Scholary Paper (Seminar), 2001, 20 Pages
Authors: Nadine Reede, Astrid Thüssing
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Benchmarking
Year: 2001
Pages: 20
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-19011-4
File size: 579 KB
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Excerpt (computer-generated)
WS 2001/2002
5. Semester
10. November 2001
Seminararbeit
Unternehmensführung / Management
BENCHMARKING
Referenten:
Astrid Thüssing
Nadine Reede
Gliederung
1. Einleitung
1.1 Definition und begriffliche Abgrenzung
1.2 Historische Entwicklung
1.3 Ziele und Funktionen von Benchmarking
2. Arten von Benchmarking
2.1 Kriterium Vergleichspartner
2.1.1 Internes Benchmarking
2.1.2 Externes Benchmarking
2.1.2.1 wettbewerbsorientiert
2.1.2.2 funktional
2.2 Kriterium Objekt
2.2.1 Prozeß-Benchmarking
2.2.2 Produkt-Benchmarking
2.2.3 Strategie- und Organisations-Benchmarking
3. Durchführung Benchmarking-Projekt
3.1 Planungsphase
3.1.1 Auswahl des Benchmarking-Objekts
3.1.2 Bildung des Benchmarking-Teams
3.1.3 Identifikation der Leistungskennzahlen
3.1.4 Auswahl des Benchmarking-Partners
3.2 Analysephase
3.2.1 Leistungsermittlung im eigenen Unternehmen
3.2.2 Leistungsermittlung beim Benchmarking-Partner
3.2.3 Ermittlung der Leistungsdifferenz
3.3 Umsetzungsphase
3.3.1 Definition von Zielvorgaben
3.3.2 Festlegung des Aktionsplanes
3.3.3 Implementierung der Zielvorgaben
4. Erfolgsfaktoren und Widerstände
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
,,Wenn Du den Feind kennst und Dich selbst, musst Du auch hundert Schlachten nicht fürchten.
Wenn Du Dich selbst kennst, aber den Feind nicht, wirst Du für jeden Sieg auch eine Niederlage einstecken.
Wenn Du weder den Feind kennst noch Dich selbst, wirst Du in jeder Schlacht unterliegen."
Sun Tzu (chinesischer General, 500 v. Chr.)
Schneller, weiter, höher: Gerade im Sport geht es um Bestleistungen. Rekorde von heute sind morgen bereits wieder überholt. Sportler nutzen Leistungsvergleiche untereinander, um sich selbst im Training und im Wettbewerb zu neuen Spitzenleistungen zu motivieren. Dieser Leistungsvergleich findet auch in der Wirtschaft Anwendung, da auch dort ein permanenter Konkurrenzkampf herrscht.1
1.1 Definition und begriffliche Abgrenzung
Benchmarking heißt ,,Lernen von den Besten" - wenn man an die Spitze will, empfiehlt es sich, sich am Erfolg anderer zu orientieren.2
Der Begriff ,,benchmark" kommt ursprünglich aus dem Vermessungswesen und bezeichnet eine Vermessungsmarkierung bzw. einen Bezugspunkt, von dem aus etwas gemessen und beurteilt wird.3
,,Benchmarking ist der ständige Prozeß des Strebens eines Unternehmens nach Verbesserung seiner Leistungen und nach Erringung von Wettbewerbsvorteilen durch Orientierung an den jeweiligen Bestleistungen."4 Es werden die eigenen Leistungen und die anderer Unternehmen analysiert und bewertet. Die bei der Identifizierung der ,,best practices" errungenen Erkenntnisse werden anschließend im eigenen Unternehmen verbessert implementiert.
Aus den vielen unterschiedlichen Definitionen des Begriffes Benchmarking lassen sich folgende wichtige Kernpunkte herausfiltern:
- Systematischer Leistungsvergleich anhand objektiver Leistungskriterien
- Identifikation der ,,best practices"
- Stärken-/Schwächenanalyse
- Definieren von Zielen und Durchführung entsprechender Maßnahmen
Benchmarking wird oftmals mit Marktforschung oder Wettbewerbsanalyse gleichgesetzt. Bei den Letztgenannten handelt es sich allerdings um eher passive, brancheninterne Informationsinstrumente für das Management, während Benchmarking ein branchenunabhängiges Zielsetzungs- und Umsetzungsinstrument darstellt. Die Marktforschung liefert anhand von Kundenmeinungen und -forderungen Informationen für Preisgestaltung, Produktionsplanung etc. Die Prozesse ansich werden im Gegensatz zum Benchmarking nicht verändert. Die Kundenbedürfnisse wiederum bilden die Schnittstelle zwischen den Verfahren des Benchmarkings und der Marktforschung.
Die Wettbewerbsanalyse beschäftigt sich mit Marktposition, Zielen, Strategien und Fähigkeiten der Konkurrenten. Diese Analyse kann auch im Rahmen des Benchmarkings stattfinden. Allerdings ist sie dann wesentlich detaillierter und weitreichender.5
Die folgende Übersicht verdeutlicht nochmals die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei genannten Verfahren:
[...]
1 vgl. W. Kreuz; M. Herter in: W. Kreuz et al., 1995, S.35
2 vgl. http://www.business-wissen.de
3 vgl. R. Camp, 1994, S. 15
4 H. Sabisch in: H. Sabisch et al., 1997, S. 1
5 vgl. R. Pieske, 1997, S. 19 ff.
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