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Examensarbeit, 1981, 81 Seiten
Autor: Roland Schoeffel
Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
Details
Tags: Bewertung, Arbeitsplätzen, Bildschirmen, Konsolen
Jahr: 1981
Seiten: 81
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-19579-9
Dateigröße: 11969 KB
Die vorliegende Arbeit wurde von der Bundesmarine zur Bewertung von Arbeitsplätzen in Operationszentralen und zur Bewertung bei der Auswahl von Sitzen herangezogen, und die Arbeit wurde später von DaimlerChrysler zur Bewertung von Fahrzeugcockpits verwendet. Die Datei besteht aus eingescannten Seiten.
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Textauszug (computergeneriert)
Zur anthropometrischen Bewertung von Arbeitsplätzen an Bildschirmen und Konsolen
Examensarbeit
von Dipl.-Psych. R. Schoeffel
Kiel 1981
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Begriffliche Abgrenzung und Vorgehensweise
2. Allgemeine Anforderungen an Bewertungskonzepte
2.1 Auftraggeberbezogene Anforderungsproblematik
2.2 Wissenschaftsmethodische Anforderungsproblematik
2.2.1 Objektivität und Reproduzierbarkeit
2.2.2 Reliabilität
2.2.3 Validität und Operationalisierung
2.2.4 Theoretischer Bezug und Transparenz
2.2.5 Valitität und Vollständigkeit der Itemauswahl
2.2.6 Repräsentativität
2.3 Anforderungen seitens des Praktikers
3. Spezifische Problematik der Realisation von Bewertungskonzepten
3.1 Bewertungskonzept zur antrhopometrischen Begutachtung von Arbeitsplätzen an Konsolen
3.2 Ergonomisch-anthropometrische Bewertung über die Erstellung eines Ideals
3.3 Entwurf eines numerischen Bewertungsverfahrens
3.4 Stufenmodell zur ergonomischen Bewertung von Arbeitssystemen
3.5 Zusammenfassung zur Problematik von Bewertungskonzepten
4. Konzeption eines Bewertungsverfahrens als kybernetisches Prozessmodell
4.1 Externe Bedingungsfaktoren
4.1.1 Körperhaltung bei der Arbeit
4.1.2 Zugänglichkeit des Arbeitsplatzes
4.1.3 Sicherheitstechnische Arbeitsplatzgestaltung
4.1.4 Überwachungsaufgaben
4.1.5 Aufgabenwiederholung und Muskelbelastung
4.1.6 Steuerarmaturen
4.1.7 Klimatische Bedingungen
4.1.8 Seegang und Turbulenz
4.1.9 Lärm und Beleuchtung
4.1.10 Bekleidung
4.1.11 Anzeigen-Positionierung
4.1.12 Kommunikation
4.1.13 Wartbarkeit
4.1.14 Sitze
4.1.15 Arbeitszeitregime und Arbeitsablauf
4.1.16 Ausbildung und Vorbildung
4.2 Interne Wechselwirkungen
4.3 Anssagenlogik und kybernetische Prozesse
5. Das Anthropometrische Bewertungskonzept als tabellarisches Struktogramm
6. Diskussion
7. Zusammenfassung
Literatur
1. Einleitung
Der schnelle technische Fortschritt der letzten Jahre hat die ergonomische Optimierung von Mensch-Maschine-Schnittstellen immer wichtiger gemacht. Der Fortschritt brachte den Bedienern an vielen Arbeitsplätzen eine größere Anzahl funktioneller Optionen und gleichzeitig auch mehr Bedien- und Anzeigenteile. Die komplexer gewordenen Systeme stellen mit ihrer Vielzahl an Instrumenten an die Bediener erhöhte Anforderungen, insbesondere, wenn die Arbeit ohnehin unter großer psychophysischer Belastung verrichtet werden muß.
Die Aufrechterhaltung der Gesundheit und Leistungsbereitschaft, die Vermeidung vorzeitiger psychophysischer Ermüdung und die Gewährleistung optimaler Systemeffizienz machen eine möglichst große wechselseitige Anpassung von Mensch und Arbeitsplatz erforderlich. Dieser Optimierungsprozeß besteht aus der Anpassung des Menschen an die Maschine durch Eignungsauswahl und Fachausbildung sowie der Anpassung der Maschine an den Menschen durch ihre ergonomische Gestaltung.
Für die Gestaltung von Arbeitsplätzen ist die Bewertung ihrer Brauchbarkeit wichtig. Die Einbeziehung technischer und betrieblicher Gegebenheiten des Systems ist dabei ebenso notwendig, wie die Berücksichtigung der physiologischen, anthropometrischen und psychologischen Beschaffenheit der Menschen, die an den Arbeitsplätzen tätig werden sollen. Es werden Bewertungskonzepte benötigt, die den hieraus resultierenden komplexen Anforderungen gerecht werden.
1.1 Zielsetzung der Arbeit
Die vorhandenen Bewertungskonzepte versuchen auf verschiedenen Wegen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dabei treten unterschiedlich relevante Aspekte in den Vordergrund.
Die vorliegende Arbeit will keine Zusammenstellung der bekannten Bewertungskonzepte geben, sie will vielmehr einen Weg skizzieren, auf dem den in der Bewertungspraxis auftretenden Anforderungen entsprochen werden kann. Dazu wird ein kybernetisches Prozeßmodell entwickelt, in dessen Zentrum der anthropometrische Anteil der Bewertung steht.
1.2 Begriffliche Abgrenzung und Vorgehensweise
Ein wissenschaftliches Bewertungskonzept für Arbeitsplätze soll ihren Bergleich erlauben. Mit zunehmender Weite und Unterschiedlichkeit der zu bewertenden Verhältnisse steigen die Schwierigkeiten bei der Erstellung eines Konzeptes, das allen Gegebenheiten gleichermaßen gerecht wird.
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