„Das Einzige, was sich in der ersten Hälfte bewegt hat, war der Wind“ grantelte Franz Beckenbauer. „Der Ball ist ein Sauhund“ schimpfte Rudi Gutendorf. „Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt laufen können“ meinte Heribert Faßbender. „Jede Seite hat zwei Medaillen“ irrte Mario Basler. „Man hat den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte kämpft“ nörgelte Günther Jauch. „Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“ trotzte Rolf Rüssmann. „Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken“ riet Lothar Matthäus. „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ resignierte Uwe Wegmann. Solche Zitate von Spielern, Trainern, Managern und Journalisten sind im vorliegenden Buch „Der Ball ist ein Sauhund“ nachzulesen. Viele dieser „Geistesblitze“ sollte man nicht so ernst nehmen, sondern sich daran erinnern, welchen Blödsinn man selbst schon mitunter im Eifer des Gefechts geäußert hat.
Doris Probst / Ernst Probst (Hrsg.)
Der Ball ist ein Sauhund
Weisheiten und Torheiten
über Fußball
Dem FSV Mainz 05 gewidmet
Copyright © by 2003
Verlag Ernst Probst
55246 Mainz-Kostheim
Vorwort
Der Ball ist ein Sauhund
„Das Einzige, was sich in der ersten Hälfte bewegt hat, war der Wind“ grantelte Franz Beckenbauer.
„Der Ball ist ein Sauhund“ schimpfte Rudi Gutendorf.
„Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt laufen können“ meinte Heribert Faßbender.
„Jede Seite hat zwei Medaillen“ irrte Mario Basler.
„Man hat den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte kämpft“ nörgelte Günther Jauch.
„Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“ trotzte Rolf Rüssmann.
„Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken“ riet Lothar Matthäus.
„Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ resignierte Uwe Wegmann.
Solche und andere Zitate von Spielern, Trainern, Managern und Journalisten sind im vorliegenden Buch „Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball“ nachzulesen. Viele dieser „Geistesblitze“ sollten wir heute allerdings nicht mehr so ernst nehmen, sondern uns daran erinnern, welchen Blödsinn wir selbst schon mitunter im Eifer des Gefechts geäußert haben.
Doris Probst und Ernst Probst, im September 2003
ABITUR
Um zu rennen und zu kämpfen,
braucht man kein Abitur.
Christoph Daum
ABSEITS
Abseits ist,
wenn der Schiedsrichter pfeift.
Franz Beckenbauer
Meine Mannschaft
ist 15- oder 16-mal
ins Abseits gerannt.
Das haben wir auch
die ganze Woche geübt.
Manfred Krafft
ABSTURZ
Winschte,
Maschine stürzt ab.
Tschik Cajkovski
(nach einer 1:8-Niederlage des 1. FC Köln in Dundee im Europacup)
ACHILLESFERSE
Die Achillesferse von Bobic
ist die rechte Schulter.
Gerd Rubenbauer
ACHTELFINALE
Ich sehe nach wie vor
große Möglichkeiten,
das Achtelfinale nicht zu erreichen.
Franz Beckenbauer
AFRIKANER
Wir hätten den Afrikanern
niemals das Fußballspielen
beibringen dürfen.
Sie haben eine genetische Veranlagung
zu hartem Spiel.
Morten Olsen
ALKOHOLIKER
Im Training habe ich mal
die Alkoholiker meiner Mannschaft
gegen die Antialkoholiker spielen lassen.
Die Alkoholiker gewannen 7:1.
Da war’s mir wurscht.
Da hab i g’sagt: Sauft’s weiter.
Max Merkel
ALTERNIEREND
Sie spielen
wechselnd alternierend.
Gerd Rubenbauer
ANGST
Angst habe ich
nur vor dem Winter.
Lincoln Cassio de Souza
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26.07.2010 11:56:31
Doris Probst's Text Der Ball ist ein Sauhund ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
08.01.2010 18:34:12
Doris Probst hat den Text Der Ball ist ein Sauhund veröffentlicht
23.08.2003 13:58:12
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