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Die Anwendungsbereiche und Voraussetzungen des eGovernments

Title: Die Anwendungsbereiche und Voraussetzungen des eGovernments

Term Paper , 2003 , 24 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Aron Koch (Author)

Politics - Miscellaneous
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Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnet neue Möglichkeiten des Informationsaustausches und der wirtschaftlichen Betätigung. Warenbestellungen, Zahlungsanweisungen an Banken, die Übermittlung sensibler Daten, Anträge oder Einsprüche bei Behörden und eine Vielzahl weiterer Kommunikationsbeziehungen, die in der Vergangenheit über Papier abgewickelt wurden, erfolgen mittlerweile auf elektronischem Wege. Dabei konnte bisher die Rechtsverbindlichkeit nicht immer gewährleistet werden.

Auch auf Seiten des Staates werden die Potenziale dieser neuen Techniken im Rahmen der Implementierung von eGovernment und der damit verbundenen Modernisierung der Verwaltungen umgesetzt. Dies hat aufgrund knapper öffentlicher Kassen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, einen großen Anreiz für die staatliche Verwaltung. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im September 2000 die eGovernment-Initiative „BundOnline 2005“ gestartet und die Bundesverwaltung verpflichtet, ihre über 350 internetfähigen Dienstleistungen bis zum Jahr 2005 online bereit zu stellen. Seit Ende 2002 werden bereits mehr als 160 Dienstleistungen der Verwaltung online angeboten. Unter Koordination des Bundesministeriums des Innern (BMI) wurden ein Umsetzungsplan erstellt und Basiskomponenten definiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Überblick

1.2 Entstehung

1.3 Definition

2 Anwendungsbereiche des eGovernment

2.1 Regulierendes und Partizipierendes eGovernment

2.2 Begriffshierarchie eGovernment

2.2.1 eProcurement

2.2.2 eOrganisation

2.2.3 eAssistance

2.2.4 eAdministration

2.2.5 eDemocracy

2.3 Interaktionsgrad

3 Voraussetzungen für den Einsatz

3.1 Rechtliche Voraussetzungen

3.2 Emotionale Voraussetzungen

3.3 Technische Voraussetzungen

4 Architekturbaukasten für eGovernment - Anwendungen

5 Praxisbeispiele in Deutschland

5.1 Was will die Bevölkerung ?

5.2 Grundlegende Ziele

5.3 Aktueller Stand der Umsetzung

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und die praktische Implementierung von eGovernment in Deutschland. Das zentrale Ziel ist es, den Transformationsprozess hin zu einer elektronisch unterstützten, bürgernahen Verwaltung zu analysieren, die technologischen Voraussetzungen zu beleuchten und den aktuellen Umsetzungsstand anhand von Praxisbeispielen zu bewerten.

  • Grundlagen und Definition von eGovernment sowie dessen Begriffshierarchie
  • Die verschiedenen Dimensionen und Interaktionsgrade elektronischer Verwaltungsdienste
  • Notwendige rechtliche, emotionale und technische Rahmenbedingungen für den Erfolg von eGovernment
  • Modellierung von Architekturbaukästen für standardisierte eGovernment-Anwendungen
  • Analyse des Ist-Zustands in Deutschland mit Fokus auf Bürgerbedürfnisse und Wirtschaftlichkeit

Auszug aus dem Buch

1.3 Definition

Unter e-Government wird die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnik zur Einbeziehung des Kunden (Bürger, Unternehmen, andere Behörden) in das Handeln von Regierung und öffentlicher Verwaltung verstanden. Die von den Bürgern oder Unternehmen über das Internet übertragen Daten werden in den Rechenzentren der Behörden verarbeitet, gespeichert und archiviert. Aufgrund der elektronischen Datenübertragung und den daraus resultierenden Risiken werden an die Datensicherheit höhere Anforderungen gestellt. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Verfügbarkeit und Bereitstellung von Verwaltungsdiensten im Internet noch im Mittelfeld. Dies liegt insbesondere an den unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben auf Bundes- und Länderebene.

Viele Städte in Deutschland nutzen das Internet nur zu Präsentationszwecken oder stellen lediglich Broschüren oder Antragsformulare online zur Verfügung. Nur wenige bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Anträge medienbruchfrei (Medienwechsel zw. Sprache, Papier, EDV) über das Internet abwickeln zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der Informationstechnik für die Verwaltung und skizziert die historische Entwicklung sowie die Definition von eGovernment.

2 Anwendungsbereiche des eGovernment: Das Kapitel strukturiert eGovernment in regulierende und partizipierende Bereiche sowie in verschiedene Hierarchien wie eProcurement, eOrganisation und eDemocracy.

3 Voraussetzungen für den Einsatz: Hier werden die rechtlichen, emotionalen und technischen Anforderungen analysiert, die für ein sicheres und vertrauenswürdiges eGovernment-System essentiell sind.

4 Architekturbaukasten für eGovernment - Anwendungen: Das Kapitel stellt das SAGA-Modell vor, welches durch einheitliche Standards die Architektur und Interoperabilität von Verwaltungsanwendungen sicherstellen soll.

5 Praxisbeispiele in Deutschland: Anhand empirischer Daten und Fallbeispiele wird der aktuelle Stand der Umsetzung in deutschen Kommunen den Erwartungen der Bürger gegenübergestellt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die rasante Entwicklung zusammen und betont die Notwendigkeit, den Staat durch innovative Konzepte für seine Kunden, die Bürger, messbar und effizienter zu gestalten.

Schlüsselwörter

eGovernment, Verwaltung, Internet, elektronische Behördendienste, Datensicherheit, eProcurement, eDemocracy, Online-Dienstleistungen, Signaturgesetz, Informationstechnik, Interaktion, SAGA, Behördenverkehr, Digitalisierung, Bürgerbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien in der öffentlichen Verwaltung, bekannt als eGovernment, und deren Modernisierungspotenziale.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Hierarchie von eGovernment, die notwendigen Sicherheits- und Technikvoraussetzungen sowie eine kritische Bestandsaufnahme der praktischen Umsetzung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eGovernment Verwaltungsabläufe bürgernäher, effizienter und transparenter gestaltet werden können, während gleichzeitig die notwendigen Standards für eine erfolgreiche Umsetzung identifiziert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Kontextanalyse der bestehenden technologischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine Auswertung empirischer Studien zum Nutzungsverhalten und Umsetzungsstand in deutschen Behörden.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Anwendungsbereiche, die Voraussetzungen für Sicherheit und Vertrauen sowie die praxisorientierte Analyse des Architekturbaukastens SAGA und realer Anwendungsbeispiele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie eGovernance, elektronische Signatur, Interaktionsgrad, medienbruchfreie Kommunikation und Kundenfreundlichkeit der Verwaltung bilden das thematische Rückgrat der Publikation.

Was bedeutet der Begriff "eAdministration" im engeren Sinne?

eAdministration im engeren Sinne bezeichnet die elektronische Vereinbarung und rechtsverbindliche Abwicklung von Transaktionen zwischen Bürgern bzw. Unternehmen und der Verwaltung.

Welche Herausforderungen behindern aktuell die Verbreitung von eGovernment in Deutschland?

Neben technischen Hürden und Sicherheitsbedenken sind es vor allem unterschiedliche gesetzliche Vorgaben auf Bundes- und Länderebene sowie ein Mangel an voll integrierten, medienbruchfreien Online-Diensten, die die Umsetzung verlangsamen.

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Details

Title
Die Anwendungsbereiche und Voraussetzungen des eGovernments
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (FB Informatik und Gesellschaft)
Course
Informatik und Gesellschaft
Grade
1.7
Author
Aron Koch (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V14128
ISBN (eBook)
9783638196130
Language
German
Tags
Informatik Gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Aron Koch (Author), 2003, Die Anwendungsbereiche und Voraussetzungen des eGovernments, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14128
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