Termpaper, 2002, 16 Pages
Author: Maren Volkmann
Subject: German Studies - Literature of History, Eras
Details
Institution/College: Ruhr-University of Bochum (FB Germanistik)
Tags: Bauhaus, Architektur, Zeiten, Expressionismus, Dadaismus, Neue, Sachlichkeit
Year: 2002
Pages: 16
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-20048-6
File size: 354 KB
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Excerpt (computer-generated)
Das Bauhaus
Architektur in Zeiten von Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit
Maren Volkmann
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Zeitlicher Abriss des Bauhauses 4
2.1. 1919 –1922 4
2.2. 1922 – 1925 5
2.3. 1925 – 1927 7
2.4. 1927 - 1930 8
2.5. 1930 – 1933 9
4. Die Umsetzung der Bauhaus Idee 11
4.1. Harmonisierungslehre 12
4.2. Vorkurs / Grundlehre 12
4.3. Werk- und Formlehre / Hauptlehre 12
4.4. Bauabteilung 12
4.5. Freie Kunst 13
4.6. Bühne 13
5. Der Bauhaus Stil 13
5.1. Zeitgemäße Erarbeitung einer elementaren Gestaltung 13
5.2. Kontrapunktik 14
5.3. Mittelpunktverschiebung 14
5.4. Industrielle Serienherstellung 15
6. Schluss 15
7. Literaturverzeichnis 16
8. Abbildungsverzeichnis 16
1. Einleitung
Das, was 1919 mit der Utopie „Bau der Zukunft“ bagann, kann man heute im Jahre 2002 überall in unserem Alltag wiederfinden: Stühle, Tische, Lampen, sogar ganze Gebäude. Das Bauhaus ist in Deutschland – und nicht nur hier – eine der einflussreichsten Institutionen, die unseren Wohnstandard über Jahrzehnte geprägt hat und auch in Zukunft voraussichtlich prägen wird. Mit seinen innovativen und radikalen Ansätzen hat das Bauhaus eine neue Wohnkultur geschaffen, die wahrscheinlich einen unschätzbaren Wert für unsere gesamte Gesellschaft hat. In den folgenden Kapiteln wird das Staatliche Bauhaus in seiner Geschichte und seiner Idee beleuchtet und erklärt.
2. Zeitlicher Abriss des Bauhauses
2.1. 1919 –1922
Aus der Zusammenlegung der Großherzoglichen Sächsischen Kunstgewerbeschule und der Großherzoglichen Sächsischen Hochschule für Bildene Kunst gründet Walter Gropius am 1. April 1919 in Weimar das Bauhaus. In den ersten Jahren, die allgemein als „expressionistische Phase“1 beschrieben werden, ist es das Ziel, ein Gesamtkunstwerk Bau2 zu erschaffen. Handwerk und Kunst sollen nicht länger als sich gegenseitig ausschließende Bereiche angesehen werden, sondern zu einer Einheit verschmelzen. Neben dem wissenschaftlich-theoretischen Teil des Unterrichts wird am Bauhaus vermehrt Wert auf eine künstlerisch-praktische Ausbildung gelegt. In Werkstätten unterrichten in den ersten Jahren bedeutende Künstler wie Johannes Itten, Gerhard Marcks, Oskar Schlemmer, Paul Klee und Wassily Kandinsky.
Ein weiteres Ziel des Direktors Gropius ist es, eine neue Generation zu formen, die, frei von dem Weltbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, autonom eine neue Gesellschaft gestaltet, was er in dem Manisfest des Bauhauses 1919 formuliert: „Das Endziel aller bildenden Tätigkeit ist der Bau! Bauen wir also eine neue Zunft der Handwerker ohne die klassentrennende Anmaßung, die eine hochmütige Mauer zwischen Handwerkern und Künstlern errichten wollte! Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft, der alles in einer Gestalt sein wird: Architektur und Plastik und Malerei, die aus Millionen Händen der Handwerker einst gen Himmel steigen wird als kristallenes Sinnbild eines neuen kommenden Glaubens.“ 3 Durch den praxisbezogenen Unterricht entsteht ein Gedanke, der das Bauhaus prägt: Der Gemeinschaftsgedanke von Lehrenden und Lernenden verbindet die beiden Gruppen von „Meistern“ und „Gesellen“ zu einer Solidraitätsgemeinschaft. Durch diese traditionelle Rückbesinnung auf das Handwerk entstehen Gesamtkunstwerke, jedoch keine Projekte, die man als funktionell oder lebensnah bezeichnen könnte4.
2.2. 1922 – 1925
[...]
1 Christian Grohn, Die „Bauhaus-Idee“: Entwurf – Weiterführung –Rezeption, Berlin 1991, S. 11.
2 Burkhard Leismann (Hrsg.), Das Bauhaus. Gestaltung für ein modernes Leben, Köln 1993, S. 15.
3 Hans M. Wingler, Das Bauhaus, Bramsche/Köln 1962, S. 39.
4 Burkhard Leismann (Hrsg.), Das Bauhaus. Gestaltung für ein modernes Leben, Köln. 1993, S. 19.
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