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Teilnehmende- und nichtteilnehmende Beobachtung mit ihren Vor- und Nachteilen

Termpaper, 2002, 12 Pages
Author: Markus Baldus
Subject: Sociology - Methodology and Methods

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 12
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V13598
ISBN (E-book): 978-3-638-19211-8
ISBN (Book): 978-3-638-78146-6
File size: 159 KB
Notes :
Die Hausarbeit eignet sich nicht nur für Soziologen, sondern für jeden, der über Themen der empirischen Sozialforschung schreibt.


Abstract

Häufig ist es eines der schwierigsten Herausforderungen eines Feldforschers, die richtige Beobachtungsform für sein spezielles Problem auszuwählen. Aus diesem Grund versucht diese Arbeit einen Überblick über zwei wichtige Beobachtungsformen, die teilnehmende und die nichtteilnehmende Beobachtung zu geben. Dazu wird zuerst im Kapitel 2 der Versuch unternommen werden, die teilnehmende und die nichtteilnehmende Beobachtung möglichst genau zu unterscheiden, da ohne eine Unterscheidung auch keine Aussagen über Vor- bzw. Nachteile getroffen werden können. Ist die Differenzierung abgeschlossen, kann damit begonnen werden, die Vor- und Nachteile der beiden Formen der Beobachtung herauszuarbeiten (Kapitel 3.1. und 3.2.). Dabei kann es auf den ersten Blick etwas verwirren, dass bei den beiden Kapiteln jeweils die Nachteile der einen Beobachtungsform zusammen mit den Vorteilen der anderen Beobachtungsform in der Überschrift aufgeführt werden. Oft ist es aber der Fall, dass sich ein Problem der ersten Beobachtungsform durch Anwendung der zweiten Beobachtungsform ausschließen lässt, was man dann automatisch als Vorteil für die zweite Form werten kann. Auf Ausnahmen wird in den entsprechenden Kapiteln nochmals genauer verwiesen. Sind die Vor- und Nachteile eindeutig hervorgehoben, so kann man daraus die Anwendungsgebiete sowohl von teilnehmender als auch von nichteilnehmender Beobachtung bestimmen (Kapitel 4), da in manchen Situationen bestimmte Vor- bzw. Nachteile größeres Gewicht erhalten als andere. Aus dem Kapitel 4 erschließt sich dann auch die Wichtigkeit des Themas dieser Arbeit für einen Feldforscher, der die Beobachtung als sein Instrument zur Datenerhebung bestimmt hat. Durch eine sorgfältige Auswahl der Beobachtungsform für ein bestimmtes Anwendungsgebiet lassen sich viele Fehler und Probleme, die während der Datenerhebungsphase auftreten, bereits im Voraus ausschließen.


Excerpt (computer-generated)


Teilnehmende und nichtteilnehmende Beobachtung
mit ihren Vor- und Nachteilen

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung 1

2. Erklärungs- und Differenzierungsansätze von teilnehmender und nichtteilnehmender Beobachtung 2

3. Kurze Darstellung der typischen Vor- und Nachteile beider Beobachtungsformen 3

3.1. Die Nachteile der nichtteilnehmenden Beobachtung bzw. die Vorteile der teilnehmenden Beobachtung 3
3.2. Die Nachteile der teilnehmenden Beobachtung bzw. Vorteile der nichtteilnehmenden Beobachtung 4

4. Die Anwendungsgebiete der teilnehmenden und der nichtteilnehmenden Beobachtung 6

Literaturverzeichnis 9









1. Problemstellung

Häufig ist es eines der schwierigsten Herausforderungen eines Feldforschers, der gerne eine Beobachtung innerhalb eines Forschungsprojektes durchführen möchte, die richtige Beobachtungsform für sein spezielles Problem auszuwählen. Daher versucht diese Hausarbeit einen Überblick über zwei wichtige Beobachtungsformen, die teil-nehmende und die nichtteilnehmende Beobachtung zu geben. Dazu wird zuerst im Kapitel 2 der Versuch unternommen werden, die teilnehmende und die nichtteilnehmende Beobachtung möglichst genau zu unterscheiden, da ohne eine Unterscheidung auch keine Aussagen über Vor- bzw. Nachteile getroffen werden können. Ist die Differenzierung abgeschlossen, kann damit begonnen werden, die Vor- und Nachteile der beiden Formen der Beobachtung herauszuarbeiten (Kapiteln 3.1. und 3.2.). Dabei kann es auf den ersten Blick etwas verwirren, dass bei den beiden Kapiteln jeweils die Nachteile der einen Beobachtungsform zusammen mit den Vorteilen der anderen Beobachtungsform in der Überschrift aufgeführt werden. Oft ist es aber der Fall, dass sich ein Problem der ersten Beobachtungsform durch Anwendung der zweiten Beobachtungsform ausschließen lässt, was man dann automatisch als Vorteil für die zweite Form werten kann. Auf Ausnahmen wird dann in den entsprechenden Kapiteln nochmals genauer verwiesen. Sind die Vor- und Nachteile eindeutig hervorgehoben, so kann man daraus die Anwendungsgebiete sowohl von teilnehmender als auch von nichteilnehmender Beobachtung bestimmen (Kapitel 4), da in manchen Situationen bestimmte Vor- bzw. Nachteile größeres Gewicht erhalten als andere.
Aus dem Kapitel 4 erschließt sich dann auch die Wichtigkeit meines Themas für einen Feldforscher, der die Beobachtung als sein Instrument zur Datenerhebung bestimmt hat. Durch eine sorgfältige Auswahl der Beobachtungsform für ein bestimmtes Anwendungsgebiet lassen sich viele Fehler und Probleme, die während der Datenerhebungsphase auftreten, bereits im Voraus ausschließen.
Kurz soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, Beobachtung in verschiedene Kategorien aufzuteilen (z.B. verdeckt versus offen). Da dies aber für mein Thema nur am Rande wichtig ist und auch in anderen Hausarbeiten nochmals genauer auf diese Unterscheidungen eingegangen wird, soll in meiner Hausarbeit auf diese Kategorisierungsmöglichkeiten nur dort eingegangen werden, wo dies zum Verständnis meiner Ausführungen unbedingt nötig ist.


2. Erklärungs- und Differenzierungsansätze von teilnehmender und nicht-teilnehmender Beobachtung

[...]


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