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Hausarbeit, 2003, 11 Seiten
Autor: Andreas Mellenthin
Fach: Wirtschaft - Bank, Börse, Versicherung
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Stralsund (FB BWL)
Tags: Basel, Auswirkungen, Banken, Kreditnehmer, Projektfinanzierung
Jahr: 2003
Seiten: 11
Note: Vorleistung - bestanden
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-20328-9
ISBN (Buch): 978-3-638-75829-1
Dateigröße: 252 KB
Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.
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Zusammenfassung / Abstract
1.1. Definition Basel I Seit den Siebziger Jahren bemüht sich das Basel Committee vor allem um die Schaffung adäquater Standards sowie deren Beaufsichtigung. Mitte der 80ziger Jahre kam es zu einem Konkurrenzkampf zwischen den weltweit größten Banken. Daraufhin sank die Eigenmittelausstattung dieser Banken bedrohlich, da zu viele Kredite, meist viel zu großzügig, vergeben wurden. Daher sah sich das Basel Committee zur Handlung gezwungen. Resultierend daraus, kam es zur Herausgabe einer Eigenmittelempfehlung, des Basel Capital Accord (Basel I), der für die international tätigen Banken der G10 gelten sollte. Dieser verlangte von der Bank eine Mindestkapitalausstattung von 8% für ihre Kreditpositionen und implizierte somit auch das andere Risiken abgedeckt werden, da die Banken Kredite nun effektiver vergeben mussten. Obwohl Basel I nur für international tätige Banken vorgesehen war, entwickelte er sich in den 90ziger Jahren zum Standard und gilt mittlerweile in über 100 Ländern. 1.2. Definition Basel II Da sich die Bankenwelt mit zunehmender Zeit jedoch stark veränderte, das Angebot immer weiter ausgebaut wurde und neue Finanzinstrumente und Methoden der Risikostreuung hinzukamen, wurden die nunmehr 11 Jahre alten Basel I-Richtlinien zunehmend den gegebenen Vorraussetzungen, in ihrer Komplexität, nicht mehr gerecht. Aus diesem Grund entschloss sich der Basler Ausschuss 1999 zu einem neuen, modernen Rahmenwerk. Das "Erste Konsultationspapier" bildete die Grundlage der neuen Basel II-Richtlinien. Neben der Mindestkapitalanforderung an die Banken, wurde nun ein aufsichtliches Überprüfungsverfahren sowie Regeln zur Veröffentlichung von Unternehmensinformationen, die so genannte Marktdisziplin, hinzugefügt. Dies bildet nun die 3-Säulen der Basel II-Richtlinien. Darüber hinaus wird den Banken die Verwendung von Einstufungen der Risikoklassen , von Staaten, Unternehmen sowie Banken, durch zugelassene externe Ratingagenturen erlaubt. Auch interne Rankings der Banken, zur Evaluierung von Kreditrisiken, sind nun zugelassen. Im Januar 2001 sowie im März 2003 folgten dann weitere Konkretisierungen, in form der 2. und 3. Konsultationspapiere. Der endgültige Neue Basler Akkord soll Ende 2003 veröffentlicht werden und zu Beginn 2006, mit eine Übergangsphase von einem Jahr, in Kraft treten.
Textauszug (computergeneriert)
Basel II und seine Auswirkungen
für Banken und Kreditnehmer
Verfasser : Andreas Mellenthin
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Definition Basel I 3
1.2. Definition Basel II 3
1.3. Zeitplan der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung 4
2. Die drei Säulen der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung
2.1. Mindesteigenkapitalerfordernis 4
2.1.1. Das Kreditrisiko 5
2.1.1.1. Der Standardansatz 5
2.1.1.2. Die IRB - Methode 5
2.1.2. Marktrisiko und operationelles Risiko 6
2.1.2.1 Ansätze zur Erfassung der operationellen Risiken 6
2.1.2.1.1 Der Basisindikatoransatz 6
2.1.2.1.2 Der Standardansatz 7
2.1.2.1.3 interner Bemessungsansatz 7
2.1.2.1.4 Verlustverteilungsansatz 7
2.2. Bankaufsichtliches Überprüfungsverfahren 8
2.3. Marktdisziplin 8
3. Auswirkungen auf Banken und Kreditnehmer
3.1. Auswirkungen auf die Banken 8
3.2. Auswirkungen auf die Kreditnehmer 9
Literaturverzeichnis / Internetquellen 10
1. Einleitung
1.1. Definition Basel I
Seit den Siebziger Jahren bemüht sich das Basel Committee vor allem um die Schaffung adäquater Standards sowie deren Beaufsichtigung. Mitte der 80ziger Jahre kam es zu einem Konkurrenzkampf zwischen den weltweit größten Banken. Daraufhin sank die Eigenmittelausstattung dieser Banken bedrohlich, da zu viele Kredite, meist viel zu großzügig, vergeben wurden. Daher sah sich das Basel Committee zur Handlung gezwungen. Resultierend daraus, kam es zur Herausgabe einer Eigenmittelempfehlung, des Basel Capital Accord (Basel I), der für die international tätigen Banken der G10 gelten sollte. Dieser verlangte von der Bank eine Mindestkapitalausstattung von 8% für ihre Kreditpositionen und implizierte somit auch das andere Risiken abgedeckt werden, da die Banken Kredite nun effektiver vergeben mussten. Obwohl Basel I nur für international tätige Banken vorgesehen war, entwickelte er sich in den 90ziger Jahren zum Standard und gilt mittlerweile in über 100 Ländern.
1.2. Definition Basel II
Da sich die Bankenwelt mit zunehmender Zeit jedoch stark veränderte, das Angebot immer weiter ausgebaut wurde und neue Finanzinstrumente und Methoden der Risikostreuung hinzukamen, wurden die nunmehr 11 Jahre alten Basel I-Richtlinien zunehmend den gegebenen Vorraussetzungen, in ihrer Komplexität, nicht mehr gerecht. Aus diesem Grund entschloss sich der Basler Ausschuss 1999 zu einem neuen, modernen Rahmenwerk. Das "Erste Konsultationspapier" bildete die Grundlage der neuen Basel II-Richtlinien. Neben der Mindestkapitalanforderung an die Banken, wurde nun ein aufsichtliches Überprüfungsverfahren sowie Regeln zur Veröffentlichung von Unternehmensinformationen, die so genannte Marktdisziplin,
hinzugefügt. Dies bildet nun die 3-Säulen der Basel II-Richtlinien.
Darüber hinaus wird den Banken die Verwendung von Einstufungen der Risikoklassen , von Staaten, Unternehmen sowie Banken, durch zugelassene externe Ratingagenturen erlaubt. Auch interne Rankings der Banken, zur Evaluierung von Kreditrisiken, sind nun zugelassen.
Im Januar 2001 sowie im März 2003 folgten dann weitere Konkretisierungen, in form der 2. und 3. Konsultationspapiere.
Der endgültige Neue Basler Akkord soll Ende 2003 veröffentlicht werden und zu Beginn 2006, mit eine Übergangsphase von einem Jahr, in Kraft treten.
1.3. Zeitplan der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung
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