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Untertitel: Einführung in das Fachgebiet, Methodik und Ergebnis einer Terminologiearbeit in den Sprachen Deutsch und Englisch
Diplomarbeit, 2008, 212 Seiten
Autor: MMMag. Phil. Daniela Fettig
Fach: Dolmetschen / Übersetzen
Details
Tags: Terminologiearbeit, Snowboarden lehren, Snowboardterminologie, Terminologie, Snowboardlehrpläne, Begriffe aus dem Snowboardlehrerwesen, Snowboardlehrer
Jahr: 2008
Seiten: 212
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-42807-6
ISBN (Buch): 978-3-640-42403-0
Glossar Deutsch - Englisch
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Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Arbeit stellt eine translationsorientierte Einführung in die Terminologie des Snowboardunterrichts dar, mit dem Ziel, den Leser sowohl mit dem Fachgebiet selbst als auch mit der einschlägigen Terminologie im Deutschen und im Englischen vertraut zu machen. Die Arbeit ist grob in folgende acht Kapitel unterteilt: Nach dem Vorwort der Autorin wird in der Einleitung erklärt, wie die Arbeit aufgebaut ist und für wen sie gedacht ist. Das Kapitel Grundlagen der Terminologielehre beschäftigt sich mit wichtigen Begriffen und Sachverhalten rund um das Fachgebiet Terminologie, um den Leser in die Materie einzuführen und ihm damit einen Zugang zu dieser Arbeit zu ermöglichen. Im Kapitel Methodische Vorgehensweise wird erläutert, unter welchen Gesichtspunkten die Eingrenzung des Themengebiets erfolgte und weiters wird die Literatur vorgestellt, die das „Fundament“ der Arbeit bildet. Unter dem Titel Snowboarden lehren: Einführung in das Fachgebiet erfolgt ein kurzer Überblick über die Eingrenzung der für diese Arbeit relevanten Begriffe sowie eine vergleichende Übersicht über das Snowboardlehrerwesen und die verschiedenenen Snowboardlehrpläne in den acht untersuchten Snowboardnationen Österreich, Deutschland, Schweiz, Kanada, Großbritannien, USA, Neuseeland und Australien. Danach folgt ein Literaturverzeichnis zu den im theoretischen Teil verwendeten Quellen. Der Terminologische Teil beinhaltet die Begriffssysteme und das zweisprachige Glossar zur Terminologie des Snowboardunterrichts in den Sprachen Deutsch und Englisch mit etwa 150 Einträgen sowie Hinweise zur Benutzung des Glossars und alphabetisch geordnete Indizes in beiden Sprachen zum einfachen Nachschlagen der Begriffe. Das Literaturverzeichnis listet schließlich die Literaturangaben zu den Quellencodes aus den Glossareinträgen auf.
Textauszug (computergeneriert)
SNOWBOARDEN LEHREN
EINFÜHRUNG IN DAS FACHGEBIET, METHODIK UND
ERGEBNIS EINER TERMINOLOGIEARBEIT IN DEN
SPRACHEN DEUTSCH UND ENGLISCH
DIPLOMARBEIT
zur Erlangung des akademischen Grades
Diplom-Dolmetscherin (Mag.) / Diplom-Übersetzerin (Mag.)
an der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät
der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
eingereicht von
Daniela Gabriele Fettig
am Institut für Translationswissenschaft
Innsbruck, Juni 2008
In memoriam Hubert Kluba
1
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Frau Mag. Dr. Irmgard Rieder
für die kompetente und umfassende Betreuung meiner Diplomarbeit bedanken.
Auch meinen Gewährspersonen, namentlich Daniela Hinterhölzl-Widi und ihrem
Kollegen Mag. Thomas Weninger vom Österreichischen Skiverband, Dr. Erich
Frischenschlager, Snowboardlehrerausbilder an der BAfL Graz, sowie Jeff Chandler,
technical co-ordinator of the Canadian Association of Snowboard Instructors, gilt
mein Dank für ihre wertvolle Hilfe.
Weiters möchte ich mich bei Herrn Fritz Mares und Herrn Hannes Fritz vom Interski
Verband für die Bereitstellung der Kongressunterlagen vom Interski-Kongress in
PyeongChang 2007 bedanken.
Mein größter Dank geht an meine Eltern, die mich während meines Studiums immer
unterstützt haben und bei all meinen Entscheidungen ausnahmslos hinter mir
standen.
2
Inhaltsverzeichnis
1. VORWORT 4
2. EINLEITUNG 4
2.2 ZIELGRUPPEN 6
3. GRUNDLAGEN DER TERMINOLOGIELEHRE 6
3.1 VORBEMERKUNG 6
3.2 BEGRIFF 6
3.3 BENENNUNG 7
3.4 DEFINITION 7
3.5 TERMINUS 8
3.6 TERMINOLOGIE 8
4. METHODISCHE VORGEHENSWEISE 8
4.1 EINGRENZUNG DES FACHGEBIETS 8
4.2 LITERATURBESCHAFFUNG UND ZUGRUNDE GELEGTES QUELLENMATERIAL 9
5. SNOWBOARDEN LEHREN: EINFÜHRUNG IN DAS FACHGEBIET 11
5.1. VORBEMERKUNG 11
5.2 DAS SNOWBOARDLEHRERWESEN 11
5.2.1 Deutschland 11
5.2.2 Österreich 12
5.2.3 Schweiz 13
5.2.4 Kanada 14
5.2.5 Großbritannien 15
5.2.6 USA 15
5.2.7 Australien 17
5.2.8 Neuseeland 18
5.3 SNOWBOARDEN LEHREN VORBEMERKUNG ZUR BEGRIFFSABDECKUNG 19
5.4. VERGLEICHENDER ÜBERBLICK ÜBER DIE SNOWBOARDLEHRPLÄNE 20
5.4.1 Der DVS Snowboard Lehrplan 20
5.4.2 Der ÖSV Lehrplan 22
5.4.3 Das SSBS Lehrmittel 25
5.4.4 CASI Reference Guide 28
5.4.5 BASI Snowboard Instructor Handbook 31
5.4.6 AASI Snowboard Manual 32
5.4.7 APSI Snowboard Teaching Manual 34
5.4.8 NZSIA Snowboard Instructors Guide 37
5.5 ZUSAMMENFASSUNG 39
6. LITERATURVERZEICHNIS THEORETISCHER TEIL 41
7. TERMINOLOGISCHER TEIL 44
7.1 HINWEISE ZUR BENUTZUNG DES GLOSSARS 44
7.2 ANMERKUNGEN ZU DEN BEGRIFFSSYSTEMEN 45
7.3 BEGRIFFSSYSTEME 45
7.4 GLOSSAR 62
7.5 INDIZES 196
7.5.1 Index Deutsch 196
7.5.2 Index Englisch 201
8. LITERATURVERZEICHNIS 206
3
1. Vorwort
Bereits im Alter von dreieinhalb Jahren brachte mir mein Vater das Skifahren bei.
Einen besseren Lehrer hätte ich wohl kaum finden können: als Mitglied der
deutschen Skinationalmannschaft von 1957 bis 1963, holte er 1961 den Meistertitel
im Riesentorlauf und trainierte danach von 1963 bis 1966 den deutschen Nachwuchs.
1967 ging er schließlich nach Wyoming, USA, wo er einige Jahre für seinen Freund
und Rennfahrerkollegen Joseph Stiegler in dessen Skischule als Skilehrer tätig war.
So hatte mich mein Vater also schon sehr jung für den Schneesport begeistern
können. Im Alter von 12 Jahren stieg ich vom Skifahren auf das Snowboarden um
und war bereits mit 16 Jahren selbst als Snowboardlehrerin für eine der örtlichen
Skischulen im Chiemgau tätig. Insgesamt drei Wintersaisonen verbrachte ich damit,
anderen Menschen das Snowboarden beizubringen und ihnen die Freude und
Begeisterung für diesen Sport zu vermitteln. Ich machte also schon relativ früh
Bekanntschaft mit der Materie und der "Fachsprache" des Snowboardunterrichts,
ohne damals nur im Geringsten zu ahnen, dass ich einmal eine wissenschaftliche
Arbeit darüber verfassen würde.
Ausschlaggebend für eine Diplomarbeit über die Terminologie des
Snowboardunterrichts war der Gedanke, eine Arbeit zu schreiben, die nicht nur im
Regal ,,verstauben würde", sondern vielen Personen von großem Nutzen sein würde.
Ich hoffe, dass die vorliegende Arbeit diesem Anspruch gerecht wird und den
verschiedenen Zielgruppen als wertvolle Hilfe in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich
dienen kann.
2. Einleitung
Die vorliegende Arbeit stellt eine translationsorientierte Einführung in die
Terminologie des Snowboardunterrichts dar, mit dem Ziel, den Leser sowohl mit
dem Fachgebiet selbst als auch mit der einschlägigen Terminologie im Deutschen
und im Englischen vertraut zu machen.
4
2.1 Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit ist grob in folgende acht Kapitel unterteilt:
Nach dem
Vorwort
der Autorin wird in der
Einleitung
erklärt, wie die Arbeit
aufgebaut ist und für wen sie gedacht ist.
Das Kapitel
Grundlagen der Terminologielehre
beschäftigt sich mit wichtigen
Begriffen und Sachverhalten rund um das Fachgebiet Terminologie, um den Leser in
die Materie einzuführen und ihm damit einen Zugang zu dieser Arbeit zu
ermöglichen.
Im Kapitel
Methodische Vorgehensweise
wird erläutert, unter welchen
Gesichtspunkten die Eingrenzung des Themengebiets erfolgte und weiters wird die
Literatur vorgestellt, die das ,,Fundament" der Arbeit bildet.
Unter dem Titel
Snowboarden lehren: Einführung in das Fachgebiet
erfolgt ein
kurzer Überblick über die Eingrenzung der für diese Arbeit relevanten Begriffe
sowie eine Übersicht über das Snowboardlehrerwesen und die Snowboardlehrpläne
in den acht untersuchten Snowboardnationen Österreich, Deutschland, Schweiz,
Kanada, Großbritannien, USA, Neuseeland und Australien.
Danach folgt ein
Literaturverzeichnis
zu den im theoretischen Teil verwendeten
Quellen.
Der
Terminologische Teil
beinhaltet die Begriffssysteme und das zweisprachige
Glossar zur Terminologie des Snowboardunterrichts in den Sprachen Deutsch und
Englisch mit etwa 150 Einträgen sowie Hinweise zur Benutzung des Glossars und
alphabetisch geordnete Indizes in beiden Sprachen zum einfachen Nachschlagen der
Begriffe.
Das
Literaturverzeichnis
listet schließlich die Literaturangaben zu den
Quellencodes aus den Glossareinträgen auf.
5
2.2 Zielgruppen
Mit der vorliegenden Arbeit sollen folgende Zielgruppen angesprochen werden:
1. SnowboardlehrerInnen und Snowboardschulen im deutschsprachigen Raum,
die aufgrund der hohen Anzahl englischsprachiger Wintergäste den
Snowboardunterricht immer öfter auf Englisch gestalten müssen und dafür
die entsprechenden englischen Fachtermini der Snowboardtechnik benötigen.
2. Nationale und internationale Snowboardlehrerverbände, denen beim
Verfassen von Lehrplänen mit dieser Arbeit ein lehrplanunabhängiger
Überblick über die Begriffe des Snowboardunterrichts und deren
terminologisch richtige Verwendung gegeben werden soll.
3. TranslatorInnen (ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen), die im Rahmen
ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Fachgebiet der Snowboardtechnik zu tun
haben (z.B. ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen im Rahmen des alle vier
Jahre stattfindenden INTERSKI Kongresses) und dafür die entsprechende
Terminologie in einer der beiden oder in beiden Sprachen benötigen.
4. Verfasser populärwissenschaftlicher Literatur zum Thema Snowboarden und
Snowboardtechnik.
3. Grundlagen der Terminologielehre
3.1 Vorbemerkung
Um den ,,terminologischen Laien" in die Terminologielehre einzuführen, soll im
Folgenden ein Überblick über grundlegende Elemente der Terminologielehre
gegeben werden. Dabei soll aufgezeigt werden, was man in der Fachsprache der
Terminologielehre unter ,,Begriff", ,,Benennung", ,,Definition", ,,Terminus" und
,,Terminologie" versteht und wie wichtig das terminologische Arbeiten nicht nur für
TranslatorInnen sondern auch für Experten eines bestimmten Fachgebiets ist.
3.2 Begriff
Der
Begriff
spielt in der Terminologielehre eine tragende Rolle. Für das Verstehen
und die Wiederverwertung der Informationen in der vorliegenden Arbeit ist es daher
von zentraler Bedeutung zu erklären, was sich in der Terminologielehre eigentlich
hinter dem
Begriff
verbirgt. Unter 2.1 der Norm DIN 2342 Teil 1, wird
Begriff
6
folgendermaßen definiert: "Denkeinheit, die aus einer Menge von Gegenständen
unter Ermittlung der diesen Gegenständen gemeinsamen Eigenschaften mittels
Abstraktion gebildet wird." Dabei wird
Gegenstand
unter 1.1 als "Beliebiger
Ausschnitt aus der wahrnehmbaren oder vorstellbaren Welt" definiert.
Somit ist ein Begriff ein gedankliches Konzept, eine Vorstellung von einem
existierenden Gegenstand oder Sachverhalt. Von zentraler Bedeutung in dieser
Definition ist demnach das Wort
DENKeinheit
. Im Weiteren wird in der Norm
vermerkt, dass Begriffe nicht an einzelne Sprachen gebunden sind, jedoch vom
jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Hintergrund einer Sprachgemeinschaft
beeinflusst sind.
3.3 Benennung
Die
Benennung
, die oftmals mit dem
Begriff
verwechselt wird, ist lediglich das
sprachliche Symbol des Begriffs. So versteht man unter einer Benennung also eine
,,aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehende Bezeichnung" (Norm DIN 2342
Teil 1, 3.1.2). Eine Bezeichnung wiederum ist die ,,Repräsentation eines Begriffs mit
sprachlichen oder anderen Mitteln" (Norm DIN 2342 Teil 1, 3.1). Somit dient die
Benennung dem Zweck, über einen Begriff kommunizieren zu können.
3.4 Definition
,,Die Definition umschreibt den Begriff nach Inhalt oder Umfang und grenzt ihn von
anderen Begriffen ab" (KÜDES 2002: 30). Das tragende Element eines Begriffs ist
somit die Definition, denn diese beschreibt, worum es sich bei einem Begriff genau
handelt. Eine klare Abgrenzung eines Begriffs zu anderen Begriffen ist conditione
sine qua non für die eindeutige Zuordnung von Benennungen zu ihren Begriffen. Um
diese Voraussetzung zu erfüllen, müssen bestimmte Anforderungen an eine
Definition erfüllt sein, wie z.B. Kürze, Angabe des Gültigkeitsbereichs einer
Definition, Vermeidung von Zirkeldefinitionen (ein Begriff darf nicht durch sich
selbst definiert werden) und negativer Definitionen (vgl. KÜDES 2002: 30 ff.).
7
3.5 Terminus
Der Terminus ist schließlich die Synthese aus Begriff und Benennung: ,,Ein
Terminus ist als Element einer Terminologie die Einheit aus einem Begriff und
seiner Benennung (auch: Fachwort)." (Norm DIN 2342 Teil 1, 3.2).
3.6 Terminologie
Unter Punkt 3.10 der Norm DIN 2342 Teil 1 wird
Terminologie
oder auch
Fachwortschatz
als ,,Gesamtbestand der Begriffe und Benennungen in einem
Fachgebiet" definiert. Sinn und Zweck der Terminologie als Gesamtbestand des
spezifischen Wortschatzes eines Fachgebiets ist laut KÜDES (2002: 9) ihr Beitrag
zur Kommunikation zwischen Experten: Terminologie als Grundlage der
Fachkommunikation soll diese einerseits erleichtern und andererseits beschleunigen,
sowie deren Qualität sichern. Angesichts der Tatsache, dass die Fachkommunikation
heute etwa vier Fünftel der gesamten Informationen ausmacht, die über die neuen
Kommunikationswege der grenzenlosen, mehrsprachigen Informationsgesellschaften
in immer dichterer Folge ausgetauscht werden (vgl. KÜDES 2002: 9), geht deutlich
hervor, wie wichtig Terminologie und fundiertes terminologisches Arbeiten ist.
4. Methodische Vorgehensweise
4.1 Eingrenzung des Fachgebiets
Da das Thema Snowboardunterricht in seiner Gesamtheit ein sehr umfangreiches
Thema darstellt, ist eine Eingrenzung des Fachgebiets nicht nur sinnvoll, sondern
auch notwendig, um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen. Allein die
Terminologie der Snowboardausrüstung könnte eine ganze Diplomarbeit füllen.
Auch verschiedene Teildisziplinen des Snowboardens, die oft in speziellen
Snowboardkursen abgedeckt werden, wie z.B. das Fahren im Backcountry oder der
Freestylebereich (Halfpipe, Big Air, Slopestyle, Rails, etc.), der sich in einem
atemberaubenden Tempo weiterentwickelt, wäre Stoff genug für eigenständige
terminologische Untersuchungen. Ebenso nehmen pädagogische Aspekte des
Snowboardunterrichts in den Lehrplänen oft mehrere Kapitel ein, die aber hier auch
nicht weiter behandelt werden sollen, da sie wenig Relevanz für die
Snowboardtechnik an sich haben.
8
Jene Begriffe, die in diese Arbeit aufgenommen werden sollten, wurden unter
Berücksichtigung benannter Zielgruppen (siehe 2.2) festgelegt. Somit werden in der
vorliegenden Arbeit alle für den Snowboardunterricht und den Snowboardlehrer
relevanten Bereiche abgedeckt von den wichtigsten Grundbegriffen der
Snowboardausrüstung, die, wie gesagt, nicht erschöpfend behandelt wird, über die
relevanten biomechanischen Grundlagen des Snowboardens bis hin zur eigentlichen
Snowboardtechnik, die den Schülern im Rahmen eines Anfängerkurses
normalerweise vermittelt wird, sowie weiterführenden Techniken, die
fortgeschrittenen Snowboardschülern zugänglich gemacht werden. Diese thematische
Abgrenzung mit Schwerpunkt Snowboardtechnik verleiht der vorliegenden Arbeit
einen vorwiegend praktischen Charakter, was ganz im Sinne der Autorin liegt (siehe
Vorwort).
4.2 Literaturbeschaffung und zugrunde gelegtes Quellenmaterial
Nachdem ich die vorliegende Arbeit sehr praktisch an der Tätigkeit des
Snowboardlehrers ausrichten wollte, musste ich mir erst einmal einen Überblick über
die verschiedenen Lehrpläne in den jeweiligen ,,Snowboardsportnationen" des
deutschen und englischen Sprachraumes verschaffen. Die folgende Beschaffung
dieser fachinternen Literatur gestaltete sich nicht immer einfach und dauerte zudem
auch relativ lange, da es eben nicht gerade oft vorkommt, dass jemand aus Österreich
in Neuseeland oder Australien einen Lehrplan des dortigen
Snowboardlehrerverbandes anfordert. Nach diesen anfänglichen Herausforderungen
hatte ich dann innerhalb von 2 Monaten doch alle gewünschten Lehrpläne
beisammen. Dabei handelt es sich bei den deutschsprachigen Lehrwerken konkret
um:
- den Lehrplan Snowboarding des Deutschen Verbandes für das
Skilehrerwesen e.V. (1997) und dessen Nachfolger:
- den Snowboard Lehrplan des Deutschen Verbandes für das
Skilehrerwesen e.V. (2003)
- die Broschüre ,,Leichter Lehren Snowboarden" des Deutschen
Skilehrerverbandes e.V. (2004)
- den Lehrplan zur Snowboardlehrerausbildung des Österreichischen
Skiverbandes (2004)
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