6 Ergebnisse AISP
76
4.6.7 AISP Assoziationsmuster
77
4.6.8 Ergebnisse Reaktionszeiten Notfall
81
4.6.9 Ergebnisse Beobachtung
82
4.6.10 Ergebnisse Funktionsqualität
83
. Erkenntnisgewinn - Implikationen für Forschung und Praxis
8
6. Probleme
8
Literaturverzeichnis
86
Onlinequellen
88
Audio/Videodaten-Quellen
88
Abbildungs- und Tabellenverzeichniss
Seite
Abbildung 1: Kommunikationsmodell nach Jakobson
14
Abbildung 2: Semiotische Ebenen nach Morris
20
Abbildung 3: Semiotisches Dreieck
23
Abbildung 4: Zeichenkategorien nach Peirce
29
Abbildung 5: Semiotische Matrix nach Hempel
31
Abbildung 6: Zeichenfunktionsmodell
32
Abbildung 7: Qualitätsdimensionen nach Hansen
33
Abbildung 8: Hinweis Warnung Notfall
41
Abbildung 9: Untersuchungsphasen
45
Abbildung 10: Kontextfaktoren
47
Abbildung 11: Schematisches Kontextmodell
48
Abbildung 12: Studien Fahrkartenautomat nach Brandes
49
Abbildung 13: Funktionen
56
Abbildung 14: Grundriss Laborraum
61
Abbildung 15: Fotografien Labor
61
Abbildung 16: Ablauf Untersuchungsteil Tastenrückmeldung.
62
Abbildung 17: Ablauf Untersuchungsteil Sematik-Gestalt
63
Abbildung 18: Ablauf Untersuchungsteil Abschreckung
64
Abbildung 19: TR-Ergebnis
65
Abbildung 20: Semantisches Differenzial Auditory Icon
66
Abbildung 21: Semantisches Differenzial Auditory Symbol
66
Abbildung 22: Semantisches Differenzial Auditory Symcon
66
Abbildung 23: Semantisches Differenzial ,,Ticket fertig" Vergleich
67
Abbildung 24: Semantisches Differenzial Auditory Icon
68
Abbildung 25: Semantisches Differenzial Auditory Symbol
68
Abbildung 26: Semantisches Differenzial Auditory Symcon
68
Abbildung 27: Semantisches Differenzial ,,Rückgeld" Vergleich
69
Abbildung 28: Semantisches Differenzial Auditory Icon
70
Abbildung 29: Semantisches Differenzial Auditory Symbol
70
Abbildung 30: Semantisches Differenzial Auditory Symcon
70
Abbildung 31: Semantisches Differenzial ,,Timeout" Vergleich
71
Abbildung 32: Auditory Icon ,,Ticket & Rückgeld" Vergleich
72
Abbildung 33: Auditory Symbol ,,Ticket & Rückgeld" Vergleich
73
Abbildung 34: Auditory Symcon ,,Ticket & Rückgeld" Vergleich
74
Abbildung 35: Ergebnisse AISP
76
Abbildung 36: Assoziationsmuster Auditory Symbol AISP
77
Abbildung 37: Assoziationsmuster Auditory Icon AISP
78
Abbildung 38: Assoziationsmuster Auditory Symcon AISP
79
Abbildung 39: Ergebnisse Reaktionszeiten
81
Tabelle 1: Sonifikationen
18
Tabelle 2: Definitionen Zeichenkategorien
30
Tabelle 3: Funktionsqualität Ergebnisse
83
6
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich bei all denen bedanken, die mich während meiner Mas-
terabschlussarbeit unterstützt und begleitet haben.
Ich danke im Besonderen meinen Master-Betreuern Prof. Brian Switzer und Prof. Dr. phil.
Volker Friedrich, die mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen und diese Arbeit mit
ihren Ratschlägen und Hinweisen unterstützt haben.
Weiterhin möchte ich Georg Spehr meinen Dank aussprechen. Er war mir inhaltlich eine
große Hilfe und stand mir stets beratend zur Seite.
Ich danke allen Teilnehmern meiner ,,Fahrkartenautomaten-Untersuchung", den hilfs-
bereiten ,,Experten" sowie meinen Kollegen und Freunden Michael Hoppe und Markus
Reiner und allen weiteren Freunden für die stetige Unterstützung.
Insbesondere danke ich Colin Griehl für die Mithilfe bei der Erstellung der Benutzertest-
Programmierung sowie Christoph Möhlenbrink für seine Psychologie-Schulterblicke und
hilfreichen Hinweise, sowie Kai Bronner für die Lektorierung. Einen herzlichen Dank
möchte ich auch dem Technologie-Zentrum Konstanz, insbesondere Rainer Meschenmo-
ser für die unkomplizierte Bereitstellung eines Untersuchungsraumes aussprechen.
Zuletzt möchte ich meiner Familie und im Besonderen meiner Lebensgefährtin Nicole
danken. Sie hat während dieser Zeit großes Verständnis aufgebracht und mich jederzeit
unterstützt und mir Kraft gegeben.
Konstanz, 03. Juli 2007
These
Jeder kennt Sie Klänge und Töne, die uns das Leben scheinbar leichter machen sollen.
Der Wecker am frühen Morgen, der uns mal mehr, mal weniger angenehm aufweckt;
das Mikrowellen-Signal zu Mittag, welches uns sagen möchte ,,Essen ist fertig" oder
auch unterwegs das Auto, welches einem akustisch vermittelt, wie weit das Hindernis
noch entfernt ist, bis es kracht...
Wir sind also permanent umgeben von akustischen Signalen. Diese werden unter be-
stimmten Voraussetzungen zu bedeutungstragenden Elementen zu akustischen Zeichen.
Dabei ist die Wahrnehmung und Entschlüsselung der Bedeutungen vom Erfahrungsschatz
des Rezipienten abhängig. Nur wer einmal gelernt hat, wie ein bestimmter Gegenstand
klingt, kann ihn bei rein akustischer Darstellung erkennen und ihm gegebenenfalls auch
eine bestimmte Bedeutung zuweisen.
Wenn z.B. eine Flasche auf den Boden fällt und zerspringt, kann dies für den einen
bedeuten ,,Achtung Gefahr!", für den anderen jedoch ,,Oh nein, schon wieder putzen...".
Die Master-Thesis ,,Sound follows function" beschäftigt sich mit der Frage, welche
Gestaltungsgrundlagen und -ansätze für akustische Zeichen definiert und empirisch
erforscht wurden. Weiterhin soll die Frage beantwortet werden, wie diese Ansätze für
die Funktionsanwendung (Funktionsqualität) in öffentlichen Benutzerschnittstellen zu
betrachten sind.
8
. Kurzfassung
Die vorliegende Master-Thesis beschäftigt sich mit akustischen Zeichen und ihrem
funktionalen Einsatz in der Mensch-Maschine-Kommunikation im Bereich einer öffentlich
zugänglichen Benutzerschnittstelle.
Die Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen (empirischen) Teil gegliedert.
Im theoretischen Teil werden die Grundprinzipen der Kommunikation im Allgemeinen und
der akustischen im Speziellen behandelt. Es folgt eine Bestandsaufnahme des Bereiches
,,Sonifikation". Zeichentheoretische Modelle sowie die Semiotik und bilden die Kon-
zeptbasis für den Ansatz ,,akustische Zeichen", welche im darauffolgenden Abschnitt
behandelt werden. Danach werden Gestaltungsparameter und -regeln für die Betrachung
im akustischen Kontext überprüft. Eine kritische Betrachtung des Einsatzes akustischer
Zeichen runden den theoretischen Teil dieser Arbeit ab.
Der praktische Teil der Thesis besteht aus einer deskriptiven Studie
zur Funktionsqualität
akustischer Zeichen im Anwendungsgebiet. Hierfür wurde der ,,Fahrkartenautomat im
Bahnhof" als Untersuchungskontext ausgewählt. Zu diesem wurden die drei Funktionen
,,Hinweis", ,,Warnung" und ,,Notfall" nach bestehenden Gestaltungsregeln und -ansätzen
gestaltet, überprüft und mit zielgruppenrelevanten Probanden untersucht.
Die Auswertung und Interpretationen der Ergebnisse sowie deren Implikationen für Wis-
senschaft und Praxis runden den praktischen Teil dieser Arbeit ab.
Betreut wurde die Arbeit von Prof. Brian Switzer und Prof. Dr. phil. Volker Friedrich.
Deskriptive Studien: empirische Studie, deren Zweck nicht die Überprüfung von Hypothesen ist, sondern die Gewinnung von Datenmaterial über neue
Phänomene. Aus den Erkenntnissen dieser Studie können Hypothesen entwickelt und formuliert werden, die in einer weiteren Studie überprüft werden
können (vgl. Bortz J., Döring N., 1995).
9
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