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Filmanalyse: Das Leben ist schön

Termpaper, 2003, 28 Pages
Author: Alexander Linden
Subject: Film Science

Details

Event: Klassiker des italienischen Films
Institution/College: University of Siegen (Fachbereich 3 Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften)
Tags: Filmanalyse, Leben, Klassiker, Films
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 28
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V13638
ISBN (E-book): 978-3-638-19242-2
ISBN (Book): 978-3-638-64302-3
File size: 257 KB

Abstract

Die folgende Filmanalyse widmet sich der italienischen Tragikomödie „La vita è bella“ von Roberto Benigni aus dem Jahre 1997. Der Streifen war der erste seiner Art, der dem Grauen der Konzentrationslager humoristische Züge abzuverlangen versuchte. Eine Gratwanderung zwischen Horror und Humor. Diese Hausarbeit ist in drei Teile gegliedert, wobei sich die ersten beiden mit den filmischen Aspekten beschäftigen und der dritte Teil sich dem Film in einer übergeordneten Weise nähern will. Hier soll er einer Bewertung unterzogen werden, die sich nicht nur auf die inszenatorischen Leistungen erstreckt, sondern auch auf den Film als Gesamtkunstwerk und Unterhaltungsprodukt in einem Land, in dem das Thema „Holocaust“ noch immer eine exponierte Stellung besitzt. Auf Grund des schwierigen Themas dieses Filmes scheint es angemessen, die Akzente auf die Rezension des Filmes an sich genauso stark zu setzen, wie auf die filmographischen Einzelheiten. Die literarische Vorlage stammt von Regisseur Roberto Benigni und Vincenzo Cerami. Cerami, der regelmäßig mit Benigni zusammenarbeitet, war auch Drehbuchautor von Streifen wie „Il mostro“ (1994), „Il Giovane Mussolini“ (1993), „Il viaggio di Capitan Fracassa“ (1991) und „Pinocchio“ (2002), erneut mit Roberto Benigni als Regisseur und Hauptdarsteller. Hier tritt er auch erstmalig selbst auf der Leinwand in Erscheinung. Benigni und Cerami reizte der Gedanke an die Vorstellung, dem Staatsterror des Dritten Reiches mit groteskem Humor zu begegnen. Eine Geschichte zu kreieren, die einerseits komödiantisch ungestüme Heiterkeit verbreitet, andererseits aber den Schrecken der Nazi-Zeit aufgreift und möglichst realistisch reflektiert. Es sollte der Versuch sein, das sarkastische Gelächter der Marx-Brothers mit dem naiven Humanismus eines Charlie Chaplin zu vereinen. Dies wird bei Betrachten des Filmes vor allem in der ersten Hälfte deutlich, in der Entwicklung der Figur des Guido. Hier scheinen Parallelen zur klassischen „Tramp“-Figur von Chaplin durchaus beabsichtigt. Die Possen des Guido, wie zum Beispiel der running gag des vertauschten Hutes, erinnern stark an chaplin’sche Kalauer.


Excerpt (computer-generated)

Universität Siegen
"Klassiker des italienischen Films"
Wintersemester 2002/03

Hausarbeit:

Filmanalyse "Das Leben ist schön"

vorgelegt von:

Alexander Linden

Bachelor of Arts
"Literary, Cultural and Media Studies"

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitendes 3

2 filmographische Daten 4

3 filmdramaturgische Aspekte 7
3.1 literarische Vorlage: 7
3.2 Handlung/Inhalt: 7
3.3 Konzeption/Thematik: 8
3.4 Figurenkonzeption und Konfiguration: 10
3.5 Raum und Zeit: 15
3.6 Narration: 17

4 kinematographische Aspekte 18
4.1 "mise-en-scène" / filmische Inszenierung: 18
4.2 Besetzung/Schauspiel: 19
4.3 "mise-en-cadre" / Kadrierung und Bildkonzeption: 21
4.4 Bildformat: 21
4.5 Bildkonzeption: 22
4.6 Kamerahandlungen: 22
4.7 Bild-Ton-Montage: 24
4.8 Musik: 24

5 Rezension und abschließende Bewertung 25

6 Bildergalerie 27

7 Bibliographie 28

 

1 Einleitendes

Die folgende Filmanalyse widmet sich der italienischen Tragikomödie "La vita è bella" von Roberto Benigni aus dem Jahre 1997.
Der Streifen war der erste seiner Art, der dem Grauen der Konzentrationslager humoristische Züge abzuverlangen versuchte. Eine Gratwanderung zwischen Horror und Humor.

Diese Hausarbeit ist in drei Teile gegliedert, wobei sich die ersten beiden mit den filmischen Aspekten beschäftigen und der dritte Teil sich dem Film in einer übergeordneten Weise nähern will. Hier soll er einer Bewertung unterzogen werden, die sich nicht nur auf die inszenatorischen Leistungen erstreckt, sondern auch auf den Film als Gesamtkunstwerk und Unterhaltungsprodukt in einem Land, in dem das Thema "Holocaust" noch immer eine exponierte Stellung besitzt.
Auf Grund des schwierigen Themas dieses Filmes scheint es angemessen, die Akzente auf die Rezension des Filmes an sich genauso stark zu setzen, wie auf die filmographischen Einzelheiten.

2 filmographische Daten

[nur in Downloaddatei enthalten]

3 filmdramaturgische Aspekte

3.1 literarische Vorlage:

Die literarische Vorlage stammt von Regisseur Roberto Benigni und Vincenzo Cerami. Cerami, der regelmäßig mit Benigni zusammenarbeitet, war auch Drehbuchautor von Streifen wie "Il mostro" (1994), "Il Giovane Mussolini" (1993), "Il viaggio di Capitan Fracassa" (1991) und "Pinocchio" (2002), erneut mit Roberto Benigni als Regisseur und Hauptdarsteller. Hier tritt er auch erstmalig selbst auf der Leinwand in Erscheinung.
Benigni und Cerami reizte der Gedanke an die Vorstellung, dem Staatsterror des Dritten Reiches mit groteskem Humor zu begegnen. Eine Geschichte zu kreieren, die einerseits komödiantisch ungestüme Heiterkeit verbreitet, andererseits aber den Schrecken der Nazi-Zeit aufgreift und möglichst realistisch reflektiert. Es sollte der Versuch sein, das sarkastische Gelächter der Marx-Brothers mit dem naiven Humanismus eines Charlie Chaplin zu vereinen. Dies wird bei Betrachten des Filmes vor allem in der ersten Hälfte deutlich, in der Entwicklung der Figur des Guido. Hier scheinen Parallelen zur klassischen "Tramp"-Figur von Chaplin durchaus beabsichtigt. Die Possen des Guido, wie zum Beispiel der running gag des vertauschten Hutes, erinnern stark an chaplin′sche Kalauer.

Da das Drehbuch nicht adaptiert, sondern ein Originaldrehbuch ist, kann kein Vergleich zu einer literarischen Vorlage gezogen werden.

Handlung/Inhalt:

[...]


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