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Termpaper, 1998, 13 Pages
Author: Leila Donner-Üretmek
Subject: Psychology - Social Psychology
Details
Institution/College: Free University of Berlin (Institut für Soziologie)
Tags: Rollenbegriff, George, Herbert, Mead, Sozialpsychologische, Grundbegriffe, Rolle
Year: 1998
Pages: 13
Grade: sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-19133-3
File size: 174 KB
Auch wenn die Arbeit im Fach Soziologie geschrieben wurde, gehört das Thema ebenso in das Fach Psychologie-Sozialpsychologie.
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Excerpt (computer-generated)
Der Rollenbegriff bei George Herbert Mead
Leila Donner-Üretmek
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung 2
II. Definition des Begriffes Rolle 2
III. Leben und Werk George Herbert Meads 3
1. Biographie 3
2. Seine geistige Richtung 3
3. Sein Schaffen 5
IV. Der Rollenbegriff bei G. H. Mead 6
1. Der Hintergrund für die Entstehung der Identität 6
2. Spiel, Wettkampf und der "verallgemeinerte Andere 8
V. Fazit 10
Literaturverzeichnis 11
I. Einleitung
Im Rahmen des Seminars "Sozialpsychologische Grundbegriffe: Rolle" ergab sich die Fragestellung nach dem Rollenbegriff einzelner Soziologen. Es soll in dieser Arbeit untersucht werden, wie George Herbert Mead den Begriff der Rolle verstand und in welchem Zusammenhang er diesen sah. Die Klärung dieser Fragen betreffend basiert die Arbeit auf George Herbert Mead: Geist, Identität und Gesellschaft, Frankfurt am Main 1973 und Hans Joas: George Herbert Mead, in: Dirk Käsler (Hrsg.): Klassiker des soziologischen Denkens, Bd. II, München 1978. Die Arbeit ist in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil wird eine Definition für den Begriff Rolle gegeben. Der zweite Teil dieser Arbeit behandelt die Biographie sowie geistige Richtung G. H. Meads und gibt einen Überblick zu seinem Gesamtwerk. Anschließend wird seine Theorie zur Entwicklung von Identität und sein Rollenbegriff im dritten Teil vorgestellt. Nach den Ausführungen zu G. H. Mead als Hauptteil der Arbeit folgt abschließend ein Fazit, das die These Meads aus Erfahrungen mir bekannter Personen, soweit sie dieses zulassen, bestätigen soll.
II. Definition des Begriffes Rolle
Der Begriff der sozialen Rolle wurde anfangs hauptsächlich durch R. Linton in seinem 1936 erschienenen Buch "The Study of Man" geprägt. Er verstand unter Rolle die Verhaltensumsetzung von Normen, die für eine bestimmte Position charakteristisch sind. Nach ihm haben sich zahlreiche Soziologen mit dem Begriff der Rolle und seiner Definition befaßt. Heute wird Rolle mit dem Komplex von Erwartungen, die andere Personen an den Inhaber einer sozialen Position stellen, gleichgesetzt.1 Dabei ist die Position der soziale Ort, den ein Mensch in sozialen Beziehungen einnimmt, ohne anzugeben, wie er sich darin verhält.2 Unter sozialer Rolle wird an zweiter Stelle auch "ein gleichmäßiges und regelmäßiges Verhaltensmuster, das mit einer sozialen Position oder einem Status in einem sozialen System assoziiert wird"3 verstanden.
Die psychologischen Definitionsansätze sind im Vergleich zu den soziologischen nicht so eindeutig.4 Generell kann gesagt werden, daß Rolle als "... eine Menge aufeinander bezogener, gelernter Verhaltensdispositionen, die Personen in interpersonale Beziehungen einbringen und aktualisieren"5 gesehen wird.
III. Leben und Werk George Herbert Meads
[...]
1 Vgl. W. Bernsdorf (Hrsg.): Wörterbuch der Soziologie, Stuttgart 1972, S. 673f, vgl. auch W. Fuchs/ R. Klima/ R. Lautmann (Hrsg.): Lexikon zur Soziologie, Opladen 1973, S. 572, vgl. auch D. Frey/ S. Greif (Hrsg.): Sozialpsychologie, München 1987, S. 251.
2 Vgl. Mitschriften der Vorlesung: Soziologie für Nichtsoziologen I, gehalten von Prof. V. Lühr an der FU Berlin im SoSe 1997.
3 Fuchs/ Klima/ Lautmann, a.a.O.
4 Vgl. Frey/ Greif, a.a.O., S. 252.
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