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Das Konzept der fraktalen Affektlogik und die Theorie der rational-emotiven Therapie: Darstellung, Vergleich und Versuch eines Transfers auf pädagogische Alltagssituationen

Autor: Simone Smit
Fach: Pädagogik - Allgemein

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Details

Veranstaltung: Individuum und Organisation: Pädagogisches Handeln in Organisationen
Institution/Hochschule: Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Pädagogik)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2000
Seiten: 33
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 232 KB
Archivnummer: V16834
ISBN (E-Book): 978-3-638-21562-6

Textauszug (computergeneriert)

Das Konzept der fraktalen Affektlogik und die Theorie
der rational- emotiven Therapie: Darstellung, Vergleich
und Versuch eines Transfers auf pädagogische Alltagssituationen





Name: Simone Smit

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundbegriffe der fraktalen Affektlogik

2.1 Affekt
2.2 Affektlogik

3. Das Konzept der fraktalen Affektlogik

4. Grundbegriffe der Theorie der rational- emotiven Therapie

4.1 Eine aktivierende Erfahrung oder ein aktivierendes Ereignis (A)
4.2 Die persönliche Überzeugung (B)
4.3 Die Konsequenzen (C)
4.4 Der rationale Disput (D)
4.5 Der therapeutische Effekt (E)

5. Die Theorie der rational- emotiven Therapie

6. Vergleich der beiden Ansätze

7. Wie und warum kann man aus meiner persönlichen Sicht von den beiden Theorien im pädagogischen Alltagam besten profitieren?

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

 

 

 

 

1. Einleitung

In dem Seminar "Individuum und Organisation, Pädagogisches Handeln in Organisationen" habe ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Konzept der fraktalen Affektlogik sowie der Theorie der rational- emotiven Therapie gemacht. In mehreren Seminarstunden bekam ich einen kleinen Einblick in die Thematik der beiden Ansätze. Da sich bei diesen Ansätzen hauptsächlich alles um das Thema Gefühle dreht, war meine Aufmerksamkeit und mein Interesse schon zu Beginn der ersten Seminarstunde geweckt. Deshalb habe ich beschlossen, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen und machte mich in der Universitätsbibliothek auf die Suche nach weiterer Literatur zu diesem Themenbereich. Zu Hause habe ich mich dann selbständig intensiver mit der Materie beschäftigt und festgestellt, daß hinter diesen beiden Theorien sehr viele wichtige und nützliche Gedanken stecken, die sich wirklich lohnen, einmal näher von mir betrachtet zu werden. Gerade von der Theorie der rational- emotiven Therapie verspreche ich mir einen sehr großen persönlichen Nutzen, da ich es mir später auch vorstellen kann, als Beraterin bzw. Therapeutin tätig zu werden. Außerdem werde ich in den nächsten Semesterferien mein zweimonatiges Grundpraktikum in einer Beratungsstelle für katholische Frauen absolvieren. Ein weiterer wichtiger Anreiz ist für mich die Tatsache, daß sich hinter diesem kleinen Begriff "Gefühl" soviel mehr verbirgt, als man überhaupt annimmt. Es gibt noch einige unbeantwortete Fragen und einzelne Bereiche, die wissenschaftlich noch lange nicht ausgeschöpft sind. Allerdings verändern sich mit der Zeit auch einige Aspekte, so daß man an dieser Stelle dann wieder von neuem anfangen kann zu forschen oder sich viele neue Vergleichsmöglichkeiten anbieten. Es ist einfach erstaunlich: Jeder Mensch hat Gefühle und macht von ihnen im zwischenmenschlichen Bereich Gebrauch, doch das Wie oder Warum kann sich keiner so recht erklären! Daher denke ich, daß ich beim Schreiben der Hausarbeit die Chance habe, mich noch weiter in diese Materie hineinzuarbeiten und vielleicht ein paar Antworten oder ein paar neue Denkanstöße zu bekommen, die mir in naher Zukunft bestimmt von Nutzen sein werden.

Wie auch schon das Deckblatt verrät, werde ich in meiner Hausarbeit zunächst einmal die wichtigsten Begriffe des jeweiligen Ansatzes erklären, bevor ich dann auf den einzelnen Ansatz selbst eingehe und ihn vorstelle. Anschließend erfolgt ein Vergleich der beiden Theorien, damit die jeweiligen Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten noch einmal deutlich werden. Danach folgt eine persönliche Einschätzung der beiden Theorien und abschließend erfolgt meine Transferleistung. Diese wird daraus bestehen, daß ich versuchen werde, beide Ansätze in den pädagogischen Alltag, also in typische pädagogische Situationen zu übertragen und einschätzen werde, wann und warum die eine oder andere Theorie aus meiner Sicht empfehlenswerter anzuwenden ist.

Zum Aufbau der Arbeit ist nur soviel zu sagen, daß ich mich beim Vorstellen der beiden Ansätze ausschließlich auf die Werke von Luc Ciompi und Albert Ellis sowie Russell Grieger beziehe. Beim Erklären des Begriffes "Affekt" habe ich zusätzlich noch das Wörterbuch der Pädagogik von Winfried Böhm, das Buch von Reinhard Pekrun sowie die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" verwendet. +

2. Grundbegriffe der fraktalen Affektlogik

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