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Hausarbeit, 2001, 16 Seiten
Autor: Axel Gräfenhain
Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
Details
Institution/Hochschule: Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH) (FB Wirtschaft)
Tags: Medien, Typografie, Medienkonzeption, Schriften, Grafik
Jahr: 2001
Seiten: 16
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-11037-2
ISBN (Buch): 978-3-638-78672-0
Dateigröße: 221 KB
Semesterabschlussarbeit.
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Zusammenfassung / Abstract
Das Wort Typografie ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern „typos“ (Gestalt, Muster, Form) und „graphein“ (schreiben). Unter Typografie versteht man das Arbeiten mit Schrift und freiem Raum. Prinzipiell kann man Typografie in zwei Bereiche unterteilen: zum einen die Vermittlung von Informationen in Dokumenten und zum anderen die Übermittlung von Botschaften in Werbedrucken oder Kunstwerken. Hierbei wird die Typografie mehr als gestalterisches Mittel eingesetzt. In beiden Fällen muss sich aber die Typografie am Zweck und Inhalt des Gedruckten ausrichten.1 Typografie ist damit das Mittel, mit dem es möglich ist, einen Text der Aussage entsprechend zu gestalten. Bei der Herstellung des Dokumentes ist daher entscheidend, ob die bloße Wissensvermittlung mit einer guten Lesbarkeit und mit einem hohen Maß an Übersichtlichkeit im Vordergrund steht, oder ob es gilt, einen Blickfang und den Transfer einer Aussage zu ermöglichen.
Textauszug (computergeneriert)
Hausarbeit im Fach
Medienkonzeption
Thema:
Schriften in der Medienkonzeption
vorgelegt von
Axel Gräfenhain
Inhalt
1. Was ist Typografie? 3
1.1. Die Entwicklung der Typografie 3
2. Die Schrift 4
2.1. Das Schriftzeichen 4
2.2. Zeichenmaße 5
2.3. Serifen 6
2.4. Die Schrifteneinteilung 6
2.5. Maßangaben in der Typografie 9
2.6.Schriften zweckmäßig einsetzen 10
3. Gestaltung und Massenkommunikation 12
3.1. Beispiele angewandter Typografie 13
3.1.1. Corporate Identity und Corporate Design 14
3.2. Das Zusammenwirken von Typografie und Bild 15
4. Literaturverzeichnis 16
1. Was ist Typografie?
Das Wort Typografie ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern „typos“ (Gestalt, Muster, Form) und „graphein“ (schreiben).
Unter Typografie versteht man das Arbeiten mit Schrift und freiem Raum. Prinzipiell kann man Typografie in zwei Bereiche unterteilen: zum einen die Vermittlung von Informationen in Dokumenten und zum anderen die Übermittlung von Botschaften in Werbedrucken oder Kunstwerken. Hierbei wird die Typografie mehr als gestalterisches Mittel eingesetzt.
In beiden Fällen muss sich aber die Typografie am Zweck und Inhalt des Gedruckten ausrichten.1
Typografie ist damit das Mittel, mit dem es möglich ist, einen Text der Aussage entsprechend zu gestalten. Bei der Herstellung des Dokumentes ist daher entscheidend, ob die bloße Wissensvermittlung mit einer guten Lesbarkeit und mit einem hohen Maß an Übersichtlichkeit im Vordergrund steht, oder ob es gilt, einen Blickfang und den Transfer einer Aussage zu ermöglichen.
1.1. Die Entwicklung der Typografie
Der Ursprung unserer heutigen Typografie liegt wahrscheinlich 3000 v.Chr. in ägyptischen Hieroglyphen. Abgeleitet wurden die ersten Buchstaben von der Gestalt der Tiere. Das >A< zum Beispiel entspricht dem Bildzeichen für den Stier (Aleph).
Die Entwicklung der Schrift steht aber auch in ganz engem Zusammenhang mit der Architektur. Basiselemente der griechischen Architektur waren die geometrischen Grundformen Quadrat, Rechteck, Dreieck sowie der Kreis.2
Die ersten geschriebenen Wörter wurden wahrscheinlich um 1200 v.Chr. mit der Phönizischen Schrift fixiert. Als zwischen dem 1. und dem 5. Jahrhundert ein schnelleres Schreiben auf Papyrus oder Pergament möglich wurde, entstanden neue Schriften. Es entstand die Römische Kapitalis und die Unziale, die Schrift der früheren Christen. Diese Unziale wurde schnell von den Missionaren in ganz Europa verbreitet. Das ist in den alten Handschriften in irischen und angelsächsischen Klöstern überliefert. Eine weitere bekannte Schrift dieser Zeit ist die Kapitalis Quadrata, deren besonderes Merkmal Serifen waren. Eine wichtige Etappe in der Entwicklung der Typografie ist die Kleinbuchstabenschrift, die Karolingische Minuskel. Diese entstand um 800 n. Chr..3
Angelehnt an den romanischen Baustil um 1100 entstanden gut lesbare und schöne Rundbogenschriften. Um 1250 entwickelten sich die ersten Anzeichen für Groß- und Kleinbuchstaben-Schreibweise.
In der Renaissance um 1500 wurden die karolingische Minuskel mit den Großbuchstaben der römischen Kapitalis verbunden.
Es folgte das Barock mit einer schwungvollen Linienführung an den Bauwerken. Dementsprechend schwungvolle Schreibschriften wurden entwickelt. Das Zeitalter des Klassizismus steht für strenge und kontrastreiche Schriftformen. Die Entwicklung fand ihre Fortsetzung im Zeitalter der neuen Sachlichkeit. Dem heutigen Baustil entsprechend entstanden neue sachliche Schriftformen. Bekannt ist u.a. die Schrift „Bauhaus.“4
2. Die Schrift
1 Vgl. Praktische Typografie, Seite 10
2 vgl. Typografisches Gestalten, Seite 47
3 vgl. Typografisches Gestalten, Seite 47
4 vgl. Typografisches Gestalten, Seite 48
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