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Alleinreisende - Angebote, Potentiale, Tendenzen

Autor: Katrin Scheffel
Fach: Touristik / Tourismus

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Details

Veranstaltung: Seminar
Institution/Hochschule: Fachhochschule Kempten (Tourismusmanagement)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 26
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 88 KB
Archivnummer: V16641
ISBN (E-Book): 978-3-638-21428-5

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Kempten
Studiengang Tourismusmanagement
Destinationsmanagement
SS 2003

Seminararbeit

„Alleinreisende“ - Angebote, Potentiale, Tendenzen

Katrin Scheffel

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht  2-3

1. Einführung in die Thematik „Alleinreisende“
1.1. Abgrenzung „alleinlebend/ alleinreisend“  4
1.2. Definition „Alleinreisende“  4

2. Urlaubsmotive Alleinreisender
2.1. Allgemeine Tourismuspsychologie  5
2.2. Urlaubsmotive Alleinreisender  6

3. Nachfrageseite – Urlaubsreisen der Alleinreisenden 2001
3.1. Reiseziele  8
3.2. Verkehrsmittel  9
3.3. Unterkunft  10
3.4. Organisation der Reise  10
3.5. Urlaubsreisearten  11
3.6. Saisonalität  12

4. Angebotsseite – touristische Angebote für Alleinreisende
4.1. Analyse ausgewählter Großveranstalter  13
4.1.1. Angebots- und Produktgestaltung TUI  13
4.1.1.1. Angebote für Alleinreisende am Beispiel Türkei Sommer 2003  14
4.1.2. Angebots- und Produktgestaltung Thomas Cook  14
4.1.2.1. Angebote für Alleinreisende am Beispiel Türkei Sommer 2003  15
4.1.3. Bewertung und Vergleich der Angebote  16
4.2. Analyse mittlerer und kleiner Reiseveranstalter  17
4.2.1. Im Reisebüro buchbare Veranstalter  17
4.2.1.1. Studien- und Erlebnisreisen  17
4.2.1.2. Busreiseveranstalter  14
4.2.2. Direktbuchung beim Veranstalter  19
4.2.2.1. Kölner Club – Sport- und Kulturreisen  19
4.2.2.2. SKR – Studien – Kontakt – Reisen GmbH  20
4.2.2.3. Frauen unterwegs – Frauen reisen  20
4.3. Angebote aus dem Internet  21
4.4. Bewertung des touristischen Angebots  22

5. Zukunft der Alleinreisenden
5.1. Entwicklungstendenzen  22
5.2. Entwicklungspotentiale  23

Anhang I : Literaturverzeichnis  24

Anhang II: Quellenverzeichnis  25

 

1. Einführung in die Thematik „Alleinreisende“

1.1. Abgrenzung „alleinreisend/ alleinlebend“

In Deutschland leben zur Zeit circa 14,3 Millionen Personen allein in einem Haushalt. Das entspricht 36% der deutschen Haushalte.1 Diese Bevölkerungsgruppe wird allgemein hin Singles genannt. Die Definition der Singles berücksichtigt weder den Lebensstil, noch Verhalten und persönliche Einstellungen.
Im Jahr 2001 wurden insgesamt 5,6 Millionen Alleinreisende registriert. Das entspricht somit 9% aller Urlaubsreisenden.

Etwa 25% der Singles haben 2001 mindestens eine Urlaubsreise allein unternommen. Das bedeutet, dass 63% der Alleinreisenden (3,575 Millionen Personen) der Gruppe der Singles angehörten.2
Daraus kann man ableiten, dass Alleinlebende (Singles) und Alleinreisende zwei Gruppen sind, die sich zwar überschneiden, aber dennoch nicht ergänzen.3

1.2. Definition „Alleinreisende“

[Grafik in Downloaddatei enthalten]

Alleinreisende sind Personen, die ohne Partner, Verwandte oder Freunde ihren Urlaub verbringen. 2/3 aller Alleinreisenden leben auch im Alltag allein, ohne festen Partner. Zu dieser Gruppe gehören ledige Personen jeden Alters sowie geschiedene und verwitwete Menschen.

Den kleineren Teil der Alleinreisenden bilden die Personen, die ohne ihren festen Partner verreisen. Das sind Menschen, die verheiratet sind oder mit einem festen Partner zusammen in einem Mehrpersonenhaushalt leben. Sie machen 1/3 der Gesamtheit der Alleinreisenden aus.

Generell kann man sagen, dass sich Alleinreisende in zwei Gruppen unterteilen lassen. So gibt es zum einen die munteren jungen Erwachsen (25-45 Jahre), die die Welt erobern möchten. Auf der anderen Seite sind die ruhebezogenen älteren Alleinreisenden über 60 Jahre. Des Weiteren ist zu bemerken, dass ein hoher Anteil der Alleinreisenden weiblich und außerhalb der aktiven Familienzeit ist.1

2. Urlaubsmotive Alleinreisender

2.1. Allgemeine Tourismuspsychologie

Opaschowski sagt: „...Alltag ist die ungeliebte Mutter des Urlaubs. Beide gehören zusammen, bilden ein natürliches Ausgleichsystem. Der Urlaub nimmt die Freiheitsbedürfnisse, Mündigkeiten und Spannungen des täglichen Lebens auf und fungiert als Ventil und Ausgleichsmöglichkeit.“2

Daraus ergeben sich zwei Grundtendenzen der Urlaubsidee.3 Zum einen die Suche nach etwas Besonderen. Der Einzelne begreift hier die Chance, Wünsche, die er an das Leben stellt zu realisieren. Zum anderen symbolisiert Urlaub aber auch Flucht. Dieses Motiv beschreibt das Entfliehen aus den Zwängen, Ängsten und Problemen des Alltags. Es wird allgemein hin als stärkster Urlaubsimpuls angesehen.1

2.2. Urlaubsmotive Alleinreisender

[....]


1 Zum Vgl. Statistisches Bundesamt: Deutschland-Zahlen und Fakten 2002,
2 Zum Vgl. Danielsson, Johanna/ Sonntag, Ulf: Urlaubsreisen der Singles, 2003, S.5.
3 Zum Vgl. Lohmann, Daniel/ Aderhold, Peter : Die RA Trendstudie, 2000, S.83.

1 Zum Vgl. Adam, Birgit: Frauen allein unterwegs, S.8.
2 Zum Vgl. Opaschowski, Horst W.: Tourismus, S.101.
3 Zum Vgl. Opaschowski, Horst W.: Tourismus, S.100ff..

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